Horselover Fat hat geschrieben:gernot1610 hat geschrieben:Es ist egal welchen Autorennamen Du einsetzt, ich habe halt Dein Beispiel mit Cherry aufgegriffen. Wenn Heyne, Lübbe und Konsorten etwas verlegen, und dann auch noch im Paperback-Bereich, ist das IMMER Massenware. Auch wenn Du, für Dich selbst, besondere Perlen da Rausziehst, bleibt das ganze Stoff fürs Massenpublikum.
Ich nehme da auch Meine Favoriten wie Reynolds, Baxter usw. nicht aus.

Hallo Gernot,
mit Verlaub, das ist totaler Blödsinn! Heyne hat immerhin "Licht" von John M. Harrison herausgebracht, das ist nun wirklich keine Massenware, was die heftige Reaktion von Teilen des überforderten SF-Publikums ja auch gezeigt hat. IMMER in Großbuchstaben ist nun wirklich pauschal.
... das Du mich nicht verstehst war ja klar

... aber mal ernsthaft, natürlich ist "IMMER" sehr pauschal. Ich habe von Harrison "Licht" und "Todeswelten" gelesen, würde aber beides nicht als besonders herausragend bezeichnen.
Wie hoch ist eine Startauflage bei Heyne? 10.000, 15.000 Stk.? Warum wird ein Roman verlegt? Natürlich werden immer wieder mal qualitative Ausreißer aufgelegt, manchmal kommen die an, manchmal nicht. Wenn sie kein Massenpuplikum ansprechen gibts halt nichts neues. Das soll keine Wertung sein, aber es ist nunmal eine Tatsache ,dass ein Autor, der sich nicht verkauft (auch im englischen) aus dem Portfolio fliegt.
Diese Ausreißer gilt es zu finden, und dabei hat mir dieses Forum schon unglaublich geholfen. Früher stand ich oft in meiner Lieblingsbuchhandlung ratlos vor dem Regal mit den Neuerscheinungen und hatte eine sehr hohe Fehlkaufquote. Die hab ich dank der vielen Infos hier fast auf null gedrückt.