In Time

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Beitragvon breitsameter » 24. November 2011 22:28

In einer Zukunft, in der Zeit buchstäblich Geld bedeutet und das Altern mit 25 Jahren beendet ist, besteht die einzige Möglichkeit zu überleben darin, sich mehr Zeit zu verdienen, sie zu stehlen oder zu erben. Will Salas (Justin Timberlake) lebt von Minute zu Minute, bis ein unerwarteter Gewinn an Zeit ihm die Türen zur Welt der Reichen öffnet, wo er sich mit einer hübschen jungen Erbin (Amanda Seyfried) zusammentut, um das korrupte System zur Strecke zu bringen.

Andrew Niccol, Drehbuchautor der TRUMAN SHOW („Die Truman Show“, 1998), führte Regie und schrieb das Drehbuch zu IN TIME. Die Produzenten des Films sind Eric Newman (CHILDREN OF MEN, („Children of Men“, 2006)), Marc Abraham (CHILDREN OF MEN, („Children of Men“, 2006)) und Andrew Niccol, Ausführende Produzenten sind Andrew Z. Davis (RED DRAGON, („Roter Drache“, 2002)), Kristel Laiblin (CHILDREN OF MEN) und Amy Israel (SHALL WE DANCE, („Darf ich bitten“, 2004)).


Link: http://www.youtube.com/v/efNzhEKm3w4
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Re: In Time

Beitragvon Kringel » 25. November 2011 08:11

Klingt interessant. Aber musste es ausgerechnet Timberlake sein?
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Re: In Time

Beitragvon heino » 25. November 2011 13:08

Niccol haben wir ja u.a. schon Gattaca, Simone und Lord of war zu verdanken. Insofern bin ich mehr als interessiert, trotz Timberlake :D
Lese zur Zeit:

Jeff Somers - Der elektronische Mönch
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Re: In Time

Beitragvon Montag » 25. November 2011 13:25

Kringel hat geschrieben:Aber musste es ausgerechnet Timberlake sein?


Naja, ein gewisses komödiantisches Talent hat der Mann ja. Wenn er dieses schauspielerische Feld beackert, finde ich ihn okay. Aber in nem Action-Thriller... Mal sehen.
Ansonsten ein sehr interessanter Trailer. Olivia Wilde scheint SF-Filme anscheinend gepachtet zu haben. Auch bin ich gespannt, wie das mit dem Altern und der Zeit funktioniert. Das erinnert vage an Logans Run.
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Re: In Time

Beitragvon Kringel » 25. November 2011 14:29

Ja, den Gedanken an "Logan's Run" hatte ich auch sofort. Na, ich werde dem Justin wohl mal eine Chance geben.
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Re: In Time

Beitragvon breitsameter » 25. November 2011 14:29

Ich habe den Film gestern in der Pressevorführung gesehen.
Das ist so eine Art Bonnie&Clyde-Geschichte (inkl. Banküberfälle), eine in sich leider nicht konsistente Parabel auf die moderne Finanzwirtschaft, in der es um soziale Ungerechtigkeit und »finanzielle« Ausbeutung geht. Sozusagen die 99% gegen die ausbeuterischen 1% an der Spitze.
Justin Timberlake spielt übrigens überraschend gut, wobei ihm die Rolle aber auch schauspielerisch nicht sonderlich viel abverlangt.

Was ärgerlich ist, ist die Tatsache, dass das Konzept an sich nicht sehr durchdacht erscheint und die im Film verwendete »Lebenszeit« eben wirklich vor allem nur als Metapher für Geld als Grundlage des Lebens stehen soll, nicht mehr. Die Welt an sich erscheint von ihrer Ausgestaltung eben nicht unbedingt als glaubwürdig (diese Welt muss zum einen mindestens schon 100 Jahre existieren, aber technologisch ist der einzige wirkliche Fortschritt das Zeitbuchungssystem - und das muss schon zu Beginn dieser Gesellschaft eingeführt worden sein - und die Tatsache, dass man Elektroautos benutzt).

Lustig ist auch eins: in der Welt von »In Time« wird niemand körperlich älter als 25 - entweder man hat genug Lebenszeit auf dem Konto, um ewig zu leben, oder man fällt einfach plötzlich tot um. Wirklich altern tut niemand. Dabei sind die Schauspieler durch die Bank älter als: Justin Timberlake ist mittlerweile 30, Olivia Wilde 27, Cillian Murphy 35, Matt Bomer 34, Johnny Galecki 36 und Vincent Kartheiser 32. :beanie:
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Re: In Time

Beitragvon Gast09 » 2. Dezember 2011 18:37

Bonny & Clyde lassen grüßen.
Ich gebe 6/10 Elektroautos ohne Nummernschilder (einige dieser Autos scheinen aber trotzdem noch sowas wie einen Auspuff zu haben) für einen keineswegs schlechten, bei negativem Angang zwar eher überflüssigem aber ansonsten teilweise rasantem, teilweise sehr konstruierten SF-Film mit einer überaus flott aufspielenden Crew, allen voran die beiden sich liebenden Helden und der Oberbulle (nennt sich Time-Keeper).
Die langsam erwachsen werdende Seyfried rennt die ganze Zeit in sehr hochhackigen Schuhen durch die Gegend. Das muss Folter sein.
Von der Bedeutung für das Genre ist dieser Film vielleicht mit Surrogates vergleichbar.
Wie gesagt: 6/10 Autos ohne Nummernschilder.
(An diesem Film, merkte ich wieder, dass WHV eine Soldatenstadt ist. Es waren fast nur Männer im Kino. OK, der Anblick der 25-jährigen Heldinnen war es wert.)
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Re: In Time

Beitragvon Diboo » 2. Dezember 2011 19:47

"Auch Will Salas‘ Welt ist beherrscht von einem System, das auf der gnadenlosen Ausbeutung der 99% basiert, und regiert von einer Elite, die auf Kosten der Lebenszeit der Massen ein geruhsames und ewiges Leben führt und alles daransetzt diese Ungleichheit aufrecht zu erhalten."

Wieso "auch"? Wo findet denn "auch" so etwas statt?
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)
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Re: In Time

Beitragvon breitsameter » 2. Dezember 2011 21:37

Diboo hat geschrieben:"Auch Will Salas‘ Welt ist beherrscht von einem System, das auf der gnadenlosen Ausbeutung der 99% basiert, und regiert von einer Elite, die auf Kosten der Lebenszeit der Massen ein geruhsames und ewiges Leben führt und alles daransetzt diese Ungleichheit aufrecht zu erhalten."

Wieso "auch"? Wo findet denn "auch" so etwas statt?


Das kommt davon, wenn man seine Filmkritiken nicht in Ruhe schreiben kann: die Zusammenhänge sind falsch. Gemeint ist, dass in IN TIME dies genau so ist, wie in der aktuellen Wahrnehmung der Finanzwirtschaft. Diese werte ich nicht, wobei Du sicher sein kannst, dass meine Meinung dazu eine andere ist, als Deine. :beanie:
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