heino » Samstag 6. März 2010, 16:41
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber deine Beiträge sind doch ziemlich oft missverständlich.
Du hast absolut Recht, im Schreibens-Eifer vergesse ich oft, Emoticons hinzuzufügen ich werd mich bessern.
Ja, ich kenne einige der Romane. Genau deshalb bin ich auch der Meinung, dass eine Verfilmung, die auf heutigem Stand sein will, die Figuren schon ziemlich krass verändern müsste, weil die Serie einfach dem Kontext ihrer Entstehungszeit entspricht. Wenn man da nicht nur auf der Nostalgieschiene fahren will (was ja schon bei "Sky Captain.." und bei "Superman returns" wenig erfolgreich war), würde eine Neuverfilmung dem Original ungefähr so entsprechen wie das bei der neuen Galactica-Serie im Vergleich zur alten wäre. Wenn das qualitativ passt, sehe ich da kein Problem. Aber bei einem handelsüblcihen Blockbuster stehen die Chancen dafür einfach schlecht.
So ähnliche Argumente wird man wohl bei der einstigen Frage präsentiert haben, warum "Der Herr der Ringe" unverfilmbar sei. Trotzdem hat's Peter Jackson geschafft. Natürlich darf man Story und Charaktere von CF nicht irgendeinem 08/15- Regisseur wie Uwe Boll überlassen, und natürlich muss man sie "anpassen". Zugegebenermaßen hab ich mehr die Romanvorlage als die Serie vor Augen, wenn ich mir einen CF-Film vorstelle. In meinen Augen ist Herr Future kein rothaariger Manga-Typ mit Kotelleten und ner Waschmaschine in der Brust --->
Und wie gesagt, "Der Herrscher von Megara" hat eigentlich alle Story-Elemente, die man (oder zumindest ich) von einem spannenden SF-Film erwartet.
Zum japanischen Original der TV-Serie und den Verstümmelungen durch das ZDF kann ich nix sagen, da ich nur die deutsche Version kenne. Die Sprecher finde ich aber nach wie vor in Ordnung. Und dass die auch heute noch regelmässig zu hören sind, spricht doch für ihr Können.
Naja, vielleicht bin bzgl. Verstümmelung auch etwas überempfindlich, weil ich halt die Romane kenne, und die japanischen Original-Folgen. Und wie genervt ich von der deutschen "Synchron-Mafia" der 60er bis 90er bin, davon will ich gar nicht erst anfangen.
Zu deiner Frage:wäre ich Hollywood-Produzent, würde ich mir erstmal die voraussichtlichen Kosten in Relation zum zu erwartenden Gewinn vor Augen führen. Und da CF der heutige Jugend praktisch unbekannt ist, würde dieser Vergleich wohl nicht allzu gut ausfallen.
Ob die heutige Jugend le Capitane kennt oder nicht, ist MMN unwichtig, solange der Film, der nachher rauskommt, cool ist. Das soll ja auch kein Nostalgie-Flop wie "Wickie und die Starken Männer" werden. Und wer hat denn bittesehr die Drehbücher zu "Pitch Black" oder "Mission to Mars" gelesen, und dann eine ernsthafte Kosten-Gewinn-Rechnung aufgestellt?? Will sagen: es gibt so viele Hollywood-High-Budget-SF-Filme, die furchtbar mies sind, und deren Story weit schlechter sind als jeder CF-Plot.
Bungle » Samstag 6. März 2010, 18:01
Wie steht es mit der Verfilmung der späten Geschichten, die Hannes Riffel in diesem Jahr im Golkonda-Verlag herausbringen will und die eigentlich wenig mit dem anderen Geschichten für Jugendlichen gemein haben sollen?
Die Geschichten sind noch nicht übersetzt worden. Für eine hypothetische Verfilmung wären die vielleicht eine bessere Grundlage.
GIbt es da irgendwelche näheren Infos zu?