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Amerika war mehr seinen politischen Wirren zum Opfer gefallen als den Machenschaften der Sowjets. Dem Untergang folgten turbulente Jahre: Säuberungsaktionen, Aufstände, blutige Unterdrückungen, Massendeportationen nach Sibirien und anderen Gebieten, Infiltrationen fremder Nationalitäten, Knüppelpropaganda und Umerziehung. Das überlebten nur die Starken und Intelligenten.
Scone, Broward und Ingrid Naschdoi bildeten bereits die zweite Generation nach dem Sturz von Kanada und den Vereinigten Staaten. Sie waren zur Welt gekommen und am Leben geblieben, weil sie mutige, anpassungsfähige und geistig bewegliche Eltern besaßen. Und weil sie diese Eigenschaften geerbt und weiterentwickelt hatten.
Die Amerikaner wurden ein Problem für die Russen. Und für die Chinesen. Jene unter ihnen, die man zusammen mit anderen Nationalitäten nach Sibirien deportiert hatte, vollbrachten Wunder in dem rauhen Klima. Sie verwandelten die trostlosen Gebiete in blühende Gärten. Aber sie standen den Russen feindselig gegenüber.
Der südliche Nachbar China, der nach Land für seinen Bevölkerungsüberschuß suchte, protestierte gegen die Eingliederung fremder Nationalitäten. Rußlands Einwanderungssperre für die gelbe Rasse war ein weiterer Punkt auf der langen Liste der Kränkungen, die China von seinem älteren Brider in der Marx-Familie einstecken mußte.
Und auf dem nordamerikanischen Kontinent kam es durch die amerikanischen Kommunisten zu einer neuen Kraftprobe mit Moskau. Rußland ruhte sich satt und zufrieden auf den Lorbeeren seines Sieges aus. Die unterdrückte, hungrige Schar der Amerikaner, die der Partei beitraten, um ihr Los zu verbessern, gewannen immer mehr Einfluß und Macht innerhalb der Regierungsstruktur. Darüber hinaus hatte sich das Land vom Krieg erholt. Es blühte erneut zum Industriezentrum auf. Scheinbar unter russischer Vorherrschaft schoben und drängten sich die Amerikaner nach vorn, behutsam erst, dann immer ungestümer. Moskau hatte alle Mühe, eine Amerikanisierung abzuwehren.