Ist die SF nun tot, oder nicht?

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StevesBaby

Ist die SF nun tot, oder nicht?

Ungelesener Beitrag von StevesBaby »

Gerade den Text von Andreas Eschbach im Science Fiction Jahr 2007 gelesen. Bin voll seiner Meinung, dass sich die SF auch mal umkucken sollte und nicht immer wieder und wieder die gleichen Ideen durchkauen sollte. Ich konnte z. B. Perry Rhodan jahrelang nicht mehr lesen, weil die Ideen 08/15 waren, zu oft gelesen.

Mein Fluchtpunkt waren dann nämlich die Computer. Science Fiction ohne Ende und deswegen habe ich keine SF mehr gelesen. Aber Computer, WWW sind auch schon wieder durch und jetzt kehre ich wieder zur SF zurück und lechze nach SF. Vielleicht habe ich schon soviel gelesen, dass ich bald selber schreiben muß. Zeichnungen mache ich zu diesem Thema ja schon ewig.
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Helge
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Ungelesener Beitrag von Helge »

Und ewig stirbt die Science Fiction ... die deutsche zumindest.
Auch mir ist sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben bzw. Herausgeben die Originalität sehr wichtig, und ich halte mich auch nicht krampfhaft an SF fest, sondern mag Genre-Crossover recht gern. Der Grund, weshalb ich kaum Fantasy lese, ist einfach der, dass in der SF wenigstens gelegentlich noch die eine oder andere Perle zu finden ist, was Fantasie und Ideen angeht, während die Fantasy da eine fast völlige Wüste ist.
Leider sind wir beide da eher Ausnahmen; die Lesermehrheit will nichts Neues, sondern mehr von demselben, das zeigt allein schon die Aufteilung des bzw. der Fandoms: Das Gros von Tausenden von Leuten versammelt sich um Star Trek und das übrige Mediengedöns, um das seit anno Tobak stets gleiche verstaubte Zeugs immer wieder neu aufzuwärmen.
Mittlerweile hat die SF einen derartigen Ruf, dass die Verlage auf ein gutes SF-Buch schon gar nicht mehr SF draufdrucken dürfen, damit sich der interessierte Leser nicht sofort angewidert abwendet. Schließlich hat man den Lesern in Deutschland (ganz im Gegensatz etwa zu den USA) Jahrzehnte lang beigebracht, dass SF der allerhinterletzte Dreck und Schund-Unterhaltung unterster Schublade ist (mit kräftiger Unterstützung des Fernsehens natürlich) - also braucht sich niemand zu wundern, wenn sich fast nur noch diejenigen darum versammeln, die genau das wollen und der Rest entsetzt die Flucht ergreift.
Naja, wie auch immer - tot ist die SF nicht. Ihre großen Zeiten sind ganz sicher vorbei, aber es ist immer noch Gutes zu finden in diesem Genre.
Ausreichend hochentwickelte Magie ist nicht von Technologie zu unterscheiden.
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Knochenmann
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Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

90% von ALLEM ist Müll. Auch in der SF. Das Problem ist nur, das es überhaupt nur sehr wenig SF gibt, und das deswegen auch nur seher viel weniger Nicht-Müll übrigbleibt.

Ausserdem, und das muss mal gesagt werden, sind mit SF Fans supsekt. Ich meine, es gibt ja auch Leute die Krimis lesen oder sich Krimiserien im Fernsehn anschaun - machen die ein solches Gewese drumm? Ich glaube nicht.
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WeepingElf
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Ungelesener Beitrag von WeepingElf »

Wenn der SF die Themen ausgehen, sollten sich die Autoren mal in der Gegenwart umsehen. Siehe die Diskussion "SF und aktuelle Zukunftsfragen" in diesem Forum. Auf der einen Seite SF-Autoren, die nicht mehr wissen, worüber sie schreiben sollen, auf der anderen Seite ein fruchtbares Themengebiet, über das viel zu wenig geschrieben wird - da muss man doch nur eins und eins zusammenzählen.

Nein, die Science Fiction ist noch lange nicht tot! Kommt nur drauf an, was man draus macht.
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deval
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Ungelesener Beitrag von deval »

Wieso gehen der SF die Themen aus?

Und wieso sollen sie über aktuelle Zukunftsfragen schreiben? Wenn ich die lesen will sehe ich mich im Bereich Thriller um. Da gibts mittlerweile genug Bücher über die Probleme der Welt.

Ich sehe da auch keine wirklich neuen Themen für die SF, sondern vielmehr einen Aufguss aus dem Thriller Bereich. Und das kanns doch nicht sein.

Wenn ich so argumentiere wie du, dann stehen auch die Bereiche Liebesroman und Krimi kurz vor dem Exitus. Beim Liebesroman gehts immer und immer wieder um Liebe, oftmals Verrat und all so ein Zeugs, beim Krimi wird pausenlos gestorben, auf die vielfältigste Art und Weise, es wird irgenjemand irgendwo entführt, und und und.
Lese ich einen Klappentext, lese ich quasi den Aufguss vom letzten Buch.
Und da jammert keiner das das Genre den Bach runter geht.

Nur der SF Fan fragt mindestens zweimal im Jahr ob das Genre tot ist.
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Spezies 125
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Ungelesener Beitrag von Spezies 125 »

Das schöne an der SF ist doch, dass sie (fast) das gesamte Literaturspektrum abdeckt, sie aber nicht von irgendwelchen Zwängen eingeengt wird. Das heisst, alles ist erlaubt, keine Grenzen sind im Weg, der Fabulierkunst steht alles offen.

Ich entdecke immer wieder neue (alte) Autoren, die fantastisches geschrieben haben, das mich immer auf’s Neue staunen lässt. Der sogenannte "sense of wonder" ist immer wieder da, ein Ende nicht ab zu sehen.

"Neue" Themen - wie immer man das interpretieren möchte - sind für mich überraschende Details, gute plots und fantasievolle Geschichten, die mich fesseln. Klar sind die Grundideen oft nicht wirklich neu - so what? Siehe Vallentons Beispiele (Krimi, Liebesromen et c.)

Beispiel Zeitreise, eine Grundidee mit vielen Unterarten. Unglaubliche Abwandlungen und hervorragende Interpretationen und Geschichten - mehr davon! Wichtig ist doch was daraus gemacht wird und wie es umgesetzt wird.

Ich jedenfalls sehe das Genre noch lange nicht tot, eher in einer Konsolidierungsphase.

--Spezies 125
deval
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Ungelesener Beitrag von deval »

Genauso isses, Spezies.

Das Fandom angeblich überaltert, das Genre tot.... bin ich hier auf dem Friedhof, oder was?
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Blacktoerk

Ungelesener Beitrag von Blacktoerk »

Hallo,

ich denke, daß die SF nicht tot sein kann. Sie liegt noch nicht mal im Sterben oder hat Ihren Lebenshorizont überschritten. Solange Boards wie dieses existieren, solange auch nur ein Mensch an den Möglichkeiten der Zukunft Interesse findet, solange wird auch die SF existieren...

Sicherlich hat es dieses Genre schwerer als z.B. die Fantasy oder die Krimi-Sparte. Schließlich erwartet der geneigte SF-Leser ständig neue Ideen, was in anderen Sparten nicht so wichtig zu sein scheint (sonst würde der 1000ste Herr-der-Augenringe-Abklatsch nicht solch hohe Verkaufszahlen bringen. Wobei Tolkien auch nur aus der Sagenwelt abgeschrieben hat. ;-) ). Daß dies von den Autoren nicht immer gewährleistet werden kann, sollte uns klar sein (ich kann Anderson mit seiner Sieben-Sonnen-Wasser-Erde-Luft-Feuer-Und-Schwachsinns-Saga nicht mehr ertragen. Eigentlich schade, dabei hatte es so nett angefangen..). Trotzdem existieren etliche Romane und Kurzgeschichten, die es wert sind, daß man sich damit beschäftigt.
Echte Perlen wie Lem, Asimov, Dick, Gibson, Reynolds, Leiber und andere wird es natürlich selten geben, aber das hat Knochenmann schon dargelegt.

Fazit: Nicht weinen! Lasst den schwarzen Anzug im Schrank (ausgenommen die Raum- und/oder Strampelanzüge, die für den Zeitreise- oder Raumeinsatz oder zu Erstkontaktzwecken eingesetzt werden)! Freut Euch, daß Ihr nicht mit dem Mainstream mitschwimmen müsst und geniesst das, was die gute SF zu bieten hat! Seid stolz, eine edle Randgruppe der Literatur zu unterstützen und setzt neue SF-Fans und Autoren in die Welt, damit die SF die menschliche Rasse überleben kann...

Viele Grüße aus dem Splitter im Auge Gottes,
Blacktoerk
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breitsameter
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Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Blacktoerk hat geschrieben:ich denke, daß die SF nicht tot sein kann. Sie liegt noch nicht mal im Sterben oder hat Ihren Lebenshorizont überschritten.
Und ich habe ehrlich gesagt bei all diesen Diskussionen noch nicht einmal verstanden, warum ein Ende der SF postuliert wurde. Die SF hat vor 50 Jahren den Beginn des Raumfahrtzeitalters nicht nur überlebt, sondern ist sogar in Folge zu einer neuen Höchtform aufgelaufen.
Warum sollte jetzt das Auftauchen von MP3-Spielern und Internet, von gentechnisch produzierten Medikamenten und geklonten Tieren das Ende der SF bedeuten?
Blacktoerk hat geschrieben:Sicherlich hat es dieses Genre schwerer als z.B. die Fantasy oder die Krimi-Sparte. Schließlich erwartet der geneigte SF-Leser ständig neue Ideen, was in anderen Sparten nicht so wichtig zu sein scheint (sonst würde der 1000ste Herr-der-Augenringe-Abklatsch nicht solch hohe Verkaufszahlen bringen. Wobei Tolkien auch nur aus der Sagenwelt abgeschrieben hat. ;-) ).
Noch nicht einmal das stimmt. PERRY RHODAN beweist, daß es reicht bekannte Handlungselemente fast schon beliebig neu zu mischen und vielleicht alle zehn Jahr mal eine neue Idee einzubringen. SF eben als Abenteuerliteratur.
Täglich geht die Sonne auf,
täglich weicht die Nacht Dem Licht.
Alles siehst du irgendwann wieder,
nur verliehene Bücher nicht.
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Blacktoerk

Ungelesener Beitrag von Blacktoerk »

breitsameter hat geschrieben:Und ich habe ehrlich gesagt bei all diesen Diskussionen noch nicht einmal verstanden, warum ein Ende der SF postuliert wurde. ...Warum sollte jetzt das Auftauchen von MP3-Spielern und Internet, von gentechnisch produzierten Medikamenten und geklonten Tieren das Ende der SF bedeuten?
Eben, sag ich doch... ;-)
breitsameter hat geschrieben:Noch nicht einmal das stimmt. PERRY RHODAN beweist, daß es reicht bekannte Handlungselemente fast schon beliebig neu zu mischen und vielleicht alle zehn Jahr mal eine neue Idee einzubringen. SF eben als Abenteuerliteratur.
Bitte nicht böse sein, wenn ich Dir da widerspreche. PR ist zwar nette Unterhaltung, aber das Auftauchen von Raumschiffen ist für mich kein Zeichen dafür, es mit SF zu tun zu haben.
Ich werde dafür zwar Prügel kassieren, aber Perry Rhodan, Star Wars und Konsorten sind KEINE echte SF! Es ist genau der Mainstream-Schrott, der schon von Helge angesprochen wurde. Mediengedöns eben...

Sicherlich ist über die Frage nach einer SF-Definition schon viel gestritten worden und es wird noch weiter gestritten werden. Trotzdem: SF ist etwas anderes!

Viele Grüße aus Chasm City,
Blacktoerk
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L.N. Muhr
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Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

aha. und was?

wo ist der unterschied zwischen asmovs imperium und rhodans sternenreich? zwischen besters teleportern und rhodans? zwischen dicks zeitreisen und rhodans?

und jetzt komm mir nicht mit qualität. genre lässt sich nicht durch qualität definieren (die sowieso zu weiten teilen subjektiv ist). genre ist eine formbeschreibung, keine inhaltsbeschreibung. was also unterscheidet rhodan formell von z.b. bester?
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Blacktoerk

Ungelesener Beitrag von Blacktoerk »

Juhuu!

Ich wusste doch, daß jemand darauf einsteigen würde.... ;-)
Erst einmal vorweg: ich bekenne, ich habe 'meinen' Rhodan auch gelesen und für ganz nett befunden.
Allerdings vermisse ich mich fortschreitendem Storyboard die echten Innovationen, die (das ist mir klar) eine in so kurzen Zeitabständen erscheinende Serie nicht leisten kann. Im Grunde war doch die Rhodan-Geschichte ein Plagiat bereits erschienener Ideen.
Sicherlich kann man sagen, daß Begriffe wie Posbi und Kalup Erfindungen der PR-Autoren sind, aber allgemeine Gültigkeit haben diese Wortschöpfungen nie erlangt. Der Asimovsche Roboter (und die Robotergesetze) sehr wohl...

Ich gebe Dir voll und ganz recht, daß ich für mich diese Wertung aus einer subjektiven Haltung heraus vornehme. Star Wars sei als Märchen mal ausgenommen, das ist ein anderes Thema.
Trotzdem möchte ich mich nicht auf Formalismen ausruhen und alles was mit Raumschiffen einhergeht tatsächlich als echte SF bezeichnen.
Formelle Definitionen haben einen etwas üblen Nachgeschmack. Bitte entschuldige den folgenden Vergleich (ich möchte Dich wirklich nicht beleidigen und habe Respekt vor Deinem Beruf), aber die B..d-Zeitung schmückt sich mit den Verdiensten des Journalismus, doch ein Vergleich mit echter journalistischer Tätigkeit wäre unangebracht, obwohl beide gewisse formale Gemeinsamkeiten aufweisen. Ich will hier jetzt keine emotionale Debatte vom Zaun brechen und klugsch....ern, aber die Unterschiede in der SF bestehen (zumindest für mich).
Innovation, Extrapolation und wissenschaftliches, bzw. soziales Verständnis sind Schlagworte, die als Kriterien für echte SF herhalten können (ob man diese allerdings eher den Inhalten oder den Formalien zuordnet, kann ich nicht beurteilen. Dazu fehlt es mir als Laie an der literaturwissenschaftlichen Ausbildung, aber die Laien müssen das Zeugs doch lesen. Oder? :-) ). Es gibt sicherlich noch andere Merkmale, die aber dann eher in die qualitative Richtung weisen. Vielleicht kannst Du mich ja argumentativ überzeugen. Übrigens: ich hatte PR und Freunden nicht den SF-Status absprechen wollen. Aber in der SF gibt es, genauso wie in anderen Themengattungen, Abstufungen und genau darauf wollte ich mit dem Posting hinweisen...

Jedenfalls freue ich mich, intelligente und debattierfreudige Zeitgenossen gefunden zu haben, die dem Hobby (der Lebenseinstellung?) SF frönen und harre den weiteren Wortgefechten...

Viele Grüße von der dunklen Seite des Mondes,
Blacktoerk
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L.N. Muhr
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Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

natürlich ist die BILD-zeitung journalismus. daran zu rütteln, würde der beliebigkeit in debatten über journalismus tür und tor öffnen. was an der BILD kritikwürdig ist, ist eben die tatsache, dass sie journalismus so betreiben, wie sie ihn betreiben. wäre die BILD plötzlich kein journalistisches medium, wäre sie im grunde von jeder kritik befreit.

ebenso ist PR science fiction. eine geschichte über die lösung eines mordfalles ist ein krimi, auch wenn sie vielleicht zusätzlich noch eine milieustudie, eine allegorie auf den verfall menschlicher werte und eine satire über staatsdiener ist. genre sind nicht fest abgegrenzt, weder gegen andere genre noch gegen bedeutungen aller art.

sf als ideenliteratur zu betrachten, scheint mir auch absurd - wir hatten ja weiter vorn den vergleich mit dem krimi schon. wie viele leichen kann inspektor carrington vom yard finden, während er seine pfeife putzt, die stirn runzelt und den assistenten kaffee holen schickt? literatur ist selten das WAS, dafür aber immer das WIE der erzählung. nicht die zeitreise ist das spannende, sondern die frage, wie es sich anfühlt, jesus die hand zu schütteln. kunst handelt vom menschen, auch wenn der ein homosexuelles glubschaugenmonster vom planeten zork 58 ist. man kann nicht immer alles neu erfinden wollen oder müssen, um von menschen zu erzählen.

und ebenso finde ich es unnütz, mit aussagen antworten provozieren zu wollen. wer etwas zu sagen hat, der soll es sagen, und sich nicht lang drum bitten lassen. ;) (mal davon abgesehen, dass solchen versuchen der diskussionssteuerung von leuten, die nicht am steuer sitzen - vulgo: usern - immer der saure geschmack der unglaubwürdigkeit anhängt.)
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Blacktoerk

Ungelesener Beitrag von Blacktoerk »

hmmmm....

Da hast Du mich wohl missverstanden. Mir geht es auf keinen Fall um eine Diskussionssteuerung und Provokation. Ich habe nur meine Meinung zum Zustand der SF gepostet und denke daß wir, abseits der Wörterbuchdefinitionen, manchmal etwas aneinander vorbei reden... :-D

Trotzdem: SF ist (zum Teil) auch ein Ideenpool. Es ist oft eine Synergie zwischen den 'Spinnereien' der SF-Autoren und den Ingenieuren und Entwicklern vorhanden. Die SF-Seite pflanzt den Schößling einer Idee und der Wissenschaftler stellt die Regeln zur Verfügung, wie diese Idee zur Realität werden kann.
literatur ist selten das WAS, dafür aber immer das WIE der erzählung...
Da wären wir aber wieder bei der Qualität angelangt und da sehe ich die Unterschiede.

Viele Grüße von dem nicht-mehr-Planeten Pluto,
Blacktoerk[/quote]
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StevesBaby

Perry ist sogar Hard-SF

Ungelesener Beitrag von StevesBaby »

Blacktoerk hat geschrieben:Juhuu!

Ich wusste doch, daß jemand darauf einsteigen würde.... ;-)
Erst einmal vorweg: ich bekenne, ich habe 'meinen' Rhodan auch gelesen und für ganz nett befunden.
Allerdings vermisse ich mich fortschreitendem Storyboard die echten Innovationen, die (das ist mir klar) eine in so kurzen Zeitabständen erscheinende Serie nicht leisten kann. Im Grunde war doch die Rhodan-Geschichte ein Plagiat bereits erschienener Ideen.
Sicherlich kann man sagen, daß Begriffe wie Posbi und Kalup Erfindungen der PR-Autoren sind, aber allgemeine Gültigkeit haben diese Wortschöpfungen nie erlangt. Der Asimovsche Roboter (und die Robotergesetze) sehr wohl...

Blacktoerk
Da wo z. B. Schätzing noch nicht mal SF draufschreibt, schreibt Perry klar SF drauf und sie ist es. Asimovs Geschichten sind natürlich originell und schwer zu toppen, aber die Foundation ist nichts anderes wie PR, vielleicht schöner geschrieben, aber sonst keinen Meter besser. Die PR-Autoren müssen natürlich massive Abstriche machen, da der Ober-Guru über alle Fäden wacht und sie sicht Eigenentwicklung nich so einfach leisten können, deswegen sind manche Romane einfach Kacke, dafür andere Gold (gerade gelernt, dass 2 Neutronensterne sich vereinigen müssen, damit Gold entsteht, also was besonderes).
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