Der Phantast

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Der Phantast

Beitragvon TT » 11. März 2011 09:10

Über die Internetportale Fictionfantasy und Literatopia lässt sich das neue e-Zine "Der Phantast" herunterladen (10MB).
Wie ich finde, ein gelungenes Debut mit interessanten Texten, angenehmen Layout und schönen Illustrationen.
Hier geht's zum Download.

Beste Grüße,
Thomas
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Re: Der Phantast

Beitragvon Rusch » 11. März 2011 09:51

Oh wow, danke. So ein Lob erfreut uns natürlich sehr.

Wir sind schon bei der zweiten Ausgabe, die das Thema "Dunkel Zeiten" haben wird. Texte, die das Gnze mehr von der SF Seite betrachten, sind sehr willkommen. Wir werden immer versuchen, dass Schwerpunktthema sowohl von der SF als auch von der Fantasy Seite her zu beleuchten um es allen Lesern schmackhaft zu machen. ;)
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Re: Der Phantast

Beitragvon Spezies 125 » 11. März 2011 16:46

Ich habe es gerade geladen und bin vom Titelblatt ganz angetan. :prima: Werde mich mal durchschmökern...

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Re: Der Phantast

Beitragvon upanishad » 11. März 2011 19:22

Liest sich gut und macht auch optisch einen guten Eindruck! :prima:
so everything is meaningless and so we carry on
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:bayern: :headbanger:
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Re: Der Phantast

Beitragvon andy » 12. März 2011 20:58

upanishad hat geschrieben:Liest sich gut und macht auch optisch einen guten Eindruck! :prima:


auch von mir herzlichen dank! hat mir großen spaß gemacht.

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Re: Der Phantast

Beitragvon nodus » 12. März 2011 22:02

Der Versuch Fantasy und Science Fiction zusammen zu bringen in allen Ehren, aber mir ist es wirklich lieber auf fernen Planeten und in Zukunftsvisionen keine Gnome, Trolle, Hexen, Zauberer und andere typische Fantasy-Elemente vorzufinden. Auch ist Steampunk nicht mit Fantasy zu verwechseln, die ja auf die Verwurstung von einem ahistorischen Mittelalter setzt. Steampunk hingegen versucht meist einen alternativen Abaluf der Geschichte zu skizzieren. Fantasy zeichnet sich aber eben durch völlig ahistorische Figuren und Geschehnisse die zu keiner Zeit in der Form möglich gewesen wären oder sein werden.

Während die SF auf Mögliches setzt, in der Zukunft oder auf anderen Welten, erfindet die Fantasy völlig unmögliche Welten.


Rusch:
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Andere Welten sind möglich - http://nodus.onreact.com/
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Re: Der Phantast

Beitragvon bukaman » 13. März 2011 01:41

Und manch einer verläßt seinen Teller und erblickt unmögliche Welten über seinen Rand hinaus. Lasst ihn zurückkehren und den Daheimgebliebenen doch davon berichten.
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Re: Der Phantast

Beitragvon Pogopuschel » 13. März 2011 02:05

nodus hat geschrieben:Der Versuch Fantasy und Science Fiction zusammen zu bringen in allen Ehren, aber mir ist es wirklich lieber auf fernen Planeten und in Zukunftsvisionen keine Gnome, Trolle, Hexen, Zauberer und andere typische Fantasy-Elemente vorzufinden. Auch ist Steampunk nicht mit Fantasy zu verwechseln, die ja auf die Verwurstung von einem ahistorischen Mittelalter setzt. Steampunk hingegen versucht meist einen alternativen Abaluf der Geschichte zu skizzieren. Fantasy zeichnet sich aber eben durch völlig ahistorische Figuren und Geschehnisse die zu keiner Zeit in der Form möglich gewesen wären oder sein werden.

Während die SF auf Mögliches setzt, in der Zukunft oder auf anderen Welten, erfindet die Fantasy völlig unmögliche Welten.


Rusch:
Der Link zu Deinem Blog geht nicht.


Der Beitrag versuch ja nicht, Fantasy und SF zusammen zu bringen, sonder beschreibt Romane, bei denen dies bereits geschehen ist. Schon vor vielen Jahrzehnten und sehr erfolgreich - auch wenn diese Werke in der Regel unter dem Label SF liefen, wie z.B. Jack Vance oder Paul Anderson.
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Re: Der Phantast

Beitragvon Rusch » 13. März 2011 12:56

Genau. Und ich habe diese Idee genausowenig erfunden wie den Begriff Science Fantasy. Ich wollte nur einen generellen Einblick zu diesem Subgenre geben, dass offensichtlich vielen kaum bekannt ist. Ich will nur Anmerken, dass Fantasy nicht unbedingt Hexen, Zauberer und Trolle enthalten muss.
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Re: Der Phantast

Beitragvon muellermanfred » 13. März 2011 14:29

Jaja, das dem gebundenen Geist an der Fantasy zweckfrei Erscheinende macht dem an die Kausalität des Vierdimensionalen Gefesselten Angst. Es darf nicht sein, was nicht sein kann. Der frei schwebende Gedanke ist bedrohlich, weil er sich in jeder Richtung bewegen kann, sogar rückwärts. Dabei ist die Möglichkeit, einmal errungenes Wachstum wieder aufzugeben und als überflüssig beiseitezulegen, das Ergebnis sehr fortschrittlicher Gedanken.

Besonders amüsant an der Ablehnung der Fantasy ist das Argument, daß Science Fiction ein Werkzeug sei, Entwicklungen in Form von Visionen nicht nur zu schildern, sondern diese sogar anzustoßen. Infantiles Wunschdenken … Und oft gekoppelt mit der oft widerlegten Behauptung, der Science-Fiction-Leser sei besonders weltoffen, aufgeschlossen, tolerant und somit fast so etwas wie der Prototyp des fortschrittlichen Menschen.

Technokratenjammer …
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Re: Der Phantast

Beitragvon Pogopuschel » 13. März 2011 14:46

nodus hat geschrieben:Während die SF auf Mögliches setzt, in der Zukunft oder auf anderen Welten, erfindet die Fantasy völlig unmögliche Welten.


Nicht, dass ich diesem Satz zustimmen würde, aber so wie er da steht, lässt er mich denken, dass die Fantasy dann doch die visionärere Kraft hätte. Denn das Unmögliche zu erfinden, ist eine noch größere Leistung, als sich mit dem Möglichen abzugeben. :)
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Re: Der Phantast

Beitragvon bukaman » 13. März 2011 16:06

Danke für den kleinen aber feinen Artikel über Anne McCaffreys "Drachenreiter". Ich hab die Reihe vor Jahren begeistert gelesen. Mir hat allerdings der Fantasyanteil besser gefallen, als der SF-Teil. Mit der Entdeckung eines alten Raumschiffs und dessen "Schiffshirn" war der Zauber dann verflogen, "Die Delphine von Pern" war mein letzter Ausflug in diese Welt.
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Re: Der Phantast

Beitragvon Bungle » 13. März 2011 17:19

Gerade hineingeschmökert, ein paar interessante Artikel und Rezensionen gefunden. "Am blinden Ufer" von Dath habe ich auch bei mir, sollte ich endlich mal lesen. Die argentinische Autorin mit den deutschen Namen Schweblin war mir bis dato völlig unbekannt. Danke für den Hinweis.
Als Steampunk-Fan interessiert mich natürlich der Steam Noir Comic, der mir vielleicht auch entgangen wäre.
Ein interessante Mischung.
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Re: Der Phantast

Beitragvon Andreas Eschbach » 13. März 2011 20:31

Pogopuschel hat geschrieben:
nodus hat geschrieben:Während die SF auf Mögliches setzt, in der Zukunft oder auf anderen Welten, erfindet die Fantasy völlig unmögliche Welten.


Nicht, dass ich diesem Satz zustimmen würde, aber so wie er da steht, lässt er mich denken, dass die Fantasy dann doch die visionärere Kraft hätte.


Und warum merkt man dann nichts davon? Warum handeln 99,99% aller Fantasy-Romane von Elfen, Zwergen und/oder Orks? Und warum dreht sich die Handlung immer darum, dass ein auserwählter Held losziehen muss, um die sieben Steine der Macht* an der Straße der Verdammnis* zu versammeln, andernfalls der Welt der U-u-untergang droht?

Und warum muss ich immer gääääähnen, wenn ich so einen Schmöker bloß zur Hand nehme? :abgelehnt:
______
* Hierfür nach Belieben Wortkombinationen der Form "X der/des U" einsetzbar.
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Re: Der Phantast

Beitragvon Pogopuschel » 13. März 2011 20:42

Andreas Eschbach hat geschrieben:
Pogopuschel hat geschrieben:
nodus hat geschrieben:Während die SF auf Mögliches setzt, in der Zukunft oder auf anderen Welten, erfindet die Fantasy völlig unmögliche Welten.


Nicht, dass ich diesem Satz zustimmen würde, aber so wie er da steht, lässt er mich denken, dass die Fantasy dann doch die visionärere Kraft hätte.


Und warum merkt man dann nichts davon? Warum handeln 99,99% aller Fantasy-Romane von Elfen, Zwergen und/oder Orks? Und warum dreht sich die Handlung immer darum, dass ein auserwählter Held losziehen muss, um die sieben Steine der Macht* an der Straße der Verdammnis* zu versammeln, andernfalls der Welt der U-u-untergang droht?

Und warum muss ich immer gääääähnen, wenn ich so einen Schmöker bloß zur Hand nehme? :abgelehnt:
______
* Hierfür nach Belieben Wortkombinationen der Form "X der/des U" einsetzbar.


Wie ich ja schrieb, ich stimme dem Satz ja nicht zu und sehe die SF in der Tat als kreativer und visionärer als die Fantasy, deren Einheitsbrei den Markt beherrscht. Auch wenn es Ausnahmen gibt: China Mievillé, Steven Erikson, R. Scott Bakker, George R. Martin, Hal Duncan, Jeff Vandermeer, Cathrine M. Valente, Usula K. LeGuin, K. J. Parker uvm.
Und in der SF erscheint bei den großen Verlagen doch ähnlich einfallsloses Zeug. Die wirklich interessanten (nicht deutschen) SF-Romane werde gar nicht übersetzt.
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