The Amazing Spider-Man

Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon breitsameter » 17. Juli 2012 10:26

Olaf hat geschrieben:Allerdings, Andy Garfield und Emma Stone waren schon gut, auch Martin Sheen hat mir gefallen als Onkel Ben.


Andrew Garfield funktioniert sogar überraschend gut als Peter Parker, aber es ist wie im Comic nach einem Autoren- und Zeichnerwechsel: er ist Peter Parker, aber anders interpretiert. Man könnte etwas quengeln, und sagen, dass Tobey Maguire den unbeholfenen Peter ohne Spinnenkräfte etwas glaubwürdiger hinbekommen hat, aber das sind Kleinigkeiten. (Und Emma Stone wirkt auch einfach zu erwachsen für diese Rolle...)

Olaf hat geschrieben:Aber insgesamt kein sehr guter Film.


Würde ich so nicht sagen (wäre das der erste Spider-Man-Kinofilm, dann wäre ich sehr begeistert gewesen!), aber er bietet in vielen Szenen nichts Neues - weder optisch, noch erzähltechnisch. Wie auch: die Originstory muss halt wieder erzählt werden. Und das nervt! :wand: Und Spider-Mans Netzschwingen durch New York wurde vielleicht tricktechnisch verbessert, aber auch nicht neu erfunden. Das Problem ist einfach, dass Sam Raimis Spider-Man schon sehr gut war und vieles sehr richtig gemacht hat (besonders der zweite).

Ich sag's mal so: vielleicht wird der nächste Amazing Spider-Man etwas eigenständiger. Es wäre wünschenswert.
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon Kringel » 17. Juli 2012 10:38

breitsameter hat geschrieben:wäre das der erste Spider-Man-Kinofilm, dann wäre ich sehr begeistert gewesen!

Mir geht's ähnlich - da ich Raimis Spidey-Filme schon kenne, war ich etwas enttäuscht, erneut eine doch sehr ähnliche Origin-Story vorgesetzt zu bekommen. Soll nicht heißen, dass der Film schlecht wäre - nur hätt's für mich halt keinen Neustart gebraucht. Teil 4 mit neuem Schauspieler-Ensemble und neuen Gegnern wäre mir lieber gewesen. Leider kommt die Bedrohung am Schluss...

...die Verechsung der Polizisten


nicht besonders gut rüber. Da nicht gezeigt wird, was

die verwandelten Menschen


anstellen (anscheinend gar nichts), verpufft das Ganze relativ wirkungslos.
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon breitsameter » 17. Juli 2012 10:44

Kringel hat geschrieben:verpufft das Ganze relativ wirkungslos.


Ja, so ist es. Dabei fand ich Rhys Ifans als Curt Connors durchaus gut - aber er konnte sein Können halt vor allem nur bei sein vielen Hin- und Herverwandlungen zeigen. :(
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon Oliver » 17. Juli 2012 12:33

breitsameter hat geschrieben:Das Problem ist einfach, dass Sam Raimis Spider-Man schon sehr gut war und vieles sehr richtig gemacht hat (besonders der zweite)

Die Klammern sind mir wichtig, da bin ich auch bei Dir. Im direkten Vergleich der Origin-Storys schneidet für mich der neue Film aber deutlich besser ab. Raimis erster "Spider-Man" litt schon sehr darunter, dass der Geschichte in der zweiten Hälfte sichtbar die Puste ausging, von den miserablen Effekten mal ganz zu schweigen. Obwohl Raimis Film exakt eine Viertelstunde kürzer war, kam er mir deutlich länger vor als der neue.
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon breitsameter » 17. Juli 2012 13:17

Oliver hat geschrieben:Raimis erster "Spider-Man" litt schon sehr darunter, dass der Geschichte in der zweiten Hälfte sichtbar die Puste ausging, von den miserablen Effekten mal ganz zu schweigen.


Nun ja, zwischen 2002 und 2012 liegen zehn Jahre Entwicklung in der Tricktechnik. Mir fiel der Unterschied nicht sonderlich auf, außer der Tatsache, dass sich die filmische Umsetzung von Spider-Mans Netzschwingen nicht geändert hat.

Was noch anzumerken wäre: Bitte Hollywood, möge dies vorerst der letzte Superhelden-Film sein, bei dem der/die Bösewicht/er eine böse Maschine auf der Spitze eines Wolkenkratzers angebracht haben. Das gab's zu oft, bitte nicht mehr machen und neue Ideen entwickeln!
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon Bully » 17. Juli 2012 13:21

Die werden sich Deinen Rat sicher zu Herzen nehmen, und den Pylon einer Brücke nehmen.
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon breitsameter » 17. Juli 2012 13:27

Bully hat geschrieben:Die werden sich Deinen Rat sicher zu Herzen nehmen, und den Pylon einer Brücke nehmen.


Aaaaaaaaaaaaaaaah! :wand:
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon Olaf » 17. Juli 2012 13:32

Bully hat geschrieben:Die werden sich Deinen Rat sicher zu Herzen nehmen, und den Pylon einer Brücke nehmen.

Verseuchung der Wasserversorgung vielleicht. Das wäre doch mal originell.
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon heino » 17. Juli 2012 14:03

Olaf hat geschrieben:Worauf die Szene im Abspann hinweisen soll, war uns beiden auch nicht so ganz klar.


das hat vermutlich niemand verstanden, nichtmal die Autoren :kopfkratz:
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon heino » 17. Juli 2012 14:06

breitsameter hat geschrieben: (Und Emma Watson wirkt auch einfach zu erwachsen für diese Rolle...)


Die gute Frau heißt Stone :wink:
Und Kirsten Dunst hat auch zu keinem Zeitpunkt wie eine Teenagerin gewírkt, daher hat mich das bei Miss Stone nicht gestört.
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon Olaf » 17. Juli 2012 14:08

heino hat geschrieben:
breitsameter hat geschrieben: (Und Emma Watson wirkt auch einfach zu erwachsen für diese Rolle...)


Die gute Frau heißt Stone :wink:
Und Kirsten Dunst hat auch zu keinem Zeitpunkt wie eine Teenagerin gewírkt, daher hat mich das bei Miss Stone nicht gestört.

ich hab mir aber auch bei Andy Garfield manches mal gedacht, daß er zu alt wirkt ...
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon heino » 17. Juli 2012 14:12

Olaf hat geschrieben:
heino hat geschrieben:Und Kirsten Dunst hat auch zu keinem Zeitpunkt wie eine Teenagerin gewírkt, daher hat mich das bei Miss Stone nicht gestört.

ich hab mir aber auch bei Andy Garfield manches mal gedacht, daß er zu alt wirkt ...


ich nicht, ganz im Gegenteil. Das fand ich bei Macguire und Dunst viel augenfälliger
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon Uschi Zietsch » 17. Juli 2012 16:25

Ich fand beide glaubhaft.
Und die Verechsung der Menschen fand ich auch doof, aber mei, es ist eine Comicverfilmung *achselzuck* an solchen Details stör ich mich bei diesen Filmen nicht.
Und im Gegensatz zu euch haben mir die Raimi-Filme null und nichtig gefallen, allem voran der unsägliche 1-Mimik-bescheuert-dreinguck-Toby. Den sollten sie zusammen mit Kirsten Stewart in einen Film setzen, in ein ganz großes Drama - das wäre bestimmt ein Spaß.

Auf FB hat George Takei übrigens, da hier Emma Watson genannt wurde, ein - ich glaube 16teiliges oder mehr Sheet gesetzt mit Emma Watsons Mimik und daneben zum Vergleich Kirsten Stewart. Ratet mal, wie viele letztere hatte ... ok, ich sags euch. Genauso viele wie Steven Seagal. :lol: Sag ich doch (im Snow White-Filmthread).
Emma Stone zeigt auch richtig gute Qualitäten, denke ich da etwa an "The Help".
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon Kringel » 18. Juli 2012 07:34

Oder "Zombieland". Wie sie da Woody Harrelson austrickst - herrlich.
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Re: The Amazing Spider-Man

Beitragvon Montag » 18. Juli 2012 08:55

Ich bin gestern rein gegangen und verärgert wieder rausgekommen. Nach dem Trailer hatte ich viel mehr erwartet. Vor allem habe ich auf eine inspirierte Neuinterpretation der Figur Spider-Man gehofft. Daraus wurde leider nichts. Es ist der erste Film einfach nochmal gedreht. Vielleicht sollte ich mich nicht wundern, dass Sony hier einen sehr konservativen Film abliefert. Ich hatte nur gehofft, dass er nicht dermaßen alle Genre-Klischee abhakt, die es da so gibt. Dadurch kam bei mir überhaupt keine Spannung auf, was für einen Film mit Überlänge nicht wirklich gut ist.
Vor allem der Bösewicht war das schlimmste wo gibt. Seine Motivation plötzlich die Bevölkerung von New York mit seiner Erfindung zu beglücken, kam für mich aus dem Nirgendwo. Aber natürlich muss der Mad Scientist die Welt bedrohen (die Szene mit den Rauchbomben kam wohl direkt aus dem letzten Planet der Affen). Naja, zum Glück gibt es ja das blaue Gegenmittel! Die Darstellung der Wissenschaft in diesem Film war mal wieder in die Kategorie Volksverblödung einzuordnen.
Und zum Ende wird wieder dieser "Wir können nicht zusammen sein"-Scheiß aufgewärmt, der mir schon bei Raimis Filmen so wahnsinnig auf den Wecker gegangen ist.

Hier noch ein paar positive Eindrücke:
- Andrew Garfield ist mir um länger sympathischer als good old Tobey
- Emma Stone und er haben viel Chemie und Witz
- Peter Parker ist am Anfang nicht so ein Loser wie bei Raimi
- Captain Stacy hat mir gefallen

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