Der "Liest zur Zeit" Thread

Science Fiction in Buchform

Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon deval » 3. Mai 2012 11:22

Zur Abwechslung gehts mal wieder etwas martialischer zu.

Gestern angefangen mit Operation Voldorius von Andy Hoare.

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon deval » 7. Mai 2012 21:05

Weiter gehts mit:

Bernd Perplies - Magierdämmerung : Für die Krone

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Knochenmann » 9. Mai 2012 18:19

Gelesen:

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...ja, Stephanson schreibt mit einer unverstellbaren Leichtigkeit.

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Mein erster Ausflug in die Bizzarro Fiction. Gefällt mir. Man abgesehen von der abgedrehten Story hat dieser Mellik einen der prägnanten und kurzen Stiel, die komplette umkehrung von Stephanson. Davon werde ich mehr lesen.

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Einfach nur so gekauft, und schon mal die ersten 10% weggelsesn. Symphatisches Buch, wenn auch vielleicht etwas Adjektivlastig.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Oliver » 10. Mai 2012 23:55

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Ich lese seit einigen Tagen jetzt „The Mongoliad, Book One“, konzipiert und geschrieben von einem Autorenteam, dem die beiden Großmeister Neal Stephenson und Greg Bear angehörten. Entstanden als Internet-Projekt in diversen organischen Folgen (und lange nicht nur in Textform) für Abonnenten, wurde der gesamte (lange) Text jetzt neu strukturiert, fein poliert und in drei Büchern als Roman-Trilogie veröffentlicht.

Der erste Band, von dem ich jetzt knapp die Hälfte gelesen habe, spielt im Osteuropa des 13. Jahrhunderts zur Zeit des Mongolensturms. Ich merke, dass ich älter werde, daran, dass mir die apokalyptisch-nihilistischen Plünderungs-, Massaker- und Vernichtungsszenarien (mit Mongolen war wirklich nicht zu spaßen) etwas auf den Magen schlagen, obwohl sich das Buch nicht mal darin weidet. Ansonsten bin ich eigentlich schwer angetan: Ein ausgesprochen dichter und sinnlicher Abenteuer- und Schlachtenroman, bei welchem man eminent das Gefühl hat, dass da die Autoren Ahnung davon hatten, wenn sie über Waffen, Taktiken und die Zustände der damaligen Zeit schreiben.

Danach werde ich mir dann mal etwas Ruhigeres vornehmen, und von Jennifer Egan die beiden Romane „The Keep“ (dt. Im Bann) und ihren Pulitzer-Gewinner „A Visit from the Goon Squad“ (dt. Der größere Teil der Welt) lesen. Danach dann, Egan ist übrigens auch Fan von ihr, den neuen Roman von Joyce Carol Oates, „Mudwoman“. Da zumindest "The Keep" und "Mudwoman" Gothic Horror-Elemente aufweisen sollen, kann ich die hier auch nennen. :wink:
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Ming der Grausame » 12. Mai 2012 16:31

Robert A. Heinlein: Die Katze, die durch die Wände geht

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Tanner Mirabel » 14. Mai 2012 07:34

Ich versuche mich jetzt mal an dem Buch, dessen Verfilmung seit einiger Zeit für Diskussionsstoff sorgt:

Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon deval » 15. Mai 2012 10:40

Weiter gehts mit Last days on earth von Julian Frost.

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Knochenmann » 15. Mai 2012 19:02

Fertig mit "Die Fahrt des Leviatans"... gutes Buch das, obwohl ich beide Storytwist vorhergesehen habe.

Werde mich im entsprechenden Thread drüber auslassen wenn ich Zeit habe.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Tanner Mirabel » 16. Mai 2012 07:32

Tanner Mirabel hat geschrieben:Ich versuche mich jetzt mal an dem Buch, dessen Verfilmung seit einiger Zeit für Diskussionsstoff sorgt:

Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele

Das Buch war schnell gelesen, da es m.E. tatsächlich im Stil eines Jugendbuches geschrieben wurde. Es kommen kaum Fremdwörter oder komplizierte Satzkonstruktionen vor und die Geschichte ist komplett in der ersten Person aus Sicht der Hauptprotagonistin erzählt. Das führt dazu, dass man nicht als Zuschauer davor sitzt und zuschaut, sondern dass man mitten im Geschehen ist. Allerdings können aus diesem Grund auch nur Szenen beschrieben werden, welche die Hauptprotagonistin selbst mitbekommt. Im Film war das etwas anders. Da wurde auch noch ein bißchen drumherum dargestellt.
Da es sich um eine Geschichte handelt, bei der die Hauptprotagnostin bis zum Schluß um ihr Leben bangen muss, wurde sie dazu noch in Gegenwartsform verfasst, was dazu führt, dass der Leser bis zum Schluß nicht wissen kann, ob sie die Geschichte überleben wird. Ich bin ja nicht so ein Freund von Geschichten, die in Gegenwartsform verfasst wurden, aber in diesem Fall machte dies m.E. durchaus Sinn.
Diese Punkte führen dazu, dass ich die Geschichte trotz ihres brutalen Inhalts trotzdem so gerade noch als Jugendbuch durchgehen lassen kann. Beim Film war das anders. Der hätte m.E. anstelle eines FSK 12 mindestens ein FSK 16 verdient gehabt.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Ming der Grausame » 17. Mai 2012 07:00

Robert A. Heinlein: Segeln im Sonnenwind (1987)

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon derbenutzer » 19. Mai 2012 18:52

@ Ming

Du hast ja, so wie ich hier und in einem Nachbarforum mitbekommen habe, praktisch alles von Heinlein gelesen. Hältst Du die "Die Leben Des Lazarus Long" für einen geeigneten Wiedereinstieg in die Lektüre Heinleins (von "Freitag" mal abgesehen, habe ich schon ewig nichts von ihm gelesen)? So etwa 10 Werke des Autors habe ich in Jugendzeiten genossen; mir geht 's allerdings um Tipps für einen Wiedereinstieg. Vielen Dank im Voraus!

LG
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Ming der Grausame » 20. Mai 2012 08:45

derbenutzer hat geschrieben:Du hast ja, so wie ich hier und in einem Nachbarforum mitbekommen habe, praktisch alles von Heinlein gelesen.

Fast, es gibt durchaus noch ein paar Kurzgeschichtensammlungen, wo eine oder zwei Geschichten drin sind, die ich noch nicht gelesen habe. Aber dafür erschien mir die Mühe doch zu hoch, mir auch diese Werke zuzulegen.

derbenutzer hat geschrieben:Hältst Du die "Die Leben Des Lazarus Long" für einen geeigneten Wiedereinstieg in die Lektüre Heinleins (von "Freitag" mal abgesehen, habe ich schon ewig nichts von ihm gelesen)? So etwa 10 Werke des Autors habe ich in Jugendzeiten genossen; mir geht 's allerdings um Tipps für einen Wiedereinstieg.

Möglicherweise. Allerdings würde ich doch eher mit Die Sternenbestie, Zweimal Pluto und zurück (auch erschienen als Die Tramps von Luna), Die Zeit der Hexenmeister oder Fremder in einer fremden Welt anfangen. Wobei ich natürlich voraussetze, dass du die Sternenkrieger/Starship Troopers oder Die Invasion der Wurmgesichter bereits auswendig kennst. Falls du jedoch eher mit einer Kurzgeschichtensammlung anfangen willst, würde ich dann mit Methusalems Kinder anfangen.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon deval » 21. Mai 2012 21:20

Weiter gehts mit Kinder der Ewigkeit von Andreas Brandhorst.

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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Tanner Mirabel » 22. Mai 2012 07:33

deval hat geschrieben:Weiter gehts mit Kinder der Ewigkeit von Andreas Brandhorst.

Sehr schönes Buch. :prima: Hat mir wirklich gut gefallen, weil Brandhorst darin einige interessante Ideen verarbeitet hat.
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Re: Der "Liest zur Zeit" Thread

Beitragvon Gast09 » 22. Mai 2012 11:52

Crichton, Michael und Preston, Richard:
Micro
Blessing-Verlag München 2012

Crichton gehört zu den Autoren, von denen ich alles habe, was diese an Büchern veröffentlicht haben (vermute ich jedenfalls).
Und somit war es klar, dass auch dieses Buch meine Regale zieren wird.
Wie viele Crichtons vorher ist auch hier die Handlung auf einen regional sehr abgegrenzten Raum beschränkt, befasst sich mit einer Personengruppe in höchster Not, ist von seiner Grundidee ähnlich wie Jurassic Parc, Beute oder Timeline mehr oder weniger absurd, aber äußerst brilliant recherchiert.
Alleine die in diesem Buch enthaltenen Informationen über das Leben im Boden des Regenwaldes sind faszinierend. Ich jedenfalls wusste nicht, dass in einem ccm Waldboden bis zu 1 km dünnste Spinnenfasern zu finden sind. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das stimmt, was MC da freigelegt hat.
Ach ja: Eine Handlung gibts natürlich auch. Und die ist hochspannend, sehr fließend erzählt und wird von Charakteren mit nachvollziehbarem Persönlichkeitsprofil getragen. Sie ist absurd, wer den frühen Perry Rhodan kennt, weiß aber: Auch Rhodan hat dieses Schicksal ereilt.
Verkleinerung etwa 1 : 100

Das Buch entwickelt sich zu einem Wirtschaftskrimi (hier: im Pharma-Bereich), insofern durchaus vergleichbar mit Enthüllung. In Verbindung mit einem sehr spannenden, umfassend recherchierten und von genau beschriebenen, nachvollziehbaren Charakteren getragenen SF-Plot bietet Micro
anspruchsvolle Unterhaltung in diesem Genre.
Ich habe nicht gemerkt, wann Preston übernommen hat.
Vielleicht macht er ja im Stil von MC weiter.
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