Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

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L.N. Muhr
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Ich fand die zweite ja deutlich interessanter als die erste, weil die Handlung stringenter verfolgt wurde und weil die Figuren etwas mehr Motivation hatten. Zwar gab es immer noch die selben Macken (Thora wird wieder in der Mitte der Staffel als verschollen geglaubt rausgeschrieben), diverse Figuren sind ganz offensichtlich am Reissbrett entstanden, einige Cliffhanger funktionieren nur für EA-Leser (Gucky) und vieles er gibt immer noch keinen Sinn (das Crest und Thora nichts, aber auch gar nichts über die Zustande ausserhalb des Solsystems verlauten lassen - aber klar, würden sie reden, wüsste Perry ja schon alles und könnte nicht mehr in Gefangenschaft geraten, wenn er nachguckt)... ja, doch, das hat immer noch seine Macken und Schwächen. Aber ich sehe eine dezente Besserung. Warten wir mal ab.
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Olaf
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Olaf »

Ach, ich fand das Ende von Band 9 so mies.
Da bricht Perry mit der Good Hope auf, okay. Es wird lang und breit beschrieben wer mit ihm fliegt, unter anderem Anne Sloane. Auch okay. Dann kehrt die Good Hope angeblich wieder zurück und niemand merkt, daß das ankommende Raumschiff nicht die Good Hope ist? Und außerdem steht Anne Sloane auf einmal wieder auf der Plattform in Terrania City rum, obwohl sie ja eigentlich im Wega-system sein sollte ...
Gast09
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Diese (und andere) Logik-Brüche ärgern mich auch. Ich war (und bin immer noch) der Meinung, dass das Autoren-Kollektiv sich das Leben unnötig schwer macht. Ein deutliches Mehr an Werktreue wäre dem Projekt sicher zuträglich gewesen. Die jeweils verschiedenen Handlungsebenen innerhalb der einzelnen Bände tragen zwar mit dazu bei, den Spannungsbogen aufrecht zu halten, können aber auch dazu führen, dass es zu den erwähnten Logik-Brüchen kommt wenn nicht peinlich genau darauf geachtet wird, dass das alles auch wirklich zueinander passt.
Um meine eigene Frage zu beantworten:
Ich. Und ich bleibe auch dabei.
Den letzten Band habe ich am Bahnhof in Oberstdorf gekauft. Ich sah, dass da immerhin 10 Exemplare im Regal standen.
Ich war der Meinung, dass das für Oberstdorf, ein Ort, der sich bis heute nicht als ElDorado der SF hervorgetan hat, jedenfalls nicht für mich, erstaunlich viel ist und habe die Verkäuferin darauf angesprochen. Sie meinte, dass sie bisher immer noch Exemplare nachbestellen musste.
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Khaanara
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Khaanara »

Die doppelte Anne Sloane ist mir auch aufgefallen! ;-)

Nach einer kleinen Pause zwischen den Staffeln lese ich aktuell auch noch Neo und habe im Moment mehr Spass daran, als an der EA. Gerade die parallel laufenden Handlungen sind für mich ein Pageturner.

Habe aber gerade mit Achim Mehnerts Extra eine kleine Zwischenpause eingelegt.
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Kringel
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Staffel 2 beendet, 3. Staffel steht in den Startlöchern. Wer liest noch mit? Ich mache jetzt erstmal Pause. Der Roman von Bernd Perplies hat mir zwar sehr gefallen und auch der Rest ließ sich mehr oder weniger angenehm lesen (der letzte Band war IMO der schwächste), aber irgendwie reizt mich die Geschichte nicht (mehr), vielleicht deshalb, weil sie doch recht nahe an der Erstauflage dran ist. Vielleicht liegt es aber auch an den vielen Kleinigkeiten, die mir übel aufgestoßen sind - Details siehe meine Kurzkommentare. Möge die Serie noch lange weiterlaufen, vielleicht wird's ja irgendwann besser. Ich möchte lieber abwarten, ob diese Besserung wirklich eintritt, und meine Zeit nicht weiter mit Romanen verschwenden, die ich nie lesen würde, wenn nicht "Perry Rhodan" auf dem Cover stehen würde...
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L.N. Muhr
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Mein Hauptptoblem ist ja weiterhin meine Montillon-Allergie. Nein, nicht der Autor bzw. Mensch, aber seine Texte. Neben dem unsäglichen Adjektivausfluß (bevorzugt: "extrem", "äußerst", "absolut", weil Zwischentöne sind ja was für Kleinkinder) ist es vor allem die Staffagenheit seiner Texte. Alle Figuren haben lediglich behauptete Eigenschaften, Emotionen, Ansichten. Sie werden nicht beschrieben, sie werden benannt, und dann stimmt das so. Oder kurz: es sind permanent im Extrem herumhampelnde Pappkameraden.

Mit den Herren-Texten werde ich auch grundsätzlich nicht warm (seine EA-Texte sind von einem teilweise unsäglichen Zynismus und was er vermutlich für Humor hält, ist eigentlich Arroganz und Verachtung, siehe seine Schilderung der BASIS-Spitze als überhebliche Diktatur, die über den dummen Pöbel lacht).

Und weil ich selbst PR (und PRN) als Werk von Autoren lese, nicht als Abfolge von Heften, die plötzlich wie von Zauberhand da sind, habe ich ein Problem, wenn mir schriftstellerische Unsäglichkeiten zugemutet werden.

Das Finale (15 & 16) von PRN habe ich noch nicht gelesen, aber unterm Strich bleiben im Bestfall akzeptable autorenleistungen (Kasper, Thurner), zuviele Ausfälle, eine etwas dichtere und komplexere Dramaturgie, der andererseits diverse Logikbrüche entgegenstehen - hebt sich das auf? Ein wenig. Was ich mir wünschen würde (s.o.): mehr wirklich gute Hefte, dann kann ich persönlich auch über Logikbrüche hinwegsehen, aber das ist nur meine Lesehaltung.

Und relativierend müsste ich hinzufügen: ich lese grade nach 20 Jahren nochmal den Anfang des Aphilie-Zyklus. Das sind einige gute und sehr gute Hefte. Aber die Logikbrüche und Rechtschreibfehler in den Heften würden heute im Fandom zum Aufschrei führen. Die Ideen, grade in den Details, sind schon ordentlich von überallher zusammengeklaut (Orwell, Truffaut). Jetzt bei PRN über etwas zu meckern, was bei PR in der (subjektiv) Hochphase überhaupt nicht anders war, ist eigentlich unfair.

So, Fazit: solange es mir kein Loch ins Portemonnaie brennt, nehme ich PRN erstmal weiter mit. Das, oder ich breche komplett mit den Neuerscheinungen, weil die Sammlung eh schon viel zu viel zu viel zu umfangreich ist.
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Kringel
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Ich lese ja parallel nicht nur die Erstauflage, sondern auch immer alte PR- oder Atlan-Romane. Derzeit gerade "Die Abenteuer der SOL" (aktuell: Atlan 617). Ich kann dir nur zustimmen: Ein solch haarsträubender Quatsch wie das, was da teilweise verzapft wurde, würde heute in der Luft zerrissen werden. Da werden nachträglich irgendwelche Zusammenhänge herbeigezwungen, um irgendwelche unplausiblen Dinge halbwegs glaubwürdig hinzubiegen, oder komische Nebenfiguren (Kik!) erhalten plötzlich unfassbare Superfähigkeiten, mit denen sie den Tag retten. Wenn nicht gerade Chybrain oder Wöbbeking wie ein Deux ex Machina erscheinen und alles richten, was Atlan nicht allein hinbekommt. Vom Schwurbel-Stil ganz zu schweigen.

Aber das war damals, heute ist heute. Und auch da kann ich mich dir nur anschließen: Richtig gute Neo-Romane (Perplies!) sind Mangelware. Und mein SUB ist zu voll, als dass ich mich gern dauerhaft mit so etwas abgeben würde.
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L.N. Muhr
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

Oh ja. Das war die Phase, als jedes Heft endete mit "Diesmal bist du mir entkommen, Atlan! *dämonisches Gelächter* Aber meine nächste Falle wird noch viel viel schlimmer sein, und der entkommst du nicht!"

Nach 600 ging der SOL-Zyklus den Bach runter.

Und in der Aphilie ist mal von Stumm-, dann von Schweigehäusern die Rede, mal sind es Altenknäste, dann Knäste für alle, Roboter sind erst gar nicht umprogrammierbar und dann plötzlich umprogrammiert, aus Schwingkristallen werden Schwingerkristalle, plötzlich tauchen handlungsrelevante Figuren und Orte auf, von denen vorher noch nie die Rede war, die aber jeder kennt... und das sind nur die ersten sechs Hefte!

Und Spaß macht es trotzdem, aber vielleicht ist das Nostalgie. Auch Voltz hat nur mit Wasser gekocht!
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Über diese Logikbrüche wurde ganz einfach deswegen nicht diskutiert, weil es damals noch kein dafür geeignetes Medium gab.
Mit spitzem Finger bei potenziell weltweiter Wahrnehmung auf Ungereimtheiten hinweisen, das ging ja nicht.
Insofern denke ich, dass das Internet vielleicht ein klein wenig mit dazu beigetragen hat, ihre Anzahl zu reduzieren.
Logikbrüche sind mitunter ärgerlich, aber:
Im Verhältnis zur frühen EA und zum frühen Atlan scheint Neo, was eben diese Logikbrüche angeht, bis jetzt eher harmlos.
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Interessante Wendung am Anfang der dritten Staffel. Überaus nachvollziehbar und logisch. Habe mich als Jugendlicher ja immer gefragt wie es sein kann, dass der Ministerpräsident einer Weltregierung höchstpersönlich an lebensgefährlichen Kommandounternehmen teilnimmt.
Heute wie damals: Perry Rhodan ist immer für Überraschungen gut.
:prima:
Und das mit der in zwei Monaten aus dem Wüstenboden gestampften Millionenstadt . . . Kläranlagen hin oder her: ich habe mich dran gewöhnt - Es lebe das Quantenmüll-Szenario.
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Gucky beim Anblick der Ruine des niedergebrannten Weißen Hauses in Washington:
Gucky wunderte sich einmal mehr über die Separierung der Menschen. Jeder hatte ein eigenes Auto, jeder ging seines Weges, selbst wenn er neben einem anderen herlief. Nur ganz selten fassten sich zwei an den Händen. Die Erdbewohner erschienen ihm wie kleine Inseln, von unsichtbarem Wasser getrennt
Quelle: Neo 18, S. 68f.
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Terrania

Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Terrania »

Nix für ungut. Der letzte NEO war mit Abstand der schlimmste von allen. Soviel politisch korrektes Gehabe und Geschwafel, das hier abgelassen wurde, verleidet mir persönlich den Spass definitiv. Und dann ist Gucky erst seit ein paar "Tagen" auf der Erde und kennt sich mit den Gepflogenheiten bereits bestens aus. Neenee. Das war der absolute Bauchplatscher. Schade. Und Perry wird immer mehr zum Weichei-Luschi. Das nervt ein wenig langsam.
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Ich fand die letzten Heftchen extrem unattraktiv und langweilig, nur Füllmaterial, um Auflage zu generieren. Viel zu Wega-lastig, und absolut nicht rhodanisch. Da wurde einfach nur der Name genutzt. Sollte das in dieser Form noch länger so weiter gehen, dann steige ich aus. Spätestens bei Bd 30 wird das dann der Fall sein.
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von muellermanfred »

Anfang des Jahres brachten wir im FO ein kurzes Fazit der ersten NEO-Hefte. Es hat nur ein halbes Jahr gedauert, bis der erste Kommentar eintrudelte. Heute. Von Gerry Börnsen – kennt den noch jemand? Gerry ist nicht begeistert. Und er behauptet, viele „Fans“ würden NEO bloß kaufen, um es ins Regal zu stellen …
http://www.fandomobserver.de/2012/01/pe ... -von-vorn/

EDIT:
Möglicherweise hat Meister Muhr recht und der Satz meint wirklich, daß die Fans die Erstauflage ins Regal stellen. Ich fand das jetzt nicht so klar, aber in beiden Fällen wäre die Aussage, daß es dann primär nur noch ums Haben und Sammeln geht, nicht ums Lesen.
Zuletzt geändert von muellermanfred am 9. Juli 2012 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geheimprojekt X ist PERRY RHODAN NEO

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Yep, ich erinnere mich an Gerry Börnsen.
:bier:
Uschi
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