quelleWashington - Die US-Weltraumbehörde NASA steht nach den Worten ihres neuen Direktors Michael Griffin (55) vor den vielversprechendsten Zeiten seit vielen Jahrzehnten.
Bei seiner ersten Pressekonferenz nach Amtsantritt kündigte Griffin am Montag in Washington an, dass für ihn die bemannte Raumfahrt zum Mond, zum Mars und zu noch weiter entfernten Zielen oberste Priorität habe. Bei der Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele rechnet Griffin mit jährlichen Kosten von 4,3 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro). Das macht mehr als ein Viertel des bisherigen Budgets der NASA aus.
Das Schicksal des alternden Weltraumteleskops «Hubble» soll Griffin zufolge schon bald geklärt werden. Wenn nach zweijähriger Unterbrechung der für Mai geplante Flug eines «Space Shuttle» erfolgreich verlaufe, würden die Optionen für einen Reparaturflug zu «Hubble» geprüft, sagte der NASA-Direktor. Das 15 Jahre alte Teleskop braucht dringend neue Batterien und Stabilisatoren, damit es in 600 Kilometer über der Erde nicht außer Kontrolle gerät.
ob das mehr ist als das übliche pr-gewitter?
und ist bemannte raumfahrt überhaupt sinnvoll?
andy
