Science Fiction am Ende?

Science Fiction in Buchform
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breitsameter
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Oliver hat geschrieben:Wenn man die Möglichkeit hat, Bücher im Original, deutlich günstiger, deutlich früher, häufig ungesplittet, häufig besser ausgestattet zu bekommen, warum sollte man dann zu deutschen Übersetzungen greifen und sich auch noch der Gefahr aussetzen, dass die Übersetzung nicht so gut ist?
Die Antwort kann man in Teilen in diesem Thread nachlesen:
Englischsprachige SF im Original lesen?: http://forum.sf-fan.de/viewtopic.php?f=25&t=4156

Hier das Ergebnis der Umfrage damals:
Liest Du englischsprachige SF im Original?
Immer oder zumindest fast immer. 26%
Ab und an, aber oft auch in Übersetzung. 40%
Mir ist die deutsche Übersetzung lieber! 34%

Viele Foristen lesen tatsächlich gerne Übersetzungen aus dem Englischen - aus welchen Gründen auch immer. Und da diese Gruppe doch relativ groß ist (selbst hier im Forum), hätte ich damals nicht geglaubt. Ich habe jetzt allerdings die Umfrage so eingestellt, dass jeder seine damalige Eingabe noch einmal bei Bedarf ändern kann.

Ich selbst versuche Science Fiction wenn möglich im Original zu lesen (wenn sie eben auf Deutsch oder Englisch erscheint).
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breitsameter
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Oliver hat geschrieben:
Diboo hat geschrieben:Das ist korrekt. Ich bekomme das oft zu hören. "Dirk, Deine Bücher sind zu dünn."
Und jetzt offenbare ich es: Ja, ich lese auch gerne dicke Schwarten. Am liebsten mit vielen, vielen Fortsetzungen.
Muss ich mich jetzt allzu sehr schämen oder kann es sein, dass das gar nicht so schlimm ist?
Dirk. Deine Bücher sind zu dünn. Du musst Dich sehr wohl schämen. Wann schreibst Du endlich mal richtige Bücher statt immer nur diese 200 Seiten-Frisbee-Scheiben?!
Und was macht dann sein Verleger Guido? Der spaltet die doch einfach wieder in zwei dünne Büchlein auf! :mad:
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Diboo »

breitsameter hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:
Diboo hat geschrieben:Das ist korrekt. Ich bekomme das oft zu hören. "Dirk, Deine Bücher sind zu dünn."
Und jetzt offenbare ich es: Ja, ich lese auch gerne dicke Schwarten. Am liebsten mit vielen, vielen Fortsetzungen.
Muss ich mich jetzt allzu sehr schämen oder kann es sein, dass das gar nicht so schlimm ist?
Dirk. Deine Bücher sind zu dünn. Du musst Dich sehr wohl schämen. Wann schreibst Du endlich mal richtige Bücher statt immer nur diese 200 Seiten-Frisbee-Scheiben?!
Und was macht dann sein Verleger Guido? Der spaltet die doch einfach wieder in zwei dünne Büchlein auf! :mad:
Nein, das macht er nicht mehr. Er lernt auch. Langsam. Aber er lernt.
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Beverly »

Oliver hat geschrieben:
Andreas Eschbach hat geschrieben:Übrigens die Grundidee meiner Story vom "Goethepfennig". :prima:
Stimmt.
Wenn ich Beverly richtig verstehe(...)[/quote]

tust du nicht
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Beverly »

Andreas Eschbach hat geschrieben:
Beverly hat geschrieben:Hättes du etwas dagegen, wenn es in den Buchhandlungen anstatt der von dir geschmähten Fantasy mit recycelten Covern und Klappentexten mehr interessante Titel gibt?
Natürlich nicht. Ich verstehe allerdings den Sinn Deiner Frage nicht bzw. was sie mit dieser Diskussion zu tun hat.
Stöhn ...

... mit dieser Diskussion und IMHO auch mit der Schelte von Michael Szameit hat sie eine Menge zu tun. Die Verengung des Angebotes auf wenige Bücher mit hoher Seitenzahl ist oft ein Nachteil. Da sind zwar einige komplex geschriebene Bücher drin, aber nur zu oft wird eine Geschichte, die auf 200 Seiten top ist, auf 400 Seiten unlesbar.

Trauriges Beispiel: die Romane von Alan Dean Foster. Früher habe ich die Bücher um Flinx, das Homanx Commonwealth und die fiesen AAnn (sie mögen tatsächlich Menschenauflauf) verschlungen. Da hatten sie um 200 Seiten. Die neueren Bücher haben um 400 Seiten, wurden bei Amazon in den Kundenrezension gnadenlos verrissen und nach einem Versuch mit "Der grüne Tod" musste ich den Rezensenten Recht geben.
Und in den letzten Jahren ist es mir sehr oft passiert, dass ich in Bücher einfach nur deshalb nicht mehr reingekommen bin, weil sie gnadenlos aufgebläht wurden. Oft wäre es da netter, wenn deren Autoren und Verlage sich mit der Hälfte begnügt hätten und die frei gewordenen Ressourcen für ein zweites Buch genutzt hätten. Dann hätte ich freude an 2 Büchern gehabt, anstatt eine unleserliche Schwarte angelesen wegwerfen zu müssen.
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Das ist aber nun echt eine Milchmädchenrechnung...
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Diboo
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Diboo »

L.N. Muhr hat geschrieben:Das ist aber nun echt eine Milchmädchenrechnung...
Genau. Der Literaturmarkt ist kein Nullsummenspiel.
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Christof hat geschrieben:Übrigens, die Serien die eingestellt wurden, laufen immer noch in den USA.
Ja, na und? Was hat das mit dem deutschen Markt zu tun?
Kein Verleger gibt eine Kuh zum Abdecker, die noch gut Milch gibt.
Hoppla. Ein Verleger hat ja gar keine Kuh. :mad: Sorry, ich bin grad erst aus dem Schreibmodus raus ... :lol:
Es wäre mir definitiv neu das Lektoren etwas mit Controlling zu tun haben.

Aber mit Kalkulation. Die Stellenbeschreibung eines Lektors hat nix mit dem Studium dessen zu tun, der auf diesem Platz sitzt. Und wenn die Kalkulation nicht passt, kommt das Controlling und haut dem Lektor kräftig auf die Finger. Da hilft keine Erklärung "aber ich hab doch Theologie studiert", weil er dann zur Antwort bekommt: "dann bist du für diese Stelle nicht geeignet".
:bier:
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Drakhon »

Auch wenn dieses Unterthema fast schon wieder vorbei ist wollte ich doch nochmal was zu den Büchern im Original sagen.
Diboo hat geschrieben:Yes. Hier. Seit es amazon gibt, kaufe ich nur noch amerikanische/englische Bücher direkt vom Erzeuger. Und seit es ebooks gibt, gerne auch die. Die einzigen Übersetzungen, die ich noch kaufe, sind die Romane von Reynolds bei Heyne, weil sich das irgendwann mal so bei mir eingeschliffen hat (d.h. es gibt dafür keinen objektiv nachvollziehbaren Grund). Die einzigen Bücher, die ich auf Deutsch kaufe, sind jene deutschsprachiger Autoren.
Mir geht es ähnlich, ich lese inzwischen englische Bücher auch nur noch im Original. Die Gründe decken sich auch im Großen und Ganzen mit denen von dir genannten. Lustig finde ich nur, dass mein erstes SF Buch das ich im englischen Original gelesen habe "Century Rain" (dt. Ewigkeit) von Reynolds war. Das hab ich vor einigen Jahren bei einem London Aufenthalt gekauft und bin danach dann dabei geblieben Bücher auf Englisch zu lesen.


Zu dem Argument "Da brauch ich je ewig" das einige vorgebracht haben: Ja, am Anfang dauert es länger aber das wird mit Übung auch sehr viel schneller, und inzwischen kann ich bei mir keinen großen Unterschied in der Lesegeschwindigkeit zwischen Deutsch und Englisch feststellen. Ich denke man muss sich nur erstmal dazu überwinden ein Buch im Original zu probieren, dann stellt man recht schnell fest, dass es besser klappt als man vielleicht erwartet hätte. Ich kann das ja eigentlich auch für Serien nur empfehlen es genauso zu handhaben. Man erhält dadurch dann auch Zugang zu mehr Büchern oder Serien die oft nicht oder nicht komplett ins Deutsche übersetzt wurden. Dcotor Who ist da nur ein Beispiel. Als wunderbares Gegenbeispiel für die Art von Serien die im eingangs verlinkten Artikel erwähnt werden ist für mich die britische Mini-Serie Black Mirror. Diese besteht aus 3 einzelnen voneinander unabhängigen Folgen und lief vor ein paar Monaten in England. Gerade Folge 2 und 3 fand ich wirklich großartig. Wer bei Youtube nach Black Mirror sucht wird dort auch alle 3 Folgen in akzeptabler Qualität finden. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass es diese Serie jemals nach Deutschland schafft (außer als Import der englischen DVDs). Wenn ich diese Serie sehen frage ich mich schon zum Teil warum sowas bei den Briten läuft aber bei uns vermutlich kaum jemand anschauen würde.

*edit*
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass Folge 1 von Black Mirror keine SF ist sondern eher Medien-/Gesellschaftskritik wobei Youtube und Facebook eine größere Rolle spielen. Folgen 2 und 3 sind aber reinste SF.
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Amtranik »

Wie gesagt, ich persönlich komme heute schon nicht mit dem Lesestoff den es gibt und den ich bereits in meiner Sammelwut angehäuft habe hinterher. Von den vielev vielen TV Produkten ganz zu schweigen. Meine subjektive Wahrnehmung läßt mich sowieso manchmal zweifeln was ich denn falsch mache, da andere Foristen offenbar so viel mehr Freizeit zu haben scheinen das Sie neben den vielen vielen Büchern auch noch hunderte von TV-Stunden Vorsprung vor mir zu haben scheinen, ca 70% der erwähnten Serien oder Filme habe ich entweder noch nie was von gehört oder bin bisher nicht dazu gekommen die mir anzuschauen. Was nun speziell britische Fernseserien angeht so sollen ja die Geschmäcker durchaus verschieden sein. Wenn ich nur mal Torchwood als beispiel nehme das von so manchem Foristen enthusiastisch gefeiert wird/wurde... ich kann damit nix anfangen. Ich habe Sie ja wirklich mögen wollen und gute Ansätze waren ja auch vorhanden, allerdings komme ich mit der geringen ernsthaftigkeit die durch so manche Folge durchschimmert einfach nicht klar. Und ich muss für meinen Teil bei eine Phantastik-Serie das Zeugs schon ernstnehmen können das da verzapft wird, sonst fühl ich mich verarscht oder ich spreche den Machern das können ab etwas dramaturgisch glaubhaft zu inszenieren. Vermutlich bedarf es bei den meisten einer speziellen Gelegenheit wie bei Dir ( Auslandsaufenthalt ) oder eben einer initialzündung, das man zb. unbedingt ein Werk lesen möchte und es nicht übersetzt wird. Denn bis man solch Routine darin hat wie von Dir beschrieben wird man sicher so manch kompromiß zur bisherigen Lesegewohnheit eingegangen sein, und warum sollte ich wo ich heute schon nicht hinterherkomme die Lage ohne Not noch verschärfen. Sicher bin auch ich traurig das offenbar keine Bücher mehr von Adam Roberts oder anderen übersetzt werden, andererseits gibt es dutzende von älteren übersetzten Büchern die ich schon lange lesen will aber nicht dazu komme. Ich bin auch noch nicht so sicher ob man sich beim Lesen in einer anderen Sprache nicht unbewußt daran gewöhnt einen niedriger gelegenen aufmerksamkeitspegel zu haben. Wie man weiß liest und spricht man ja nur vor dem ca 6-7 Lebensjahr gelerntes fremdes Zeugs wie eine Muttersprache, alles später erarbeitete wird im Kopf erst in die jeweilige Muttersprache umgewandelt. Von daher könnte man auch sagen, warum sollte ich so vermessen sein als normal sterblicher nur Leser, anzunehmen meine Übersetzung wäre auch nur annähernd so gut wie die eines Profis. Da kommen wir dann auch wieder zu dem Punkt den ein Forist hier ansprach und den ich so abwegig gar nicht finde, das es schon einen Unterschied macht wenn das von Fans und Lesern betrieben wird oder von Autoren die ja sehr oft auch noch als Übersetzter Ihre Brötchen verdienen. Sie mit solchen Profis zu vergleichen ist denke ich für viele Leute nicht angebracht.
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Diboo
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Diboo »

Amtranik hat geschrieben:Da kommen wir dann auch wieder zu dem Punkt den ein Forist hier ansprach und den ich so abwegig gar nicht finde, das es schon einen Unterschied macht wenn das von Fans und Lesern betrieben wird oder von Autoren die ja sehr oft auch noch als Übersetzter Ihre Brötchen verdienen. Sie mit solchen Profis zu vergleichen ist denke ich für viele Leute nicht angebracht.
Aber das stimmt doch einfach nicht.

Noch einmal: alle US-amerikanischen Neuerscheinungen liegen palettenweise in den Logistiklagern von amazon Deutschland.
Wenn nur die paar, die sich schon aus beruflichen Gründen um ein gutes Englisch bemühen, das kaufen würden, wäre das kein lohnendes Geschäft.
Die neuen Harry Potter waren in der ENGLISCHEN Fassung auf den Bestsellerlisten von amazon-Deutschland zu finden.
Du unterschätzt die zumindest passiven Englischkenntnisse vieler Leute zu sehr.
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Dschinnie »

Um einen englischsprachigen Roman zu lesen, reicht gutes Schulenglisch aus. Unbekannte Wörter kann man sich in der Regel aus dem Kontext zusammenreimen und ganz eigentümliche Wörter blende ich aus oder - in der allergrößten Not - schlage sie nach. Das schöne beim Lesen in der Originalsprache ist ja, das man so ganz nebenbei typische Redewendungen aufschnappt, die man im Sprachkurs eher nicht lernt. Und gerade regionale Eigenheiten wie Slang oder Dialekt kommen in der Übersetzung einfach nicht so recht zur Geltung oder wirken womöglich ungewollt komisch.
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Montag »

Gestern in der Thalia-Buchhandlung überhört:
Kundin: Haben Sie ...?
Verkäuferin: Nee, da haben wir nur Band sowieso.
Kundin: Schade...
Verkäuferin: Hmmm, ja... tut mir Leid. Das kauft halt keiner...Wir können auch nur anbieten, was die Leute haben wollen. Und wenn es nunmal Topmodell ist...
Als hätte die gute Frau unseren Thread gelesen!
Amtranik hat geschrieben: Von daher könnte man auch sagen, warum sollte ich so vermessen sein als normal sterblicher nur Leser, anzunehmen meine Übersetzung wäre auch nur annähernd so gut wie die eines Profis. Da kommen wir dann auch wieder zu dem Punkt den ein Forist hier ansprach und den ich so abwegig gar nicht finde, das es schon einen Unterschied macht wenn das von Fans und Lesern betrieben wird oder von Autoren die ja sehr oft auch noch als Übersetzter Ihre Brötchen verdienen. Sie mit solchen Profis zu vergleichen ist denke ich für viele Leute nicht angebracht.
Ich glaube, du begehst hier einen Denkfehler (wenn ich das mal so direkt sagen darf). Ein Buch als nicht Muttersprachler im Original zu lesen ist nicht dasselbe wie eine Übersetzung dieses Originals anzufertigen. Als Leser fertige ich keinen Text an, den auch andere Menschen lesen und verstehen müssen. In meinem Kopf entsteht neben dem englischen Satz, den ich gerade gelesen habe, keine Wort-für-Wort-Übersetzung. Wenn das so wäre, hätte ich gerade zwei Versionen von Game of Thrones im Kopf, die englische und meine Übersetzung. Ist aber nicht so, ich hab nur die englische im Kopf.
Der Übersetzer hat es schwerer, da er nicht nur Wort für Wort übersetzen muss, sondern das Buch quasi in einer anderen Sprache neu schreiben muss. Von daher würde ich mich damit auch nicht vergleichen. Brauch ich aber auch nicht.

P.S.
Amtranik hat geschrieben:... da andere Foristen offenbar so viel mehr Freizeit zu haben scheinen das Sie neben den vielen vielen Büchern auch noch hunderte von TV-Stunden Vorsprung vor mir zu haben scheinen...
Ich bin übrigens schon im Ziel. Wo auch immer das sein mag.
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Drakhon »

Amtranik hat geschrieben:Wie man weiß liest und spricht man ja nur vor dem ca 6-7 Lebensjahr gelerntes fremdes Zeugs wie eine Muttersprache, alles später erarbeitete wird im Kopf erst in die jeweilige Muttersprache umgewandelt. Von daher könnte man auch sagen, warum sollte ich so vermessen sein als normal sterblicher nur Leser, anzunehmen meine Übersetzung wäre auch nur annähernd so gut wie die eines Profis.
Ich weiss nicht ob das so wirklich stimmt. So gut wie ein Muttersprachler klappt es bei mir mit dem Englischen sicher nicht, aber das mit dem "im Kopf in die eigene Muttersprache umwandeln" das zweifel ich schon irgendwie an. Wenn man damit anfängt etwas auf Englisch zu lesen/sehen dann ist das sicher noch so, aber ich konsumiere inzwischen so viel auf Englisch, dass ich auch im Kopf nicht mehr übersetze. Mir fällt es sogar manchmal schwer auf Deutsch zu erklären was da gesagt wurde, aber ich weiss und versteh es ganz genau, weiss nur nicht wie ich es auf Deutsch ausdrücken soll. Dazu gibt es genug Wörter die keine wirklich treffende Übersetzung haben, oder bei denen im Englischen die Bedeutung leicht von der gängigen und passendsten deutschen Übersetzung abweicht.

Wenn ich mal einige Stunden am Stück auf Englisch gelesen habe passiert es mir sogar manchmal, dass ich anfange auf Englisch zu denken. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ich damit allein dastehe.

Torchwood fand ich hatte zwar gelegentlich seine Momente, würde ich aber grundsätzlich nicht als besonders herausragende Unterhaltung oder gar niveauvoll oder zum Denken anregend sehen. Auch im Ausland wird überwiegend seichte Unterhaltung produziert. Traurig finde ich eher, dass ich mich schon vor Jahren vom deutschen Fernsehen verabschiedet habe und nicht das Gefühl habe auch nur eine sehenswerte deutsche Serie verpasst zu haben. Gibt es sowas überhaupt oder werden in Deutschalnd wirklich nur noch Dschungelcamp, Frauentausch und diverse Castingshows produziert?
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Re: Science Fiction am Ende?

Ungelesener Beitrag von Dschinnie »

Drakhon hat geschrieben: Wenn ich mal einige Stunden am Stück auf Englisch gelesen habe passiert es mir sogar manchmal, dass ich anfange auf Englisch zu denken. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ich damit allein dastehe.
Tust du nicht. Ich habe einige Jahre viel englisch gesprochen und in der Zeit manchmal auch englisch geträumt.
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