Science Fiction am Ende?

Science Fiction in Buchform

Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon L.N. Muhr » 18. Mai 2012 13:52

Eher eine endliche, vektorierte Gerade. :-P
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon molosovsky » 18. Mai 2012 14:25

Vulgo: Sackgasse?

Grüße
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon L.N. Muhr » 18. Mai 2012 14:29

Zwingend. Wenn's ein Ende haben soll, das gute Ding.

Wenn man in der SF wie auf der Scheibe deren Rand erreichen könnte, fände ich das allerdings wiederum sehr spannend.
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Bully » 18. Mai 2012 17:44

L.N. Muhr hat geschrieben:Eher eine endliche, vektorierte Gerade. :-P

Noch schlimmer.
Aber Ansichtssache - wenn man sich umdreht, steht man plötzlich am Anfang der SF. Mathe ist tatsächlich manchmal in der Lage, Probleme zu lösen.
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Ming der Grausame » 18. Mai 2012 22:50

Also das möchte ich sehen, wie du dich auf eine vektorielle Gerade umdrehen willst. So etwas schafft meiner Meinung nach nur ein Engel oder bestenfalls auch ein Elf, aber ganz sicher kein Normalsterblicher.
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon molosovsky » 19. Mai 2012 06:16

Vorzeichen umkehren?

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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Jörg Isenberg » 19. Mai 2012 11:07

molosovsky hat geschrieben:@Jörg Isenberg:
Wunderbare Beiträge hier. Danke! — Es ist immer sehr spannend, wenn ein Thread mal so schön verläuft, dass die Teilnehmer (wie Du eben zuletzt) sich trauen, uneingeschüchtert Gedankengänge zu äußern. Wenn es nicht nur um das Hin- und Herhauen von Feststellungen und entsprechenden Stellungskampf geht, sondern die Ruhe da ist, auch mal eigenen Zwiespalt mitzuteilen (was ja schnell mal als Blöße zeigen aufgefasst werden kann), wenn Bespiegelungen aus verschiedenen Perspektiven möglich sind.


Das Kompliment gebe ich gern zurück.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass so ein Forum nicht der geeignetste Ort für einen tiefer in die Materie eindringenden Gedankenaustausch ist (naive Feststellung, gell?). Allzu oft werden bereits Ansätze niedergeblödelt, und es fällt mir schwer, den Faden wieder aufzunehmen. Nichts gegen Blödeleien einzuwenden, an geeigneter Stelle, zur passenden Zeit. Aber nicht selten werfe ich, zuallermeist als stiller Mitleser eines Threads, schließlich stirnrunzelnd schmunzelnd das Handtuch und suche mir – mit Bedauern - eine andere Beschäftigung (meine Freizeit ist knapp bemessen). Aber es kann ja nicht schaden, trotzdem hin und wieder zu versuchen, ein interessantes Thema einigermaßen sinnvoll zu beleuchten, auch, wenn ruhige, nachdenkliche Gelassenheit nicht Jedermanns Geschmack zu entsprechen scheint. Was tun, in einem solchen Fall? Durchmarschieren oder sich ausklinken? Letzteres schont sicherlich die Nerven und das Zeitkonto - bis das nächste interessante Thema auf den Tisch kommt ...
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Bully » 19. Mai 2012 14:05

molosovsky hat geschrieben:Vorzeichen umkehren?

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Geee-Nau.
Wir reden hier schließlich von Science-Fiction. :lol:
Ok, man würde sowas wie "Schubumkehr!" - "Rücksturz!" oder "Ich führe einen Vorzeichentausch durch, um meinem Eigenvektor eine 180°-Drehung hinzuzufügen!" oder so schreien müssen, damit es wirkt, aber genau so.

SF ist schon toll, aber Mathematik ist etwas wunderschönes.
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Ming der Grausame » 19. Mai 2012 14:53

molosovsky hat geschrieben:Vorzeichen umkehren?

Würde gehen, aber wie hat er sich überhaupt auf eine vektorielle Gerade befinden können? Ein Vektor lässt schließlich nicht sonderlich viel Platz dafür übrig...
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon molosovsky » 19. Mai 2012 16:15

Replik-Baukasten:
Nehmen wir an, ich bin gerade konzentriert und überhaupt schlau genug, dann würde ich jetzt eine gewitzte Erwiderung und Weiterspinnung des Vektor-Gägs anbringen, anhand z.B. dem hier recherchierbaren Wissens: Mehrdimensionale Normalverteilung.

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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Bully » 19. Mai 2012 16:22

Mit meinem euklidischen Dimensionssubstraktor habe ich die Anzahl meiner Dimensionen solange reduziert, bis sie genau 1 betrug. Muss man denn hier ständig den Erklärbär geben?

@molo: Mangel an Konzentration ist in dem Zustand das kleinste meiner Probleme. :D
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Gernot » 19. Mai 2012 18:43

An mehrere Dimensionen habe ich auch schon gedacht. Und damit möchte ich von den amüsanten, aber wie Jörg Isenberg treffend anmerkte, auch zeitraubenden Off-Topic-Verästelungen wieder zum Thema zurückkehren. Ich halte Science Fiction tatsächlich für eine vieldimensionale Sache, mit Freiheitsgraden in die unterschiedlichsten Richtungen und der Chance, diese in unterschiedlichsten Verhältnissen zu mischen. Vor William Gibson hätte beispielsweise kaum jemand gedacht, dass SF nicht nur im Weltraum spielen kann, sondern auch in virtuellen, computererzeugten Welten. Diese vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten machen mich optimistisch, dass das Genre überlebt. Ob es für immer und ewig Science Fiction heißen wird, ist nicht sicher, es ist mir aber auch egal, solange ich die Bücher, die mir gefallen, in den Regalen der Buchhandlungen noch finde.
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Marrak » 19. Mai 2012 21:04

An die Unken und ihre Rufe zum ewigen Schwanengesang, die (deutsche) Science Fiction sei (mal wieder) am Ende:

Bild

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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Ming der Grausame » 20. Mai 2012 00:08

Bully hat geschrieben:Mit meinem euklidischen Dimensionssubstraktor habe ich die Anzahl meiner Dimensionen solange reduziert, bis sie genau 1 betrug. Muss man denn hier ständig den Erklärbär geben?

Gut, das kann ich stehenlassen. Aber demnach wärest du doch unendlich dünn. Wie kann etwas unendlich Dünnes sich auf etwas ebenfalls unendlich Dünnes befinden? Und warum wirst du dabei nicht von der unendlich dünnen Geraden in etwas unendlich Dünneres zersäbelt? Oder liegt es nur an mein beschränktes Vorstellungsvermögen? Irgendwie muss ich bei der analytischen Geometrie etwas verschlafen haben...
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Re: Science Fiction am Ende?

Beitragvon Jörg Isenberg » 20. Mai 2012 13:54

Gernot hat geschrieben:An mehrere Dimensionen habe ich auch schon gedacht. Und damit möchte ich von den amüsanten, aber wie Jörg Isenberg treffend anmerkte, auch zeitraubenden Off-Topic-Verästelungen wieder zum Thema zurückkehren. Ich halte Science Fiction tatsächlich für eine vieldimensionale Sache, mit Freiheitsgraden in die unterschiedlichsten Richtungen und der Chance, diese in unterschiedlichsten Verhältnissen zu mischen. Vor William Gibson hätte beispielsweise kaum jemand gedacht, dass SF nicht nur im Weltraum spielen kann, sondern auch in virtuellen, computererzeugten Welten. Diese vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten machen mich optimistisch, dass das Genre überlebt. Ob es für immer und ewig Science Fiction heißen wird, ist nicht sicher, es ist mir aber auch egal, solange ich die Bücher, die mir gefallen, in den Regalen der Buchhandlungen noch finde.


„Science Fiction“ ist ein großartiger Sammelbegriff.
Und ich glaube nicht, dass „die“ SF bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, wunderbare Geschichten hervorzubringen. Einerseits hat „man“ in der Vergangenheit bestimmt „etwas“ übersehen, dass auch heute noch als ein Novum betrachtet werden könnte, also keine Variante von „irgendwas“ darstellt. Kaum vorstellbar? Aber es könnte doch sein, oder? Denn: Irgendwann wurde die SF durch einen „literarischen Flaschenhals“ (den Mainstream) gezwängt, und was seither ausgeschenkt wird, hat nur noch verdünnte Wirk- und Inhaltsstoffe. Die Dinge, die den Geschmack verursachen, müssten nochmals unter die Lupe genommen werden. Das ist mein Blickwinkel als Autor bezüglich des Schreibens von SF, und daraus ziehe ich mein persönliches Vergnügen. Und wenn es mir bisher nur gelungen ist, Varianten zu produzieren, schmälert das nicht meine Hartnäckigkeit bei der Suche. Der Weg ist das Ziel. :D
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