Lesezirkel »Der Drache von Samarkand« von Neal Asher

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breitsameter
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Lesezirkel »Der Drache von Samarkand« von Neal Asher

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Hiermit ist der Lesezirkel »Der Drache von Samarkand« von Neal Asher offiziell eröffnet! :wink:

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Zuletzt geändert von breitsameter am 13. Oktober 2005 18:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Mammut
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Der Drache von Samarkand - Meine ersten Eindrücke

Ungelesener Beitrag von Mammut »

Prolog: Flott erzählt, bekommt man erste Enblicke in die Welt, ihre Technik und ihre Bewohner. Die Reise von Welt zu Welt geschieht über einen Transmitter, dem sogenannten Runcible. Der Roman scheint von Stil und Tempo an einen Agententhriller angelegt zu sein und der Prolog endet mit einem Knalleffekt. Das macht Lust auf mehr.

Kapitel1: Ian Cormac, die Hauptperson wird eingeführt. Cormac ist Agent der ECS, gerät auf dem Planeten Cheyne III an einen Waffenschieberring und dem Leser wird klar, das der Roman alles andere als eine Liebesgeschichte wird. Hier wird gekämpft und getötet, auf eine gewisse Brutalität muss man sich einstellen.
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Scotty
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Ungelesener Beitrag von Scotty »

Ich bin wieder aus dem Urlaub zurück. Heute abend geht es bei mir richtig los. Habe aber schonmal reingelinst.

Wie es aussieht, beginnen die Kapitel regelmässig mit einer Hintergrundbeleuchtung eines Detailthemas, ähnlich wie im Gateway Zyklus von Frederick Pohl. Dadurch, dass diese Erläuterung stets am Anfang eines neuen Kapitels steht, stört es den Lesefluss nicht. Das find ich schonmal gut!

Bisher kenne ich von Neal Asher ja nur "Skinner". Auch hier hat er es ausgezeichnet hinbekommen, Informationen zu dosieren, d.h. den Leser nicht mit Details zu erschlagen, wenn man noch gar nicht daran interessiert ist, sondern diese nach und nach zu "verabreichen".

Da ich vom 14.-17.10. bin ich im Ausland und weiss nicht, ob ich Web Zugang haben werde. Ich werde aber trotzdem weiterlesen !
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    Ungelesener Beitrag von Lemmy »

    Hab auch schon angefangen & bin jetzt mitten im 2. ten Kapitel.

    Nach dem Prolog gehts munter los. Cormac hat eine Separatistin plattgemacht & 2 schwer beschädigt, also kann man über mangelnde Action nicht klagen.
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    Ungelesener Beitrag von Scotty »

    Hab jetzt die ersten 3 Kapitel durch! Mir gefällts wirklich gut: Rasante Action in einer bunt schillernden Welt. Manchesmal erinnert diese an Werke von Reynolds (Katzenadaptierte etc.), wirkt allerdings kompakter und flüssiger beschrieben. Wer schon andere Werke von Asher gelesen hat, findet sich hier schnell zurecht, da es das gleiche Universum ist. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass auch Neueinsteiger ihren Spass an AGWs, Runcibles und Co. haben werden.

    Auch die Protagonisten machen Spass. Ein Aegnt auf "Entzug"? Das kann ja heiter werden. Ein cholerischer Bösewicht im Streit mit seinem coolen Adjuntanten? Das klingt nach viel Spass! Die bisher eingefügten Protagonisten sind mit genügend Konfliktpotenzial ausgestattet um einen interessanten Plot auszugestalten.

    Bin gespannt, wie es weitergeht...
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      Ungelesener Beitrag von breitsameter »

      Scotty hat geschrieben:Hab jetzt die ersten 3 Kapitel durch! Mir gefällts wirklich gut: Rasante Action in einer bunt schillernden Welt. Manchesmal erinnert diese an Werke von Reynolds (Katzenadaptierte etc.), wirkt allerdings kompakter und flüssiger beschrieben.
      Ich bin jetzt gerade mitten in Kapitel 7, man ist schon auf Samarkand eingetroffen und langsam, ganz langsam beginnt es etwas interessanter zu werden. Ich muß zugeben, daß ich als Leser doch meine Probleme mit der etwas, hm... lustlosen Übersetzung habe, die der Originalsprache sinnlos folgt, ohne den teilweise doch recht flüssigen englsichen Formulierungen auch entsprechende deutsche entgegenzusetzen. Schade, daß Arian Pelter anscheinend ein simpler, von der Lust an Gewalt und der Gier nach Rache getriebener Bösewicht ist. Aber ich werde weiterlesen...
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      Ungelesener Beitrag von Scotty »

      Schön, dass es ein paar kritische Äusserungen gibt. Arian Pelter ist wirklich ein simpler Bösewicht. Hier lebt das Buch eher vom Spannungselement zwischen ihm und Stanton.

      Dass Cormac seinen Online Zugriff ablegt um seine Menschlichkeit zurückzufinden, finde ich sehr interessant.

      Klar, ist das Buch keine Literatur mit mit 5 Kilometern Tiefgang. Es trifft allerdings bisher genau meinen Geschmack, wie Actionbücher geschrieben sein sollten: Meistens sind diese leider sehr simpel und unmotiviert geschrieben. Asher bettet die Action dagegen in eine wirklich schillernde Kulisse (mehrere Planeten mit exotischen Rahmenbedingungen) ein und hat als Helden nicht einfach einen Super Agenten, sondern einen, der mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen hat.

      Was die Übersetzung angeht: Wahrscheinlich bin ich diesbezüglich nicht genügend sensibilisiert. Mir fallen nur wirklich deutliche Fehler auf. Kannst du mir ein Beispiel nennen? Würde mich sehr interessieren.
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        Ungelesener Beitrag von Lemmy »

        Mir war eigentlich vorher klar, dass es sich nicht um SF mit Anspruch handelt. Das schränkt das Lesevergnügen aber bis jetzt ( Ende Kapitel 8)
        nicht ein.

        Sehr schön fand ich die Szene mit der kopflosen Katamaran-Pilotin............

        Bin mal gespannt, ob die Figuren um Cormac ( Mika, Jane, Chaline, Gant & Thorn weiterentwickelt werden.
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        Ungelesener Beitrag von Mammut »

        Ich bin jetzt auch bis Kapitel7. Die Geschichte kommt ja ein wenig in ruhigere Fahrwasser. Gut hat mir der Golem gefallen, ist eine sehr schillernde Figur. Dagegen bin ich mir bei Arian Pelter nicht sicher, ob er der simple Bösewicht ist, der er auf den ersten Blick darstellt, oder ob er sich noch auf interessante Weise entwickelt. Bisher wirkt er recht einfach - ein cholerischer Psychopath - aber ich denke, da können wir noch was erwarten.
        Zu Cormac: Die Idee mit dem "Netzentzug" finde ich auch klasse, aber die Umsetzung wirkt manches Mal unfreiwillig komisch, Ians Umgang mit seinen Begleitern ein wenig hölzern.
        Den Entzug hätte ich mir irgendwie anders, intensiver vorgestellt.
        Insgesamt aber immer noch eine anpsrechende und spannende Geschichte mit viel Tempo. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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        Ungelesener Beitrag von Scotty »

        Auch ich bin mit Kapitel 7 durch. Wir sind ja schön synchron! :)

        Michaels "Insgesamt immer noch..." klingt irgendwie etwas einschränkend. Das möchte ich so nicht stehen lassen. Ich denke, dass das Thema Netzentzug am Anfang nicht überstrapaziert werden soll und das ist auch ganz richtig so, damit die Handlung vorangetrieben wird. Ich habe schon vorher bemerkt, dass Asher die Inhalte immer hübsch portioniert, damit es nicht langweilig wird. Ich erwarte daher, dass Asher später noch ausführlicher darauf eingehen wird.

        Mir gefällt, dass es bei Asher nie langweilig wird. Die Einführung des Golem ist vielversprechend. Damit wird es noch mehr Spannung zwischen den Bösewichten geben. Auf Samarkand geht es geheimnisvoll zu. Das Buch ist nach wie vor spannend und ein intelligenter Action Roman.
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          Ungelesener Beitrag von Scotty »

          Bin jetzt in Kapitel 12: 4 weitere Bösewichte, ein Waffenhändler und der Drache wurde eingefügt. Das Geflecht der Beziehungen der Protagonisten zueinander wird komplexer und interessanter. Bin gespannt, welches Spiel Drache spielt.
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            Ungelesener Beitrag von Mammut »

            Kann ich dir nur zustimmen. Die Geschichte nimmt immer mehr Fahrt auf und verzweigt sich auf angenehme Weise.
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            Ungelesener Beitrag von breitsameter »

            Was mir absehbar zu sein scheint: wie sehr wird Arian durch seinen zweiten Verstärker zu einem Werkzeug des Drachen werden, und damit selbst irgendwann zu einem Androiden wie Mr. Crane?
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            Ungelesener Beitrag von lowcut »

            @breitsameter

            Könntest du in der Threadüberschrift und in deinem ersten Beitrag aus Neil Neal machen? :lehrer: :wink:
            natura non facit saltus

            Zur Zeit lese ich:
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            Ungelesener Beitrag von Lemmy »

            Bin jetzt Kapitel 19:
            Ich vermute mal, die beiden gerennten Handlungsstränge- Cormac auf der einen Seite & Pelter auf der anderen- werden sich zu einem abschliessenden Showdown wieder vereinigen.

            Im Handlungsstrang Pelter passiert, von Metzeleien abgesehen eigentlich nicht viel. Die kommen mir vor, wie eine brutale Gangsterbande aus nem billigen Italo-Western ( Ausnahme Stanton).

            Der Handlungsstrang Cormac ist m.E. viel interessanter. Was hat es mit dem geheimnisvollen Artefakt aus der Höhle & mit den Drachenmenschen auf sich ? Welche Auswirkungen wird der Auftritt des Nanomyzeliums haben ? Ausserdem gilt es, mehr über die Golems zu erfahren.
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