Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

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Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Monos » Samstag 17. Juli 2010, 13:59

Geschätzte Rhodanisten,

Ich spiele mit dem Gedanken nach etwa 8-jähriger Pause in den Perry-Rhodan-Kosmos zurückzukehern. Ich habe den Konsum der Erstauflage seinerzeit mit 2100 eingestellt. Im Moment lese ich gerade ziemlich erfreut in den Andromeda-Kurzzyklus hinein.Können mir die hier ansässigen Experten ein wenig über die Qualität der darauf folgenden Zyklen (Tradom, Sternenozean, Terranova,Negasphäre, Stardust) verraten. Welcher Zyklus war gut, welcher weniger prickelnd? Und: Ist der jetzige Stand der Heftserie (2550) ein guter Zeitpunkt zum Wiedereinstieg? Übrigens: "Meine" Zyklen waren Gänger des Netzes, Hamamesch und - eh klar! - Cantaro.

Ich bedanke mich schon im Voraus für Eure Ausführungen!

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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Kringel » Montag 19. Juli 2010, 07:08

Die aktuelle Handlung ist ebenso gut oder schlecht für einen Wiedereinstieg wie zu jedem anderen Zeitpunkt. Daran hat sich in den vergangenen Jahren trotz diverser Bemühungen der Expokraten nichts geändert. Mit dem laufenden Zyklus bin ich irgendwie bis jetzt nicht "warm" geworden. Den Tradom-Zyklus finde ich rückschauend betrachtet immer noch gut, obwohl er die ganze Thoregon-Thematik ziemlich knall-auf-Fall beendet. Den Sternenozean-Zyklus, vor allem sein Ende, halte ich für eine Katastrophe. Mit dem Großzyklus Terranova/Negasphäre kann man trotz einer ins Unermessliche gesteigerten Gigantomanie ganz zufrieden sein, auch wenn er einige wirklich schlechte Romane enthält. Aber das alles ist Geschmackssache. Es werden sich bestimmt genug Leute finden, die alle Zyklen furchtbar oder ganz klasse finden.

Meinst du mit dem Andromeda-Kurzzyklus die Taschenbücher? Wenn ja, kann ich dir den Lemuria-Sechsteiler wärmstens empfehlen. Das ist IMO das Beste, was aus der PR-Redaktion seit vielen Jahren gekommen ist.
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Monos » Mittwoch 21. Juli 2010, 12:07

Danke Kringel. Kannst Du mir vielleicht noch ein paar Planetenromane empfehlen? Gibt es da "must read stuff?
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Kringel » Donnerstag 22. Juli 2010, 23:41

Tut mir leid, habe nur ganz wenige Planetenromane gelesen. Kann da keine Empfehlungen abgeben. Derzeit werden übrigens einige davon als "Taschenhefte" relativ kostengünstig neu aufgelegt. Vielleicht wäre das was? Diese Romane sind aber schon was älter und haben nichts mit der aktuellen Handlung der Erstauflage zu tun.
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Beitragvon immer mal wieder » Dienstag 27. Juli 2010, 10:38

Monos hat geschrieben:Danke Kringel. Kannst Du mir vielleicht noch ein paar Planetenromane empfehlen? Gibt es da "must read stuff?


Ich halte den Lemuria-Zyklus der bei Heyne erschienen ist für einen absoluten Must-Read. IMHO der mit abstand beste Heyne-Zyklus der erschienen ist. Und es sind wirklich tolle Einzelbände. Damals als 6-Bänder erschienen gibts die mittlerweile auch ein "Ziegel-TB" mit 1216 Seiten.

Siehe http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=232281
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Olaf » Dienstag 27. Juli 2010, 10:51

Monos hat geschrieben:Danke Kringel. Kannst Du mir vielleicht noch ein paar Planetenromane empfehlen? Gibt es da "must read stuff?

Na ja, auf jeden Fall alle klassischen Atlan-Zeitabenteuer. Also die, in denen noch nicht ES seine Schmutzgriffel drin hat.
Dann auch die Seymour Alcolaya Geschichten. Guter Agentenstoff. Typischer Kneifel-Held.
Was mir auch gut gefallen hat, waren die Geschichten um die Söhne des Lichts und später mit dem Intergalactic Peace Corps. War H. G. Ewers im besten Sinne.
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon immer mal wieder » Dienstag 27. Juli 2010, 22:27

Olaf hat geschrieben:Was mir auch gut gefallen hat, waren die Geschichten um die Söhne des Lichts und später mit dem Intergalactic Peace Corps. War H. G. Ewers im besten Sinne.

Witzig, das halte ich zB. für völlig daneben. HGE schafft hier auf Basis der Serie seine eigene Serie in der Serie. Zum Teil völlig unkanonisch.

Aber man muss ihm natürlich auch zu gute halten, dass er Figuren wie Tengri Lethos nicht sterben lies bzw. Iruna von Bass-Teth erfand und sie in die Serie "einbrachte". Andererseits waren Dinge wie die Astrafischer dann zu abgespaced.
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Des_Orphan » Donnerstag 29. Juli 2010, 16:34

Monos hat geschrieben:Danke Kringel. Kannst Du mir vielleicht noch ein paar Planetenromane empfehlen? Gibt es da "must read stuff?


Ich persönlich fand die folgenden sehr gut:
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:PRTB236
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:PRTB246
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:PRTB265
Thomas Ziegler gehörte neben William Voltz u. K.H. Scheer einfach zu den 3 besten Autoren.
...und dann noch dieser hier:
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:PRTB340
Ist eine Art Prolog zu einem der besten Perry Rhodan Hefte überhaupt (http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:PR301)
Doch all das ist natürlich auch nur Geschmacksache :)
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon deval » Donnerstag 29. Juli 2010, 19:10

Die Ziegler TB fand ich auch gut und würde ich daher auch empfehlen.
PR-TB 236, PR-TB 246, PR-TB 265

Besonders angetan hatten es mir damals auch die Walty Klackton Romane von Ernst Vlcek.
PR-TB 114, PR-TB 120, PR-TB 135, PR-TB 145, PR-TB 172, PR-TB 182, PR-TB 200, PR-TB 205, PR-TB 214, PR-TB 231, PR-TB 299

Ferner gefielen mir immer die die Agentenromane um Mark Richter von Kurt Mahr.
PR-TB 143, PR-TB 126, PR-TB 129, PR-TB 136, PR-TB 143, PR-TB 150

Positiv habe ich auch die Seymour Alcolaya Bücher von Hans Kneifel in Erinnerung (PR-TB 23, PR-TB 31, PR-TB 32), sowie die
Einzelbände von Horst Hoffman PRTB 218 und William Volz PR-TB 37.
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Monos » Samstag 31. Juli 2010, 22:08

Besten Dank für die zahlreichen Empfehlungen. Ich habe mir jetzt mal den Lemuria-Zyklus zugelegt und bin nach den ersten 100 Seiten positiv überrascht.

-PF-
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Kringel » Sonntag 1. August 2010, 13:14

...und Band 1 ist IMO das zweitschwächste Buch des Zyklus! ;)
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Monos » Freitag 20. August 2010, 09:33

Kurzer Zwischenstand meiner Wiedereinstiegserfahrung: Auf eine Empfehlung hin habe ich mir Band 2522 ("Winter auf Wanderer") besorgt. Den Roman habe ich in einem Rutsch durchgelesen und es hat gleich wieder gefunkt. Jetzt steige ich mit 2550 wieder in die Erstauflage ein. Zudem will ich die 900er-Hefte, die seit Jahren ungelasen bei mir herumliegen endlich angehen. Den Lemuria-Zyklus habe ich vorerst unterbrochen - zu mühsam waren die ersten Seiten des zweiten Bandes. Herr Kneifels Hang zur schlecht geschriebenen Schwafelei ist offenbar nicht ganz mein Fall.

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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Kringel » Freitag 20. August 2010, 11:10

Schade - mit Band 3 geht's steil bergauf.
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Re: Ein paar Fragen eines potenziellen Wiedereinsteigers

Beitragvon Monos » Freitag 27. August 2010, 20:34

Kurzer Zwischenstand meiner Wiedereinstiegserfahrung Part II: Ich lese gerade den aktuellen Alaska-Roman der Erstauflage und konsumiere alternierend die 900er-Bände. Ich muss sagen, dass mich das Fieber zumindest wieder leicht gepackt hat und freue mich schon auf Jen Salik, die Ritter sowie die Orbiter und blicke gleichzeitig zweckoptimistisch in die Erstauflage-Zukunft.

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