

Michael Schmidt hat geschrieben:Jetzt war ich mit dem Gedanken am Spielen, mir "Gefallene Engel" anzutun, aber 20 Euro für ein gebrauchtes Buch ist mir wirklich zu teuer.


Michael Schmidt hat geschrieben:Jetzt war ich mit dem Gedanken am Spielen, mir "Gefallene Engel" anzutun, aber 20 Euro für ein gebrauchtes Buch ist mir wirklich zu teuer. Na, vielleicht bringen die irgendwann mal eine Neuauflage raus.



Olaf hat geschrieben:Kennt jemand von Euch eigentlich seinen Fantasy-Roman "Glühender Stahl"?
Richard Morgan wird mit diesem Buch polarisieren, anecken, Ekel und Scham hervorrufen, aber auch begeistern und bannen. Ein Fantasy Roman den man entweder nach den ersten Seiten verflucht oder der durch seine Zügellosigkeit in jeglicher Hinsicht, die Freude, mit diesem Werk etwas wirklich anderes in den Händen zu halten, überzeugt. Richard Morgan kennt sehr wohl die Grenzen des „guten Geschmacks“ – in „Glühender Stahl“ interessieren sie ihn nur nicht.



Olaf hat geschrieben:Kennt jemand von Euch eigentlich seinen Fantasy-Roman "Glühender Stahl"?
In der Geschichte geht es um einige richtig fiese, übernatürliche Drecksäcke, die die Welt bedrohen, und um einige noch fiesere Drecksäcke, die versuchen den Übernatürlichen in den ***** zu treten. Wer sich an dieser deftigen Sprache stört, sollte The Steel Remains nicht lesen, denn Morgan verwendet eine Menge davon. Seine Figuren machen keine Kompromisse, und auch Morgan macht keine.
Was mich an der Geschichte stört, sind die uninspirierten Handlungslinien. Die Figuren gehen einfach von einer Szene in die nächste, ohne dass es größere Zusammenhänge gibt. Morgan hat einige gute Ideen, aber er versäumt es, sie richtig zu nutzen. Er bringt einige interessante fremde Rassen ein, aber nur für einige gute Effekte, und lässt sie dann wieder fallen.
Fazit:
Morgan’s Erstlingswerk Das Unsterblichkeitsprogramm war ein großer Hit im Science Fiction Genre. Es war dreckig, hart, innovativ und hatte eine großartige Atmosphäre. Nach fünf Büchern in diesem Genre, hat sich Morgan entschieden, die Dinge zu ändern und schrieb einen Fantasyroman. Leider fehlen diesem Roman die meisten der positiven Aspekte, die seine SF-Werke ausmachten. Er schafft es nicht, eine einzigartige Atmosphäre und einen spannenden Plot zu kreieren. Nur seine Figuren retten das Buch davor, einfach ein weiterer Fantasyroman in der Masse zu sein. Er kann es besser.

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