Das Kostüm sieht schon arg peinlich aus ... aber die Kräfte sind, denke ich, das größere Problem. Die müssten deutlich depotenziert werden, um Supes als Figur ernst nehmen zu können. In der Urversion konnte er z.B. gar nicht fliegen, nur besonders weite Sprünge machen. Ich glaube, da war er auch noch nicht außerirdischer Abstammung. Was ihm meiner bescheidenen Meinung nach fehlt ist die Konzentration aufs Menschliche - das, was jetzt alle bei den neuen Batman-Filmen hinorieren.heino hat geschrieben:ein neues Kostüm und neue Kräfte
[Film] Man of Steel
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Re: [Film]Man of Steel
Hmm ... er hat ja auch nicht ausschließlich düstere Filme gemacht - "Mars attacks!" war knallbunt und saugeil. Insofern ist es tatsächlich eine interessante Frage!
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Re: [Film]Man of Steel
örks! Ich meinte natürlich "honorieren".
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Re: [Film]Man of Steel
Thomas Wawerka hat geschrieben: Das Kostüm sieht schon arg peinlich aus ... aber die Kräfte sind, denke ich, das größere Problem. Die müssten deutlich depotenziert werden, um Supes als Figur ernst nehmen zu können. In der Urversion konnte er z.B. gar nicht fliegen, nur besonders weite Sprünge machen. Ich glaube, da war er auch noch nicht außerirdischer Abstammung. Was ihm meiner bescheidenen Meinung nach fehlt ist die Konzentration aufs Menschliche - das, was jetzt alle bei den neuen Batman-Filmen hinorieren.
Naja, das Kostüm hat ihn halt über 80 Jahre definiert. Aber das Kostüm, das er kurzzeitig (nach seinem "Tod" und der darauffolgenden Wiederauferstehung) trug, fand ich wesentlich cooler. Auch die Kräfte waren sehr eigen. Sie waren nicht reduziert, sondern völlig anderer Natur, er konnte z.B. die magnetischen Pole der Erde manipulieren, was ihn noch viel deutlicher als Alien wirken liess.
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Re: [Film] Man of Steel
Okay, der erste Teaser-Trailer ist da. Ich mag ja Zack Snyder irgendwie und auch diesmal kann er überraschen, denn der Trailer sieht optisch aber sowas von überhaupt nicht nach einem Superhelden-Film aus... Faszinierend!
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Re: [Film]Man of Steel
Das fand ich bei den ersten Superman-Filmen gut gemacht. Clark Kent hatte nicht nur eine andere Frisur und eine Brille, sondern außerdem eine ganz andere Körperhaltung und Körpersprache (Stimme weiß ich nicht mehr), dass das schon überzeugend rüber kam. Gehen Leute in Metropolis eigentlich davon aus, dass Supie überhaupt ein bürgerliches Alter Ego hat? Spidey und Batman wollen offenbar nicht erkannt werden, aber nach allem, was man sieht, ist Superman ein menschenförmiges Alien, was halt zufällig "Metropolis retten" als Hobby hat. (Und irgendwo am Nordpol wohnt, wie der Weihnachtsmann.)Thomas Wawerka hat geschrieben:Wegen der "Geheimidentität"meinst du? Fand ich bei Superman immer bescheuert. Brille - Locke - Brille - Locke, aber KEINER merkt, dass Mr Kent = Superman.heino hat geschrieben:Und er wollte die allen Superhelden innewohnende Schizophrenie thematisieren
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Re: [Film] Man of Steel
Der Gigantismus darf gerne etwas zurückgefahren werden... Mir gefällt der Trailer, aber ich mag ja auch Snyder.
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Re: [Film] Man of Steel
Nicht-gigantistische Superheldenfilme gibt es wie Sand am Meer. Die Sorgen und Nöte von Superhelden sind schon gut und glaubwürdig dargestellt worden, aber Sorgen und Nöte habe ich selber genug. Dafür brauche ich kein Kino.
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Re: [Film]Man of Steel
Was ist »opulenter Gigantismus«? Natürlich muss Superman Superkräfte besitzen und richtig zuschlagen können.Bully hat geschrieben:Von einem Supermanfilm erwarte ich mir opulenten Gigantismus. Psychosorgen und dergleichen Gedöns muss nicht sein.
Aber was ich nicht brauche, ist ein Superman in blauen, langen Unterhosen mit rotem Cape, der als unfehlbarer, perfekter, unnahbarer Schönling mit Schmalztolle das Perfekte symbolisiert und gottähnlich über die Bösen richtet. Ich will sehen, wie ein Wesen damit leben kann, dass es allen anderen auf diesem Planeten überlegen ist - und gleichzeitig der Letzte seiner Art ist. Den sozusagen gesichtslosen, perfekten, aalglatten und letztlich damit super-langweiligen Superman hatten wir in Superman Returns.
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Re: [Film]Man of Steel
breitsameter hat geschrieben: Aber was ich nicht brauche, ist ein Superman in blauen, langen Unterhosen mit rotem Cape, der als unfehlbarer, perfekter, unnahbarer Schönling mit Schmalztolle das Perfekte symbolisiert und gottähnlich über die Bösen richtet. Ich will sehen, wie ein Wesen damit leben kann, dass es allen anderen auf diesem Planeten überlegen ist - und gleichzeitig der Letzte seiner Art ist.
Wenn man der veröffentlichten Synopsis und diesem Teaser glauben mag, werden wir auch genau das bekommen. Und das ist dann ironischerweise gar nicht so weit von dem entfernt, was Burton damals vorhatte. Allerdings vertraue ich Snyder nach "Sucker Punch" rein gar nicht mehr und fürchte, dass ihm am Ende doch die Gäule durchgehen werden. Aber vielleicht können Nolan und das von Goyer mitgestaltete Script ja im Zaum halten
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Re: [Film] Man of Steel
Der Trailer hat mich wirklich beeindruckt. Allerdings fand auch ich Sucker Punch so unglaublich schlecht, dass der Regisseur eigentlich auf meiner Schwarzen Liste steht.
Ich werde natürlich trotzdem schwach und den Film sehen!
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Re: [Film] Man of Steel
Der größte Vorteil ist, finde ich, daß es auch gar nicht nach Zack Snyder aussieht, sondern eher nach Nolan.breitsameter hat geschrieben:Okay, der erste Teaser-Trailer ist da. Ich mag ja Zack Snyder irgendwie und auch diesmal kann er überraschen, denn der Trailer sieht optisch aber sowas von überhaupt nicht nach einem Superhelden-Film aus... Faszinierend!
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Re: [Film] Man of Steel
Tja, und ich fand Sucker Punch toll und werde ihn mir trotzdem nicht anschauen. 
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Re: [Film]Man of Steel
Du willst ihn leiden sehen.breitsameter hat geschrieben:Was ist »opulenter Gigantismus«? Natürlich muss Superman Superkräfte besitzen und richtig zuschlagen können.Bully hat geschrieben:Von einem Supermanfilm erwarte ich mir opulenten Gigantismus. Psychosorgen und dergleichen Gedöns muss nicht sein.
Aber was ich nicht brauche, ist ein Superman in blauen, langen Unterhosen mit rotem Cape, der als unfehlbarer, perfekter, unnahbarer Schönling mit Schmalztolle das Perfekte symbolisiert und gottähnlich über die Bösen richtet. Ich will sehen, wie ein Wesen damit leben kann, dass es allen anderen auf diesem Planeten überlegen ist - und gleichzeitig der Letzte seiner Art ist. Den sozusagen gesichtslosen, perfekten, aalglatten und letztlich damit super-langweiligen Superman hatten wir in Superman Returns.
Opulenter Gigantismus ist Gigantismus, in dem man schwelgen kann. Sucker-Punch-Stil. "Unperfekt" muss Supie gar nicht sein, er braucht eine angemessene Bedrohung, und gut ist. Ich gestehe, dass ich Superheldenfilme genau deshalb sehe: Leute mit besonderen Fähigkeiten, die besondere Probleme lösen. Dass die persönliche Probleme haben, wie andere Menschen auch, ist ja ok für mich, aber man muss es ja nicht übertreiben.
Anders als die anderen zu sein, kenne ich auch. Aber sicher wird es mich trösten zu sehen, dass Superkräfte da keine Lösung sind.
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Re: [Film] Man of Steel
Ich seh's wie Bully. Superman ist derart übermächtig, dass ein Lex Luthor als Gegner einfach nicht ausreicht - selbst dann nicht, wenn man irgendwelches Kryptonit in's Spiel bringt, also einen Kunstgriff einsetzt, um Supi auf Augenhöhe seiner Gegner herunterzwingen zu können. Bryan Singers "Superman returns" hat IMO eher die Schwäche, dass altbekannte Schemata wiederholt werden. Lex Luthor ist der Gegner. Er wird von einer etwas überkandidelten jungen Dame begleitet. Seine Pläne bestehen darin, neues Land zu erschaffen. Louis und Superman haben eine problematische Beziehung. Alles schon x-mal gesehen.
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Re: [Film] Man of Steel
Superman kann man nichtt über eine interresante Geschichte erzählen. "Sucker Punch" ist der Schlüssel zu Superman: graphische Opulenz. Man muss Suip nicht erzählen, man muss ihn inszenieren - wie eine Oper.
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