Haute Cuisine und Essen

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Ulrich
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Haute Cuisine und Essen

Ungelesener Beitrag von Ulrich » 14. Juli 2004 14:00

Das Thema "Essen und Science Fiction" hatten wir noch nicht. Ich suche keine reine Aufzählung. Wer meint etwas Lustiges oder Interessantes zu wissen, schreibt es nieder.

Spontan fällt mir das aus Menschen gemachte Produkt Soylent Green aus dem Film "Jahr 2022.. die überleben wollen" ein. Und dann gibt es noch lebendiges Essen, wie die Muurt-Würmer der Blues. Und in "Silent Running" bevorzugt ein Astronaut die selbtangebaute Nahrung gegenüber dem synthetischen Essen und ist damit ein Anachronismus, denn auf der ganzen Erde gibt es keine natürliche Umwelt mehr.

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Kringel
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Ungelesener Beitrag von Kringel » 14. Juli 2004 14:13

2001 - Odyssee im Weltraum: Bowman und Poole essen "TV-Dinners" in der Schwerelosigkeit
Alien Nation - Spacecop LA 1991: Der außerirdische Polizist trinkt vergorene Milch und ist kurz danach genauso breit wie sein Partner, der Schnaps getrunken hat
Alien: John Hurt demonstriert eindrucksvoll die negativen Folgen schlechten Essens - seine Blähungen sind so explosiv, daß sein Bauch platzt (naja, stimmt so ja nicht)
Das 5. Element: Künstliche Nahrungsherstellung, sehr zur Freude von Leeloo
Das Schwarze Loch: Ein Captains-Dinner am Rande des Schwarzen Lochs
Demolition Man: Pizza Hut hat alle anderen Restaurants "geschluckt"
Die Fliege: Seth Brundle isst nur noch vorverdaute Nahrung
Die Matrix: Cypher bevorzugt virtuelle Nahrung
Die Zeitmaschine: Die Morlocks füttern die Eloi, bevor sie sie ihrerseits aufessen
Dune: Man muß immer erst schön den Giftschnüffler einsetzen, bevor man was isst!

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Ungelesener Beitrag von Kringel » 14. Juli 2004 14:16

Nicht zu vergessen Robocop, der nur noch Babybrei mag und Tron, wo die "Programme" sich von "Energie" ernähren!

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Tim
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Ungelesener Beitrag von Tim » 14. Juli 2004 15:39

Witzig fand ich immer die Essgewohnheiten von Jabba in Episode VI.

In existenz vertilgt Jude Law (ich weiss nicht mehr wie sein Charakter im Film hiess) irgendsoein genmanipuliertes Vieh und bastelt sich aus den Knochen eine Knarre mit der er den Koch erschiesst.

Jorge
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Re: Haute Cuisine und Essen

Ungelesener Beitrag von Jorge » 15. Juli 2004 22:52

Ulrich hat geschrieben:Wer meint etwas Lustiges oder Interessantes zu wissen, schreibt es nieder.
In A.E. van Vogts Geschichte "Das verzauberte Dorf"(Enchanted Village) stürzt die Rakete der ersten Marsexpedition ab:
Der einzige Überlebende irrt über die Oberfläche und stößt halbverhungert auf ein noch intaktes, vollautomatisches Dorf der ausgestorbenen Marsianer. Verzweifelt versucht er, die Automaten dazu zu bringen, für ihn genießbare Nahrung herzustellen(der Metabolismus der Marsianer ist gegenüber dem Menschen völlig unterschiedlich). Die Maschinen reagieren, aber anders als erwartet...
Tipp: Von dieser Story deutsche Zweitübersetzung lesen (erschienen in Terra Sonderband Nr.91), die Erstübersetzung läßt am Schluß einige Zeilen weg und beraubt die Geschichte so ihrer Schlußpointe.

Wahre Gourmets sind die Bewohner des Planeten Geta in Donald Kingsburys "Die Riten der Minne"(Courtship Rite), Nachkommen ehemals menschlicher Kolonisten. Da Pflanzen und Tiere biochemisch anders aufgebaut sind, sind sie erst nach mühsamer Zubereitung für den Menschen einigermaßen gefahrlos genießbar:
"Die Schwimmer waren achtbeinige, gepanzerte Geschöpfe von der Größe einer Männerfaust. ... In ihren Schalen durfte man sie nicht kochen, weil dann das Gift ihren ganzen Körper und somit auch das Fleisch durchtränkte; man mußte ihr Gehäuse aufbrechen und den Leib sorgsam zerteilen. Nur das Gehirn und die Kiemen waren eßbar ... Das übrige Muskelfleisch konnte gefahrlos verzehrt werden, wenn man es gemeinsam mit einer bestimmten Bakterienart in einem luftdicht verschlossenen Behälter modern ließ, bis es stank. Es gab Rezepte, durch deren Anwendung man die ölige Fauligkeit herauskochen oder überdecken konnte."
Nahrung ist also auf diesem Planeten ein kostbares Gut, weshalb Beerdigungen und Märkte etwas anders als auf der Erde sind:
"Der alte Tae war gehäutet, in Beize eingelegt, mit einer Füllung aus mit Insekten noch schmackhafter gemachtem Brot ausgestopft und dann als ganzes am Spieß gebraten worden. Am Abend des ersten Hochtages der Schädelwoche im Jahr der Gottesanbeterin, schnitt man ihn zu den Klängen eines eintönigen Gesangs an, sobald die Kohlen der Feuerstelle so dunkel waren wie Getas Sonne im Sandsturm, und legte seine Stücke in einer scharfen Soße vor, die jeder seiner dreiundachzig Söhne und jede seiner siebzig Töchter mit einem Löffelvoll eigenen Blutes gewürzt hatte."
"Oelita war neugierig auf den Besuch des Fleischmarktes. ... Noe erwarb ein kleines Gefäß mit zwei gepökelten Säuglingszungen. ... Leutselig plauderten sie über ihre Aufgaben, während sie sich mit dem Kadaver einer "Maschine" befaßten; diese Bezeichnung hatten die Kaiel anscheinend jenen genetischen Weibsungetümen gegeben, die ihnen die für die Kinderhorte bestimmten Säuglinge gebaren.
-Has`du Luscht auf`n schönes Stück von dem Schenkel hier? Wird dir`n Arm und`n Bein koschten, das kannst glaaben.- Der Mann lachte.
-War sie sehr alt?-
-Die hier, die werden wir erscht weischkochen müssen. Von der laafen wohl dreißig oder vierzig Bälger auf der Straaß rum.-
...
Jene Kinder, die starben, verzehrte man."

Na, Appetit bekommen :D ?
Darf`s noch ein wenig mehr sein?(Kann gerne noch ein paar lukullische Köstlichkeiten aus SF-Romanen heraussuchen).

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Ungelesener Beitrag von Gavin » 16. Juli 2004 01:26

igitt :)

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Nessuno
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Ungelesener Beitrag von Nessuno » 16. Juli 2004 09:22

... noch ein utopisches Kuriosum aus dem 14. Jh. In "Die Reisen des Ritters John Mandeville durch das Gelobte Land, Indien und China" wird die atlantische Insel Nacumara beschrieben. Die hundsköpfigen Bewohner verspeisen aus Sparsamkeitsgründen ihre Gefangenen - nicht bevor sie 300 Mal zu ihrem Gott - einem Ochsen - gebetet haben.

Nessuno
(dessen Credo "alles schon mal dagewesen" ist)
Omnis clocha clochabilis, in clocherio clochando, clochans clochativo clochare facit clochabiliter clochantes. Parisius habet clochas. Ergo gluc (Rabelais).

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micc

Ungelesener Beitrag von micc » 16. Juli 2004 09:42

Provencefans bzw. Fans der provencalischen Küche sei

"Ein Jahr in der Nähe von Proxima Centauri" von Michael Martin (Heyne SF 5111)

empfohlen.

Martin persifliert Peter Mayles "Mein Jahr in der Provence" auf eine sehr charmante Art, die auch Mayle-Leser mögen dürften.

Die entspannte Story spielt sich auf dem Planeten Provender ab, der für Gourmets über einen sagenhaften Ruf verfügt. Jegliche Lebensform ist eßbar, gar köstlich, sei sie mit Inteligenz gesegnet oder nicht.
Exakt wie in Mayles Buch beschrieben, richtet sich ein Ehepaar auf Provender ein, schließt Freundschaft mit den Nachbarn, hat Ärger mit Handwerkern und lernt die Köstlichkeiten des Planeten schätzen.
Die Pointe am Ende ist vorhersagbar, aber das tut dem Spaß keinn Abbruch.

Kein großes Buch, aber unterschätzt.

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Ungelesener Beitrag von Kringel » 16. Juli 2004 10:55

Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe: Nach dem übermäßigen Genuß von Kohlsuppe entstehen bei zwei französischen Rentnern Flatulenzen von derartiger Lautstärke, daß sie sogar auf dem Planeten Oxo vernommen werden können. Sie werden dort als Signal verstanden und einer der Oxoianer kommt auf die Erde.

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Ungelesener Beitrag von Grisel » 16. Juli 2004 16:21

Hi!

Bei C.J. Cherryhs Foreigner-Serie wird zB in der zweiten (unübersetzten) Trilogie die nur an synthetisches Essen gewohnte Schiffsmannschaft mit Zuckerln (candies?) freundlich gestimmt. Woraufhin sich einer beschwert, daß die Leute erst mit dem ungewohnten Zucker "high" gemacht werden, um sich dann mit dem ebenso neuen Tee wieder zu beruhigen.
Apropos Tee. Da gab es im ersten Buch "Foreigner/Fremdling" auch noch Ilisidis für Menschen unverträglichen Tee, mit dem sie Bren "aus Versehen" vergiftet.

Bye,

Grisel

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Ungelesener Beitrag von Ulrich » 16. Juli 2004 22:48

In H.G. Wells "Krieg der Welten" ernähren sich die Marsianer auf der Erde von den Menschen. Möglicher Grund dafür ist, dass es auf dem Mars eine dem Menschen körperlich ähnliche Spezies gibt, die als Nahrungsquelle für die Marsianer dient.

Jorge
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Ungelesener Beitrag von Jorge » 17. Juli 2004 20:44

In Larry Nivens Ringweltuniversum hat eine Spezies namens Thrint(auch Sklavenhalter genannt) lange vor der Entstehung des Menschen ein Reich begründet, das die gesamte Milchstraße umfaßt. Eine ihrer Hauptsklavenrassen(die Tnuctipun, in deren Sprache das Wort für Außerirdischer "Essen, das redet" bedeutet) leistet für sie biologische Entwicklungsarbeit und richtet auf bestimmten Planeten Ozeane zur Nahrungserzeugung her bzw züchtet bestimmte Nutztiere zur Fleischerzeugung(die sog. "Bandersnatchi" die bis auf das Skelett restlos genießbar sind). Außerdem verfügen die Bandersnatchi über ein besonders großes Gehirn, vordergründig weil die Thrint den Geschmack dieses Organs besonders schätzen und die Tnuctipun es daher vergrößert haben; in Wahrheit jedoch sind die Bandersnatchi wie viele andere Tnuctipunentwicklungen "trojanische Pferde", dazu gedacht, in einem schon lange geplanten Aufstand die Thrints zu vernichten(die Bandersnatchi verfügen aufgrund ihres großen Gehirns über Intelligenz und dienen den Tnuctipun als Spione und "5. Kolonne", außerdem sind sie dank ihrer künstlichen Entstehung immun gegen die mentale Sklavenhalterkraft der Thrint).
Nachdem in einem großen Krieg alles intelligente Leben in der Galaxis vernichtet wurde(durch eine Spezialwaffe der Thrints, die auch sie auslöschte) entwickelt sich aus der Nahrungsbrühe auf den herrenlos gewordenen Planeten der Thrint Leben, aus dem später mehrere intelligente Arten entstehen(die Pak Protektoren/Menschen, die Kzinti, usw). Da sie den gleichen biochemischen Aufbau besitzen, haben die Kzinti(die reine Fleischfresser sind) andere Rassen zum Fressen gern, besonders aber die Menschen("Affenfleisch ist eine Delikatesse"), was zu mehreren verheerenden Kriegen führt.
Die Kzinti haben besondere Tischmanieren:
"Es war ein großes Tier, zweimal so groß wie ein erwachsener Kzin ...es wog nach den Maßstäben der Menschen eine halbe Tonne... doch die beiden Brüder fraßen einen beachtlichen Teil davon, bevor sie begannen, den Rest in der abgezogenen Haut des Tieres zu verstauen. Nachdem dies erledigt war, ließen sie sich Zeit und genossen die Nacht und die erfolgreiche Jagd: Mit Steinen oder den Heften ihrer Wzai-Messer knackten sie Knochen, um an das Mark zu kommen; sie knabberten an Organen und Kaldaunen und kämmten sich gegenseitig getrocknetes Blut und Fleischfetzen aus dem Fell.
... Es war erstaunlich, wie weit das Blut einen Kzin beflecken konnte, wenn er den Kopf zu tief in den Abdomen der Beute steckte."(aus "Katzenmusik"(Man-Kzin Wars V), Novelle "In der Halle des Bergkönigs"(eine Hommage an den Film "Der Schatz der Sierra Madre" :D)

In "Planet der Abenteuer" von Jack Vance wird ein irdisches Raumschiff(das rätselhaften Signalen gefolgt ist) von einer Rakete vernichtet; der einzige Überlebende(Adam Reith) macht eine Notlandung und findet heraus, das auf dem Planeten vier verschiedene intelligente Arten leben(die Ureinwohner Pnume, die "zugewanderten" Dirdir, Wankh und Khasch -die sich noch in Alte, Blaue und Grüne Khasch aufgespalten haben- ), die einander in erbitterter Feindschaft gegenüberstehen. Außerdem herrscht jede Alienrasse über Menschen(die man vor langer Zeit von der Erde hierher gebracht hat), die sich ebenfalls in vielfältige Völker aufgespalten haben und seltsame Essgewohnheiten haben:
"Das Wirtshaus war dumpfig, und ein eigenartiger, beißender Geruch erfüllte es. Der Suppe, die als Abendessen in klobigen, grünen Glasterrinen aufgetragen wurde, entströmte ein ähnliches Aroma. Reith machte Anacho darauf aufmerksam; dieser ließ den Grauen -eine der zahllosen Menschenrassen- Bediensteten kommen und stellte ihm diesbezüglich hochnäsig eine Frage. Der Kellner deutete auf ein großes schwarzes Insekt, das über den Boden flitzte. -Die Pillendreher sind scharfe Geschöpfe und verbreiten einen furchtbaren Mief. Bevol -eine lokale Gottheit- hat uns damit eine wahre Landplage geschickt, bis wir uns die Tiere zunutze gemacht und sie nahrhaft gefunden haben. Jetzt können wir den Bedarf kaum mehr decken.-
... -Willst du damit sagen.., die Suppe?-
-Natürlich-, bejahte der Diener. -Die Suppe, das Brot, das Eingepökelte: alles schmeckt nach Pillendreher: wenn wir sie nicht zweckdienlich verwenden würden, würden sie uns auffressen; also machen wir aus der Not eine Tugend und reden uns ein, daß sie uns munden.-
Reith schob den Suppenteller von sich. ... Er seufzte tief, und da kein zweiter Gang aufgetragen wurde, würgte er die ranzige Suppe hinunter."

In Brian Stablefords "Der Schatz des schwarzen Planeten"(Rhapsody in Black) gibt es ähnliche Gaumenkitzel:
"Es war geraume Zeit her, daß ich etwas gegessen hatte, und das war nur Nahrungspaste gewesen. Ich glaubte nicht, daß es hier etwas Besseres geben würde. Normale Welten haben Ersatznahrungsmittel, und gute Welten haben echte Nahrungsmittel. Rhapsodia hatte nur die Austauschanlagen. Wahrscheinlich würden es noch dazu veraltete und wenig leistungsfähige Austauschanlagen sein. Ich versuchte, mir reizloseres Essen als Nahrungspaste vorzustellen, und zu meiner Überraschung fiel mir das leicht. Alle Welt beklagt sich über Nahrungspaste, aber alle Welt ißt sie. Es könnte schlimmeres geben.
... -Kann ich nicht etwas zu essen haben, bevor wir uns weiter unterhalten? Ich habe schon seit Tagen nichts mehr gehabt.-
-Hol ihm Suppe, Tob- sagte Bayon.
-Suppe?- staunte ich.
-Mit Wasser angerührter Dreck aus den Austauschanlagen- erklärte er.
... Tob kam zurück mit einer Schüssel voll halb aufgelöster Schmiere. Sie war nur lauwarm, aber es war etwas, womit ich das Loch in meinem Magen stopfen konnte, und ich löffelte es eilends hinunter."

Und in Gregory Benfords "Wider die Unendlichkeit"(Against Infinity) ernähren sich die Kolonisten von Ganymed hauptsächlich von gentechnisch erzeugten Lebensmitteln(echte wie natürlich gewachsene Pflanzen und Tiere sind astronomisch teuer) wie z.b dem Laurer:
"Das Laurerfleisch war gut - dicke Scheiben, geschnitten von dem alten Stück in Sidon, Fleisch, in dem noch Zellen aus dem ersten Puter steckten, der die Reise überlebt hatte. Jahrelang hatten die ursprünglichen Siedlerfamilien aus dem alten Mexiko von kaum etwas anderem gelebt.
... in Zuchttanks, wo Männer auf die ständig anwachsende Masse trägen Puterfleischs einhackten, so groß wie ein Geher und in fettigem Schleim dampfend."
So abwegig ist das ganze übrigens nicht, in der gestrigen(Freitag) Aspekte-Sendung wurden Forscher gezeigt, denen es gelungen ist, Muskelfleisch von Fröschen gentechnisch zu züchten, das ganze wurde dann Testessern vor laufender Kamera kredenzt.
Mmmmmmmhhhh.....

Grisel
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Ungelesener Beitrag von Grisel » 17. Juli 2004 22:20

Hi!

Eines ist mir noch eingefallen, Miles' unvergessliche Dinnerpary in "A civil campaign" von L.M. Bujold mit der "bug butter".

Bye,

Grisel

Jorge
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Ungelesener Beitrag von Jorge » 18. Juli 2004 20:36

Robert Wolff alias Jadawin und sein Kumpel Paul Janus Finnegan aka Kickaha sind in "Die Welt der tausend Ebenen" von Philip Jose Farmer öfters gezwungen, so manche Kröte(oder noch schlimmeres) zu schlucken.
Beispielsweise werden sie auf eine Welt verschlagen, die von einem gigantischen Einzeller bedeckt ist(und der Eindringlinge zum Fressen gern hat, im frühen Perry Rhodan Universum gab's ein ähnliches Vieh), da es dort nichts anderes zu essen gibt, sind sie gezwungen, Stücke aus der Oberfläche zu schneiden und zu essen:
"Das rohe Fleisch des Planetentiers war zäh, schleimig vor Eiter und übelriechend. Aber sie konnten es kauen und hinunterwürgen."
Es gelingt ihnen sogar, einen Tentakel des Planetentiers zu erbeuten:
"Das Fleisch war zäh, und ein beißender Geschmack haftete ihm an. ... Nachdem sie das Fleisch mehrere Male gegen einen Baumstumpf geschlagen hatten, wurde es genießbarer. Denoch konnte sich Wolff nicht gegen den Eindruck wehren, Gummi zu kauen."

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Ungelesener Beitrag von Ulrich » 19. Juli 2004 14:45

In der Serie "Die Besucher" gibt es Pillen, die sich in Essen verwandeln können.

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