[Film] Man of Steel

Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Montag » 24. Juli 2012 00:01

Kringel hat geschrieben:Superman ist derart übermächtig, dass ein Lex Luthor als Gegner einfach nicht ausreicht - selbst dann nicht, wenn man irgendwelches Kryptonit in's Spiel bringt, also einen Kunstgriff einsetzt, um Supi auf Augenhöhe seiner Gegner herunterzwingen zu können.

Kann ich sehr gut nachvollziehen. Deshalb finde ich Superman-Geschichten auch so langweilig. Ich denke aber, dass es immer am besten geklappt hat, wenn gezeigt wurde, dass seine Kräfte nicht das Nonplusultra sind. Ich will hier nicht die Diskussion anfangen, ob Superman eigentlich nen schlauer Typ ist. Aber für mich war er das tendenziell eher nicht. Er löst seine Probleme durch die Anwendung seiner Kräfte, nicht seinen scharfen Verstand. Von daher muss man Lex nur schlau genug darstellen, dann ist er auch ein guter Gegner.
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon heino » 24. Juli 2012 10:10

Montag hat geschrieben: Ich will hier nicht die Diskussion anfangen, ob Superman eigentlich nen schlauer Typ ist. Aber für mich war er das tendenziell eher nicht. Er löst seine Probleme durch die Anwendung seiner Kräfte, nicht seinen scharfen Verstand. Von daher muss man Lex nur schlau genug darstellen, dann ist er auch ein guter Gegner.


Da sliegt wohl daran, dass Superman eben durch die extreme Ausprägung seiner Kräfte im Gegensatz zu z.B. Batman oder Atom meist nicht auf seinen Grips zurückgreifen muß. Das heißt abe rnicht, dass er dumm wäre. Als guter Reporter wäre das auch eher hinderlich :wink:
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Bully » 24. Juli 2012 12:44

Viele Geschichten kenne ich zwar nicht, aber mir gefallen die am besten, wo er seine Kräfte intelligent einsetzt. Intelligent, nicht willkürlich. ;) Zeitzurückdreh-Schrauben oder Stahlgerüste durch Rubbeln (!) magnetisch machen, fällt für mich unter Willkür. Mit Hitze- und Kälteblick Sachen manipulieren, die man nicht anfasst, ist intelligent.
Irgendwo war z.B. der Schlüssel zur Festung der Einsamkeit mal 20 m lang (und lag weit weg im Eis). Da hätte LL nicht mal so einfach reinmaschieren können, um kryptonische Technik zu klauen.
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Montag » 25. Juli 2012 13:04

heino hat geschrieben:Da sliegt wohl daran, dass Superman eben durch die extreme Ausprägung seiner Kräfte im Gegensatz zu z.B. Batman oder Atom meist nicht auf seinen Grips zurückgreifen muß. Das heißt abe rnicht, dass er dumm wäre. Als guter Reporter wäre das auch eher hinderlich :wink:

Das mag sein. Mir hat der Charakter einfach nie richtig was gegeben. Als Kind fand ich die Donner-Filme toll, weil Supes tolle Sachen machen konnte. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass er vom Charakter her sehr flach ist (Stimmt wahrscheinlich nicht). Von daher ist er vielleicht viel spannender als Schurke. Was wäre, wenn ein außerirdisches Superwesen als Gott über uns herrschen wollte? Wie würde man ihn besiegen (jaja ich weiß, genau das Gegenteil von Siegel-und-Schuster-Idee)?
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Uschi Zietsch » 25. Juli 2012 15:32

Montag hat geschrieben:Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass er vom Charakter her sehr flach ist (Stimmt wahrscheinlich nicht).

Doch.
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon L.N. Muhr » 25. Juli 2012 15:43

Alles eine Frage der Darstellung.

Ich zitiere mal mich selbst:

Wenn Superman Verkörperung des amerikanischen Traums ist, dann war der Fehler zu vieler Comicautoren der letzten Jahre, die Betonung eher auf „amerikanisch“ statt auf „Traum“ zu legen.

Superman, der unverwundbare Alleskönner, freilich gehört in ein traumhaft überzeichnetes Umfeld, in dem nicht die Frage im Raum steht, ob er am Ende siegreich aus der Situation heraus kommt, sondern wie.

Wie hervorragend das funktionieren kann, hat Morrison schon vor einigen Jahren mit der satirisch-elegischen Maxiserie „All-Star Superman“ bewiesen, ein quantenschaumig gequirlter Sci-Fi-Romp aus reinem vergnügen.


http://www.pannor.de/?p=1277

Als solches kann ich mir auch einen Superman-Film sehr gut vorstellen - wenn er die gängigen Pfade der Superhelden-Action verlässt und surreales Neuland betritt. Nur steht das im Moment nicht zu erwarten.
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Bully » 25. Juli 2012 16:57

"Superman, der Mann aus Flachstahl."

Klingt mehr nach Popkornkino als nach Charakterstudie, aber ICH würde in den Film reingehen. Klingt so schön ingenieurmäßig. :D
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon heino » 25. Juli 2012 20:30

Uschi Zietsch hat geschrieben:
Montag hat geschrieben:Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass er vom Charakter her sehr flach ist (Stimmt wahrscheinlich nicht).

Doch.



Würde ich so nicht unterschreiben. Wenn man ihn z.B. in "Kingdom come" betrachtet, hat Mark Waid da schon eine sehr interessante Figur draus gemacht. Sogar im Crossover "Superman/Gen13" kommt er sehr gut weg.
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Knochenmann » 26. Juli 2012 00:01

Superman definiert sich über seine Kräfte, nicht über seinen Charakter. Das ist in Kingdom Come nicht anders.
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Kringel » 26. Juli 2012 06:41

L.N. Muhr hat geschrieben:surreales Neuland

Superman gegen Bizarro in der Bizarro-Welt. Auf den Film warte ich ja schon seit Jahrzehnten.
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Uschi Zietsch » 26. Juli 2012 08:13

Knochenmann hat geschrieben:Superman definiert sich über seine Kräfte, nicht über seinen Charakter. Das ist in Kingdom Come nicht anders.

Batsie macht sich auch entsprechend lustig über ihn. Denn was er sich "ausgedacht" hat mit dem Gulag ist ja wohl voll in die Hose gegangen. Und ohne Batsie wären sie sauber am Ärmel gewesen. (Übrigens meine Lieblingsszene am Schluss: *flüster* "Shazam". *flüster* "Schnauze." :lol: )
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon heino » 26. Juli 2012 20:35

Knochenmann hat geschrieben:Superman definiert sich über seine Kräfte, nicht über seinen Charakter. Das ist in Kingdom Come nicht anders.


Was nichts daran ändert, dass eben sein Charakter da sehr schön in einem neuen Licht betrachtet wird, nicht seine Kräfte :wink:
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Uschi Zietsch » 26. Juli 2012 22:19

Das ja.
Hach, und die Grafiken von Alex Ross ... seufz ...
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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon Knochenmann » 5. Dezember 2012 12:48

Ein Filmplakat ist aufgetaucht. Obs echt ist oder nicht...

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Re: [Film] Man of Steel

Beitragvon breitsameter » 5. Dezember 2012 14:20

Knochenmann hat geschrieben:Ein Filmplakat ist aufgetaucht. Obs echt ist oder nicht...


Das ist echt.
Ein echter Mann friert nicht - er zittert nur aus Wut über die Kälte!
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