Planeten so weit das Auge reicht

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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon jeamy » 23. Mai 2012 07:52

Thomas Wawerka hat geschrieben:Stell dir mal vor, was mit unseren Ressourcen geschähe, wenn für jeden Erdbewohner ein Platz auf einem Interstellar-Raumschiff geschaffen würde!

Was die längeren Zeiträume betrifft: Ich glaube, wenn es dann noch Menschen gibt, lachen die sich kaputt über unsere naiven Vorstellungen.

Der Yin-Yang-Vergleich gefällt mir. Ich glaube nicht, dass eine exponentiell wachsende Spezies Überlebenschancen hat: Sie wird ihre eigenen Grundlagen vernichten, wie eine Schimmelpilz-Kultur.


bin ja deiner meinung, aber irgendwann müssen wir trotzdem von hier weg (entwicklung der sonne) - wenn wir dann immer noch in fleischlichen, sterblichen körpern stecken. und ich bin eben für die "einfachste" lösung (für menschen in einer seeehr fernen zukunft).
siehe:
jeamy hat geschrieben:aber vielleicht haben wir bis dahin techniken entwickelt, mit der wir die erde durchs universum steuern können und ersparen uns so enge raumschiffe. oder wir reisen gleich mit dem gesamten sonnensystem und manipulieren auch gleich die sonne, dass sie sich nicht aufbläht und uns grillt.


vielleicht gibt es aber auch ganz andere wege und wir schwirren nur noch als körperlose bewusstseinsinhalte durch die universen. who knows?


dazu ein etwas längerer vortrag (nur für den interessieren masochisten - ich habe den tipp von einem herrn eschbach ;) ):

"über die problematik von exponentiellem wachstum in begrenzter umgebung."


The presentation is titled "Arithmetic, Population, and Energy," and I introduce it to my students as "The most boring video you'll ever see, and the most important." But then again, after viewing it most said that if you followed along with what Bartlett is saying, it's quite easy to pay attention, because the content is so damn compelling.

If you forward this to everyone you know, we might actually stand a chance in staving off disaster in the global finance system, peak oil, climate change, and every other resource issue you can think of. Without a widespread understanding of what Bartlett's talking about, I think we won't be able to dodge ANY of those issues.

BE ABSOLUTELY SURE you catch the parts about "the bacteria in the bottle" (in Part 3) and the list comparing things that add to the problem and things that address the problem. If we don't choose from that right-hand column, nature will choose for us.


playlist:
http://www.youtube.com/view_play_list?p ... 47A45EF50D

teil1:

Link: http://www.youtube.com/v/F-QA2rkpBSY

der oben erwähnte dritte teil, ab minute 3:30.
man sollte trotzdem alles ansehen. dieser hinweis steht nur für den ungeduldigen seher hier! ;)

Link: http://www.youtube.com/v/CFyOw9IgtjY
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Ming der Grausame » 23. Mai 2012 11:38

Thomas Wawerka hat geschrieben:
Ming der Grausame hat geschrieben:Du, auf diese Art und Weise ließe sich zumindest das Armutsproblem auf der Erde ganz trivial lösen.
Hmm ... und wir müssten auch kein schlechtes Gewissen wegen der vielen Armen haben, sondern könnten uns auf die Brust klopfen, dass wir ihrem armen Leben noch einen Sinn gegeben haben und überhaupt zu einem so gesamtmenschlich heroischen Akt fähig waren.

Natürlich. Und sie müssten auch nie wieder hungern, den die Lebensmittelversorgung wäre für sie und ihre Kindeskinder garantiert. Zumindest falls das Generationenschiff nicht unterwegs einen ganz tragischen Zwischenfall widerfährt...

Thomas Wawerka hat geschrieben:Alles in allem ein super Programm! Wir sollten es in politische Forderungen umsetzen - Newt Gingrich hat, glaube ich, gerade nicht viel zu tun und ist bestimmt dabei!

Definitiv. Aber am Motto müssen wir noch etwas arbeiten. Es müsste deutlich positiver rüberkommen.

:teufel:
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Kringel » 23. Mai 2012 12:26

Geniale Idee, das! Allerdings möchte ich dann bitte zu denen gehören, die entscheiden, wer fliegen muss und wer bleiben darf.

Die Telefondesinfizierer dürfen wir aber nicht abschieben...
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Thomas Wawerka » 23. Mai 2012 16:25

Sarkasmusmodus aus: Das ist wirklich eine interessante Idee! Was würde denn geschehen, wenn auf einmal ein Teil der Menschheit weg wäre - ein Zehntel oder ein Viertel oder gar die Hälfte? Würden wir das verkraften, in wirtschaftlicher Hinsicht? Es hätte viele Vorteile, zweifellos: Mehr Platz, weniger Verkehr, weniger Ressourcenverbrauch ... aber wenn man sich mal vorstellt, was da alles dranhängt! Schon die niedrige Geburtenrate der letzten zwei Jahrzehnte belastet heute unseren Arbeitsmarkt (höre ich jedenfalls dauernd, komisch ist, dass es immer noch soviele Arbeitslose gibt). Wie würde sich unsere Gesellschaft ändern? Unser Menschsein, unsere Selbstwahrnehmung und unser Selbstverständnis? Also ich finde, das sind extrem spannende Fragen!
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Ming der Grausame » 24. Mai 2012 15:33

Kringel hat geschrieben:Geniale Idee, das! Allerdings möchte ich dann bitte zu denen gehören, die entscheiden, wer fliegen muss und wer bleiben darf.

Wie es sich für eine gutgehende Plutokratie gehört, wird das ganz frugal über das Vermögen geregelt. Wir in Deutschland müssten uns also eigentlich keinerlei Sorgen machen. Als Erste wären natürlich diejenigen betroffen, für die bereits ein 1-Zimmer-Wohnklo, wie in den indischen Slums üblich, bereits Luxus ist.

:teufel:
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Thomas Wawerka » 24. Mai 2012 22:13

Ganz frugal? Hm ...
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Ming der Grausame » 25. Mai 2012 00:08

Na gut, dann eben am frugalsten. :teufel:
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Thomas Wawerka » 25. Mai 2012 09:43

http://de.wiktionary.org/wiki/frugal

... scheint mir in diesem Zusammenhang keinen Sinn zu ergeben ...
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Ming der Grausame » 25. Mai 2012 20:26

Ich meine es eben nicht umgangssprachlich, sondern ganz frugal als Synonym von schlicht.
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Thomas Wawerka » 26. Mai 2012 09:28

Und ich meine, dass man "frugal" aufs Essen beziehen kann, aber nicht auf beliebige Objekte oder Vorgänge.
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Ming der Grausame » 28. Mai 2012 13:29

Es wird zwar tatsächlich meist in Bezug auf Essen und Trinken verwendet, ebenso oft jedoch in Bezug auf die Lebensweise, ist aber nicht darauf beschränkt, ebenso wenig wie das französische frugal, dass dafür schließlich Pate stand. Man kann folgende Synonyme zu frugal laut Duden verwenden: Anspruchslos, ärmlich, armselig, bescheiden, einfach, genügsam, karg, kärglich, kümmerlich, puritanisch, schlicht, spärlich, spartanisch; (abwertend) dürftig; (oft abwertend) primitiv, simpel; (umgangssprachlich abwertend) mickrig, popelig; (landschaftlich) power; (veraltet) modest.
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon jeamy » 15. Juni 2012 20:54

Kleine Planeten könnten weitverbreitet sein
Große Gasplaneten scheinen sich vor allem um Sterne zu bilden, die einen hohen Anteil an schwereren Elementen aufweisen. Bislang haben Astronomen mit guten Gründen vermutet, dass dies auch für kleinere, erdähnliche Welten gilt. Eine neue Studie zeigt nun aber, dass dem offenbar nicht so ist. Kleinere Planeten könnten also in unserer Galaxie verbreiteter sein als angenommen.
http://www.astronews.com/news/artikel/2 ... -019.shtml
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon Andreas Eschbach » 20. Juni 2012 19:23

Grafische Darstellung aller bisher entdeckten Planeten. Höchst faszinierendes Bild!
Bild
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon don redhorse » 20. Juni 2012 19:40

Andreas Eschbach hat geschrieben:Grafische Darstellung aller bisher entdeckten Planeten. Höchst faszinierendes Bild!
Bild

Sind da etwa wasserhaltige Planeten mit dabei? :o
Wo ist eigentlich die Unterscheidungsgrenze zwischen einem Super-Jupiter und einem Braunen Zwerg? Hab ich noch nirgendwo eine klare Antwort gefunden. Irgendwo las ich mal, Braune Zwerge würden eigene Wärmeenergie abstrahlen, aber das tut die Erde auch, und der Saturn strahlt sogar deutlich mehr Energie ab, als er von der Sonne empfängt; und beides sind ja wohl keine Braunen Zwerge.
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Roy Batty in Blade Runner


http://www.sfc-bhg.de.tf/
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Re: Planeten so weit das Auge reicht

Beitragvon jeamy » 20. Juni 2012 21:43

don redhorse hat geschrieben:Sind da etwa wasserhaltige Planeten mit dabei? :o


ja. welche mit kochendem wasser, welche mit wasserdampf in den gaswolken, vielleicht sogar welche mit handwarmen wasser.
http://www.planeten.ch/KdW_Exoplaneten

don redhorse hat geschrieben:Braunen Zwerge.


alles genau definiert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Brauner_Zwerg
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