Weltwirtschaftskrise

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Re: Weltwirtschaftskrise

Beitragvon Oliver » Dienstag 24. November 2009, 10:24

upanishad hat geschrieben:(Neoliberalismus vs. Sozialstaat)

Bitte erst einmal informieren und nicht so einen furchtbaren Unfug schreiben. Wissenschaftler neoliberaler Ausrichtung haben im letzten Jahrhundert ausdrücklich einen Sozialstaat gefordert als Weiterentwicklung liberaler Ideen. Da ein 'vs.' dazwischen zu setzen könnte unsinniger nicht sein.
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Re: Weltwirtschaftskrise

Beitragvon upanishad » Dienstag 24. November 2009, 13:44

Oliver hat geschrieben:
upanishad hat geschrieben:(Neoliberalismus vs. Sozialstaat)

Bitte erst einmal informieren und nicht so einen furchtbaren Unfug schreiben. Wissenschaftler neoliberaler Ausrichtung haben im letzten Jahrhundert ausdrücklich einen Sozialstaat gefordert als Weiterentwicklung liberaler Ideen. Da ein 'vs.' dazwischen zu setzen könnte unsinniger nicht sein.


Das sehe ich nicht so. Neoliberalismus bedeutet, den Staat möglichst aussen vor zu lassen, da der Markt alles alleine besser regeln kann.
Ich beziehe mich hier insbesondere auf den Neoliberalismus angelsächsischer Prägung (Thatcher). Und natürlich kann Liberalismus auch soziale Komponenten enthalten bzw. impliziert diese, da ein Leistungsprinzip nicht per se schlecht ist und ansonsten Sozialkosten in ungebührlicher Höhe der Allgemeinheit in Rechnung gestellt werden.Ein Sozialstaat begrenzt die Marktmechanismen, um einen sozialen Ausgleich zu erreichen - in welchem Maß auch immer.

Und natürlich gibt es Menschen und Strukturen die sich primär einer Richtung verpflichtet fühlen, aber trotzdem auch andere Elemente einbringen möchten.
So zum Beispiel China mit seinen Sonderwirtschaftzonen.
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Beitragvon StevesBaby » Samstag 6. März 2010, 09:08

Regierungen halten immer noch ruhig und sagen immer noch nicht die Wahrheit über diese Krise. Die Griechen spüren das. Bis jetzt hat sich meine Prognose erfüllt.
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Re: Wirtschaftsdiktatur

Beitragvon Henry de la Fick » Dienstag 9. März 2010, 21:52

Diboo hat geschrieben:
andy hat geschrieben:
Diboo hat geschrieben:Bitte nicht. Die Politik mag gut im Geldausgeben sein, aber leider nicht im Verdienen desselben. Sie sollte sich daher so weit wie möglich aus der Wirtschaft heraushalten. Überall da, wo sie es nicht getan hat oder tut, sehen wir ja die negativen Konsequenzen.


lässige aussage angesichts der aktuellen krise. diese als konsequenz von zu viel staat zu betrachten - respekt!

andy


Danke. Angesichts der Tatsache, dass es der US-amerikanische "Community Development Act" war, der Banken quasi dazu verpflichtet hat, Immobilienkredite an Leute zu vergeben, die keine oder kaum Sicherheiten zu bieten in der Lage waren, was überhaupt erst zur Immobilienblase und deren späteres Zerplatzen geführt hat, würde ich sagen, dass es in der Tat zuviel Staat war, der für die besagte Krise zumindest mitverantwortlich gewesen ist. Dass man angesichts der derzeitig mal wieder "schicken" Kapitalismuskritik solche unwichtigen Details gerne übersieht, weil sie nicht so richtig in das Gespräch am PDS-Stammtisch gehören, verwundert mich allerdings nur wenig.


Zu einfach gedacht...Ich vermisse die kaufmännische Sorgfalt, so einfach kann man die (Privat-) Banken nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.
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