Das sehe ich auch so. Es ist so wie früher: wenn ich besser »vernetzt« bin, erfahre ich auch mehr und kann meine Entscheidungen anhand einer größeren Datenbasis treffen.kedan hat geschrieben:und wenn es weniger staatliche 'geheimniskrämerei' gibt, schadet das auf lange sich auch nicht. beides wird durch das internet extrem beschleunigt.
Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
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Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
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Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
Die Frage ist, ob du allein dadurch auch schon "bessere Entscheidungen triffst. Die Frage ist, was "besser" ist. Die Frage ist eine systemische Frage.breitsameter hat geschrieben:Das sehe ich auch so. Es ist so wie früher: wenn ich besser »vernetzt« bin, erfahre ich auch mehr und kann meine Entscheidungen anhand einer größeren Datenbasis treffen.kedan hat geschrieben:und wenn es weniger staatliche 'geheimniskrämerei' gibt, schadet das auf lange sich auch nicht. beides wird durch das internet extrem beschleunigt.
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Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
Mann muss nur Menschen zu Fanatikern machen und schon werden Freunde zu Feinden. Dann ist es völlig egal, wie toll die Leute vorher miteinander gechattet haben oder welche Informationen sie sich im Internet holen könnten.
Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
Der Mechanismus läßt sich bereits auf einer niedrigeren Schwelle anwenden. Oft reicht ein unbewiesenes Gerücht schon, um versteckte oder offene Anfeindung auszulösen. Der Mob, der einen Unschuldigen lynchen will - das Szenario für 2012 ist noch nicht sonderlich alt. Ein deutsches dazu!Kringel hat geschrieben:Mann muss nur Menschen zu Fanatikern machen und schon werden Freunde zu Feinden. Dann ist es völlig egal, wie toll die Leute vorher miteinander gechattet haben oder welche Informationen sie sich im Internet holen könnten.
Mobbing im Net sei hier nur randstellig erwähnt...
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Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
???RoM hat geschrieben:das Szenario für 2012 ist noch nicht sonderlich alt. Ein deutsches dazu!
Es ist ein sehr altes Szenario.
Und es ist ein menschliches Phänomen, kein deutsches.
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Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
Nun ich meinte konkret die aufrechte Internet-Rotte, die sich vor dem Elternhaus eines zuvor demonstrativ (Achtung Medien!) abgeführten Unschuldigen versammelte. Anfang dieses Jahres! Im so aufgeklärten Deutschland.Thomas Wawerka hat geschrieben:???RoM hat geschrieben:das Szenario für 2012 ist noch nicht sonderlich alt. Ein deutsches dazu!
Es ist ein sehr altes Szenario.
Und es ist ein menschliches Phänomen, kein deutsches.
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Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Esoteriker bin und Homöopathie toll finde?
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Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
Helge hat geschrieben:Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Esoteriker bin und Homöopathie toll finde?
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Re: Das Internet - der Weg zum Weltfrieden?
Eigentlich eine genauso überflüssige Diskussion wie "Internet als Kriegswaffe". Es ist ein Medium, und klar: "the medium is the message", was nichts anderes heißt als: Jedes neue Medium verändert das Leben und Verhalten der Menschen zueinander. Aber es sind immer noch dieselben Menschen, deren Leben und Verhalten zueinander verändert wird. Wenns um die Frage "überleben oder nicht" ginge, würden wir gegeneinander kämpfen, mit oder ohne Internet. Ansonsten begegnen wir uns als weitgehend freundliche und annehmbare Zeitgenossen.
Ich selbst finde das Internet eine sehr gute Erweiterung meiner Kommunikationsmöglichkeiten. Meine "Freunde" auf Facebook sind nur zum geringen Teil wirklich eng mit mir befreundet. Andere Leute, die ich sonst aus den Augen verloren hätte (oder habe), kann ich aus der Ferne beobachten. Wieder andere - wie die Mitglieder dieses Forums - kenne ich gar nicht persönlich, aber ich kann auf eine sehr angenehme Art Gedanken mit "Gleichgesinnten" austauschen. Insofern trägt das zur Vielfalt der Kommunikationsweisen deutlich bei, von der Informationsfrage mal ganz abgesehen. Ich würde es weder dämonisieren noch utopisieren. Es wird uns nicht den Weltfrieden bringen und auch keinen neuen Weltkrieg auslösen. Wahrscheinlich wird es qualitativ überhaupt nicht mehr bringen als das, was wir bisher haben. Nur die Quantität der Beiträge in Foren, der Pornovideos, der youtube-Filmchen etc. wird weiter steigen. Kein Aufreger mehr, weder in positiver noch negativer Hinsicht, würde ich sagen.
Ich selbst finde das Internet eine sehr gute Erweiterung meiner Kommunikationsmöglichkeiten. Meine "Freunde" auf Facebook sind nur zum geringen Teil wirklich eng mit mir befreundet. Andere Leute, die ich sonst aus den Augen verloren hätte (oder habe), kann ich aus der Ferne beobachten. Wieder andere - wie die Mitglieder dieses Forums - kenne ich gar nicht persönlich, aber ich kann auf eine sehr angenehme Art Gedanken mit "Gleichgesinnten" austauschen. Insofern trägt das zur Vielfalt der Kommunikationsweisen deutlich bei, von der Informationsfrage mal ganz abgesehen. Ich würde es weder dämonisieren noch utopisieren. Es wird uns nicht den Weltfrieden bringen und auch keinen neuen Weltkrieg auslösen. Wahrscheinlich wird es qualitativ überhaupt nicht mehr bringen als das, was wir bisher haben. Nur die Quantität der Beiträge in Foren, der Pornovideos, der youtube-Filmchen etc. wird weiter steigen. Kein Aufreger mehr, weder in positiver noch negativer Hinsicht, würde ich sagen.
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