[Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon breitsameter » 29. März 2012 09:25

Gast09 hat geschrieben:Gestern Abend leuchtete doch noch kurz ein Beitrag von jeamy hier auf . . .
Schade, dass der weg ist.
Jetzt bin ich wieder . . . ganz . . . alleine :(


Den hat jeamy auch wieder selbst gelöscht. Das ist möglich, solange kein weiterer Beitrag als Antwort darauf geschrieben wurde.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon jeamy » 29. März 2012 12:37

Gast09 hat geschrieben:Gestern Abend leuchtete doch noch kurz ein Beitrag von jeamy hier auf . . .
Schade, dass der weg ist.
Jetzt bin ich wieder . . . ganz . . . alleine :(
Gast09


habe ich gelöscht, weil du schon alles gesagt hast. ich bin auch zu alt für so etwas (obwohl ich mich nicht alt fühle, aber 12 will ich auch nichtmehr sein.). der gleiche stuss, wie die twilight-saga. wer's mag, ... ich nicht.
ich werde jetzt auch die romane nicht lesen, obwohl ich es eigentlich vorgehabt habe. die hätte ich vielleicht lesen sollen, bevor ich den film gesehen habe. nun gut, den zweiten, dritten und vierten teil erspar ich mir. ebenso die vorgeschichte und die serie. ;)
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon RoM » 29. März 2012 21:18

jeamy hat geschrieben: der gleiche stuss, wie die twilight-saga. wer's mag, ... ich nicht.


Eine luftig gewagte Arbeitshypothese. "Tribute" & "Twilight" haben in etwa das (Lese-) Publikum gemein - aber hiermit enden bereits die Gemeinsamkeiten. Der Kamm über den hier geschert wird ist allzu löchrig labil geraten.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon jeamy » 29. März 2012 22:29

RoM hat geschrieben:
jeamy hat geschrieben: der gleiche stuss, wie die twilight-saga. wer's mag, ... ich nicht.


Eine luftig gewagte Arbeitshypothese. "Tribute" & "Twilight" haben in etwa das (Lese-) Publikum gemein - aber hiermit enden bereits die Gemeinsamkeiten. Der Kamm über den hier geschert wird ist allzu löchrig labil geraten.


ok. tribute sehen sich auch männliche jugendliche an. bei twillight verweigern zu 98% sogar diese. das ist der unterschied. und ein wenig der inhalt, gebe ich ja zu. aber sonst?
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon RoM » 31. März 2012 21:52

jeamy hat geschrieben:
ok. tribute sehen sich auch männliche jugendliche an. bei twillight verweigern zu 98% sogar diese. das ist der unterschied. und ein wenig der inhalt, gebe ich ja zu. aber sonst?


Bleiben wir einen Augenblick bei den Panem-Leserinnen - zu einem nicht unbeträchtlichen Teil rangieren die Mädels zwischen 20 und 40. Keine Konzentration von jungen "Backfischen" also.
Thematisch liegen die Unterschiede zwischen beiden Serien deutlicher auf der Hand. Twilight setzt die Liebe in das Zentrum einer an die märchenhaften Elemente orientierten Handlung. Die Konflikte spiegeln sich in einem überhöhten Kosmos der irrealen Wesen.
Bei Tribute spielt die Liebe zwischen Katniss und Peeta nur die beiläufige Rolle. Zentrales Thema ist das Aufbegehren gegen ein pervertiertes System des Machterhalts. Katniss, wie andere Tribute, fügen sich nicht in die erwartete Rolle des jeder für sich, gegen alle anderen. Die Machthaber fühlen sich durch die Entwicklung herausgefordet und sie versuchen (im weiteren Verlauf) die Schrauben weiter anzuziehen. Der Anfang vom Ende. Die Konflikte fußen in der Realität unserer Welt.
Ist Twilight mehr der klassische Eskapismus, konfrontiert Panem mit der mensclichen Niedertracht wie dem Aufbegehren dagegen.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon RoM » 1. April 2012 10:36

breitsameter hat geschrieben:Gewalt? Kein Problem. Eine der Hauptdarstellerinnen ist Afroamerikanerin (wie auch im Buch so beschrieben!)? Großes Geschrei bei den Zuschauern.
http://jezebel.com/5896408/racist-hunger-games-fans-dont-care-how-much-money-the-movie-made

Auch wenn es einen abstoßen mag:
Bitte einige der Tweets aus dem Artikel auch lesen. Erst dann den Kopf gegen die Wand schlagen.
:wand:


Wirft man/frau einen Blick auf die Äußerungen der republikanischen Präsidentschaftskandidaten, kann einen der schwelende Rassismus in Teilen der WASP nicht weiter erstaunen. So befremdlich einem die Statement in den Tweets erscheinen - anmerkenswert finde ich, daß sich die Kommentare alsbald thematisch auf Lenny Krawitz beschränken ("Ich habe mir ihn auch in der Rolle vorgestellt").
Nasen sind sich nicht zu dumm dafür, öffentlich den Rasissmus raushängen zu laßen, und in den Kommentaren wird dieser Umstand nicht intensiver reflektiert. :kopfkratz:
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon lapismont » 4. April 2012 09:26

Gestern mit Familie Film gesehen. Drei von uns waren Leser.

Ich fand den Film toll. Grandiose Hauptdarstellerin, die selbst in den kitschigen Szenen ganz große Klasse bewies und den Kitsch platt machte.
Da ich die Bücher nicht gelesen hatte, konnte ich den Inhalt etwas unbelasteter genießen und mich nicht fragen, ob die Umsetzung des Stoffes gelang.
Natürlich ist der Plot an vielen Stellen bekanntes Material, aber wenn der Nachwuchs die Botschaft aufnimmt, sich nicht in irgendein Schicksal zu ergehen, Mut, aber auch Gnade zu beweisen, dann bereue ich weder das Geld für die Bücher, noch für den Film.

Einzig der Anfang war etwas nervig, als die Kamera versuchte, meinen Magen zu verwirren.

Nee, ich verstehe nun, warum der Film so viele Zuschauer findet. Er ist toll gemacht und hat eine fesselnde Handlung.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon Knochenmann » 4. April 2012 18:40

RoM hat geschrieben:
jeamy hat geschrieben:
ok. tribute sehen sich auch männliche jugendliche an. bei twillight verweigern zu 98% sogar diese. das ist der unterschied. und ein wenig der inhalt, gebe ich ja zu. aber sonst?



Thematisch liegen die Unterschiede zwischen beiden Serien deutlicher auf der Hand. Twilight setzt die Liebe in das Zentrum einer an die märchenhaften Elemente orientierten Handlung. Die Konflikte spiegeln sich in einem überhöhten Kosmos der irrealen Wesen.
Bei Tribute spielt die Liebe zwischen Katniss und Peeta nur die beiläufige Rolle. Zentrales Thema ist das Aufbegehren gegen ein pervertiertes System des Machterhalts....


Ja und Nein. Meiner Meinung nach spielt die Liebe in den Büchern sogar eine ganz zentrale Rolle. Oder besser gesagt: die Unmöglichkeit von Liebe. Das System lässt sie einfach nicht zu. auf praktisch keiner Ebene. In der Arne wird die Liebe verwendet wie eine Waffe... und das zieht sich eigendlich wie ein roter Faden durch alle Bücher. Deswegen ist auch das Ende in Buch 3 so heftig, Stichwort "Die Welt in der wir leben".
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon RoM » 5. April 2012 22:16

Knochenmann hat geschrieben:
RoM hat geschrieben:

Thematisch liegen die Unterschiede zwischen beiden Serien deutlicher auf der Hand. Twilight setzt die Liebe in das Zentrum einer an die märchenhaften Elemente orientierten Handlung. Die Konflikte spiegeln sich in einem überhöhten Kosmos der irrealen Wesen.
Bei Tribute spielt die Liebe zwischen Katniss und Peeta nur die beiläufige Rolle. Zentrales Thema ist das Aufbegehren gegen ein pervertiertes System des Machterhalts....


Ja und Nein. Meiner Meinung nach spielt die Liebe in den Büchern sogar eine ganz zentrale Rolle. Oder besser gesagt: die Unmöglichkeit von Liebe. Das System lässt sie einfach nicht zu. auf praktisch keiner Ebene. In der Arne wird die Liebe verwendet wie eine Waffe... und das zieht sich eigendlich wie ein roter Faden durch alle Bücher. Deswegen ist auch das Ende in Buch 3 so heftig, Stichwort "Die Welt in der wir leben".


Ganz wie man/frau die Liebe definiert. Bei Twilight ist es die idealisierte, überhöhte, eigentlich nicht von dieser Welt seiende. Wie Du anmerkst ist die Liebe in Panem stark von Realitäten umklammert. Wie läßt es sich lieben in einer Welt, die jeden edlen Wert zu untergraben versucht? Demnach zwei Zustände der Liebe, die nicht viel miteinander gemein haben.
Gut, meine Äußerung bezog sich auch definitiv auf den Film - die Bücher habe ich nicht gelesen. Mir sind nur Rezis, die Eindrücke von Leserinnen und Inhaltsangaben bekannt.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon Bully » 6. April 2012 15:44

Ohne jetzt Panem zu kennen, aber Liebe ist eigentlich immer dasgleiche, wie Hunger und Durst immer dasgleiche ist. Was gibt es da zu definieren? (Ok, wir reden jeweils von der "Mädchen-trifft-Junge-und-die-beiden-verlieben-sich-Liebe", die sich von der Liebe zu einer guten Zigarre oder so deutlich unterscheidet.)

Ob man die als Erzähler romantisch verklärt oder nicht, ändert ja nichts an der Sache.
Der Unterschied zwischen Twilight und Panem scheint wohl in den Problemen zu liegen, die sich dem Liebespaar in den Weg stellen. DAS macht Liebesgeschichten erst interessant.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon lapismont » 6. April 2012 16:28

Also der Film ist kein Liebesfilm. Die Romanze ist von Katness nur gespielt, um zu überleben.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon Knochenmann » 6. April 2012 16:40

Bully hat geschrieben:Ob man die als Erzähler romantisch verklärt oder nicht, ändert ja nichts an der Sache.
Der Unterschied zwischen Twilight und Panem scheint wohl in den Problemen zu liegen, die sich dem Liebespaar in den Weg stellen. DAS macht Liebesgeschichten erst interessant.


Ausführliche Antwort zu Panem und die Liebe (auf die Bücher bezogen):

Kat führt ihr kleines Leben in ärmliches Verhältnissen als Familienernähreren (übrigens: die selbe Schauspielerin spielt praktisch die gleiche Rolle in "Winters Bone"... sogar die Gegenstimmt geographisch. Auf den ersten paar Seiten wird so etwas angedeutet wie eine zukünfige Romanze mit einem Jagtkollegen, aber sogar da kann man schon spüren das es Realitäten gibt die es zu beachten gibt.

Dann werden das Kat und Peete für die Arena rekrutiert, und so ziemlich das erste was er macht: er gesteht ihr seine Liebe. Und sie hat erstmal keine Ahnung: Gespielt für eine bessere PR? Will er sich nur einschleinem um ihr später ein Messer in die Rippen zu jagen? Meint ers vielleicht sogar ernst, und wenn ja, was dann?

Das ist nur die Oberfläche, die ganze Sache geht, wie gesagt, viel tiefer.


Wenn man so will wird mit Panem eine Welt beschrieben wo die Liebe an sich zum Luxusgut wird. Und, wie gesagt, das gibt dem letzten Teil noch mal einen Extraspin. Und das Ende ist nochmal ein Hammer.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon Knochenmann » 6. April 2012 16:40

Bully hat geschrieben:Ob man die als Erzähler romantisch verklärt oder nicht, ändert ja nichts an der Sache.
Der Unterschied zwischen Twilight und Panem scheint wohl in den Problemen zu liegen, die sich dem Liebespaar in den Weg stellen. DAS macht Liebesgeschichten erst interessant.


Ausführliche Antwort zu Panem und die Liebe (auf die Bücher bezogen):

Kat führt ihr kleines Leben in ärmliches Verhältnissen als Familienernähreren (übrigens: die selbe Schauspielerin spielt praktisch die gleiche Rolle in "Winters Bone"... sogar die Gegenstimmt geographisch. Auf den ersten paar Seiten wird so etwas angedeutet wie eine zukünfige Romanze mit einem Jagtkollegen, aber sogar da kann man schon spüren das es Realitäten gibt die es zu beachten gibt.

Dann werden das Kat und Peete für die Arena rekrutiert, und so ziemlich das erste was er macht: er gesteht ihr seine Liebe. Und sie hat erstmal keine Ahnung: Gespielt für eine bessere PR? Will er sich nur einschleinem um ihr später ein Messer in die Rippen zu jagen? Meint ers vielleicht sogar ernst, und wenn ja, was dann?

Das ist nur die Oberfläche, die ganze Sache geht, wie gesagt, viel tiefer.


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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon RoM » 6. April 2012 17:10

Bully hat geschrieben:Ohne jetzt Panem zu kennen, aber Liebe ist eigentlich immer dasgleiche, wie Hunger und Durst immer dasgleiche ist. Was gibt es da zu definieren? (Ok, wir reden jeweils von der "Mädchen-trifft-Junge-und-die-beiden-verlieben-sich-Liebe", die sich von der Liebe zu einer guten Zigarre oder so deutlich unterscheidet.)

Ob man die als Erzähler romantisch verklärt oder nicht, ändert ja nichts an der Sache.
Der Unterschied zwischen Twilight und Panem scheint wohl in den Problemen zu liegen, die sich dem Liebespaar in den Weg stellen. DAS macht Liebesgeschichten erst interessant.


Du öffnest jetzt ein tiefgründiges Fass.
Liebe ist in ihrer Ausprägung reich an teilweise konträren Schattierungen. Sie kann so selbstlos wie zerstörerisch sein. Betrachtet der Liebende das Zentrum seines Fokkus als Wesen, oder vielleicht doch nur als Objekt? Ist die naive Liebe der berechnenden unterlegen? Obsiegt die schnell entflammte Leidenschaft gegenüber langsamer Annäherung? Liebe ist Symbiose. Sobald sich ein Gleichgewicht verliert, wird sie parasitär. Liebe macht töricht, oder sie verleiht Weisheit in der Erkenntnis. Liebe wird zur fatalen Waffe. Aber auch zur Aussöhnung...
Reichlich viele Varianten dafür, daß es immer das Gleiche ist. Hunger und Durst sind unbefriedigte Grundbedürfnisse. Liebe ist ein Geschenk, das Respekt einfordert.
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Re: [Film] Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Beitragvon Bully » 6. April 2012 17:36

RoM hat geschrieben:... Hunger und Durst sind unbefriedigte Grundbedürfnisse. Liebe ist ein Geschenk, das Respekt einfordert.
Liebe ist kein Grundbedürfnis?

Der Hauptunterschied ist der, dass Hunger und Durst durch Essen und Trinken befriedigt wird, aber Liebe durch Gegenliebe.

Die Varianten sind Varianten. Manche denken, wenn sie Hunger haben, an ein Schnitzel, andere an Kuchen, dritte an Reis und Gemüse, etc., trotzdem ist Hunger Hunger.
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