George R. Stewart "Leben ohne Ende" ("Earth a
- Spezies 125
- BNF

- Beiträge: 685
- Registriert: 7. Mai 2005 19:36
- Land: Deutschland
George R. Stewart "Leben ohne Ende" ("Earth a
Meines Wissens ist "Earth abides" von 1949 der einzige Sf-Roman des Autors, der von 1895 bis 1980 hauptsächlich in Kalifornien lebte und arbeitete. "Earth abides" wurde 1951 mir dem International Fantasy Award ausgezeichnet, den er meines Erachtens wirklich verdiente.
Dieses Buch - wiewohl keine Fantasy - ist ein Endzeit-Epos, dessen Motivation vielleicht durch die Zeit und die allgemeine Stimmung nach dem Zweiten Weltkrieg begründet ist.
Es beginnt mit einer Radiomeldung, dass die U.S.-Regierung des Amtes enthoben wurde. Gleichzeitig wütet weltweit ein Pestvirus und tötet fast die gesamte Menschheit. Der Autor impliziert diese Seuche als Antwort der Natur auf die ungehemmte Vermehrung und Ausbreitung der Menschen (1948!).
Einige wenige überleben, darunter auch die Hauptperson "Isherwood" (Vorname ist mir entfallen). Eine mögliche Erklärung für sein Überleben ist ein Schlangenbiss, den er an dem Wochenende der Ereignisse allein in den Bergen überlebte. Daher erfuhr er auch von den politischen Vorgängen erst, als er wieder zurück in die Stadt wollte.
Was folgt ist eine präzise, stimmige und ungemein fesselnde Beschreibung der Folgen und Ereignisse über einen Zeitraum von ca. 80 Jahren. Isherwood begibt sich auf die lange Reise nach der Suche anderer Überlebender. Autos, Lebensmittel und sonstiges lebensnotwendige gibt es (noch) überall und so begibt er sich auf die lange Reise von San Francisco nach New York. Er wird auch von Zeit zu Zeit fündig, die Menschen und deren Lebensweise entsprechen jedoch nicht seinen Vorstellungen. Wieder zurück in San Francisco gründet er schließlich eine Familie und wird Vater mehrerer Kinder. An die kleine Gemeinschaft schließen sich langsam einige andere, gleichgesinnte Menschen an und man versucht gemeinsam, die Zivilisation wiederzubeleben, bzw. zu erhalten so gut es geht. Ziel ist es, die noch vorhandenen Werte, Erfahrungen und vor allem das Wissen zu erhalten und weiterzugeben.
Mehr möchte ich nicht preisgeben, der Roman hat mich jedoch sehr stark durch seine erzählerischen Qualitäten, seine Detailgenauigkeit und die ausgeprägten Charaktere beeindruckt.
Der Roman ist 1949 bei Random House und 1982 bei Heyne Bibliothek der SF-Literatur 06/10 erschienen.
Mein Tipp: nicht nur für Liebhaber solcher Szenarien: Lesen!
--Spezies 125
Liest: John Grisham "The Broker"
A.D. Foster "Die Kälte des Schwerts"
Dieses Buch - wiewohl keine Fantasy - ist ein Endzeit-Epos, dessen Motivation vielleicht durch die Zeit und die allgemeine Stimmung nach dem Zweiten Weltkrieg begründet ist.
Es beginnt mit einer Radiomeldung, dass die U.S.-Regierung des Amtes enthoben wurde. Gleichzeitig wütet weltweit ein Pestvirus und tötet fast die gesamte Menschheit. Der Autor impliziert diese Seuche als Antwort der Natur auf die ungehemmte Vermehrung und Ausbreitung der Menschen (1948!).
Einige wenige überleben, darunter auch die Hauptperson "Isherwood" (Vorname ist mir entfallen). Eine mögliche Erklärung für sein Überleben ist ein Schlangenbiss, den er an dem Wochenende der Ereignisse allein in den Bergen überlebte. Daher erfuhr er auch von den politischen Vorgängen erst, als er wieder zurück in die Stadt wollte.
Was folgt ist eine präzise, stimmige und ungemein fesselnde Beschreibung der Folgen und Ereignisse über einen Zeitraum von ca. 80 Jahren. Isherwood begibt sich auf die lange Reise nach der Suche anderer Überlebender. Autos, Lebensmittel und sonstiges lebensnotwendige gibt es (noch) überall und so begibt er sich auf die lange Reise von San Francisco nach New York. Er wird auch von Zeit zu Zeit fündig, die Menschen und deren Lebensweise entsprechen jedoch nicht seinen Vorstellungen. Wieder zurück in San Francisco gründet er schließlich eine Familie und wird Vater mehrerer Kinder. An die kleine Gemeinschaft schließen sich langsam einige andere, gleichgesinnte Menschen an und man versucht gemeinsam, die Zivilisation wiederzubeleben, bzw. zu erhalten so gut es geht. Ziel ist es, die noch vorhandenen Werte, Erfahrungen und vor allem das Wissen zu erhalten und weiterzugeben.
Mehr möchte ich nicht preisgeben, der Roman hat mich jedoch sehr stark durch seine erzählerischen Qualitäten, seine Detailgenauigkeit und die ausgeprägten Charaktere beeindruckt.
Der Roman ist 1949 bei Random House und 1982 bei Heyne Bibliothek der SF-Literatur 06/10 erschienen.
Mein Tipp: nicht nur für Liebhaber solcher Szenarien: Lesen!
--Spezies 125
Liest: John Grisham "The Broker"
A.D. Foster "Die Kälte des Schwerts"
Zuletzt geändert von Spezies 125 am 26. Juni 2005 18:08, insgesamt 1-mal geändert.
-
Ulli 47
Buch
Von der Inhaltsangabe her klingt es ein wenig wie das Buch von Algis Budrys -Einige werden überleben- (some will not die). Fand ich damals auch ganz interessant. Aber da war ich jünger. 
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105
www.fantasybuch.de
Psalm 119, 105
www.fantasybuch.de
-
Ulli47
Stewart
Nur jünger. Mein Alter fängt mit ner drei an.
Ich muß wohl so um die 25 oder so gewesen sein als ich es gelesen habe.
Ich muß wohl so um die 25 oder so gewesen sein als ich es gelesen habe.
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105
www.fantasybuch.de
Psalm 119, 105
www.fantasybuch.de
-
ulli 47
-
Smiley
- Anwärter auf den 5. Beanie!

- Beiträge: 936
- Registriert: 5. Juni 2003 14:49
- Bundesland: NRW
- Land: Deutschland
- Wohnort: Wattenscheid
- Kontaktdaten:
Re: Stewart
Na, damit gehörst Du ja noch zur Jugend im Fandom . . .vallenton hat geschrieben:Nur jünger. Mein Alter fängt mit ner drei an.![]()
Ich muß wohl so um die 25 oder so gewesen sein als ich es gelesen habe.
Habs vor 23 Jahren gelesen, und das TB ist immer noch eines der wenigen aus der Zeit, die immer noch in meinem Regal stehen.
Alles kann man ja nicht aufheben, aber von manchen Titeln trennt man sich halt nicht.
Ein Leben ohne Tabasco ist möglich, aber geschmacklos.
