Die Romane von Andreas Brandhorst

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Re: Die Romane von Andreas Brandhorst

Beitragvon Gernot » 28. April 2012 00:36

@deval: Ich muss gleich weiter "spoilern":
Brandhorst spielt gern mit Zeitparadoxien, das ist mir bei den Kantaki- und Zeitkrieg-Romanen schon fast etwas zu viel geworden. Auch beim "Artefakt" sind diese sich in den Schwanz beißenden Katzen ein kleiner Minuspunkt im Handlungsaufbau. Vielleicht gibt es noch ein Argument, das ich beim Lesen übersehen habe, denn die Analogie zu deinem Beispiel mit dem Dreißigjährigen Krieg erscheint mir durchaus stimmig.
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Re: Die Romane von Andreas Brandhorst

Beitragvon Gernot » 28. April 2012 00:39

a3kHH hat geschrieben:Mich persönlich hat weniger die Space Opera fasziniert, als die begeisterte Fabulierwut, die aus jeder Zeile spricht. Und der weder deutsche noch amerikanische Stil.


Die Freude an der Fabulierwut teile ich voll und ganz!
Was sind für dich Kennzeichen eines deutschen bzw. amerikanischen Stils?
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Re: Die Romane von Andreas Brandhorst

Beitragvon derbenutzer » 21. Mai 2012 15:34

Der Thread wirkt zwar eher verlassen, aber: sei es drum! Andreas Brandhorst hat (lange her, *seufz*) bei mir seit den Terranauten einen dicken Stein im Brett und das dürfte so bleiben. Er schreibt praktisch immer sehr lesenswerte bis verdammt gute SF, nach meinem Geschmack könnte er manchmal einen Hauch wohldosierter Ironie beifügen (können das wirklich nur die Briten?), aber was soll 's. Artefakt ist gekauft, und ich freue mich darauf ...

LG
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Re: Die Romane von Andreas Brandhorst

Beitragvon a3kHH » 21. Mai 2012 18:05

Gernot hat geschrieben:Was sind für dich Kennzeichen eines deutschen bzw. amerikanischen Stils?


Ich hab' Dich nicht vergessen.
Ich beantworte Deine Frage bei der Rezension zu "Krieger der Stille". Vielleicht andersrum, aber ich versuche das mal. Warum ich damit noch nicht fertig bin, obwohl ich den Roman vor Wochen gelesen habe ? Wegen Deiner Frage ! Die ist nämlich absolut nicht-trivial. Deshalb dauert das.
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Re: Die Romane von Andreas Brandhorst

Beitragvon deval » 21. Mai 2012 19:05

Den Hinweis das Pierre Bordage ein Franzose ist spare ich mir mal.
Ich denke, das weißt du.
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Re: Die Romane von Andreas Brandhorst

Beitragvon a3kHH » 22. Mai 2012 09:26

deval hat geschrieben:Den Hinweis das Pierre Bordage ein Franzose ist spare ich mir mal.
Ich denke, das weißt du.


Klar.
Was mir bei (der übrigens sehr zu empfehlenden) französischen SF aufgefallen ist, ist der andere Stil im Gegensatz zu der deutschen oder angloamerikanischen SF. Andere Geschichte, anderer kultureller Background, andere Traditionen, literarisch ebenso wie kulturell. Und da versuche ich, diese oberflächliche Darstellung etwas mehr zu quantifizieren. Als literaturtheoretischer Laie habe ich da so meine Probleme mit, als Leser merke ich aber die Unterschiede der verschiedenen SF.
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Re: Die Romane von Andreas Brandhorst

Beitragvon deval » 22. Mai 2012 14:49

Ich lese ja gerade einen Brandhorst. Aber auch die Bücher von Eschbach habe ich in den
letzten Jahren gelesen. Ich könnte da gar keinen großen Unterschied zu amerikanischen
Autoren benennen.

In der Regel lese ich auch mehr als hauptsächlich SF aus Amerika oder England. Und jedes-
mal wenn ich einen Eschbach oder Brandhorst lese (oder gelesen habe) denke ich während
des Lesens oftmals -hey, das könnte auch ein Ami geschrieben haben-. Und das ist in der
Regel dann immer ein, für den deutschen Autoren, positiver Vergleich.

Vielleicht sollt ich einfach mal mehr SF aus anderen Ländern lesen. Aber, die Zeit ist be-
grenzt und irgendwie reizt mich der Osten oder Süden nicht wirklich.

Eine positive Ausnahme war für mich Eine Trillion Euro von Eschbach. Eine KG-Sammlung
europäischer Autoren.
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