Alien Earth

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Knochenmann
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Alien Earth

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

vallenton hat geschrieben:Ich fand Phase 1 gar nicht mal so gut. Die Fortsetzung wollte ich mir eigentlich nicht antun. Tja, jetzt habe ich den zweiten Band mit Widmung von Herrn Borsch gewonnen und werde es doch noch mal versuchen.

Könntest du nicht bei den Leseempfehlungen etwas dazu schreiben?
...was ich jetzt mache.

Es komt selten vor, das ich von einem Buch so angetan bin, das ich eine empfehlung abgeben möchte, aber für "Alien Earth" werd ichs einfach mal tun.

Eins vorweg, deutsche SF&F ist mir von aus aus etwas suspekt, es erschient mit immer so, als verschenten die Autoren teilweise zwanghaft, irgendwas "deutsches" reinzupressen... oder, wenn sie es nicht tun, dann wird zwangahft versucht, dieses eben wegzulassen. Aber wir gesagt, das ist nur ein subjektives Gefühl.

Der zwite Grund, warum ich dem Buch nicht über den weg getraut habe: "Alien earth - Phase 1". Daraus kann man schließen, das es eine Phase zwe igeben wird uns so weiter... Und sowas finde ich... bedrohlich.

Wie dem auch sei, das warem also zwei Gründe, das Buch NICHT zukaufen. Warum hab ichs dann eigendlich gekauft? 1) Ich hatte keinen Lesestoff mehr, und 2) das Cover ist hübsch.

Egal, als ich das Buch schließlich gelesen hab, war ich SEHR angetan davon. Phase 1 war gut, Phase 2 eine deutliche Steigerung dazu.

Wie dem auch sei, jetzt zum Inhalt: Das ganze spielt in einer 50 Jahre entfernten Zukuft... die Welt hat sich gewandelt, aber bestimmt nciht zum besseren... bis eines Tages ein Raumschiff auftaucht, in einem Orbit um die Erde einschwänkt, ein "Wir kommen in Freiden" Signal absetzt, und Artefakte in den Pazifik wirft.

Und das wars eigendlich schon. Die Aliens bleiben geheimnissvoll und zumiest verborgen. Oft wird die frage aufgeworfen, ob sie denn eigenldich überhaupt existeiren. Jedes Kapitel in den Büchern beginnt mit einem auszug aus einem fiktiven Interentforum, in dem die wildesten Verschwörungstheorien geäußert werden - die Menschen im Buch wissen auch nciht mehr über die Aliens als der Leser selber.

Wenn die Aliens also undercover bleiben, worum gehts dann im Buch? Logisch - um Menschen. Um Menschen, die in einer höchst fremdartigen Welt leben. In einer Welt, in der es Alien gibt. Oder auch nicht. Oder auch nur fremdartige Menschen. Oder ncihtmal das.

Geschildert wird Phase 1 aus der sicht dreier Protagonisten: Ein Pilot, der versucht Alienartefakte aus dem Pazikik zu bergen, ein Polizist der (nichtexistierende?) Aliens jagt, und ein "Ausschlussmensch", der seiner Menschenrechte beraubt in einer mobilen Fabrik quer durch Deuschland verschickt wird.

In Phase 2 wird dieses Schmea beibehalten, jedoch beginnt man, mehr von der Welt zu sehen als jeweil den Microkosmos der Protagonisten - "Die Warheit wird teilweise enthüllt".

Zusammengefasst möchte ich sagen: Was mich an diesem Buch fasziniert hat war besonders der Ideenreichtum und die schlüssige (wenn auch furchterregende) Darstellung der Welt. Auch die Fremdheit und Unenthülltiheit der Aliens war für mich in schöner Teilaspekt.
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deval
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Ungelesener Beitrag von deval »

Besten Dank. :D

Laß mich ein paar Anmerkungen machen.

Wenn mich nicht alles täuscht war die Reihe von vornherein auf drei Bücher angelegt. Es wird also noch eines kommen.

Die Aliens habe ich eigentlich nicht als fiktiv oder unter der Möglichkeit -alles nur Einbildung- eingeordnet. Das erste Buch fing ja damit an das man einen definitiv übernommenen Menschen jagt. Und wenn solch ein Mensch übernommen wurde, konnte man das ja anhand von Test nachweisen. Hat mich ein bischen an Blade Runner erinnert, wenn Deckard versucht anhand eines Tests herauszufinden ob er einen Replikanten oder einen Menschen vor sich hat. Daher hatte ich eigentlich nie Zweifel ob die Aliens fiktiv sind oder nicht.

Was mich am ersten Band gestört hat war das Unspektakuläre.

Die Geschichte um den Flyboy fand ich sehr langweilig, seine Suche nach seiner Traumfrau unendlich öde. Das gleiche war der Fall bei Wieselflink (hieß er so? - ich habe das Buch nicht mehr). Seine Erlebnisse als Elektriker an Bord des Zuges war mehr Sozialkritik, aber für mich weniger SF. Lediglich die Story um die Polizistin (Namen schon wieder vergessen) war relativ interessant. Aber auch hier wieder der Versuch die gute Frau irgendwie "interessanter" zu gestalten in dem man sie zu einer Lesbe macht. Das fand ich sehr verkrampft.

Daher auch mein Vorhaben den zweiten Band nicht mehr zu lesen.

Aber, der Band endet ja mit dem "Bewußtseinsaustausch". Handelt Band zwei denn auch von den menschlichen Bewußtseinen in den Alienkörpern auf deren Heimatwelt? Oder spielt wieder ein "Durchunddurch-Mensch" die Hauptrolle?
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Rusch
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Ungelesener Beitrag von Rusch »

Ich bin jetzt gerade auch dabei, Alien Earth, Phase 2 zu lesen.
Auch ich habe einen sehr positiven Eindruck von den Romanen gewonnen. Sicher, die Geschichte ist nicht sehr originell, aber das ist heute in der SF generell eher schwierig. Auf der anderen Seite bekommt man einen spannenden Roman vor einem interessanten Setting geboten, an dem es handwerklich wirklich nichts auszusetzen gibt. Mir gefällt die Art und Weise, wie der Autor die Protagonisten Reihum durchwechselt (so etwas macht das Schreiben schwieriger) und dass allmähliche freigeben von Hintergrundinfos. Das Ergebnis sind sehr spannende, unterhaltsame Romane.
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Knochenmann
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Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

vallenton hat geschrieben:Die Aliens habe ich eigentlich nicht als fiktiv oder unter der Möglichkeit -alles nur Einbildung- eingeordnet.

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Aber, der Band endet ja mit dem "Bewußtseinsaustausch". Handelt Band zwei denn auch von den menschlichen Bewußtseinen in den Alienkörpern auf deren Heimatwelt? Oder spielt wieder ein "Durchunddurch-Mensch" die Hauptrolle?
Doch, die Möglichkeit das es die Aliens gar nicht gibt hab ich immer in Gedanken gehabt. Es hätte ja auch eine aufgefinkelte Methode der Regierung handeln können, die Bevölkerung zu unterdrücken.

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So einfach wirds nicht gemacht... die Aliens wandeln zwar unter den Menschen, aber sie sind noch immer rätselhaft... auch menschliche Bewustseine kehren von Sigma V wieder, aber die haben besseres zu tun als dumm zu schwafen... und dann gitbs da noch die rätzselhafen Postkarten von Sigma 5, die auch niemand so richtig einordnen kann.


...die rätselhaftigkeit hat mir auch gefallen. Normalerweise nerft mich das, den Rätzel werden normalerweise nur als Ersatz für Substanz angeboten, aber in EE hat's sichtig gut funktioniert. Sind die Aleins echt oder nicht? Sind sie gut oder böse? Sind die Postkarten von sigma V echt oder fälschungen usw...
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Ungelesener Beitrag von deval »

Hm, wenn gleich zwei Leute davon so angetan sind sollte ich das Buch vielleicht doch als nächstes lesen. Mein Interesse ist auf jeden Fall mal geweckt.
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Ungelesener Beitrag von deval »

Mal kurz OT.

Ich sehe gerade lieber Knochenmann, dass du auch derjenige warst der Das Buch abgebrochen hat. Ist das wirklich so unheimlich oder bist du leicht zu schocken?

Ich habe jetzt vor kurzem noch gedacht das ich gerne mal wieder einen Film sehen oder ein Buch lesen möchte bei dem es mir leicht eiskalt den Rücken runterläuft. Und das Buch scheint ja in diese Kategorie zu fallen.
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Knochenmann
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Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

vallenton hat geschrieben:Mal kurz OT.

Ich sehe gerade lieber Knochenmann, dass du auch derjenige warst der Das Buch abgebrochen hat. Ist das wirklich so unheimlich oder bist du leicht zu schocken?
Beides würd ich sagen. Aber das Buch ist wirklich sehr, sehr unheimlich.

"Das Haus ist absichtlich so geschrieben, das es den Leser immer tiefer ins Geschehen hinenzieht. Gutes Beispiel ist das Vorwort wo extra erwähnt wird "das es den Film über den das Buch handelt gar nicht gibt, und das dies auch keine rolle spielt".

das Buch ist bestimmt das beängstigneste, das ich in die Finger bekommen habe seit ich im zarten alter von 14 "Es" von Kiing gelesen hab.
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lowcut
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Ungelesener Beitrag von lowcut »

Die Beschreibungen zu Alien Earth im Internet als auch die Buchrückseite haben mich nicht zum Kauf animiert.
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