Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Science Fiction in Buchform
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lapismont
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von lapismont »

Nun hab ich hier ne Stunde baff erstaunt gelesen und was hab mich mir gemerkt? Dass L.N. Muhr von Elfenwerk schrieb!
Seltsam.
Das hat etwas zu bedeuten.

Falls ich in Leipzig aus der Fantasyhalle herauskomme werde ich nach den wahrhaft kritischen Journalisten fanden und sie mit Rezensionsexemplaren bewerfen. :rotfl:
Anubizz
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von Anubizz »

Daher fordere ich hier und jetzt: Rezensionen dürfen nicht mehr gekauft werden – Rezensionen dürfen nicht mehr bezahlt werden – Rezensionen dürfen nicht mehr als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme genützt werden!
:lol: :rotfl: :lol:

Warum hängt sich das Feuilleton statt an Videobloggerinnen eigentlich nicht mal an solchen Spaßvögeln auf?
jeamy
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von jeamy »

du hast das beste weggelassen:

Eine Rezension soll nur noch veröffentlichen dürfen, wer sie aus freien Stücken schreiben will - Voraussetzung: Er besitzt die nötige Bildung, und hat das Buch gelesen - und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.
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L.N. Muhr
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Weil er sowas ja früher schon gefordert hat - Kontrolle von Rezensionen durch den Börsenverein - und ich das hier geschrieben hatte. Nix Neues also.

Asht auf SPON wäre lustig gewesen, aber er hätte es nicht verdient. Er ist kein Hevelling, und Hevelling ist schon kein Großer.
Anubizz
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von Anubizz »

Natürlich hätte er es nicht verdient, aber das war nicht mein Punkt. Mir ging es eher um die gelegentliche Neigung des Feuilletons, anhand von Blogs und Online-Rezensionen den Niedergang von Journalismus und Literaturkritik zu diagnostizieren. In John-Boy hätten sie damit den perfekten Verbündeten gefunden, der das, was im Original schon albern wirkt, dann endgültig zur Farce werden ließe.
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L.N. Muhr
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Ich komme ja aus dem Feuilleton, und ich kann dir sagen: so funktioniert das nicht. Hevelling z.B. wurde recht sicher wegen der Klicks als bewusster Aufreger platziert, und um die Marke Handelsblatt ins Gespräch zu bringen. Grundsätzlich böllert das Feuilleton dann aber auch lieber mit größeren Kanonen. Ich glaube sogar, dass die Presse sich mit den Blogs gut arrangiert hat - extrem viele Journalisten bloggen (*hint hint*) ja auch selber. Grade viele Journalisten selbst sehen das Netz eigentlich nicht als Bedrohung, weil sie es ganz selbstverständlich nutzen. Es sind, denke ich, oft eher die Verlagsbetreiber, die dem ganzen hilflos gegenüberstehen.

Das einzige, was man mit Asht machen könnte, wäre leider, ihn seiner eigenen Lächerlichkeit preiszugeben. Asht brächte halt nur Häme-Klicks. Ich fände das moralisch verwerflich, zumindest derzeit. Kann sich ja noch ändern, falls er richtig extrem wird.
Anubizz
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von Anubizz »

Mir ist schon klar, dass das »so« nicht funktioniert. Ich erwarte ja nicht ernsthaft, dass irgendeine Zeitung oder ein Wochenmagazin sich für einen Clown wie John-Boy interessiert. Nur gibt es eben auch misslungene Aufreger, und konkret meinte ich den hier (»Mühen wir Literaturkritiker uns umsonst ab?«), der letzten Herbst durch einige Blogs ging, weil er diese peinlicherweise als »fast schon letale Konkurrenz« fürs Feuilleton sah. Und nun bin ich ein wenig belustigt, wie sehr John Ashts Auslassungen, sieht man einmal von stilbedingten Unterschieden und Ashts Deutschtümelei ab, sich mit den tränenreichen Klagen von Maye und Jungen überschneiden.
Zuletzt geändert von Anubizz am 6. Februar 2012 18:47, insgesamt 1-mal geändert.
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L.N. Muhr
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Facebook:

"Ich kann einfach nicht verstehen, warum gewisse Gruppierungen etwas gegen Produktpiraterie haben? Wenn ich 2 Jahre an einem Buch schreibe, will ich doch auch die Früchte dieser Arbeit genießen. Ich verschenke doch meine Bücher nicht - denn der Supermarkt schenkt mir auch nix.
Ich geh doch auch nicht zu den Piraten hin und sage denen, dass sie mir ihren Lohn schenken sollen. Oder gehe ich nicht auf des Bauers Feld im Herbst und ernte was er gesät hat.
Deutschland muss unbedingt ACTA unterschreiben! Die Urhebberrechte gehören geschützt und alles was dagegen verstößt, gehört geahndet, bestraft und in den Knast gesteckt wie Kim Schmitz!"
jeamy
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von jeamy »

L.N. Muhr hat geschrieben:Facebook:

"Ich kann einfach nicht verstehen, warum gewisse Gruppierungen etwas gegen Produktpiraterie haben?
[...]
Deutschland muss unbedingt ACTA unterschreiben! Die Urhebberrechte gehören geschützt und alles was dagegen verstößt, gehört geahndet, bestraft und in den Knast gesteckt wie Kim Schmitz!"
ich verstehe das nicht. dafür? dagegen? :kopfkratz:
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HMP
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von HMP »

Es ist doch schön, dass die Medienlandschaft neben Weltwirtschaftskrisenachrichten, Naturkatastrophenmeldungen, Sportberichten usw auch noch Platz für Comedians wie John Asht bietet. Lachen ist die beste Medizin. Insofern, Danke Herr Asht! Schon lange nicht mehr über irgendwas oder irgendwen aus der Medienwelt so gelacht! Vielleicht sollte man ihm vorschlagen, da seine Karriere als Autor wohl mehr oder weniger vor sich hinasht ... ich meine hindümpelt, es mal als Narr zu versuchen. Haben wir nicht gerade Karnevalszeit Trinken bis zum Umfallen ?
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von muellermanfred »

Geht einfach nicht mehr auf sein Blog: Fakten hat er immer noch keine, dafür ’ne Werbeinsel - wahrscheinlich träumt er jetzt vom großen Geld.
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Kringel
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von Kringel »

jeamy hat geschrieben:du hast das beste weggelassen:

Eine Rezension soll nur noch veröffentlichen dürfen, wer sie aus freien Stücken schreiben will - Voraussetzung: Er besitzt die nötige Bildung, und hat das Buch gelesen - und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.
Jaaaa! Endlich gibt's "Hobbyrezensent" als Ausbildungsberuf!

Mal sehen, ob ich mich da bewerben kann.

"aus freien Stücken schreiben" - Check!
(Immer unter der Voraussetzung, dass SIE mich nicht unbemerkt manipulieren - aber wer weiß, was am Wochenende in Bielefeld wirklich mit mir geschieht?)

"nötige Bildung" - Check!
(Vorausgesetzt, Abitur ist ausreichend! Definiere "nötig"! Was wird gefordert? Ein geisteswissenschaftliches Hochschulstudium kann ich ebenso wenig vorweisen wie eine journalistische Berufsausbildung)

"hat das Buch ganz gelesen" - Check!
(Ich habe in den letzten 10 Jahren kein Buch mehr abgebrochen - auch wenn's noch so wehgetan hat)

Darf ich also weitermachen? Wen muss ich um Erlaubnis fragen? Krieg' ich jetzt Geld dafür oder wenigstens Rezensionsexemplare? Obwohl - wenn die von Ashtman kommen... nö, verzichte.
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Olaf
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von Olaf »

muellermanfred hat geschrieben:Geht einfach nicht mehr auf sein Blog: Fakten hat er immer noch keine, dafür ’ne Werbeinsel - wahrscheinlich träumt er jetzt vom großen Geld.
Ich kann einfach nicht widerstehen. So einmal am Tag muss ich mal bei ihm schauen, was es an tollen neuen Enthüllungen über die Rezensions-Mafia gibt.
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L.N. Muhr
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Das mit dem "täglich neue Enthüllungen" scheint aber schon wieder sanft zu entschlafen.

Dabei müsste er doch, nach den hunderten Kontakten, die er hatte, auch Infos über andere als nur über sich selbst haben... :xmas:
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Re: Anklage wegen negativ ausfallender Buchrezension?

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Ich glaub, das wird einfach irgendwann anstrengend. Und irgendwann hat man vielleicht doch was anderes zu tun.
:bier:
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