Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfrage)
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Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfrage)
Mich interessiert ganz einfach, welche Tendenz führt ihr mit euch, wenn ihr beginnt, den Klappentext eines Alien-Schmökers zu lesen. Sicher, die Literaten haben zu bestimmten Themen wohl andere Meinungen, als der 'gemeine' Konsument. Dennoch, bitte mal den Vote füttern. Danke!
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Nichts davon!
Ich erwarte das Aliens in erster Line Aliens sind, und nicht Dekoration, Selbstzweck, verkleidete Menschen oder überflüssiges Handlungselement.
Ich erwarte das Aliens in erster Line Aliens sind, und nicht Dekoration, Selbstzweck, verkleidete Menschen oder überflüssiges Handlungselement.
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Sehe ich sehr ähnlich. Sie sollen fremdartig sein. Ein gutes Beispielwäre Weinbaums Mars-Odyssee.Knochenmann hat geschrieben:Nichts davon!
Ich erwarte das Aliens in erster Line Aliens sind, und nicht Dekoration, Selbstzweck, verkleidete Menschen oder überflüssiges Handlungselement.
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Ich erwarte einfach nur eine gut erzählte Geschichte. Ich weiß, es hört sich so anspruchslos an, in Wirklichkeit jedoch...
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Erdlinge - Ihr kommt da sowieso nicht mit klar!
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Schönes Beispiel, aber persönlich bestehe ich nicht da drauf. Ich lass mir auch von Delphinen im All erzählen, wenn der Plot funktioniert.Doop hat geschrieben:Sehe ich sehr ähnlich. Sie sollen fremdartig sein. Ein gutes Beispielwäre Weinbaums Mars-Odyssee.Knochenmann hat geschrieben:Nichts davon!
Ich erwarte das Aliens in erster Line Aliens sind, und nicht Dekoration, Selbstzweck, verkleidete Menschen oder überflüssiges Handlungselement.
Es gibt so viele Menschen, die mir total fremd erscheinen, und das hat nichts damit zu tun, wie sie sich kleiden. Am Ende ist auch ein Alien nur eine Figur mit einem Charakter, und der muss in sich schlüssig ausgeformt sein, egal ob fremdartig oder vertraut.
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Ich habe zwar mit abgestimmt, warne aber davor, das Ergebnis zu ernst zu nehmen. Denn die Optionen sind doch sehr rigid formuliert, und ich sehe das etwas differenzierter. Z. B. habe ich es schon gern, wenn SF-Geschichten mit Aliens im Weltraum spielen, es muss aber nicht sein. Ähnliches gilt für die Polarität zwischen technisch-wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Sowohl das eine als auch das andere kann zu einer guten Story führen, oder auch eine gelungene Mischung.
Im Unterschied zu meinen Vorpostern habe ich auch kein Problem damit, wenn Aliens "verkappte Menschen" sind. Solche Geschichten kann man dann oft als Allegorien sehen, in denen menschliche Eigenschaften herausgegriffen und auf die Spitze getrieben werden (die kriegerischen Klingonen und die rationalen Vulkanier bei Star Trek, die "barocken" Centauri bei Bab5 usw.). Es ist einfach interessant zu überlegen: Was wäre, wenn diese oder jene Eigenschaft ganz entscheidend eine Zivilisation prägt? Natürlich könnte man auch ganz einfach irdische Menschen nehmen, die (auf der Erde der Zukunft oder auf anderen Planeten) entsprechende Eigenschaften entwickelt haben. So manch gute Space Opera, von Frank Herbert bis Alastair Reynolds, kommt praktisch ohne Aliens als Handlungsträger aus.
Wenn schon Aliens, dann mag ich auch Geschichten, wo Vertrautes aus der irdischen Tierwelt auftaucht und eine fremde Zivilisation prägt. Wie sieht eine Kultur aus, deren Träger sich häuten müssen? Oder eine Metamorphose mit einem ganz andersarten Larvenstadium durchmachen? Oder, statt wenige Nachkommen sorgfältig zu hüten, Tausende von Eiern gelegt werden? Wie sieht kosmetische Hautpflege bei insektenartigen Wesen aus?
Allgemein ist es mir wichtig, wenn der Autor einer Aliengeschichte die Balance zwischen Vertrautem und Fremdartigem gut hinbekommt. Wenn Aliens allzu fremdartig sind (so wie in Lems "Solaris"), kommt keine Identifikation zustande, das fremde Wesen bleibt eine naturartige Bedrohung. Wenn sie zu menschenähnlich sind, dann sind sie eigentlich unnötig (Bajoraner sind Menschen mit Knuppeln auf der Nase, das ergibt allenfalls nette Erzählmöglichkeiten und ist filmtechnisch leichter umzusetzen).
Im Unterschied zu meinen Vorpostern habe ich auch kein Problem damit, wenn Aliens "verkappte Menschen" sind. Solche Geschichten kann man dann oft als Allegorien sehen, in denen menschliche Eigenschaften herausgegriffen und auf die Spitze getrieben werden (die kriegerischen Klingonen und die rationalen Vulkanier bei Star Trek, die "barocken" Centauri bei Bab5 usw.). Es ist einfach interessant zu überlegen: Was wäre, wenn diese oder jene Eigenschaft ganz entscheidend eine Zivilisation prägt? Natürlich könnte man auch ganz einfach irdische Menschen nehmen, die (auf der Erde der Zukunft oder auf anderen Planeten) entsprechende Eigenschaften entwickelt haben. So manch gute Space Opera, von Frank Herbert bis Alastair Reynolds, kommt praktisch ohne Aliens als Handlungsträger aus.
Wenn schon Aliens, dann mag ich auch Geschichten, wo Vertrautes aus der irdischen Tierwelt auftaucht und eine fremde Zivilisation prägt. Wie sieht eine Kultur aus, deren Träger sich häuten müssen? Oder eine Metamorphose mit einem ganz andersarten Larvenstadium durchmachen? Oder, statt wenige Nachkommen sorgfältig zu hüten, Tausende von Eiern gelegt werden? Wie sieht kosmetische Hautpflege bei insektenartigen Wesen aus?
Allgemein ist es mir wichtig, wenn der Autor einer Aliengeschichte die Balance zwischen Vertrautem und Fremdartigem gut hinbekommt. Wenn Aliens allzu fremdartig sind (so wie in Lems "Solaris"), kommt keine Identifikation zustande, das fremde Wesen bleibt eine naturartige Bedrohung. Wenn sie zu menschenähnlich sind, dann sind sie eigentlich unnötig (Bajoraner sind Menschen mit Knuppeln auf der Nase, das ergibt allenfalls nette Erzählmöglichkeiten und ist filmtechnisch leichter umzusetzen).
Das Fliegen wird erst möglich, wenn zuvor vom Fliegen geträumt wurde. (Stanislaw Lem)
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Die Fragen haben für mich nicht speziell viel mit Aliens zu tun, das erscheint mir für alle SF-Romane zuzutreffen.
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Es gibt hier nicht viele Möglichkeiten, die für mich eine Rolle spielen. Wenn so eine Geschichte im Weltraum spielt, habe ich das gerne, aber es muss nicht sein. Was ich jedoch nicht mag, wenn das Ganze in einer sehr nahen Zukunft spielt, da es die Möglichkeiten eines Autor stark einschränkt, tatsächlich eine spannende Handlung, die auch "richtige" Science-Fiction ist, zu erzählen. Und ein Thriller mit ein bisschen Alien will ich nicht lesen.
- Ming der Grausame
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Sehe ich genauso. Wir sind schließlich alle Aliens – auf diesem Universum gleich um die nächste Ecke und manchmal schon im Ausland...Bully hat geschrieben:Erdlinge - Ihr kommt da sowieso nicht mit klar!
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- upanishad
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
... oder in der Nachbarstadt.Ming der Grausame hat geschrieben:Sehe ich genauso. Wir sind schließlich alle Aliens – auf diesem Universum gleich um die nächste Ecke und manchmal schon im Ausland...Bully hat geschrieben:Erdlinge - Ihr kommt da sowieso nicht mit klar!
An der Umfrage kann ich mich nicht beteiligen, die Frage ist mir zu allgemein gehalten. Je nach Roman habe ich eine andere Erwartungshaltung.
Um das am Beispiel der Menschenähnlichkeit und der zeitlichen Einordnung zu illustrieren: Mir haben bei Narrenopfer fremdartige Aliens in der Gegenwart gefallen, wie auch fremdartige Aliens in der Zukunft (Void) und sehr menschenähnliche Aliens wie die Klassiker der MdI oder Springer bei Rhodan egal ob nun in der nahen Gegenwart oder in der Zukunft.
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Ich denke, Aliens werden immer irgendwie verkleidete Menschen (oder Tiere) sein - mit besserer oder schlechterer Verkleidung. Wie sollen wir als Menschen etwas völlig Nichtmenschliches erfinden; etwas, was völlig außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt? Kann man Weinbaums "Mars-Odyssee", Lems "Solaris" und evtl. Watts "Blindflug" als Grenze in Bezug auf die Schulderung "nichtmenschlicher" Aliens ansehen? (Wobei ich "Solaris" thematisch sehr interessant und reizvoll finde, aber einfach schitte geschrieben ... sehr gut hat mir die letzte Verfilmung gefallen!)Knochenmann hat geschrieben:Aliens in erster Line Aliens sind, und nicht Dekoration, Selbstzweck, verkleidete Menschen
Gevotet habe ich "soziale Themen", wobei ich das umfassend verstehe: Ich möchte die Aliens nicht nur als Einbruch des Fremdartigen erleben und das wars, sondern auch einen Einblick in ihre Gesellschaft erhalten. Mary Doria Russell, "Sperling", oder was mir letztens in die Hände gefallen ist und mich trotz des doofen Titels begeistert hat: Sydney J. van Scyoc, "Auftrag Nor'Dyren" - so wünsche ich mir das!
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Wie wohl viele Autoren Konflikte mit Außerirdischen als unausweichlich ansehen, bin ich für alle Optionen offen. Invasoren-Stories oder Weltraumkriege interessieren mich nicht sonderlich.
Am liebsten ist es mir, wenn die Aliens wirklich plausibel fremdartig sind. Auch wenn es im Prinzip unmöglich ist, etwas wirklich fremdartiges zu kreieren, weil wir als Menschen immer an schon Bekanntem orientieren.
Es gibt wenige mehrbändige Werke, die die Beziehungen zwischen Menschen und Aliens außerhalb von Konflikt-Handlungen ausgestalten. Die beiden "Gotteskinder"- Romane von Mary Dorian Russel gehören zu diesen Ausnahmen. Von einem wirklich guten Roman mit Aliens kann man nicht erwarten, dass es da Fortsetzungen gibt, weil sie eher unüblich sind.
MB
Am liebsten ist es mir, wenn die Aliens wirklich plausibel fremdartig sind. Auch wenn es im Prinzip unmöglich ist, etwas wirklich fremdartiges zu kreieren, weil wir als Menschen immer an schon Bekanntem orientieren.
Es gibt wenige mehrbändige Werke, die die Beziehungen zwischen Menschen und Aliens außerhalb von Konflikt-Handlungen ausgestalten. Die beiden "Gotteskinder"- Romane von Mary Dorian Russel gehören zu diesen Ausnahmen. Von einem wirklich guten Roman mit Aliens kann man nicht erwarten, dass es da Fortsetzungen gibt, weil sie eher unüblich sind.
MB
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Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
Danke erstmal für die Statements. Wobei es mir ein Rätsel bleibt, warum bei immerhin 450+ Aufrufen dieses Fadens gerade mal 18 Leser die Abstimmbuttons geklickt haben. Nunja, der deutsche Wähler....
@Knochenmann
Wie kommst du auf "Dekoration, Selbstzweck, verkleidete Menschen oder überflüssiges Handlungselement"?? Die Frage war, welche Erwartung man SELBST hat an einen Alien-Schmöker. Und die Umfrage dient lediglich MIR dazu, grob einschätzen zu können, OB es eine Tendenz gibt und wie diese ausschaut. Nicht, um daraus einen Plot zu stricken, der auf Erwartungen zugeschnitten ist. Nur für den Fall, daß du das so verstanden haben solltes.
@Gernot
Ja, das sind ganz simple haudrauf-Formulierungen. Es soll ja nicht künstlich verkompliziert werden. Um grobe Eckdaten geht es, nicht um die feinen Fäden der Thematik. Hier lesen schließlich nicht nur Feingeister mit und abstimmen soll ja jeder dürfen
"...wenn der Autor einer Aliengeschichte die Balance zwischen Vertrautem und Fremdartigem gut hinbekommt."
Sehe ich auch so. Die episch-monumentalen Geschichten, die zu 99% aus Fantasie bestehen, sind trotz möglicher, guter Lesbarkeit dennoch nicht jedermanns Sache. Die (irdische) Bodenhaftung fehlt. Zumindest geht's mir so. Lieber einen Großteil Realität, der aber für sich betrachtet schon Spannung, Konflikt und Handlungs-Flow beinhaltet. Wenn dann noch mit dem Element SciFi dezent gewürzt wird, kann es in der Gesamtheit doch nur ein Zugewinn sein?! Nur auf Effekthascherei aufzubauen, ist ermüdend. Vielleicht liegt's langsam am Alter, aber -um mal ein Beispiel aus der Filmwelt zu bemühen- einen 2001 - A Space Odyssey ziehe ich jeglichem Transformer-Geballer allemal vor. Es bedarf Zeit, Zäsuren, um alle Informationen adäquat zu konsumieren, die man angeboten bekommt. Unmöglich bei Letzterem. In einem Buch, welches nur so von Unzugänglichem strotzt, ergeht es mir wie in besagten Transformer-Streifen; way too much at once. Daher würde ich das Element Alien, selbst in einem Buch, was Aliens zum (Haupt)Thema hat, nicht inflationär handhaben wollen. Dein Beispiel Solaris ist zwar auch eines, das sicher schwer verdaulich ist, aber immerhin lebt die Handlung von den soziologischen Aspekten. Eigentlich bildet das Ozean-Wesen und die ganze Spacethematik nicht mehr, als einen kontrastreichen Rahmen, eine Bühne. Es geht mehr oder weniger um die menschliche Psyche.
@upanishad
"...die Frage ist mir zu allgemein gehalten"
Hab ich oben erklärt, warum
Der Fragenkatalog würde sonst ausarten.
@Bungle
"Von einem wirklich guten Roman mit Aliens kann man nicht erwarten, dass es da Fortsetzungen gibt, weil sie eher unüblich sind."
Das meinst du nicht ernst, oder?
So kann es doch im ersten Roman eine Handlung geben, die mit einem Kontakt/Konflikt endet. Es muß nicht immer das selbe Strickmuster Aufbau-Konflikt-Entspannung/Auflösung sein. Der 2te Roman könnte dann behandeln, wie Aliens unsere Kultur ändern, Menschen auf deren Heimat 'mitgenommen' werden etc. Das Füllhorn der Möglichkeiten ist enorm, gerade in der SciFi. In welcher hoffentlich nie etwas zu "unüblich" ist. ^^
Bin übrigens auch kein besonderer Freund der These, daß Alien+mensch immer zu einem Konfilkt ausgewalzt werden muß. Ich bin eher für die Variante Informationsaustausch, Weiterentwicklung, Studium, Handshake
@Knochenmann
Wie kommst du auf "Dekoration, Selbstzweck, verkleidete Menschen oder überflüssiges Handlungselement"?? Die Frage war, welche Erwartung man SELBST hat an einen Alien-Schmöker. Und die Umfrage dient lediglich MIR dazu, grob einschätzen zu können, OB es eine Tendenz gibt und wie diese ausschaut. Nicht, um daraus einen Plot zu stricken, der auf Erwartungen zugeschnitten ist. Nur für den Fall, daß du das so verstanden haben solltes.
@Gernot
Ja, das sind ganz simple haudrauf-Formulierungen. Es soll ja nicht künstlich verkompliziert werden. Um grobe Eckdaten geht es, nicht um die feinen Fäden der Thematik. Hier lesen schließlich nicht nur Feingeister mit und abstimmen soll ja jeder dürfen
"...wenn der Autor einer Aliengeschichte die Balance zwischen Vertrautem und Fremdartigem gut hinbekommt."
Sehe ich auch so. Die episch-monumentalen Geschichten, die zu 99% aus Fantasie bestehen, sind trotz möglicher, guter Lesbarkeit dennoch nicht jedermanns Sache. Die (irdische) Bodenhaftung fehlt. Zumindest geht's mir so. Lieber einen Großteil Realität, der aber für sich betrachtet schon Spannung, Konflikt und Handlungs-Flow beinhaltet. Wenn dann noch mit dem Element SciFi dezent gewürzt wird, kann es in der Gesamtheit doch nur ein Zugewinn sein?! Nur auf Effekthascherei aufzubauen, ist ermüdend. Vielleicht liegt's langsam am Alter, aber -um mal ein Beispiel aus der Filmwelt zu bemühen- einen 2001 - A Space Odyssey ziehe ich jeglichem Transformer-Geballer allemal vor. Es bedarf Zeit, Zäsuren, um alle Informationen adäquat zu konsumieren, die man angeboten bekommt. Unmöglich bei Letzterem. In einem Buch, welches nur so von Unzugänglichem strotzt, ergeht es mir wie in besagten Transformer-Streifen; way too much at once. Daher würde ich das Element Alien, selbst in einem Buch, was Aliens zum (Haupt)Thema hat, nicht inflationär handhaben wollen. Dein Beispiel Solaris ist zwar auch eines, das sicher schwer verdaulich ist, aber immerhin lebt die Handlung von den soziologischen Aspekten. Eigentlich bildet das Ozean-Wesen und die ganze Spacethematik nicht mehr, als einen kontrastreichen Rahmen, eine Bühne. Es geht mehr oder weniger um die menschliche Psyche.
@upanishad
"...die Frage ist mir zu allgemein gehalten"
Hab ich oben erklärt, warum
@Bungle
"Von einem wirklich guten Roman mit Aliens kann man nicht erwarten, dass es da Fortsetzungen gibt, weil sie eher unüblich sind."
Das meinst du nicht ernst, oder?
Bin übrigens auch kein besonderer Freund der These, daß Alien+mensch immer zu einem Konfilkt ausgewalzt werden muß. Ich bin eher für die Variante Informationsaustausch, Weiterentwicklung, Studium, Handshake
http://connors-licht.de - SciFi
Re: Was erwartet ihr von einem SF-Roman, Thema Aliens? (Umfr
[x]Alle Fragen/Mysterien werden bis zum Ende des Buches gelöst.
[x]Es sollte mit einem Cliffhanger enden (läßt Raum für Fortsetzung/en).
[x]Es MUß im Weltraum spielen.
[x]Es sollte in unserer normalen (Aldi & Co)Welt spielen.
[x]Aliens sind in der Story good guys.
[x]Aliens sind uns negativ gesinnt.
[x]Die Handlung sollte in ferner Vergangenheit spielen.
[x]Die Handlung sollte in der Gegenwart spielen.
[x]Die Handlung sollte in ferner Zukunft spielen.
[x]Die Story sollte vor allem wissenschaftlich-technischer Natur sein.
[x]Die Story sollte vor allem soziale Themen aufgreifen.
darf ich das?
das wünsch' ich mir, einen schönen komplexen roman, in dem das alles vorkommt.
und im weltraum spielt die handlung immer, irgendwie, irgendwo.
[x]Es sollte mit einem Cliffhanger enden (läßt Raum für Fortsetzung/en).
[x]Es MUß im Weltraum spielen.
[x]Es sollte in unserer normalen (Aldi & Co)Welt spielen.
[x]Aliens sind in der Story good guys.
[x]Aliens sind uns negativ gesinnt.
[x]Die Handlung sollte in ferner Vergangenheit spielen.
[x]Die Handlung sollte in der Gegenwart spielen.
[x]Die Handlung sollte in ferner Zukunft spielen.
[x]Die Story sollte vor allem wissenschaftlich-technischer Natur sein.
[x]Die Story sollte vor allem soziale Themen aufgreifen.
darf ich das?
das wünsch' ich mir, einen schönen komplexen roman, in dem das alles vorkommt.
und im weltraum spielt die handlung immer, irgendwie, irgendwo.