Frage zu zwei Romanen

Science Fiction in Buchform

Frage zu zwei Romanen

Beitragvon Scott » 22. September 2003 17:51

Habe eine Frage zu den Romanen "Bedenke Phlebas" von Iain M. Banks, und "Die Hyperion- Gesänge" von Dan Simmons.

Wer hat sie gelesen, und was fandet ihr besonders an ihnen? Habe mir schon oft überlegt, ob ich sie mir kaufen sollte. Aber bei mega-dicken Wälzern bleibt man öfters skeptisch. :-?
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Beitragvon Khaanara » 22. September 2003 18:06

Ich lese gerade den aktuellen Roman aus dem "Bedenke Phlebas" und kenne nur den Vorgänger "Die Spur der toten Sonne".

Spannend zu lesen, aber sehr verwirrend. Ich denke das ich mir den ersten Roman auch noch zu Gemüte führen soll, vielleicht erklärt es einiges.
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Beitragvon Bungle » 22. September 2003 18:48

Beide sowohl "Bedenke Phlebas" als auch die Hyperion-Gesänge von Dan Simmons sind zu empfehlen, wobei Hyperion und sein Nachfolger nicht nur von seinem Umfang das gewichtigere, sprich bessere ist. Bedenke Phlebas ist eine großangelegte Space Opera voller Ideen und glänzend erzählt, aber im Prinzip nur Unterhaltung. Simmons lotet die zukünftigen Möglichkeiten des Menschen wirklich aus.

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Re: Frage zu zwei Romanen

Beitragvon Jorge » 22. September 2003 19:16

Scott hat geschrieben:Habe eine Frage zu den Romanen "Bedenke Phlebas" von Iain M. Banks, und "Die Hyperion- Gesänge" von Dan Simmons.

Wer hat sie gelesen, und was fandet ihr besonders an ihnen? Habe mir schon oft überlegt, ob ich sie mir kaufen sollte. Aber bei mega-dicken Wälzern bleibt man öfters skeptisch. :-?


Beide Romane kann man uneingeschränkt empfehlen, der Kauf lohnt sich im Moment außerdem dadurch, das Heyne sie in einer Sonderausgabe anbietet. Laß dich vom Umfang nicht abschrecken, das Lesen lohnt sich!
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Beitragvon Ulrich » 22. September 2003 19:24

Ich schließe mich Bungle und Jorge an.

Florian Breitsameter hat hier auf SF-Fan eine Rezension zu Hyperion, dem ersten Teil der Hyperion-Gesänge Heyne Sonderausgabe, geschrieben. Sie wird bestimmt weiterhelfen.
http://www.sf-fan.de/sf-buch/rezension/hyperion.html
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romane

Beitragvon deval » 22. September 2003 20:42

hallo,

-bedenke phlebas- kenne ich leider nicht. da kann ich nicht viel zu sagen.

was -die hyperiongesänge- betrifft (sind ja 2 bücher in einem) hatte ich das gleich problem wie du. über 1500 seiten. da war ich auch skeptisch. nachdem ich aber bei amazon einen gutschein über 5 euro einlösen konnte, habe ich mich nach langem hin und her für die hyperiongesänge entschieden. kam damals wie heute 15 euro. ich fand das buch sensationell gut und habe jede seite genossen. am ende hätte ich gerne noch weitergelesen, war aber keine seite mehr da. das war anfang dieses jahres. genauso spontan (und mit dem obligatorischen 5 euro gutschein) habe ich mir dann noch vor 1 monat -endymion- bestellt. da hat es noch 14 euro gekostet, bevor amazon dann auf 15 euro erhöht hat. das buch hat genauso viele seiten und ist eine sinnvolle ergänzung von -die hyperiongesänge-. eine fortführung der geschichte, ohne aber gelesen werden zu müssen. -die hyperiongesänge- können auch alleine gelesen werden. du wirst garantiert auch den nachfolger von -die hyperiongesänge- lesen wollen. ich habe gerade damit angefangen und die ersten hundertfünfzig seiten durch.

gruß

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Beitragvon Scott » 22. September 2003 20:56

Danke für die Infos. "Hyperion" scheint ein hochkomplexer Roman zu sein.

Allerdings fielen mir jetzt spontan noch zwei weitere Romane ein:
Larry Niven & Jerry Pournelle -
Der Splitter im Auge Gottes

A. Strugatzki & B. Strugatzki -
Das Experiment

Hat jemand die beiden gelesen? Dann bin ich die Ecke der "Meisterwerke" durch. :)
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Beitragvon Ulrich » 22. September 2003 22:51

Scott hat geschrieben:Allerdings fielen mir jetzt spontan noch zwei weitere Romane ein:
Larry Niven & Jerry Pournelle -
Der Splitter im Auge Gottes

A. Strugatzki & B. Strugatzki -
Das Experiment

Hat jemand die beiden gelesen? Dann bin ich die Ecke der "Meisterwerke" durch. :)


Aber da wären noch Sternenflut, 1984, Foundation-Trilogie, Die linke Hand der Dunkelheit, Der ewige Krieg, Neuromancer, Helliconia, Picknick am Wegesrand, Ein Käfer im Ameisenhaufen, Clockwork Orange, Fahrenheit 451, Das Orakel vom Berge, Ubik, Der dunkle Schirm, Eie andere Welt, Planet der Habenichtse und viele mehr. :)

Die Frage nach den Romanen hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es schon etwas Mühe bereitet über manche Bücher etwas herauszufinden. Hier bei SF-Fan.de finden sich Links, so dass man zu Autoren und deren Büchern etwas lesen kann. Ab und zu schaue ich mir die Kritiken bei Amazon.de an oder suche bei Google.

Der Splitter im Auge Gottes ist eine spannende Abenteuergeschichte und enthält einige gute Ideen. Der Roman ist flüssig geschrieben und gefällt mir deshalb.

Die meisten Bücher Arkadi und Boris Strugatzki gefallen mir, weil sie komplexe Geschichten mit vielschichtigen Charakteren schreiben. Sie kommen ohne die gängigen SF-Elemente an Aliens und Raumschiffen aus, die vor allem in der amerikanischen Literatur vorherrschen. Und das ist bei „Das Experiment“ der Fall.
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Beitragvon Scott » 23. September 2003 00:18

Ulrich hat geschrieben:Aber da wären noch Sternenflut, 1984, Foundation-Trilogie, Die linke Hand der Dunkelheit, Der ewige Krieg, Neuromancer, Helliconia, Picknick am Wegesrand, Ein Käfer im Ameisenhaufen, Clockwork Orange, Fahrenheit 451, Das Orakel vom Berge, Ubik, Der dunkle Schirm, Eie andere Welt, Planet der Habenichtse und viele mehr. :)


Einige davon habe ich selber. Der Rest sagt mir namentlich und inhaltich etwes. :)
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Beitragvon Rusch » 23. September 2003 09:52

Scott hat geschrieben:
Ulrich hat geschrieben:Aber da wären noch Sternenflut, 1984, Foundation-Trilogie, Die linke Hand der Dunkelheit, Der ewige Krieg, Neuromancer, Helliconia, Picknick am Wegesrand, Ein Käfer im Ameisenhaufen, Clockwork Orange, Fahrenheit 451, Das Orakel vom Berge, Ubik, Der dunkle Schirm, Eie andere Welt, Planet der Habenichtse und viele mehr. :)


Einige davon habe ich selber. Der Rest sagt mir namentlich und inhaltich etwes. :)


Ich bestehe darauf, dass Du auch Ender mit hinzu nimmst. :p

Was Hyperion betrifft, so sind das insgesamt 4 Bücher:

Hyperion
The Fall of Hyperion
Endymion
The Rise of Endymion

Ubik von Dick habe ich auch auf meinen "To Do" Zettel, doch diese ist verdammt lang.
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Beitragvon andreas » 23. September 2003 10:11

noch was zu den "hyperion-gesängen" und "bedenke phlebas".

also wenn du die wahl hast welchen von den zwei büchern du lesen solltest, würde ich unbedingt ersters empfehlen. aber lass die hände weg von den nachfolgenden büchern "endymion" und "endymion-die auferstehung", das sind ca. 1400 seiten die sich nicht lohnen. die "hyperion-gesänge" sind in sich geschlossen, man kann also danach ruhigen gewissens aufhören. aber was rede ich... wenn du hyperion durchhast wirst du dir endymion so oder so besorgen.

und wegen der komplexität, hyperion ist schon etwas härterer stoff aber ich bin gut zurecht gekommen. zugeben ich mußte öfters zurückblättern um mir gewisse sachverhalte zurück in erinnerung zu bringen aber das war nicht störend. mit banks kann man da größere probleme bekommen, nicht so sehr bei "bedenke phlebas" der sich recht flüssig liest als bei einigen anderen bänden des kultur-zyklus. weil die frage wird sich stellen wenn du "bedenke phlebas" durchhast weiterlesen oder nicht.
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Beitragvon Lensman » 23. September 2003 11:09

Na, denn schließe auch ich mich meinen Vorrednern an. Meiner Meinung nach gehört "Hyperion" zu dem Besten aus dem Bereich der SF, was in den letzten 15 Jahren erschienen ist. Es hat vor allem den Reiz, dass man es auch mehr als einmal lesen kann, ohne sich zu langweilen. Es ist zweifellos nichts für absolute SF-Neulinge, aber ansonsten wegen seiner interessanten Erzählstruktur und der überbordenden Ideenvielfalt uneingeschränkt empfehlenswert.
Auch die beiden Fortsetzungsbände "Endymion" sind lesenswert, halten aber den Spannungsbogen nicht im gleichen Maße aufrecht. Allerdings sind die Seitenhiebe auf die christliche Tradition gelungen und von einer ätzenden Schärfe.

Den Roman "Bedenke Phlebas" von Ian Banks habe zwar als lesenswert empfunden, jedoch nicht als herausragend.

Es grüßt
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Beitragvon upspaced » 23. September 2003 11:41

tip!

um den vollen umfang dieser bücher genießen zu können, und totzdem ein weniger dickes buch in die hand nehmen zu müssen - lies es auf englisch - hinkt dann auch nicht mehr so durch die deutschen übersetzungen :lehrer:
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Beitragvon Kringel » 23. September 2003 12:13

"Hyperion" ist zwar dick, aber nicht schwierig zu lesen, außerdem finde ich gar nicht, daß die Unterschiede zu "Bedenke Phlebas" gar so groß sind. Bei "Hyperion" ist lediglich der Gedanke, "Rückwärts in der Zeit" zu leben, vielleicht ein wenig schwer zu verstehen, aber sonst...

Ganz anders ist "Das Experiment". Das hat nichts mit Space Opera oder gängiger SF zu tun, eher mit einem Romanfragment von Kafka. Außerdem ist es stellenweise ein für meinen Geschmack ein wenig zu "politisches" Buch und insoweit veraltet, als es sich auf längst überholte Verhältnisse in der ehem. Sowjetunion bezieht. Dennoch faszinierend, wie alles von den Strugatzkis
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Beitragvon Scott » 23. September 2003 18:23

Larry Niven & Jerry Pournelle -
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Und was ist mit dem?

Wenn sich "Das Experiment" wie ein Kafka liest, dann nur her damit. Ich mag Sci-Fi mit literarischem Tiefgang.
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