Eine Billion Dollar!

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Sternenkaiser
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Eine Billion Dollar!

Ungelesener Beitrag von Sternenkaiser »

Hallo @all!

Ich habe gerade "Eine Billion Dollar" gelesen, es ist wirklich genial (incl. Ende). Ich möchte hier jedoch keine Rezension loslassen, sondern habe eine Frage - natürlich nicht ohne Hintergedanken (gewisse Forumsteilnehmer sollen ja sehr kompentent sein :wink: ):
Wieso wurde John entführt? McCaine hätte ihn doch umlegen lassen können, um die Kohle zu bekommen (er hatte das Testament ja schon). So wie er es dann im Endeffekt ja auch gemacht hat. Irgendwelche Ideen? Oder habe ich etwas nicht verstanden?
So, dann noch mal direkt an Andreas:
Wie siehts aus, schaust du bei Deinen Lesungen in naher Zukunft vielleicht auch mal im Osten, d.h. Thüringen vorbei?

Beste Grüße
Sternenkaiser

+++++++++++++++
wartet auf:
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Fjunch-Klick
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Re: Eine Billion Dollar!

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

Sternenkaiser hat geschrieben:an Andreas:
Wie siehts aus, schaust du bei Deinen Lesungen in naher Zukunft vielleicht auch mal im Osten, d.h. Thüringen vorbei?
was der liebe Aleksandr vergaß zu erwähnen: mit Thüringen meint er speziell Jena oder nähere Umgebung ;-)
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Frank Böhmert

Ungelesener Beitrag von Frank Böhmert »

ähem. welche spoilergefahr besteht denn bittschön bei einem buch, das seit über einem jahr auf dem markt ist? wer so viel wert auf jungfräuliche handlungen legt, sollte halt neuerscheinungen lesen ...
Fjunch-Klick
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Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

ich finde diese art und weise höchst rücksichtsvoll jenen interessierten lesern gegenüber, die das buch eben noch nicht gelesen haben. das kann bei einem buch schonmal vorkommen, auch wenn es schon seit einem jahr auf dem markt ist. vor allem da es leser gibt, die nicht sofort in die läden rennen um die hc-ausgaben zu kaufen, sondern die (wenn auch voller ungeduld) auf taschenbücher warten - und eine billion dollar ist (offiziell) erst seit november als taschenbuch zu haben. also ist der spoiler durchaus gerechtfertigt.
wobei natürlich andererseits das thema des threads deutlich gekennzeichnet ist und die spoilergefahr ankündigt...
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Ungelesener Beitrag von Khaanara »

frank einloggfaul böhmert hat geschrieben:ähem. welche spoilergefahr besteht denn bittschön bei einem buch, das seit über einem jahr auf dem markt ist? wer so viel wert auf jungfräuliche handlungen legt, sollte halt neuerscheinungen lesen ...
Ich habe noch Romane aus den 60ern hier, die ich noch nicht gelesen habe :lehrer:

Ich war mal so frei und habe den Spoiler-Tag eingefügt !
Ulrich
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Ungelesener Beitrag von Ulrich »

Das Buch habe ich nicht gelesen. Verrät denn obige Frage so viel, dass es gleich ein Spoiler ist?
Fjunch-Klick
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Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

ja. auf jeden fall. es handelt sich 1. um einen wendepunkt in der handlung und 2. um das ende. will man das verraten bekommen, wenn man das buch noch nicht kennt, aber vielleicht gern lesen will?
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saturn
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Ungelesener Beitrag von saturn »

Ulrich hat geschrieben:Verrät denn obige Frage so viel, dass es gleich ein Spoiler ist?
Definitiv! Es handelt sich um einen sehr wichtigen Punkt in der Handlung.

Ciao, Lars
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Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

anscheinend ist unter den mitgliedern hier auch keiner, der obige stelle aus dem roman erklären kann oder einen erklärungsversuch hat?!
da bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als auf andreas' reaktion zu warten, komme sie, wann sie wolle oder er zeit hat ;-) wahrscheinlich schreibt er grad an einer "überarbeiteten neuausgabe" von "eine billion dollar" :smokin
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Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Fjunch-Klick hat geschrieben:anscheinend ist unter den mitgliedern hier auch keiner, der obige stelle aus dem roman erklären kann oder einen erklärungsversuch hat?!
Es ist schon etwas her, daß ich den Roman gelesen habe (gleich als das Hardcover erschien), darum kann ich nur eine Mutmaßung abgeben - geschah das vielleicht deshalb, weil der Roman sonst viel früher geendet hätte? :smokin
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nur verliehene Bücher nicht.
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Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick »

:freude:
das wäre denkbar, aber (nach allem, was ich bisher gehört habe) des größten, umfangreichsten und aufwändigsten Werks von Eschbach nciht würdig ;-)
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Sternenkaiser
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Ungelesener Beitrag von Sternenkaiser »

Okay, also erstmal vielen Dank für die Antworten (speziell auch @Khaanara für den Hinweis mit der Spoilerfunktion). Leider hat sich Andreas noch nicht gemeldet und somit ist meine Frage nicht geklärt.

Da ich das Buch ziemlich schnell durchge"peitscht" hatte, dachte ich, ich habe eventuell etwas übersehen, da mir dieser Teil der Handlung nicht ganz schlüssig erscheint.

Beste Grüße
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Andreas Eschbach
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Re: Eine Billion Dollar!

Ungelesener Beitrag von Andreas Eschbach »

Hallo,

ich war die letzte Woche unterwegs, bin erst heute nachmittag vom alljährlichen Romanseminar aus Wolfenbüttel zurückgekommen, deshalb erst jetzt die Antwort.
Sternenkaiser hat geschrieben:
Wieso wurde John entführt? McCaine hätte ihn doch umlegen lassen können, um die Kohle zu bekommen (er hatte das Testament ja schon). So wie er es dann im Endeffekt ja auch gemacht hat. Irgendwelche Ideen? Oder habe ich etwas nicht verstanden?
Es ist mitunter im Nachhinein schwer zu sagen, warum man sich beim Schreiben eines Romans für die eine oder andere Variante entschieden hat. Mir schien es so, glaube ich, daß diese Vorgehensweise besser zu McCaines "Stil" paßt. Ein Medienereignis daraus zu machen, abwarten zu können, wie die Reaktionen aussehen und sich dabei ja immer noch alle Optionen offen zu halten - er hätte ja jederzeit alles abblasen können -, so ähnlich hat er auch davor immer schon gehandelt.
So, dann noch mal direkt an Andreas:
Wie siehts aus, schaust du bei Deinen Lesungen in naher Zukunft vielleicht auch mal im Osten, d.h. Thüringen vorbei?
Kann sein, weil ich im April beim MDR-Fernsehen bin, was mich nach Erfurt führen wird; gut möglich, daß sich da Lesungen anschließen, damit sich's lohnt. Einfach auf meine Homepage achten.
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Ungelesener Beitrag von Sternenkaiser »

Okay, vielen Dank @Andreas!

Jooooaa, hört sich gut an mit McCaine's Stil von wegen alle Optionen offen halten.

Das mit Erfurt hört sich noch besser an, ist ja nur nen Katzensprung entfernt von uns.

Beste Grüße
Sternenkaiser
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Stefan Hoffmann
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Ungelesener Beitrag von Stefan Hoffmann »

Habe die "Billionen Dollar" nun auch endlich gelesen und bin eigentlich recht angetan. Zwar tritt die Geschichte selbst an und ab etwas arg hinter all den Spekulationen und Gewißheiten über Geldwirtschaft, Kapitalismus etc. zurück, aber bezeichnenderweise trägt der Roman trotzdem locker über die lange Distanz bis zum Ende und macht Spaß.

Wobei sich mein Gehirn allerdings dann doch verknotet hat war bei den Aussagen zur Geldschöpfung aus dem Aufsatz von Lorenzo. Vielleicht erklärt mir das mal einer, weil ich's nämlich beim besten Willen nicht verstanden habe. Ist damit gemeint, daß die Netto-Geldmenge im Grunde genommen schrumpft, weil die Zentralbanken für die Refinanzierung anschließend mehr Geld einziehen als sie anfangs ausgegeben hat, sprich der vorhandenen Knete immer mehr Schulden gegenüber stehen? Öhm, und wo liegt hier der Denkfehler? Gelangen die Einnahmen aus diesem Refinanzierungsgeschäft nicht wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf (Gehälter der Zentralbank, Gewinnüberweisung an die Eigner der Bank, sprich den Staat)?
Bei allen Vorbehalten gegen die gegenwärtige und alle zukünftigen Ausprägungen des Kapitalismus fällts mir hier schon etwas schwer, an derlei simple Webfehler im System zu glauben.

Im übrigen ist das Buch eine interessante Mischung aus SF und Mainstream-Roman/Thriller. Sehr interessant zu sehen, daß sich SF in diesem Gewande (natürlich verbrämt mit einer spektakulären Grundidee) durchaus gut verkauft.


Stefan
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