Eden vs DHDR

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conanboy
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Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von conanboy »

Ich vergleiche
Stanislav Lem: Eden
mit
Tolkien: Der Herr der Ringe

Jeder normale Mensch schläft sofort ein, wenn er auch nur länger dem drögen Vorgelese von Lems Eden zuhören muss. Sowohl die spannungslose Geschichte, als auch die schnarchige Stimme des Vorlesers befördert einen nach spätestens 10 Minuten in den REM-Schlaf.
Nicht so das Abenteuer-Hörpiel "Der Herr der Ringe". Hier wird sich ausgetobt, gebrüllt, gekreischt, und geschrien, was die Geschichte hergibt. Und wo die Erzählung nicht ausreicht, um Spannung zu erzeugen, wird der Dialog mit Geflöte, Gegeige, und Getröte übermatscht, dass man kein Wort mehr versteht. Hier wechseln sich leise DIaloge ab, die von unerträglichem Gefiedel überdeckt wird, so dass man fast nix mehr versteht, mit unfassbar übertrieben geschauspielten Szenen, wo ein Gollum abwechselnd brüllt und leise röchelt, so dass man ebenfalls kein Wort mitkriegt.

Da ist mir die Präsentation von "Eden" lieber, ein Mensch liest mir was vor, und keine Nachwuchs-Möchtegern-Schauspieler denken, sie wären hier im Hörspiel auf einer Bühne, und müssten ihr Talent beweisen, zudem ein gehörloser Tontechniker, der alles mit Musik zumatschen muss.
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Olaf
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von Olaf »

Nur mal zur Klarstellung:
Du vergleichst hier was miteinander? Zwei Hörbücher?
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Uschi Zietsch
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Er vergleicht die Aufarbeitung von zwei Hörromanen, ein Hörbuch mit einem Abenteuer-Hörspiel, was Äpfel und Birnen sind. Hat also mit dem Inhalt nichts zu tun (wäre auch ein bisschen verwunderlich) und kann so auch gar nicht verglichen werden, weil Hörbuch und Höspiel nun mal ganz verschiedene Medien sind. Wenn ich das richtig verstanden habe, schläft er beim Hörbuch ein, und ein Hörspiel ist ihm zu laut. Oder so.
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conanboy
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von conanboy »

Haltet ihr mich jetzt für irre?
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von Doop »

Ehrlich gesagt, denke ich darüber nach...
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conanboy
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von conanboy »

Ehrlich gesagt geht es mir um folgendes: Was ist euch lieber? Hörbücher oder Hörspiele?
Ich habe hier zwei Beispiele miteinander verglichen, um den Unterschied klar zu machen. In Eden wird uns etwas ganz ruhig vorgelesen, in Der Herr der Ringe wird abwechselnd geflüstert und gebrüllt. Frage: Was ist für euch das bessere Hör-Erlebnis?
Kann man einen Unterschied machen zwischen Hörbuch und Hörspiel? Der Vorleser der Perry-Rhodan-Silber-Edition versucht, stimmlich in die jeweiligen Rollen zu schlüpfen, und brüllt dann in bestimmten Rollen ins Mikro. Es ist aber eigentlich kein Hörspiel.
Ich wollte nur wissen: was gefällt euch besser?
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von bukaman »

Ich mag sowohl Hörbücher als auch Hörspiele. Bei ersterem schlafe ich allerdings meist schneller ein, als bei letzterem. Das liegt daran, das ich meist die Augen zu mache, um beim Zuhören mehr in die Geschichte zu versinken. Ich versink dann dummerweise nur im Schlaf.
Wenn ich die Wahl zwischen einem Hörbuch und Hörspiel habe, ziehe ich das Hörspiel aber vor, da ist einfach mehr los (Musik, Geräusche), allerdings sollten die Dialoge natürlich nicht durch andere Töne unhörbar gemacht werden.
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

bukaman hat geschrieben:Ich mag sowohl Hörbücher als auch Hörspiele. Bei ersterem schlafe ich allerdings meist schneller ein, als bei letzterem. Das liegt daran, das ich meist die Augen zu mache, um beim Zuhören mehr in die Geschichte zu versinken. Ich versink dann dummerweise nur im Schlaf.
Ich höre auch kaum Hörbücher oder Hörspiele, weil ich entweder zuverlässig dabei einschlafe (manchmal sogar schon nach wenigen Minuten), oder ich mich irgendwann dabei erwische, daß ich nicht mehr zuhöre und was anderes mache. Wirklich funktionieren tut das bei mir nur, wenn ich ein Hörbuch in kleinen Stücken beim Pendeln höre.
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conanboy
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von conanboy »

breitsameter » Sonntag 7. März 2010, 13:16
Ich höre auch kaum Hörbücher oder Hörspiele, weil ich entweder zuverlässig dabei einschlafe (manchmal sogar schon nach wenigen Minuten), oder ich mich irgendwann dabei erwische, daß ich nicht mehr zuhöre und was anderes mache. Wirklich funktionieren tut das bei mir nur, wenn ich ein Hörbuch in kleinen Stücken beim Pendeln höre.
Sorry, aber bevor da Missverständnisse entstehen: "Pendeln"? Bist du Wahrsager, und hörst Hörbücher, während du die Wohnungen deiner Kunden nach Geistern oder Wasseradern auspendelst? :D Oder arbeitest du in einer Standuhr? :D Ich vermute, du "pendelst" zwischen Wohnort und Arbeit, aber mir drängen sich solche abstrusen BIlder einfach auf, ich kann nix dafür. :)

Meine eigentlich Frage lautet: Gibt es wen außer mir, der sich Hörbücher /-spiele anhören kann, ohne dabei einzuschlafen? Also jemand, mit dem man sich einigermaßen ernsthaft über die Qualität des Produktes unterhalten kann? Haben Hördinger überhaupt noch einen anderen Zweck, als als Gute-Nacht-Geschichten?
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Knochenmann
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Ich höre Hörbücher wenn ich unterwegs bin. Und zwar entweder eins von Heinz strunk oder einen Hörbuch Podcast (da kann ich im Moment sehr empfehlen: "Eine Vorhaut klagt an" von MDR Sputnik.)
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von Stormking »

Ich liebe Hörbücher und kann Hörspiele nicht ausstehen. So, jetzt haben wir wohl alle Kombinationen durch.
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von conanboy »

Knochenmann » Samstag 13. März 2010, 02:17
ch höre Hörbücher wenn ich unterwegs bin. Und zwar entweder eins von Heinz strunk oder einen Hörbuch Podcast (da kann ich im Moment sehr empfehlen: "Eine Vorhaut klagt an" von MDR Sputnik.)
Ich bin prinzipiell ein Heinz-Strunk-Fan, aber verschiedene Quellen haben mir geflüstert, dass sich der Erwerb des neuen Buches/Hörbuches nicht wirklich lohnt. Ich fordere also Knochi auf, mir seine Meinung zu diesem Thena mitzuteilen.

Ich weise gleichzeitig darauf hin, dass Heinz-Strunk-Hörbücher überhaupt nix mit SF zu tun haben, und prangere an, dass hier komplett am Thema vorbeigelabert wird.
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Knochenmann
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

Hörbuch ist Hörbuch, und SF oder Fantasy als Hörbuch empfinde ich als extrem ermüdend.

Was die Strunk Werke angeht: Meiner Meinung nach spiegeln die Hörbücher Strunks Leben in verschiednen Stadien auf eine autobioghraphische Weise wieder, bzw das Leben der Kunstfigur, die er darstellet. "Fleckenteufel" ist da keine Ausnahme. Wenn was "etwas anderes" erwartet hat, wird man endtäscht sein, wenn nicht: gutes Hörbuch.
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conanboy
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von conanboy »

Soll ich "Fleckenteufel" nun kaufen oder nicht?

Aber wir sind vom Thema abgekommen. Es geht um Hörspiele vs Hörbücher. Mögt Ihr ein Bühnenstück lieber, wo sich die Darsteller so richtig stimmlich reinhauen, und flüstern und brüllen, was das Zeug hält, oder seid Ihr eher Fan des arbeitslosen Schauspielers, der Euch ein Buch mit monotoner Stimme vorliest, bis Ihr eingeschlafen seid?
Ich gehöre zu denen, die am Autosteuer gerne mal was vorgelesen bekommen. Aber wenn das einschläfert, kann das zu gefährlichen Situationen führen, da hab ich lieber actionreiche Hörkost. Andererseits mag ich zuhause Hörerlebnisse, die mich sanft entschlummern lassen. Leider steht auf der CD nicht vorne drauf "Eher zum Einschlafen geeignet", oder "Das hier ist akkustische Action vom Feinsten!"
Gibt es dahingehend Ratschläge Eurerseits?
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Knochenmann
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Re: Eden vs DHDR

Ungelesener Beitrag von Knochenmann »

conanboy hat geschrieben:Soll ich "Fleckenteufel" nun kaufen oder nicht?
OT:

Strunk verweist in seinem Werk "Fleisch ist mein Gemüse" öfter mal auf evangelische Jugendfreizeiten, die er als Jugendlicher durchlebt hat. In dem Buch "Fleckenteufel" wird eine solche Freizeit abgehandelt.

Wie ich das Buch finde: Die Aufmachung und der Tietel lassen darauf schließen das der Verlag ein Buch launchen wollte das auf der "Feuchtgebiete" Welle mitschwimmt. Wenn man mit "Feuchtgebiete" vergleicht, dann ist das Buch ganz klar sehr viel weniger sexuell anzüglich (aber doch spürbar mehr als Strunks andere Bücher), aber um Welten unterhaltsamer und witziger. Es wirkt auch mehr wie "aus einem Guss". Da der Protagnonist aber erst 15 ist hat man auch Teilweise das Gefühl ein Jugendbuch zu lesen.

Was das die Vorzüge / Nachteile des Hörbuchs zum normalen Buch angeht: Als großen Vorteil kann man werten das Strunk das Buch selber liest, und der liest nicht schlecht. Das Hörbuch ist minimal gekürzt, ein paar wirklich harte Sachen wurden weggeschnitten, allerdings so das der Lesefluss nicht eingeschränkt wird.

Alles in allen würde ich sagen, das das Hörbuch durchaus kaufenswert ist da es auf alle Fälle wiederanhör Qualitäten besitzt.

@ Höhrbuchhören beim Autofahren:

Ich mache nichts anderes. Hörbücher machen mich - im gegensatz zu Musik - überhaupt nicht müde, und wirken sich auch nachweißlich positiv auf meinen Fahrstiel aus.
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