Über James Camerons Tiefsee-Tauchaktion an die tiefste Stelle des Meeres wurde in letzter Zeit viel berichtet, z. B. im "Standard":
http://derstandard.at/1331206904585/Ers ... oellenritt
Cameron sieht sich selbst als Forscher, aber hier kann man durchaus die Frage stellen, ob der wissenschaftliche Ertrag mit unbemannten Tauchrobotern nicht viel größer ist. Ähnlich wie bei der bemannten Raumfahrt bin ich mit dem Herzen durchaus bei solchen Aktionen dabei, auch wenn ich Cameron hier eher in der Rolle eines Abenteurers sehe als eines wissenschaftlichen Entdeckers. Nicht zuletzt hilft so ein spektakulärer Tauchgang auch seiner persönlichen Publicity.
Andererseits kann das öffentliche Interesse, das Cameron so fördert, indirekt durchaus der Wissenschaft zugute kommen, Forschungsgelder fließen dort, wo die Öffentlichkeit stärker hinschaut, doch etwas leichter.





