[film] The Dark Knight Rises

Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon RoM » 8. August 2012 12:21

Vielleicht ist es in diesem Film nicht der Gegenspieler, sondern Batman/Bruce, der im Fokkus des Interesses steht?
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon breitsameter » 9. August 2012 21:39

heino hat geschrieben:Ich kopiere aus Faulheit einfach mal meine beim Wortvogelk geäußerte Kritik:

In vier Worten:Der Film ist kacke.


Ich formulier es mal um, damit es für mich zutrifft: Ich fand TDKR auch kacke. Aber ich kann denen zustimmen, die ihn mit Batman Begins auf eine Stufe gesetzt haben - den fand ich nämlich auch nicht gut. Mehr kommt noch, aber das muss ich erst noch alles sammeln und niederschreiben - entweder gleich hier, oder als nachgeschobene Filmkritik bei SF-Fan.de. Aber alles in allem ist mein Fazit: Ich war enttäuscht.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon Olaf » 9. August 2012 21:44

breitsameter hat geschrieben:
heino hat geschrieben:Ich kopiere aus Faulheit einfach mal meine beim Wortvogelk geäußerte Kritik:

In vier Worten:Der Film ist kacke.


Ich formulier es mal um, damit es für mich zutrifft: Ich fand TDKR auch kacke. Aber ich kann denen zustimmen, die ihn mit Batman Begins auf eine Stufe gesetzt haben - den fand ich nämlich auch nicht gut. Mehr kommt noch, aber das muss ich erst noch alles sammeln und niederschreiben - entweder gleich hier, oder als nachgeschobene Filmkritik bei SF-Fan.de. Aber alles in allem ist mein Fazit: Ich war enttäuscht.

Das beruhigt mich. Aber: Ich fand Batman begins besser.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon Pogopuschel » 11. August 2012 03:10

Ich hatte jetzt eine Woche, um in Ruhe über den Film nachzudenken, und komme zu dem Schluss, dass er ein Desaster ist. Hier passt einfach nichts zusammen. Als hätte Michael Bay einen Batman Film gedreht, nur dass der die Explosionen besser hinbekommen hätte.

Harry Knowles bringt es in seinem Totalverriss auf den Punkt. http://www.aintitcool.com/node/57109

Hier einige Kritikpunkte:

Die erste Hälfte wiederholt praktisch den Beginn von Batman Begins.

Die Bedrohung durch Bane wird in keiner Weise bedrohlich aufgebaut. Der ist einfach nur irgendein Terrorist mit bekloppter Maske.

Der Film ist sehr schlampig geschnitten und ihm gelingt es zu keiner Zeit dem Zuschauer anschaulich zu vermitteln, wie viel Zeit vergangen ist.

Tausend Polizisten werden alle an der gleichen Stelle für drei Monate eingeschlossen. Offenbar mit 20 Friseuren, ganz in der Nähe eines Underground-Waschsaloon. Nach drei Monaten sind die Uniformen noch in tadellosem Zustand und alle gut rasiert (hat etwa doch Damon Lindelof mit am Drehbuch gearbeitet?).

Die Müllabfuhr scheint in den drei Monaten Anarchie auch einwandfrei zu funktionieren. Schaut euch mal die Straßen von Neapel nach 2 Wochen ohne Müllabfuhr an.
Bane verfrachtet Batman im Handumdrehen in das Gefängnis am ***** der Welt (oder in Disneyland) und ich prompt wieder zurück, um die Stadt zu zerstören.

Batman muss nur die Öffnung erreichen und ist auch prompt und ohne Schwierigkeiten zurück in Gotham. Da hat ihm wohl ein Mitarbeiter von American Express, von den Pfeilen der Eingeborenen durchbohrt ... (alter Mittermeier-Witz)

Die Bedrohung durch eine Atombombe ist nun wirklich mehr als ausgelutscht. Auch wenn sie ständig durch die Stadt kutschiert wird. Und so bedrohlich kann sie ja dann gar nicht sein, wenn man nur ein Seil dran hängen muss, um sie per Helikopter (oder The Bat) aufs Meer hinaus zu fliegen. (Zumindest für diese Explosion hätte man Michael Bay engagieren sollen.)

Die Vorhersehbarkeit der Plotwendungen habe ich ja schon in meinem ersten Post erwähnt.

Die Kämpfe zwischen Batman und Bane sind so was von lahm. Obwohl er weiß, dass er körperlich unterlegen ist, kommt Batman nicht einmal auf die Idee, seine Gadgets zur Hilfe zu nehmen (die sowie den gesamten Film durch ignoriert werden). Im Spiel »Arkham Asylum« ist dieser Kampf wesentlich spektakulärer und cleverer inszeniert.

Hathaway ist toll als Catwoman, aber ihre Figur bleibt langweilig und leer. Keinerlei Hintergrund, keine emotionale Bindung zum Zuschauer.

Das wirkt alles nur wie halbherzig ins Blockbusterschema hineingepresst, ohne Sinn und Verstand. Es gibt einzelne gute Szenen und Ansätze, aber am Ende passt nichts zusammen. Es wird auch keinerlei emotionale Verbindung zu Zuschauer geschaffen (bis auf die Szenen mit Alfred). Mir ist es am Ende völlig egal, wer überlebt, wer gewinnt und ob die Bombe hochgeht. Das war in »The Dark Knight« wesentlich subtiler und besser inszeniert.
Als hätte Nolan gar keine Lust mehr auf den Film gehabt und Dienst nach Vorschrift abgeliefert.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon breitsameter » 11. August 2012 16:26

Pogopuschel hat geschrieben:Hier einige Kritikpunkte:


Wow, das ist wirklich fast exakt die Liste, die ich mir auch für meine Kritik aufgeschrieben habe.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon breitsameter » 11. August 2012 16:27

Eine interessante Idee, die der Artikel unten äußert: vielleicht deutet das doch von Nolan so nicht erwartete Ende von THE DARK KNIGHT RETURNS auf eine Verbindung mit SUPERMAN - MAN OF STEEL (Regie Zack Snyder, aber Christopher Nolan ist als Produzent mit an Bord) hin. Und für einen geplanten JLA -Film tauchen gerade ja auch wieder einmal jede Menge Gerüchte auf...

Was haltet Ihr von der Idee, dass TDKR zwar die Batman-Trilogie beendet, aber den Weg für die JLA eröffnet hat?

http://www.thehollywoodnews.com/2012/08/10/the-dark-knight-rises-climax-has-the-jla-movie-already-begun/
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon Ming der Grausame » 11. August 2012 17:12

breitsameter hat geschrieben:Was haltet Ihr von der Idee, dass TDKR zwar die Batman-Trilogie beendet, aber den Weg für die JLA eröffnet hat?

Nun, wenn seine Gerechtigkeitsliga genauso startet, wie The Dark Knight Rises endet, dann sehe ich da eher schwarz. SpOn und TAZ sind diesbezüglich doch eher einer Meinung: „monströser und ungewöhnlich erdrückender Brocken“ bzw. „stur tendenziösen Bearbeitung, die noch nicht mal als reaktionäre Provokation wirklich Sinn oder auch nur Spaß macht“ sind ja ziemlich eindeutig.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon heino » 12. August 2012 19:36

Olaf hat geschrieben:Das beruhigt mich. Aber: Ich fand Batman begins besser.


Ich auch :bier:

Und zur Theorie, dass TDKR zusammen mit Man of Steel den Weg zum JLA-Film bahnen könnte:das ginge in der Tat, wenn Gordon-Levitt zum neuen Batman würde (und nicht zur Person, die sein zweiter Vorname andeutet), aber da müsste dann das Publikum diese Umbesetzung erstmal schlucken und Warner müsste auf das von Nolan errichtete filmische Batman-Universum wirklich einen Dreck geben. Nicht, dass ich dieser Firma sowas nicht zutrauen würde :roll:
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon breitsameter » 24. August 2012 21:27

How THE DARK KNIGHT RISES should have ended:

http://bcove.me/8c5rchl1

Ja, einfach wahr. :beanie:
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon heino » 24. August 2012 23:21

breitsameter hat geschrieben:How THE DARK KNIGHT RISES should have ended:

http://bcove.me/8c5rchl1

Ja, einfach wahr. :beanie:


Und das sind nicht mal ein Drittel der grössten Dummheiten in dem Streifen :cry:
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon JimKnopff » 12. September 2012 08:17

L.N. Muhr hat geschrieben:
heino hat geschrieben:
TT hat geschrieben:So oder so: Bane ist hier ja durchaus symbolisch zu sehen, wie der ganze Film eigentlich politisches Manifest ist. Nolan greift nicht umsonst Elemente der französischen Revolution auf, mit ihren inszenierten Schauprozeßen und sinnlosen Massenhinrichtungen. (Sicher klingt da auch die Oktoberrevolution an, und ich meine, dass mindestens an einer Stelle Leans Schiwago zitiert wurde.) Bane ist stellvertretend für den entfesselten, aber ziellosen Volkszorn, der so leicht manipulierbar ist.

Als Figur ist er viel zu metaphorisch, als Metapher wiederum zu singulär - das ist in meinen Augen das Dilemma der Filmfigur Bane. Auf der intellektuellen Ebene finde ich das spannend, auf der emotionalen Ebene einfach nur als Zuschauer nervt es mich.


Endlich mal jemand dem das auch aufgefallen ist.
Sehr viele direkte Vergleiche zur franz. Revolution. Sei es in Szenen wie den Tribunalen sei es auf dem einem Kinoplakat wo Bane in eindeutiger Pose aus der franz. Revolution zu sehen ist.

Allerdings fehtl da irgendwie der Rückhalt der Bevölkerung.
Es wurde kurz am Anfang angedeutet (die Börsenszene wo grad wieder einer zocken war bevor Bane reinkam) aber Bane hat nie die Massen erreicht.

Da Nolan aber so viel Sorgfalt auf das Thema gelegt hat vermute ich, das entscheidende Szenen der Schere zum Opfer gefallen sind und auf dem directors Cut zu sehen sind.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon heino » 12. September 2012 10:19

JimKnopff hat geschrieben:
Da Nolan aber so viel Sorgfalt auf das Thema gelegt hat vermute ich, das entscheidende Szenen der Schere zum Opfer gefallen sind und auf dem directors Cut zu sehen sind.


Der DC ist bisher nur ein Gerücht und Nolan ist dafür bekannt, dass er bisher immer praktisch alles, was gedreht wurde, auch verwendet hat. Es gibt ja auch keine DC-Versionen seiner anderen Filme, mit Ausnahme von "Memento", der allerdings soweit ich weiß, nicht länger war, sondern in der Reihenfolge der Szenen umgeschnitten wurde, damit jeder verstehen konnte, in welchem zeitlichen Ablauf die Story sich entfaltete. Von daher glaube ich nicht, dass wir von TDKR je einen Director`s Cut sehen werden.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon Montag » 12. September 2012 11:46

Pogopuschel hat geschrieben:Ich hatte jetzt eine Woche, um in Ruhe über den Film nachzudenken, und komme zu dem Schluss, dass er ein Desaster ist. Hier passt einfach nichts zusammen. Als hätte Michael Bay einen Batman Film gedreht, nur dass der die Explosionen besser hinbekommen hätte.

Wie so oft im Fandom gibt es kein Mittelmaß. Entweder ist ein Film das neue Evangelium oder er taugt nichts/ist wie Michael Bay. Der neue Batman ist nicht so wunderbar wie ich erhofft hatte. Aber bei der Wahl zwischen TRansformers 3 und TDKR würde ich nicht mal ne Sekunde lang überlegen und mich für Batman entscheiden.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon heino » 12. September 2012 13:02

Montag hat geschrieben:Wie so oft im Fandom gibt es kein Mittelmaß. Entweder ist ein Film das neue Evangelium oder er taugt nichts/ist wie Michael Bay. Der neue Batman ist nicht so wunderbar wie ich erhofft hatte. Aber bei der Wahl zwischen TRansformers 3 und TDKR würde ich nicht mal ne Sekunde lang überlegen und mich für Batman entscheiden.


Nee, der ist natürlich immer noch weit besser als viele andere Filme aus diesem Bereich (z.B. Ghostrider, Elektra, The Spirit, Catwoman, Batman forever, Batman & Robin usw.). Aber Nolan muss sich hier an seinem eigenen Anspruch und an den beiden Vorgängerfilmen messen lassen und in meinem Augen versagt der Film da total. Man kann "Batman begins" ja durchaus für den schlechteren Film halten (was ich nicht tue), aber da hat sich Nolan nicht solche Logikfehler und Storylöcher geleistet. Und TDK fand ich einfach in jeder Hinsicht mitreißender als TDKR.
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Re: [film] The Dark Knight Rises

Beitragvon JimKnopff » 12. September 2012 13:03

heino hat geschrieben:
JimKnopff hat geschrieben:
Da Nolan aber so viel Sorgfalt auf das Thema gelegt hat vermute ich, das entscheidende Szenen der Schere zum Opfer gefallen sind und auf dem directors Cut zu sehen sind.


Der DC ist bisher nur ein Gerücht und Nolan ist dafür bekannt, dass er bisher immer praktisch alles, was gedreht wurde, auch verwendet hat. Es gibt ja auch keine DC-Versionen seiner anderen Filme, mit Ausnahme von "Memento", der allerdings soweit ich weiß, nicht länger war, sondern in der Reihenfolge der Szenen umgeschnitten wurde, damit jeder verstehen konnte, in welchem zeitlichen Ablauf die Story sich entfaltete. Von daher glaube ich nicht, dass wir von TDKR je einen Director`s Cut sehen werden.


scheint diesmal aber anders zu sein

http://www.batmannews.de/gothamglobe/gerucht-kommt-ein-tdkr-directors-cut
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