Gerade im Kino gesehen...

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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von My. »

Shock Wave Rider hat geschrieben:Alkoholiker Jacky (Bernd Hübchen)
<klugscheißermode on>
Bernd Hübchen heißt Henry Hübchen.
<klugscheißermode off>

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Shock Wave Rider
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Danke, Becks! :prima:
Ich hab's korrigiert.

Gruß
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speddy
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von speddy »

Heute abend "Soul Kitchen" gesehen. Ein geiler Film! "Fatih Akin" ist mit diesem Streifen endgültig zur ersten Riege der deutschen Filmemacher aufgestiegen.
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Uschi Zietsch
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Nicht mal davon gehört, und bei uns läuft der eh nicht. Worum gehts da?
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L.N. Muhr
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

speddy hat geschrieben:Heute abend "Soul Kitchen" gesehen. Ein geiler Film! "Fatih Akin" ist mit diesem Streifen endgültig zur ersten Riege der deutschen Filmemacher aufgestiegen.
Du kennst seine vorherigen Filme nicht?

Der Mann war schon vorher einsam im Olymp.
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von speddy »

L.N. Muhr hat geschrieben:
speddy hat geschrieben:Heute abend "Soul Kitchen" gesehen. Ein geiler Film! "Fatih Akin" ist mit diesem Streifen endgültig zur ersten Riege der deutschen Filmemacher aufgestiegen.
Du kennst seine vorherigen Filme nicht?

Der Mann war schon vorher einsam im Olymp.
Ich kenne noch "Solino" und "Im Juli", hab aber im Moment noch "Gegen die Wand" zuhause liegen.
Stimmt schon das er wohl eher einsam im Olymp rumhängt. Da Geschmäcker aber verschieden sind und seine Filme bisher aber komerziell noch nicht so die Wucht waren, wollte ich mich nicht so sehr aus dem Fenster lehnen.
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von speddy »

Uschi Zietsch hat geschrieben:Nicht mal davon gehört, und bei uns läuft der eh nicht. Worum gehts da?
Der Film ist unter anderem mit "Moritz Bleibtreu", einer meiner Lieblinge. "Soul Kitchen" ist der Name des Restaurant's das dem Hauptdarsteller gehört. Seine Freundin geht geschäftlich nach Shanghai und er vermisst sie, darüber hinaus schlägt er sich noch mit einen Bandscheibenvorfall und Imobilienhaie, die scharf auf das Gebäude sind, herum. Das alles spielt in Hamburg und ist wohl auch als eine Art Liebeserklärung des Regiesseurs an die Stadt gedacht. Auf jeden Fall alles sehr lustig und kultverdächtig.
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von L.N. Muhr »

speddy hat geschrieben:
L.N. Muhr hat geschrieben:
speddy hat geschrieben:Heute abend "Soul Kitchen" gesehen. Ein geiler Film! "Fatih Akin" ist mit diesem Streifen endgültig zur ersten Riege der deutschen Filmemacher aufgestiegen.
Du kennst seine vorherigen Filme nicht?

Der Mann war schon vorher einsam im Olymp.
Ich kenne noch "Solino" und "Im Juli", hab aber im Moment noch "Gegen die Wand" zuhause liegen.
"Solino" ist vermutlich sein schwächster. Jedenfalls recht belanglos.

"Gegen die Wand" und "Auf die andere Seite" sehen (am besten in der Reihenfolge), und dann nochmal urteilen. Akin ist schon seit langem der beste lebende deutsche Regisseur und einer der allerbesten international.
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Shock Wave Rider
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Friendship!

In der Nacht des Mauerfalls 1989 beschließen zwei junge Noch-DDR-Bürger, in die USA zu reisen. Genauer gesagt: nach San Francisco.
Aber das Geld reicht zunächst nur bis New York. Schon bei der Einreisekontrolle werden ihnen ihre mangelhaften Englisch- und USA-Kenntnisse zum Verhängnis ("No Nazis. We are communists!"). Auch der weitere Weg gestaltet sich alles andere als einfach für die beiden Underground-Filmemacher, die nur bedingt den amerikanischen Geschmack treffen...

Yo! Das Ding basiert angeblich auf einer wahren Begebenheit. Mir persönlich ist es egal, wieviel davon Dichtung und wieviel Wahrheit ist. Der Film funktioniert als nette Komödie, die in liebenswürdiger Weise auf Ossi- und USA-Klischees rumreitet. Die beiden naiven Helden bleiben sympathisch, weil sie trotz aller Komödiantik charakterliche Tiefe zeigen und Identifizierungsmöglichkeiten bieten. Die Auflösung am Ende passt auch irgendwie. Und doch konnte er mich nicht restlos begeistern.

Fazit: Eine niedliche Komödie für einen unbeschwerten Kinoabend ohne Tiefgang oder Ambition!

Bewertung: 6 von 10 handbemalten Originalsteinen aus der Berliner Mauer für 20 Dollar das Stück

Gruß
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Übrigens haben wir vorher den Trailer zum Remake "Kampf der Titanen" gesehen. Ich muss ehrlich gestehen, der beste Trailer seit langem, eine Einheit von Musik und Bild, und bildgewaltig. Ob ich mich für den Film interessiere, weiß ich noch nicht, aber der Trailer war prima.

Bald läuft ja Book of Eli an - bin gespannt. Der Trailer hat mich nicht so sehr überzeugt, aber ich mag Endzeit-Einsame Helden-Dramen.
:bier:
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Wenn Liebe so einfach wäre
oder
Wo bleibt endlich mein verdammter Oscar

Bei der nächsten Oscar-Verleihung geht es nicht nur um 8x Avatar und 1x Christoph Waltz, sondern auch um Merryl Streep.
Ihre Darstellung der Julia Child in 'Julie + Julia' ist ganz klar Oscar-würdig, durchaus vergleichbar mit der von Julia Roberts als Erin Brockovich. (wer sich Julie+ Julia anschauen möchte, sollte vorher auf youtube Julia Child eingeben. Dort existieren noch Ausschnitte aus ihren Koch-Shows).
Na ja, und damit dieser Film bei der Verleihung nicht vergessen wird, spielt Merryl Strepp jetzt einfach nochmal eine Köchin bzw Restaurant-Besitzerin. Die Handlung ist einfach und gefühlte millionenmal verfilmt: S.. mit dem E. Aber gut und nicht unwitzig.
Open End
Der mittlerweile arg verfettete Alec Baldwin bringt es kongenial auf den Punkt. Dieser Spruch hat Kult-Charakter und ist die Grundlage für meine Bewertung.
Kalter Februar-Tag mit Schnee-Regen:
7/10 Home-Sweet-Home-Klammergriffen
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von heino »

Uschi Zietsch hat geschrieben: Hab ich auch nie behauptet. Ich hab damit kein Problem.

Habe ich ja auch nicht gesagt, liebe Uschi. War nur eine kleine Randbemerkung von mir, falls es solche hier geben sollte :wink:

Mir geht es hier wie bei Star Trek: Das macht mir nichts aus, denn ich habe mich völlig entführt und blendend unterhalten gefühlt. So wie du bei Avatar - genau umgekehrt empfinde ich das. Natürlich kann man beide Filme nicht miteinander vergleichen, aber wie gesagt, das Empfinden ist genau umgekehrt.

Naja, meine nicht allzu positive Meinung zu Avatar habe ich ja schon gepostet. Ich fand bei Camerons Ego-Monster halt nur den Spannungsbogen besser gelöst als bei diesem Film hier.

Dann ging dir das wohl auch so, dass du jedesmal beim ersten Bild sofort an "The Road" dachtest und dann ... kam Eli?
Ja, das hat mich echt enttäuscht. Beim ersten Bild wollte ich schon jubeln, dass der endlich hier startet und dann.........

kommt Denzel Washington, labert belangloses Zeug und verprügelt ein paar abgerissene Rowdys. War das lahm :roll:
Lese zur Zeit:

Larry Correia - Club der toten Monster
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Gast09 »

Zwei Filme:
1.:
Zeiten ändern dich
oder:
Ein Migrationshintergrund ist nicht immer nur schlecht

Ich gehöre ganz sicher nicht zur Bushido-Fan-Generation. Und, ehrlich gesagt, vor 'Isch Kandidiere' hatte ich den auch nicht wahrgenommen. Gleichwohl weckte er mein Interesse und trieb mich so in diesen Film. Ich habe es nicht bereut. Da hat jemand seinen Markt gefunden und sich tatsächlich hochgearbeitet. Dass in der Verfilmung seiner Biographie einiges an Derbheiten weggelassen worden ist, verwundert nicht. Ansonsten wäre der Film nicht frei ab 12. Vom Tellerwäscher zum Millionär, das geht wohl auch hier. Die innere Geschichte (ein Vater-Sohn-Konflikt) ist auch glaubwürdig. Und ausserdem (kicher) ich finde, dass Bushido wirklich gut aussieht. Und Hannelore Elstner kann es nicht nur japanisch sondern auch türkisch.
Sehr interessant und äußerst überraschend ist der gelungene Auftritt eines großen Schlagerstars (wirklich richtig gut)
Karel Gott
Ich gebe 8/10 Martin-Semmelrogge-Mama-Tätowierungen

2.
Up in the Air
oder:
Twilight war ein Karriere-Sprungbrett

... und zwar für Anna Kendridge, die hier völlig zu recht eine Oscar-Nominierung als beste weibliche Nebendarstellerin eingefahren hat.
Der durch Clooney dargestellte Lebensentwurf ist in jedem Punkt glaubwürdig.
(Dies schreibt ein Büroflüchtling, der Jahr für Jahr etwa 50.000 km Geschäftsreisen abwickelt.)
Clooney spielt souverän und mit einer inneren Ironie. Ein Oscar für GC wäre daher nachvollziehbar. Er muss allerdings gegen eine stark auftretende Partnerin anspielen, welche, wie ich meine, nur durch einen Regie-Trick zurückgenommen werden konnte.
Der plötzlich auftretende Strukturbruch ihres bis dann dargestellten Lebens ist nicht nachvollziehbar und dient m.E. nur dazu, sie abzuwerten und Clooney als unangefochtenen Star weiterlaufen zu lassen
Einen Oscar für den besten Film? Nein, da sehe ich eher District 9. Aber: Der beste Mann und die beste Nebenfrau, ja, das wäre OK.
9/10 Kündigungs-Dossiers
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Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider »

Wo die wilden Kerle wohnen

Max sieht sich daheim zunehmend unverstanden. Seine pubertierende Schwester interessiert sich mehr für gleichaltrige Jungs und nimmt ihren Bruder noch nicht mal in Schutz, wenn einer von denen seinen selbstgebauten Iglu zerstört. Und die alleinerziehende Mutter ist von seinen ewigen Wildheiten auch genervt, wenn sie gerade mit einem neuen potenziellen Liebhaber anbandeln will. Da läuft Max eines Abends in seinem Wolfskostüm weg, schnappt sich ein Segelboot und segelt zur Insel mit den wilden Kerlen - Carol, K.W., Ina und wie sie alle heißen. Als Konsequenz einer Notlüge krönen sie ihn zu ihrem König.

Eine Verfilmung des inhaltlich kargen Bilderbuch-Klassikers von Maurice Sendak muss notwendigerweise viel interpretieren und füllen. Und das leistet der Film mit Hingabe und Phantasie. So werden die wilden Kerle auf der Insel mit ausgearbeiteten Charakteren ausgestattet. Vor allem der impulsive, widersprüchlich Coral, der in einem Moment aus Enttäuschung alles klein haut, um im nächsten Moment in einer versteckten Höhle ein hoch detaillertes Modell seiner Traumstadt (und seiner Traumpartnerschaft mit K.W.) zu bauen, ist ausgesprochen vielschichtig gezeichnet. Die wilden Kerle bilden keine homogene Gruppe, sondern haben auch untereinander schwelende Konflikte. Außerdem ist das Äußere der Figuren ausgesprochen liebevoll gestaltet und überzeugend animiert.
Einige Szenen sind für Kinder sicherlich scharfer Tobak. Vor allem am Anfang, wenn Max von allen Familienmitgliedern vernachlässigt wird und niemand Verständnis für seine Gefühle zeigt.
Und dennoch - irgendwie bin ich nicht voll in den Film hineingekommen. Einige Wendungen auf der Insel waren mir zu unmotiviert, manchmal kamen auch Längen auf. Die anderen Kinder im Kino schienen aber beeindruckt zu sein.

Fazit: Ein Film über die Bürde der Verantwortung und die Einsicht, dass die Guten nicht immer gut und die Bösen nicht immer böse sind

Bewertung: 5 von 10 Verstecken im Mund einer Kerlin


Verdammnis

Die Fortsetzung von "Verblendung" und der Geschichte von Reporter Mikael Blomqvist und Punk-Hackerin Lisbeth Salander. War der erste Teil noch ein Thriller, in dem Lisbeth und Mikael gemeinsam einen externen Fall aufklären, nimmt der zweite Teil eindeutig Lisbeth und ihre Vorgeschichte in den Fokus. Denn Lisbeth gerät in Verdacht, eine Serienmörderin zu sein. Dabei steckt ein geheimnisvoller Zala dahinter, der einen schwunghaften Mädchenhandel betreibt. Und der hat mit Lisbeth mehr zu tun, als man am Anfang vermuten würde.
Dieser Film lebt, mehr noch als "Verblendung", von Noomi Rapace und ihrer souveränen Schauspielkunst. Das Geld, das Lisbeth am Ende von Teil 1 von dem betrügerischen Netzwerk abgekrallt hat, heilt nicht ihre tiefsitzenden Wunden - von denen es einige mehr gibt als aus Teil 1 hervorgeht. Und in "Verdammnis" werden ihr noch einige weitere zugefügt.
Interessant die Tele-Zusammenarbeit von Lisbeth und Mikael, die erst ganz am Ende zusammentreffen. Der ganze Film ist spannungseich inszeniert ohne avantgardistische Mätzchen (keine Wackelkamera à la Jason Bourne) aber mit viel Blut und anderen ekelerregenden Darstellungen. Gerade die Freier der zur Prostitution gezwungenen Mädchen werden gut seziert. Überhaupt wirken allen Charaktere, obgleich sehr differenziert angelegt, glaubhaft und lebensecht. Allerdings erschienen mir gegen Ende einige Zusammenhänge etwas "too much", vor allem
als sich herausstellt, dass der indolente blonde Muskel-Hüne Lisbeths Halbbruder ist.
Fazit: Ein Thriller mit durchgängigem Spannungsbogen, einer überragenden Hauptdarstellerin, einigen überraschenden Wendungen und viel Blut

Bewertung: 8 von 10 leeren Penthouse-Wohnungen mit Blick auf die Mälar

Gruß
Ralf
Zuletzt geändert von Shock Wave Rider am 9. Februar 2010 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Registriert: 25. Dezember 2007 21:26

Re: Gerade im Kino gesehen...

Ungelesener Beitrag von speddy »

Zuletzt gesehen:

Surrogates: War eigentlich ganz zufrieden mit dem Film. Nicht's weltbewegendes, aber sehr unterhaltsam.


Up in the air: Ein super Film, da ich selbst leidenschaftlich Meilen sammle, war der Film eh Pflicht. Eine klare Empfehlung von mir.
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