speddy hat geschrieben:Das ein oder andere hat durchaus seine Daseinsberechtigung (siehe Verblendung von Fincher).
Ich mag Fincher, ich mochte auch diesen Film, aber trotzdem war er komplett überflüssig. Der wurde nur produziert, weil Amerikaner scheinbar aus Prinzip nicht synchronisieren. Aber okay, das scheffelt halt Geld in die heimische Industrie. Ansonsten war er nicht nur zeitlich, sondern auch dramaturgisch sehr eng am Original.
speddy hat geschrieben:"Der ewige Krieg" von Scott zum Beispiel. Das wäre doch was. Aber an John Carter sieht man auch das Risiko neuer Filmstoffe.
Da möchte ich gern Einspruch erheben. "John Carter" ist alte, hausbackene Pulp-SF. Ich hab schon den Kopf geschüttelt, als ich die ersten Notizen zur Produktion gelesen habe ... "Das kann doch unmöglich ihr Ernst sein?!" Mal ehrlich - wer mir einen "John Carter" verkaufen will, begibt sich nahe an den Bereich, meinen Intellekt grob zu beleidigen. Ich hätte es eingesehen, wenn man eine Komödie daraus macht oder einen Kinder-/Jugendfilm, aber als SF-Epos, das ernstgenommen werden will, kann der Film nicht funktionieren!
"Der ewige Krieg" dagegen ist intelligente und aktuelle SF, das ist etwas ganz anderes.







