SaltAngelina spielt das Böse im Salz (=Evil-in Salt). Und Evelyn ist-sie-nun-eine-russische-Doppelspionin-oder-nicht-? lässt es krachen. Auch Logik, Kohärenz der Hauptfigur und ihrer Motivation.
Uschi hat schon alles Wichtige erwähnt. Angelina ist die Action-Darstellerin des modernen Hollywoods. Und "Salt" kann man nur ertragen, wenn man den ganzen Streifen als Hommage an die in der Tat überragende Darstellerin versteht. Allerdings reichen Eleganz und Einfallsreichtum der viel zu vielen und auf Dauer ermüdenden Actionszenen nicht an die des Meisterwerks "Wanted" heran.
Oftmals versteht man nicht, warum sie mit einer Schußwaffe in der Hand einen Wächter im Nahkampf fertig machen muss - außer, weil der Regisseur an dieser Stelle eine Nahkampfszene haben wollte. Und meine größte Schwierigkeit:
Das Ende lässt Befürchtungen über eine zweite Abrüstungsvereinbarung aufkommen:
Salt 2 lässt sich nach dem Box-Office-Erfolg wohl nicht mehr verhindern.
Fazit: Eine Aneinanderreihung solider Action-Szenen mit einer im Rahmen der Möglichkeiten des Drehbuchs überzeugenden Angelina Jolie. Auch wenn man nicht versteht, warum sie es in "Salt" krachen lässt wie in ihren jungen Jahren.
Bewertung: mit Angelina-Bonus 6 von 10 Motorrädern in der Rush-Hour
(ohne Angelina wären nur 4 von 10 arachnophilen Spritzkanülen übrig geblieben)
Gruß
Ralf