
L.N. Muhr hat geschrieben:Ich finds gut, wie hier ganz kollegial versucht wird, einem Jungautor durch Tips bei der Pseudonymwahl den Weg zum Erfolg zu ebnen.

Vllt. noch Achenbach, das ist der Mädchenname meiner Großmutter. Oder Aachenbach. Daas fählt aauch aauf. (und wehe, jemand schreibt es Achbach.).Gernot hat geschrieben: ... Aaldorfer (um beim Biotop "Bach" zu bleiben) für den Anfang, oder so was wie Zyxdorfer. Ä würde ich vermeiden, weil damit bei nichtdeutschen Zeichensätzen unleserliches Kauderwelsch herauskäme.
...

L.N. Muhr hat geschrieben:Ich finds gut, wie hier ganz kollegial versucht wird, einem Jungautor durch Tips bei der Pseudonymwahl den Weg zum Erfolg zu ebnen.


L.N. Muhr hat geschrieben:Was willste machen, wenn'ste als L.N. Muhr geboren wirst? So einen Realnamen toppt kein Pseudonym.

KarlOlsberg hat geschrieben:Andreas Eschbach hat geschrieben:Vielleicht ist es doch einfach so, dass die SF die gesamte Kultur durchsetzt hat und nur deshalb am Ende ist, weil sie sich darin auflöst, sprich: SF und Nicht-SF sind nicht mehr voneinander zu unterscheiden ...
Oder es traut sich bloß keiner mehr, SF SF zu nennen, weil das die Verkaufszahlen drückt. Siehe den "Thriller" "Das Jesus-Video".


ThorstenK hat geschrieben:Wie oft wurde diese Diskussion nun geführt? Mitzählen fällt schwer, von Abgesängen im Artikelformat auf Plattformen wie telepolis ganz zu schweigen. Nein, Science Ficiton bleibt präsent. Es ist uns eigen, nach vorn denken zu wollen, das wird sich auch mit fortlaufender technologischer Evolution nicht ändern. Nur das Label selbst ist etwas abgenudelt. Die Gründe dafür sind schon aufgeführt worden.
Zum einem hat die Science Fiction in Deutschland nie ihr Minderbemitteltenimage ablegen können. Das kennt sowohl der Konsument als auch der Kreative aus eigener trauriger Erfahrung. Auf kurze Erläuterungen meiner Aktivitäten als Autor habe ich mir im weiteren Bekanntenkreis einmal zu oft den Hinweis anhören müssen, sie würden da ja auch jemanden kennen, der gern Star Trek Uniformen trägt.
Andererseits ist die Science Fiction schon lange in Mainstream aber auch gehobene Literatur eingesickert, darf dort nur nicht beim Namen genannt werden, um das intellektuell eitle Reh "Hochliteraturleser" ja nicht zu verschrecken. Aber jetzt können wir das Thema langsam wirklich ad acta legen. Wir können es nicht jedem Recht machen. Und würde es noch Spaß machen, einen exzellentenGeschmach zu haben, gäbe es nicht soviele Leute mit einem Schlechten.

Jörg Isenberg hat geschrieben: Will man ihr breites Spektrum, die unterhaltenden, philosophischen, ästhetischen, soziologischen und technischen Aspekte in den Fokus einer literarisch-intellektuellen Betrachtungsweise rücken - was ihr wohl kaum zum Schaden gereichen würde - müsste man viele, wenn nicht die meisten Mechanismen über Bord werfen, welche das Schreiben von SF in der Vergangenheit geprägt haben. Um sie durch was genau zu ersetzen? Nun, das ist die Preisfrage, nicht wahr?


Jörg Isenberg hat geschrieben:im Gegenteil heißt es schlussendlich: "Meine Güte, das ist aber alles gar nicht so einfach, oder?"
Jörg Isenberg hat geschrieben:die meisten Mechanismen über Bord werfen, welche das Schreiben von SF in der Vergangenheit geprägt haben. Um sie durch was genau zu ersetzen? Nun, das ist die Preisfrage, nicht wahr?

Gernot hat geschrieben:Jörg Isenberg hat geschrieben: Will man ihr breites Spektrum, die unterhaltenden, philosophischen, ästhetischen, soziologischen und technischen Aspekte in den Fokus einer literarisch-intellektuellen Betrachtungsweise rücken - was ihr wohl kaum zum Schaden gereichen würde - müsste man viele, wenn nicht die meisten Mechanismen über Bord werfen, welche das Schreiben von SF in der Vergangenheit geprägt haben. Um sie durch was genau zu ersetzen? Nun, das ist die Preisfrage, nicht wahr?
Welche Mechanismen meinst du in diesem Zusammenhang?

Thomas Wawerka hat geschrieben:Die "Mars-Chroniken" haben mir beispielsweise eine völlig neue Wahrnehmung vermittelt, von Ballard ganz zu schweigen. Ich fände es besser, wenn das Genre das auch weiterhin leisten könnte.

Jörg Isenberg hat geschrieben:Gedankenübertragung?


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