Ich mich auch.Mort hat geschrieben:[Edit] Hab mich vertan. Sorry.
MB

Ich mich auch.Mort hat geschrieben:[Edit] Hab mich vertan. Sorry.

Torsten hat geschrieben:"Gensoon - Wanderjahr" - jetzt hat es geklingelt. Herrje, ich hab es wohl doch gelesen und sogar schon selbst zitiert. Auch wenn ich das Zitat immer noch nicht gefunden habe: "Narrenopfer" von Ian McDonald

achimh hat geschrieben:Ich habe den auch gelesen und zwar '99 und wenn mich meine Erinnerung nicht arg trügt, dann fand ich den sogar ziemlich gut.




Diese schicksalhafte Begegnung steht am Beginn eines SF-Romans, auch wenn eine Prinzessein darin vorkommt.Das erste, was Prinzessin K. sah, als sich ihre Augen an die trübe Helligkeit im Krankenzimmer ihrer Mutter gewöhnt hatten, war der alte weise Mann. Der K.
Ihr Atem stockte, und sie blieb in der Tür stehen.
Dünn wie ein Barrakuda, goldfarben und trocken wie der Sand, schien er nicht hierher zu gehören, obwohl er Würde und Autorität ausstrahlte. Polierte viktorianische Möbel drängten sich in dem großen Schlafzimmer, eine angemessesene Ausstattung für die Tocchter des Königs von X, doch ungeachtet der der Mahogoni-Stühle entrollte der K. sorgfältig seine Matte auf dem belgischen Teppich und ließ sich mit eine einzigen fließenden Bewegung im Yogasitz darauf nieder.

MBGeschichten wie die von Mei waren Legion. In den asiatischen Slums von H. wimmelte es von Meis und ihren männlichen Gegenstücken: Menschen, die in Scharen nach H. kamen, um für Interspace zu arbeiten oder ihren Kindern einen Platz im Generationsraumschiff zu sichern; um von angeblichen medizinischen und genetischen Durchbrüchen zu profiiteren oder nach an der Quelle von illegaler experimenteller Bionanotechnik zu sein. Um rings um die 'Abluftroste' der Informationsfabrik zu kampieren. Lauter billige Arbeitskräfte. Ihre Wäsche zierte de Lanais der Mietskasernen von H., die geschwängert waren mit den Gerüchen nach gedünstetem Fisch, Nudeln, Zitronenmelisse und Sesamöl mit Chili....




Ich habe ein reines Gewissen: die zuletzt gesuchten Bücher hatte ich alle noch nicht gelesen.Bungle hat geschrieben:Richtig![]()
Nicht, dass wir gegenseitig unsere Rätsel lösen. Andere sollen auch zum Zuge kommen![]()

"Sicher, das Äußere eines Zombies ist unschön. Er torkelt umher, seine Wunden heilen nicht, sein Körper verfällt sehr schnell. Er stottert wie ein Idiot, taumelt wie ein Betrunkener, starrt einen an wie ein Perverser. Aber ist das ein Grund, ihn zur Verkörperung aller Schuld und Schande auf Erden abzustempeln, zum Aussätzigen des zweiundzwanzigsten Jahrhunderts? Es wird behauptet, dass Zombies Menschen angreifen; dabei ist der Körper des Durchschnittszombies extrem zerbrechlich und er könnte in der Regel nicht einmal den Angriff eines Kindes widerstehen. Die Leute glauben, dass die Krankheit ansteckend sei, dabei ist das ganz eindeutig nicht der Fall. Sie sagen, dass Zombies sexuell pervers sein sollen, aber in Wahrheit hat ein Zombie überhaupt keine sexuellen Empfindungen. Doch die Menschen weigern sich, etwas dazuzulernen, und Zombies sind Ausgestoßene, die nur für die Schlinge des Henkers oder für den Scheiterhaufen der Lynchenden taugen."

Dieser kleine, teure, intime Club war weltberühmt und ein absolutes Muss für jeden Besucher New Yorks. Denn der Greens Club hatte als einziger eine reine Gemüse-Floor-Show.
Man wies ihnen Plätze auf einem kleinen Balkon unweit der von Glaswänden umgebenen Mitte des Clubs zu. Drei Tischebenen umringten den Mittelpunkt, der von gleißenden Scheinwerfern angestrahlt wurde. Hinter den Glaswänden befand sich etwas, das aussah wie ein kleiner Dschungel, der in einer Nährlösung wuchs. Eine künstliche Brise hielt die Pflanzen in Bewegung, die eng zusammengedrängt standen und von sehr unterschiedlicher Größe, Gestalt und Farbschattierung waren.
B* hatte noch nie Pflanzen gesehen, die sich derart verhielten. Sie wuchsen mit fantastischer Geschwindigkeit, aus winzigen Samen und Wurzelsprossen wurden große Sträucher und knorrige Bäume, klobige Farne, monströse Blumen, triefende grüne Pilzgewächse und gefleckte Lianen. Sie wuchsen schnell, vollendeten ihren Lebenszyklus und verfaulten, wobei sie wieder Samen abgaben, um damit wieder aufs Neue anzufangen. Doch keine der Pflanzen schien in der Lage zu sein, sich fortzupflanzen. Den Samen und prallen Früchten entsprangen Variationen und Mutationen, verwandelten sich und passten sich der wilden Umwelt an, kämpften um Lebensraum am Boden und in der Luft und rankten sich zu den künstlichen Sonnen empor, die über ihnen leuchteten. Erfolgslose Gewächse verwandelten sich sofort in Parasiten, umklammerten erstickende Bäume und verwandelten sich bei ihrer Umklammerung wiederum. Manchmal schien es einer ehrgeizigen Pflanze zu gelingen, alles um sich herum zu überwuchern und ihre Gegner zu erwürgen, zu besiegen; doch an deren Stängeln sprossen bereits neue Arten, bezwangen die Schmarotzer und kämpften um ihr Überleben. Ab und zu befiel eine Seuche, die selbst pflanzlichen Ursprungs war, den Dschungel und brachte alles in einem letzten Aufwallen des Faulens zum Einstürzen. Doch dann fasste eine tapfere Mutation Wurzeln in der Fäulnis, dann eine weitere, und schon ging der Kampf wieder los. Die Pflanzen wandelten sich, wurden größer oder kleiner und übertrumpften sich selbst in ihrem Kampf ums Überleben. Aber keine Entschlossenheit, keine Gerissenheit, keine Selbstübertrumpfung half ihnen letztlich. Nicht eine einzige Gattung brachte es fertig, zu überleben, und schließlich führte jede Anstrengung zum Tod.

Klingt bisher ganz nett, lässt aber bei mir momentan noch nix klingeln.Torsten hat geschrieben:Also gut - dann eben irgendetwas mit Zombies… … sinnloser Gewalt ...