Welcome to the World of Phil Dick!

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Re: Welcome to the World of Phil Dick!

Beitragvon Olaf » 29. März 2012 18:55

Thomas Wawerka hat geschrieben:
Kringel hat geschrieben:Interessante Frage. Ist das ein Ausbildungsberuf oder reicht es, wenn man einen Volkshochschulkurs mitmacht?


Oder reicht es, wenn ich mich selbst so verstehe?

Na, dann kannst dich ja auch gleich als Buchrezensent bezeichnen ...
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Re: Welcome to the World of Phil Dick!

Beitragvon Acryldame » 8. April 2012 11:05

Wirkt auf mich wie eine Provokation. Eine Arbeit, die vornehmlich das Medieninteresse erwecken sollte, und das ist wohl auch gelungen. Was ich von Menschen halte, die es nötig haben, sich auf diese Weise in den Mittelpunkt zu stellen, brauche ich hier vermutlich nicht auszuführen.
Tja, und die Medien selbst (in dem Fall der Focus), helfen natürlich fleißig mit, diesen verbalen Durchfall unter den Massen zu verbreiten. Damit alle Mütter den Mund weit aufmachen und schreien: So nicht! Was natürlich bedeutet, dass die Provokation der "Wissenschafter" geglückt ist.
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Re: Welcome to the World of Phil Dick!

Beitragvon Bully » 8. April 2012 16:01

Gernot hat geschrieben:...Vielleicht wollen auch hier die Autoren des zitierten Artikels mit einem Da-könnte-man-gleich-Argument die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruchs in Frage stellen.

Glaube ich in dem Falle nicht.

Wobei die Frage, wann menschliches Leben ein Mensch als Träger von Menschenrechten ist, auch so diskutiert werden könnte.
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Re: Welcome to the World of Phil Dick!

Beitragvon Thomas Wawerka » 8. April 2012 16:38

Hmm ... ich weiß nicht, ob Gernot Recht hat oder nicht. Ich weiß nicht, wie das letztendlich zu verstehen ist. Der Gedanke erschüttert mich, aber ein Denkverbot hilft ja auch nicht weiter.

Interessant finde ich, an was eine solche Ansage in mir rührt: An ein tief sitzendes Gefühl für Unrecht, für falsch, für "böse". Vielleicht muss nicht alles, was richtig ist, rational begründet werden. Wie könnte man "Achtung" rational begründen? Und war beispielsweise der Nationalsozialismus hinsichtlich seiner "Rassenhygiene" von den eigenen Voraussetzungen her nicht auch rational? Nicht, dass ich den Nationalsozialismus irgendwie unterstütze oder auch nur in einem Detail befürworte ("Man kann über den Nationalsozialismus sagen, was man will: An Grundsätzen mangelte es nicht!" - der polnische Jude Walter aus "The Big Lebowski" ... :lol: ). Aber ich meine, Werte lassen sich nicht einwandfrei rational begründen. Werte haben immer vorrationale Wurzeln. Das müssen nicht Tabus sein - sie sind es nicht mehr, wenn man darüber diskutiert -, aber vielleicht ist es auch manchmal gut, schlicht und einfach dem Gefühl für gut und falsch zu folgen ... however!
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Re: Welcome to the World of Phil Dick!

Beitragvon Thomas Wawerka » 21. Mai 2012 14:07

Die Volksbühne Berlin (Prater) hat in der vergangenen Saison "John Gabriel Borkman" von Henrik Ibsen gezeigt, und zwar unter der Regie von einem Norweger namens Vegard Vinge und seiner Frau Ida Müller. Ich bin jetzt bei youtube darauf gestoßen und war von den ersten Impressionen fasziniert. Da hat sich wohl jemand David Lynch zum Vorbild erkoren ... und auch Phil Dick ist nicht fern, denn die Frage, was hier humanoid und was android ist, was menschlich und was künstlich, bzw. wie man beides noch voneinander unterscheiden kann, wird nach allen Seiten hin ausgebreitet - das Stück (jede Nacht anders gespielt) dauert zwischen 10 und 12 Stunden!! Schade, dass ich erst jetzt davon erfahre - ich wäre schon mal hingegangen ...
Hier ein Eindruck: http://www.youtube.com/watch?v=0g9zfersDLs
(Mir fällt gerade auf, dass Theater das ultimative Mindfuck-Medium für Dicksche Themen ist: vermeintlich echte Personen spielen vermeintlich künstliche Rollen - oder ist es doch alles ganz anders?)
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