Aber "Dienstleister" wie tredition stellen dir Remitenden in Rechnung. Da ist die schöne Provision auch schnell wieder futsch.
Letztlich muss man sich entscheiden, ob man Geld verdienen will oder nicht. Das reine selbst Publizieren von Werken ist heute so günstig wie noch nie. Aber trotz globalem Internet genauso erfolgversprechend. Find erst einmal Leser für das Verfasste!
„Wieviel Menschen schreiben, davon hat man gar keinen Begriff. Von dem, was davon gedruckt wird, will ich gar nicht reden.“ Schon Goethe fand das Übermaß an Text nicht prickelnd.
Why I don't self-publish
- Valerie J. Long
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Re: Why I don't self-publish
Mit solchen "Dienstleistern" muss man ja nicht arbeiten.
"Find erstmal Leser" - Ja, an diese Stelle gehört ein Riesenseufzer.
Nur - ich hatte zuerst die Leser, und die wollten gern Gedrucktes. Diesen Wunsch habe ich erfüllt. Wenn sich weitere Interessenten finden, fein. (Und das passiert, erstaunlich, trotz meiner Schwäche im Marketing.)
"Find erstmal Leser" - Ja, an diese Stelle gehört ein Riesenseufzer.
Nur - ich hatte zuerst die Leser, und die wollten gern Gedrucktes. Diesen Wunsch habe ich erfüllt. Wenn sich weitere Interessenten finden, fein. (Und das passiert, erstaunlich, trotz meiner Schwäche im Marketing.)
Egal, was die Frage ist - Schokolade ist die Antwort. | To err is human. To really foul things up you need a computer. (R.A.Heinlein)
Die deutsche Zoe-Lionheart-Serie
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- Andreas Eschbach
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Re: Why I don't self-publish
In eBook-Shops stehen Selfpublisher gleichberechtigt neben Verlagsbüchern: Eine bessere Ausgangssituation für "Indies" gab es noch nie.
Als Leser kann man per Leseprobe Spreu vom Weizen trennen: War auch noch nie besser.
Aber wenn ein Selfpublisher Erfolg hat, wird er in 90% der Fälle zu einem Verlag wechseln. Aus guten Gründen. Also werden Verlage nicht verschwinden, im Gegenteil, und bei ihnen wird man die guten Bücher mit höherer Wahrscheinlichkeit finden als anderswo.
Als Leser kann man per Leseprobe Spreu vom Weizen trennen: War auch noch nie besser.
Aber wenn ein Selfpublisher Erfolg hat, wird er in 90% der Fälle zu einem Verlag wechseln. Aus guten Gründen. Also werden Verlage nicht verschwinden, im Gegenteil, und bei ihnen wird man die guten Bücher mit höherer Wahrscheinlichkeit finden als anderswo.
- Uschi Zietsch
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Re: Why I don't self-publish
Genau so ist es. 
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Re: Why I don't self-publish
Ja, stimmt, bei E-Books und Print-on-demand-Verfahren übers Netz spielt das tatsächlich keine Rolle mehr in Beziehung Vertrieb, ob da ein Verlag dahintersteht. Das ist beispielsweise bei mir auch ein Grund, warum ich bei keinen reinen E-Book-Anthologien mitmache (nur mit Zweitveröffentlichung) - theoretisch kann ich das ja selbst auch einzeln oder im Dreierpack oder wie auch immer rausgeben und steht dann genauso bei Amazon drinnen. (Bin halt generell nicht so scharf auf E-Books, weil ich die selbst nicht lese. Ändert sich vielleicht noch, aber es ist ja alles im Wandel, der Buchmarkt ebenso wie man selbst.)
Außerdem sind da auch zu rasch Schnellschüsse im Netz, weil das ja alles von der Produktion her nichts kostet. Damit ist auch meiner Ansicht nach eine gewisse Sicherheit weg - wenn ein Verlag nur 200 Stück vorfinanziert, gehe ich dann auch eher davon aus, dass es dann nicht auf ein Monat mehr Arbeit ankommt. Es kann zwar editiert werden, aber bis dahin sind ja schon Kopien draußen.
Oder auch so Sachen, wo eine Miniauflage ohne ISBN rumkrebst. Ist natürlich nett, aber es ist nicht unbedingt das, was man sich unter einer Verlagspublikation vorstellt.
Ich denke, die Frage ist nicht, ob einer, der in einem tollen Verlag gelandet ist, lieber selbst publizieren möchte. Wer will das dann schon? (Vielleicht so zwischendurch ein nettes Dingelchen wie "Kurzgeschichte zum Erfolgsroman" als Spielerei, aber ich glaube nicht ernsthaft, dass einer, der mal bei Heyne, Piper oder Co. war, freiwillig das nächste große Projekt als Selbstverleger macht.)
Auch viele kleine Verlage arbeiten so professionell und bieten so viel, dass sich die Frage wohl auch nicht wirklich stellt, wenn man tatsächlich die Wahl hat.
Umgekehrt habe ich auch mit Leuten geredet, die von ihrem Verlag recht gefrustet waren. Und wenn jemand dann sagt: "Die meisten Bücher gehen ohnehin bei meinen Lesungen und Auftritten auf Mittelalterfesten weg und der Verlag braucht ewig, bis er mal Bestellungen bearbeitet und dazu sind die Bücher viel zu teuer", dann finde ich das einen logischen Grund, das selbst in die Hand zu nehmen.
Mein Fazit: Gute Verlage bieten so viel, dass man sie nicht ersetzen kann. Manche Verlage bieten so wenig, dass man allein vielleicht doch besser dran ist.
Und dann gibt es natürlich noch Projekte, für die man ohnehin nicht aussuchen kann.
Außerdem sind da auch zu rasch Schnellschüsse im Netz, weil das ja alles von der Produktion her nichts kostet. Damit ist auch meiner Ansicht nach eine gewisse Sicherheit weg - wenn ein Verlag nur 200 Stück vorfinanziert, gehe ich dann auch eher davon aus, dass es dann nicht auf ein Monat mehr Arbeit ankommt. Es kann zwar editiert werden, aber bis dahin sind ja schon Kopien draußen.
Oder auch so Sachen, wo eine Miniauflage ohne ISBN rumkrebst. Ist natürlich nett, aber es ist nicht unbedingt das, was man sich unter einer Verlagspublikation vorstellt.
Ich denke, die Frage ist nicht, ob einer, der in einem tollen Verlag gelandet ist, lieber selbst publizieren möchte. Wer will das dann schon? (Vielleicht so zwischendurch ein nettes Dingelchen wie "Kurzgeschichte zum Erfolgsroman" als Spielerei, aber ich glaube nicht ernsthaft, dass einer, der mal bei Heyne, Piper oder Co. war, freiwillig das nächste große Projekt als Selbstverleger macht.)
Auch viele kleine Verlage arbeiten so professionell und bieten so viel, dass sich die Frage wohl auch nicht wirklich stellt, wenn man tatsächlich die Wahl hat.
Umgekehrt habe ich auch mit Leuten geredet, die von ihrem Verlag recht gefrustet waren. Und wenn jemand dann sagt: "Die meisten Bücher gehen ohnehin bei meinen Lesungen und Auftritten auf Mittelalterfesten weg und der Verlag braucht ewig, bis er mal Bestellungen bearbeitet und dazu sind die Bücher viel zu teuer", dann finde ich das einen logischen Grund, das selbst in die Hand zu nehmen.
Mein Fazit: Gute Verlage bieten so viel, dass man sie nicht ersetzen kann. Manche Verlage bieten so wenig, dass man allein vielleicht doch besser dran ist.
Und dann gibt es natürlich noch Projekte, für die man ohnehin nicht aussuchen kann.