Ridley Scotts PROMETHEUS

Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon TT » 14. Juni 2012 08:58

Torsten Dewi sah den Film mit gemischten Gefühlen.
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon heino » 14. Juni 2012 09:47

TT hat geschrieben:Torsten Dewi sah den Film mit gemischten Gefühlen.


Aber überwiegend positiven Gefühlen :wink:
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon deval » 14. Juni 2012 09:56

TT hat geschrieben:Torsten Dewi sah den Film mit gemischten Gefühlen.


Naja, wenn man von solchen Kommentaren -Ihre Hollywood-Karriere erkläre ich einfach mal für beendet.-
absieht, gefällt mir die Rezi. Das Problem ist halt was man sich selber vom Film erwartet und dann auf der
Leinwand letztendlich zu sehen bekommt.

Ich glaube Dewi ist ein Opfer seiner eigenen Vorstellungen was der Film sein könnte geworden. Manchmal
ist es halt besser, sich nicht zu ausführlich vorab zu informieren. Darum schaue ich mir auch momentan
keine Trailer oder irgendwelche making offs an.
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon TT » 14. Juni 2012 10:16

deval hat geschrieben:Ich glaube Dewi ist ein Opfer seiner eigenen Vorstellungen was der Film sein könnte geworden.


Über das Thema "Erwartungshaltung" habe ich auch schon des öfteren mit ihm diskutiert. Wir haben da unterschiedliche Ansätze.
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon Knochenmann » 14. Juni 2012 13:46

Eine gute Kritik in 2 Minuten:


Link: http://www.youtube.com/v/fU4X4hacNT8

Alle 10 Filme in einem Marathon gesehen und bewertet.
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon stolle » 14. Juni 2012 15:32

deval hat geschrieben:
TT hat geschrieben:Torsten Dewi sah den Film mit gemischten Gefühlen.


Naja, wenn man von solchen Kommentaren -Ihre Hollywood-Karriere erkläre ich einfach mal für beendet.-
absieht, gefällt mir die Rezi. Das Problem ist halt was man sich selber vom Film erwartet und dann auf der
Leinwand letztendlich zu sehen bekommt.


Ich hatte genau das gegenteilige Gefühl - ihre Karriere wird jetzt erst so richtig losgehen, sie haut in etwa so rein als Ripley in Alien...
Bei der Erwartungshaltung würde ich auch genau andersrum vorgehen. Nicht unbedingt ein Alien-Prequel erwarten, sondern einen guten SF-Blockbuster. So verschieden können die Ansichten sein. Ich hab den Film angeguckt wie ich als 15-jähriger Alien gesehen habe: Wow, da kommt wieder ein Blockbuster wie Star Wars, cool, los gehts.
Und ich bin zum ersten mal seit Jahrzehnten wieder auf glühenden Kohlen gessessen, und ich hatte bei einer bestimmten Szene fast einen Herzstillstand, wie 1979 bei der Chestburster-Szene.
Ich erwarte seit langer Zeit gar nix mehr von modernen SF-Filmen, und bin einfach nur froh, wenn mir mal eine Perle begegnet wie Moon oder District 9. Bei Avatar wurde ich gut unterhalten, mehr nicht. Aber dass ich SO WAS nochmal erleben darf, hat mir Tränen des Glücks in die Augen getrieben: Ein genredefinierender Hammerstreifen, der einen packt und wegbläst. Science Fiction!
Über die Alien-Mythologie kann man dann hinterher diskutieren...
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon Pogopuschel » 15. Juni 2012 13:27

Habe ihn jetzt gesehen und bin eher enttäuscht. Der Film beginnt ganz vielversprechend, leider ist das Drehbuch aber zu schwach und vorhersehbar. Alles läuft genauso so ab, wie ich es erwartet habe - leider (daher auch die Enttäuschung, denn ich hatte gehofft, dass der Film mich überraschen würde). Die zusätzlichen 20 Minuten hat er dringen nötig, da an einigen Stellen zu deutlich wird, dass einiges herausgeschnitten wurde. Der Film ist zu kurz und es läuft alles zu schnell ab. 3D ist, wie der Wortvogel schrieb: »für‹n *****«.
Es ist kein schlechter Film, aber er hat zu viele Mängel. Die werden viele sicher nicht stören, aber mir sind sie leider deutlich aufgefallen.
Ich werde noch eine ausführliche Rezi verfassen.
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon jeamy » 16. Juni 2012 18:40

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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon agro » 16. Juni 2012 19:57

jeamy hat geschrieben:Doppelreview zu "Prometheus"
http://www.fictionbox.de/index.php/cont ... /88888942/


Mir scheint, dass der Autor der zweiten Rezi, Christian Siegel, sich echt nicht entscheiden kann. Sein Fazit ist genauso unausgegoren wie der Film - so wie er ihn beschreibt. Was ist "Prometheus" nun!? Supertoll oder ne Luftnummer??

Der Gute schwebt zwischen Begeisterungsstürmen und totaler Unzufriedenheit. Mein Gottchen, Logiklöcher... Alien (1) strotzte vor Logiklöchern - und hatte lediglich den Vorteil, der erste Film dieser Art zu sein. Lasst uns alle erstmal Scotts neuen Film gesehen haben, und dann reden wir mal in 5 Jahren über "Prometheus". Dann werden wir wahrscheinlich von einem Meisterwerk reden, was Herr Siegel ja in seiner Rezi vehement verneint.

Was mich am meisten ärgert ist, dass andauernd von inhaltlichen Schwächen geredet wird. Was denn für inhaltliche Schwächen? Der Film erzählt eine Geschichte, die wahrscheinlich nicht die Erwartungen des Schreiberlings erfüllt. Der will: Was ist denn nun genau mit dem Space Jockey, was für ein Ding ist denn nun dieser Facehugger, wo genau kommt jetzt das Alien her, wie, warum, wo wann... Ach, und die Ideen sind auch ausgelutschte Droppse. Aaaaaber: Wer hat sich auf diese Weise wie Ridley Scott schon diesen ausgelutschten Droppsen genähert? Ich erinnere mich gerade an eine Unterhaltung, die ich mit Frank Böhmert und Pogopuschel (glaube ich jedenfalls) bei einem der SF-Treffs in Berlin hatte. Der Film "Contact" (mit Jodie Foster) wurde seinerzeit hoch bejubelt (ich fand ihn auch genial) - doch er bot auch nur ansatzweise Erklärungen. Und die Idee des Film war auch nicht ganz so neu. Da wurde ein Buch von Carl Sagan verfilmt - die Idee jedoch gab es mindestens zweimal. Denn als ich "Contact" zum ersten mal sah - fühlte ich mich nicht an Sagan erinnert, sondern erstmal an Stanislav Lem: "Masters Voice" auf Deutsch auch bereits zu DDR-Zeiten erschienen "Die Stimme des Herrn". Da Sagan und Lem wohl in Briefkontakt standen, mögen die Beiden sich möglicherweise gegenseitig befruchtet haben. Doch einem Film vorzuwerfen, dass die Ideen uralt sind, ist in meinem Augen Blödsinn. Man könnte sonst jedem SF-Fim, der irgendwann mal gedreht wird, vorwerfen, ausgelutschte Ideen zu verwerten. Ich lese ja gerade Robert Charles Wilsons "Quarantäne", und während ich das Buch lese, läuft in meinem Kopf ein regelrechter Fim ab, den ich mir ohne Weiteres auch in Hollywood-Händen vorstellen könnte. Wenn also mal ein Film in die Kinos kommt, in dem eine Seti-Station die Lauscher ins All hängt, um heimlich Aliens (über 50 Lichtjahre) zu belauschen - und plötzlich Dinge geschehen, obwohl das eigentlich nicht möglich ist (nichts ist schneller als das Licht), die Seti-Station in Quarantäne gestellt wird - werde ich gähnen und rufen: "Laaaangweilig - kenn ich schon" :beanie: :popcorn:

Und jetzt warte ich auf den 8. August: Alterrrr - noch soooo lange hin!
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon RoM » 17. Juni 2012 11:04

heino hat geschrieben:
RoM hat geschrieben:Eigentlich ein brauchbarer Vergleich, denn Duncan Jones erzählt eine gute Story in einer emotional mitreißenden Art und Weise. Hier (!) liegt das Zentrum eines jeden Films - der getätigte Aufwand (dafür) ist im Ideal das bekömmliche Dessert eines lukulischen Hauptgangs. Nicht das sine non qua! Mitnichten die Buttercreme-Torte, die alles zukleistert und einen mit Völlegefühl und Verdauungsproblemen zurück läßt. :wink:
Ob die gehätschelten Gewohnheiten eines difus definierbaren Blockbusterpublikums bedient werden "müssen", ist eben die Frage.
Aufwand geht in Ordnung, aber bereits die Ablichtung im gebauchpinselten "Krösus-Mode" 3D birgt die Frage nach einem Sinn. Liegt überhaupt ein Grund außer der gedoppelten Einnahmen vor?! Tanz ums Goldene Kalb!? Noch ein Porsche für die klimatisierte Garage? :)


Vielleicht habe ich ja was übersehen, aber woher willst du wissen, ob die Story was taugt, wenn du den Film noch nicht gesehen hast? Ob man die Gewohnheiten des "difus definierbaren Blockbusterpublikums" bedienen muss, ist sicherlich Ansichtssache (ich boin da eher zwiegespalten), aber im Sinne der Produzenten, die ja viel Geld mit so einem Film verlieren können, ist das wohl nachvollziehbar, dass da kein unnötiges Risiko eingegangen wird. Natürlich wird das 3D hauptsächlich wegen der Mehreinnahmen hinzugefügt, aber bei einem eher auf Optik bedachten Regisseur wie Scott besteht zumindest berechtigte Hoffnung darauf, dass erdas dann auch vernünftig einsetzt.


Ich kann jetzt natürlich nicht wissen, ob die Story zu 'Prometheus' etwas taugt. Ich erwähne mit dem Querverweis auf 'Moon' lediglich die Wichtigkeit einer Geschichte. Die Wichtigkeit gegenüber dem technischen Aufwand. 80 Mio weniger für optische Gimmicks reduzieren das finanzielle Risiko um eben besagte Summe. Das Skript ist deswegen nach wie vor das Selbe.
Wahre Worte - aber wie läßt sich ein "vernünftiger Einsatz von 3D" exakt umschreiben? Was bringt das dreifache D dem Betrachter, das er in der normalen Fassung nicht dargeboten bekäme?! Gut, abgesehen von Jahrmarktstrubel oder Übelkeit!
Trotz nichtssagender Worthülsen (Meilenstein, optische Revolution ect) konnte mir noch kein Regisseur die Notwendigkeit der Technik für seinen Film erkläutern. Des Kaisers neues Gewand ???
:ola:
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon T.H. » 17. Juni 2012 18:16

Jaa, die große Entwarnung - alle Skepsis darf man beruhigt übern Jordan jagen. Also, wenn Der "Wortvogel" das so schreibt:
http://wortvogel.de/2012/06/kinokritik-prometheus/

Freue mich weiterhin wie Bolle auf den Film.
Phantastische Grüße
Thomas

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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon heino » 17. Juni 2012 20:32

RoM hat geschrieben:Wahre Worte - aber wie läßt sich ein "vernünftiger Einsatz von 3D" exakt umschreiben? Was bringt das dreifache D dem Betrachter, das er in der normalen Fassung nicht dargeboten bekäme?! Gut, abgesehen von Jahrmarktstrubel oder Übelkeit!
Trotz nichtssagender Worthülsen (Meilenstein, optische Revolution ect) konnte mir noch kein Regisseur die Notwendigkeit der Technik für seinen Film erkläutern. Des Kaisers neues Gewand ???
:ola:


In dem Punkt stimmen wir zu 100 % überein, ich habe auch noch keinen einzigen Film gesehen, der durch 3 D besser wurde (nein, auch und besonders "Avatar" nicht), aber wenn ich einem Regisseur zutraue, damit etwas Besonderes aus dem Hut zu zaubern, dann einem Bildermagier wie Ridley Scott.
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon Uschi Zietsch » 17. Juni 2012 21:51

Wohl alle nicht Hugo Cabret gesehen, was? :wink:
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon Pogopuschel » 18. Juni 2012 00:58

Uschi Zietsch hat geschrieben:Wohl alle nicht Hugo Cabret gesehen, was? :wink:


Das ist der einzige Film, bei dem es sich wirklich lohnt*. Bei "Prometheus" ist es einfach überflüssig. Es stört nicht, aber es hat auch keinen Mehrwert.



*von denen, die ich gesehen habe. Soll ja gut bei Tanzfilmen wie "Pina" sein.
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Re: Ridley Scotts PROMETHEUS

Beitragvon RoM » 24. Juni 2012 13:33

Uschi Zietsch hat geschrieben:Wohl alle nicht Hugo Cabret gesehen, was? :wink:


Stimmt auffallend :wink:
Aber mich würde Deine Sicht auf den dramaturgischen Nährwert der Technik 3D interessieren. Nicht das visuelle Oh!, sondern das gedanklich, emotionale Aaaah!

Mit Ton ließ sich seiner Zeit komplexer und mehr erzählen. Mit Farbe zog die Farbdramaturgie und Symbolik ein. Mit welchem Pfund wuchert also 3D?
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