Spoiler!! Diskussions über "Offenbarung" von A.Rey

Science Fiction in Buchform
Madro
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Spoiler!! Diskussions über "Offenbarung" von A.Rey

Ungelesener Beitrag von Madro »

Vorsicht Spoiler!!!!!!!






bei diesem Buch hatte ich das Gefuehl das ich einen Band verpasst habe.
Im Ernst, habe gerade noch einnmal Google angeworfen und mich überzeugt das ich die Reihe eingehalten habe.
Die Protagonisten der ersten Reihe werden in der Offenbarung sehr schnell abgewürgt.
Mein Lieblingsbösewicht Skade, spielt in dem Buch nur eine sehr kurze Rolle, auch Clavain nimmt ein sehr schnelles Ende.
Kam mir fast so vor, als wollte Reynolds am Anfang für neue Charaktere erstmal aufräumen.

Weg von Skade und den Synthetikern und hin zu, der Ausarbeitung der Charatere der Schweine und dem Superkind Rachmika.
Der Captain der Unendlichkeit hat nach meinem Geschmack etwas zuviel an seiner Unheimlichkeit verloren. Fehlt nur noch, das er mit den anderen Besatzungsmitgliedern Skat spielt (ok, stark übertrieben).

Interessant fand ich die Erzählung der Geschichte in den verschiedenen Zeitzonen. Am Anfang etwas verwirrend, aber irgendwann ahnte man, welche Bekannte Gestalt sich hinter den Personen verbarg.

Die Handlung hat sich fuer mich doch zu arg auf dem Planeten Haldora beschränkt.
Die Beschreibung dieser religösen Ereiferer und den Personen war dafuer ausgezeichnet.
Schon Wahnsinn diese schreitenden Kathedralen und dieser Personen.
Die Geschichte um Quaiche und den ehernen Panzer war ausgezeichnet und hinterlies doch einen unheimlichen Eindruck.
Mir persönlich waren die Schweine etwas zu menschlich Dargestellt.
Dann die Geschichte um die Schatten, die aus einer anderen Dimension Kontakt aufnehmen und um "Einlass" bitten.
Letztendlich läufts darauf hinaus, ob man ihnen Einlass gewährt oder nicht.

Ein dickes Minus war natuerlich dieses extrem lasche Ende, das von der Qualität an den Armageddonzyklus heranreicht.
Keine echte Erklärung...einfach so ein Wischiwaschi-Ende


....
habe das Buch in der Strassenbahn zu Ende gelesen (sehr wenig Konzentration).
Ne echte Erklärung fuer den Einhalt der Unterdruecker wurde doch nicht geliefert.
Nur weil die Schatten nicht in die Welt reingelassen wurde, wurden irgendwelche anderen Maschinen aktiviert die fuer ein Gleichgewicht sorgen.
Dann die ominösen Nestbauer die den Menschen Waffen gaben fuer die Bekämpfung der Unterdruecker.

Also..irgendwie alles sehr wirr das Ende.
Das Ende war so ein harter, schneller Cut.

Gutes Buch, aber..mir persönlich gefiel es niciht so gut wie die vorherigen.
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Scotty
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Ungelesener Beitrag von Scotty »

Deine Anmerkungen sind durchaus berechtigt. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Warum?

1. Zum einen war es wirklich nicht ganz der grosse Unbekannte, der am Ende aufgetaucht ist. Vielmehr gab es schon in der Mitte des Buches Hinweise darauf, dass es eine weitere PArtei gibt. Dadurch ist das Ende nicht wirklich schlecht sondern immerhin Mittelmass.

2. Es gab durch alle 4 Bände keine wirklich durchgehend im Mittelpunkt stehenden Protagonisten oder? Daher hat es mich auch nicht verwundert, dass zwar ein paar Bekannte des 3. Bandes mitspielten, diese aber nicht das gleiche Gewicht in ihrer Bedeutung hatten.

3. Für mich war die ganze Unterdrücker Geschichte ohnehin nur die Rahmenhandlung für intelligente Einzelgeschichten, die es galt, halbwegs sinnvoll aufzulösen. Die Einzelgeschichten haben mich immer mehr interessiert als die ganze Unterdrücker Sache. Alles sicherlich eine Frage der Perspektive.

Alles in allem wird auch in Offenbarung eine tolle Story geboten. Mir hat es wirklich gefallen. Ich bin mir sicher, dass ich mich noch lange daran erinnern werde. Jetzt ist der Druck weg, die Sache aufzulösen und ich hoffe, dass Reynolds noch weitere Geschichten in dem Universum ansiedeln wird.

Übrigens: Die Erzählweise in unetrschiedlichen Zeitebenen, die im Laufe des Buches zusammenfliessen, gab es bereits schon in "Unendlichkeit". Mein Lieblingsband wa übrigens Chasm City, am "Schlechtesten" fand ich "Unendlichkeit" (auch wenn dieser immer noch überdurchschnittlich war). Dieser Band ist mir am Ende zu sehr ins metaphysische abgerutscht. M.E. hat Reynolds hier auch versucht, zuviel reinzupacken.
Lese zur Zeit:
Michael McDowell - Blackwater
Davor:
Erik Harlandt - DOHA Galaktische Geschäfte
Antti Tuomainnen - Palm Beach, Finland
Pierce Brown - Red Rising

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