Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Das Science-Fiction-Forum für alles, was den SF-Fan interessiert und bewegt!
Benutzeravatar
nodus
Fan
Fan
Beiträge: 28
Registriert: 26. Februar 2011 11:34
Bundesland: Berlin
Land: Deutschland
Liest zur Zeit: Isaac Asimov - Das galaktische Imperium
Stephen Baxter - Mission Ares
Greg Egan - Cybercity
Kontaktdaten:

Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von nodus » 11. Juni 2011 18:37

Hallo SF-Fans,

ich wollte eine Liste der Sci-Fi Klischees erstellen die gar keinen Sinn ergeben aber in jeder zweiten SF-Geschichte wiederverwendet werden, also außerirdische Monster, fliegende Autos, lärmende Raumschiffe etc.

Ihr wisst schon. Ich habe den Anfang getan aber würde gerne so viel wie möglich in einem Beitrag versammeln. Welche absurden Stereotypen fallen Euch noch ein?

Hier ist meine vorläufige Liste:
http://nodus.onreact.com/322/absurde-sc ... klischees/

Die Kriterien sollten Logik, Naturwissenschaft und Nachvollziehbarkeit sein. Wer etwas beiträgt kann auch gern mit einem Link zu einem Blog etc. erwähnt werden als Quelle sozusagen.
Andere Welten sind möglich - http://nodus.onreact.com/

Benutzeravatar
Pogopuschel
SMOF
SMOF
Beiträge: 3481
Registriert: 7. Juli 2004 23:34
Land: Deutschland
Wohnort: Westerwald

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel » 11. Juni 2011 19:15

Mir ist nicht ganz klar, warum ein fliegendes Auto in einer SF-Geschichte keinen Sinn macht. :kopfkratz: Nur weil es nach aktuellem Stand der Wissenschaft energiewirtschaftlich nicht möglich ist?
Du schreibst, "Die Kriterien sollten Logik, Naturwissenschaft und Nachvollziehbarkeit sein." Aber in deiner Liste tauchen eher Punkte auf, die Klischees sind, weil sie schon so oft verwendet wurden. "Aliens greifen die Erde an", ist doch nachvollziehbar.

Benutzeravatar
StevesBaby

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von StevesBaby » 11. Juni 2011 19:33

z. B. verrückte Wissenschaftler, die eine Zeitmaschine in ein Auto einbauen und damit McFlys leben komplett durcheinanderbringen. Vollkommen durchgeknallt. :-D

Wissenschaftler sind immer rational denkende Wesen und würden niemals eine Zeitmaschine bauen. :teufel:

Benutzeravatar
nodus
Fan
Fan
Beiträge: 28
Registriert: 26. Februar 2011 11:34
Bundesland: Berlin
Land: Deutschland
Liest zur Zeit: Isaac Asimov - Das galaktische Imperium
Stephen Baxter - Mission Ares
Greg Egan - Cybercity
Kontaktdaten:

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von nodus » 11. Juni 2011 20:42

Pogopuschel: So, dass habe ich befürchtet, das ich erst mal diskutieren muss bevor sich irgendwer überhaupt beteiligen will. Warum fliegende Autos Unsinn sind? Nicht weil wir sie noch nicht haben sondern weil das eine Hundert Jahre alte Idee ist die von einem linearen rein technischen Fortschritt ausgeht im Sinne von mehr, höher, schneller, weiter, technisierter.
Spätestens seit den 70er Jahren (Ölkrise) geht der Trend wieder vom Auto weg. Die Menschen wollen jetzt schon keine Autos mehr, erst recht nicht auch noch welche in der Luft. Nach neuesten Umfragen brauchen 80% der Stadtbewohner/innen zwischen 18 und 28 kein Auto nach eigenen Aussagen.
Zum Alien-Invasion Klischee: Das ist eher der US-Imperialismus projiziert auf fremde Spezies. Lem hat ein Nachwort zu Strugatzkis "Picknick am Wegesrand" verfasst wo er das virtuos auseinander nimmt. Vor Allem die Idee Aliens würden den enormen Aufwand einer interstellaren Invasion betreiben um dann von Abermilliarden ausgerechnet unseren Planeten mit einer gewaltigen Armee anzugreifen. Das ist eine ähnliche Denkweise wie damals als wir davon ausgingen, dass die Sonne sich um die Erde dreht weil wir ja schließlich die allerwichtigsten im Universum sind, hehe. Das war schon bei Krieg der Welten eher abstrus und die Idee wurde mit jedem Aufguss keinen Deut besser um bei Machwerken wie Battle L.A ihren vorläufigen Höhepunkt zu erreichen.

StevesBaby: Was denn jetzt, ist das ironisch gemeint?
Andere Welten sind möglich - http://nodus.onreact.com/

Benutzeravatar
Helge
BNF
BNF
Beiträge: 622
Registriert: 5. Mai 2004 09:49

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von Helge » 11. Juni 2011 21:02

Hallo Nodus, ich habe mir Deine verlinkte Liste angesehen und will hier mal im Detail darauf eingehen:

Außerirdische

* Außerirdische sind Monster
* Außerirdische haben Tentakeln
* Außerirdische sind hässlich

Es ist recht wahrscheinlich, dass Außerirdische sehr viel anders aussehen als wir und auf uns deshalb monströs und/oder hässlich wirken. Was soll daran nicht stimmen? Und die Tentakel - wo kommen die eigentlich vor außer in Witzzeichnungen oder Hentais?

* Außerirdische haben übernatürliche Kräfte
* Außerirdische wollen die Erde angreifen
* Außerirdische wollen unsere Rohstoffe
* Außerirdische wollen die Erde vernichten
* Außerirdische verstehen uns egal welche Sprache wir sprechen

Na, okay, die lasse ich mal gelten.

* Außerirdische sprechen immer nur eine Sprache

Nö, eigentlich nicht. Diverse verschiedene Aliensprachen gibts bei Star Wars, Star Trek, in vielen Einzelromanen usw. usf.

* Wir sind die guten, die Außerirdischen sind die bösen

Ist seit ein paar Jahrzehnten eigentlich auch nicht mehr allzuoft so, siehe z.B. E.T..

* Außerirdische sehen aus wie wir oder versuchen unsere Gestalt nachzuahmen

Es stört Dich, wenn sie monströs und hässlich sind, es stört Dich, wenn sie Tentakel haben, und wenn sie uns ähneln, stört es Dich auch? Dürfen Außerirdische überhaupt irgendwie aussehen oder müssen sie unsichtbar sein?

* Außerirdische sind uns technisch überlegen

Bei solchen, die zur Erde kommen, geht das nun mal schlecht anders - wie sonst sollten sie herkommen?

* Außerirdische beherrschen die Telepathie

Dieses "Klischee" kommt eigentlich ausgesprochen selten vor. Und so selten, wie es vorkommt, habe ich kein Problem damit, das für möglich zu halten.

* Außerirdische haben Roboter wir nicht

Auch wieder ein seltsames "Klischee", das mir noch nie begegnet ist.


Raumschiffe

* Raumschiffe sehen aus wie Ufos, am besten rund
* Raumschiffe haben sichtbare Waffen die wie konventionelle Geschütze aussehen
* Raumschiffe machen Lärm im Weltraum

Naja, die drei sind okay.

* Raumschiffe fliegen mit “Hyperantrieb” also weitaus schneller als das Licht

Anders ist interstellare Raumfahrt nun mal kaum möglich. Also muss diese fiktive Möglichkeit nun mal her. Es heißt ja schließlich Science Fiction.

* Raumschiffe beherbergen Atomreaktoren oder ähnliches

Was sollten sie denn sonst haben - Dampfmaschinen und Kohlebunker?

* Raumschiffe sind riesig und bedrohlich und ähneln heutigen Panzerwagen

Also, rund dürfen sie nicht sein, groß dürfen sie nicht sein, bedrohlich dürfen sie nicht wirken und keinem Panzerwagen ähneln ...



Fortschritt

* In Städten der Zukunft wimmelt es von fliegenden Autos

Und was spricht dagegen?

* Futuristische Städte müssen aus Wolkenkratzern bestehen

Okay, das dürfte öfter mal anders sein.

* In der Zukunft gibt es kein grün mehr

Im letzten halben Jahrhundert kommt dieses Klischee eigentlich nur noch recht selten vor.

* Der Fortschritt der Menschheit ist ein rein technologischer
* Die Technologie der Zukunft äußert sich vor Allem in Waffensystemen
* Wir bekämpfen die Außerirdischen durch die Armee, vor Allem die US Army

Naja, okay - diese Klischees kommen aber eigentlich auch nur in SF der untersten Schublade vor.



Naturgesetze und Technologie

* Bei Zeitreisen treffen wir uns selbst und verändern die Geschichte

Solange keiner eine Zeitreise unternommen hat, wissen wir nicht, ob das so ist. Wieso also nicht?

* Im Weltraum gibt es keine Schwerelosigkeit

Dieses "Klischee" ist mir überhaupt noch nie begegnet. In Raumschiffen gibt es öfter mal künstliche Gravitation, aber bei Szenen im freien Raum herrscht immer Schwerelosigkeit.

* Roboter sind Kampfmaschinen

Das ist zumindest ein Schwerpunkt in der heute real existierenden Roboterentwicklung (siehe z.B. Big Dog von Boston Dynamics). Wieso müsste das in der Zukunft anders sein?

* Roboter wollen menschlich sein
* Roboter sind entweder unsere Diener oder unsere Feinde

Und wieder mal: Unsere Diener sollen sie nicht sein (Wieso um alles in der Welt? Wozu sonst sollte man Roboter bauen?), unsere Feinde auch nicht und unsere Mit"menschen" auch nicht. Was bleibt denn da noch übrig?

* Roboter sehen aus wie Menschen oder andere Lebewesen

Was spricht denn da nun wieder dagegen? Die Verwendung solch naheliegender und in der Natur schon funktionierender Formen nennt sich Bionik und ist noch nicht mal mehr etwas Neues.

* Die Zukunft ist vor Allem dank Technologie als solche erkennbar

Naja, okay, das ist recht oft so.

Ein paar Sachen sind okay, aber insgesamt finde ich die Liste recht unausgegoren.

Ein Klischee, wenn man das so nennen kann, vielleicht auch eine Schlampigkeit: Zukunftstechnik wird oft genauso dargestellt oder beschrieben wie die derzeit existierende, nur mehr davon und im Weltraum - stinknormale Schalttafeln, Bildschirme usw. und ist dadurch von Anfang an ganz automatisch unglaubwürdig.

P.S.: Ich habe gerade entdeckt, dass Du inzwischen noch einen Beitrag geschrieben hast; dazu noch schnell:
Zitat:
"Spätestens seit den 70er Jahren (Ölkrise) geht der Trend wieder vom Auto weg. Die Menschen wollen jetzt schon keine Autos mehr, erst recht nicht auch noch welche in der Luft."

Hast Du Dir mal die Verkaufs- und Zulassungszahlen von Autos in den letzten Jahrzehnten angeschaut?
Ausreichend hochentwickelte Magie ist nicht von Technologie zu unterscheiden.

Benutzeravatar
Pogopuschel
SMOF
SMOF
Beiträge: 3481
Registriert: 7. Juli 2004 23:34
Land: Deutschland
Wohnort: Westerwald

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel » 11. Juni 2011 21:26

nodus hat geschrieben:Pogopuschel: So, dass habe ich befürchtet, das ich erst mal diskutieren muss bevor sich irgendwer überhaupt beteiligen will. Warum fliegende Autos Unsinn sind? Nicht weil wir sie noch nicht haben sondern weil das eine Hundert Jahre alte Idee ist die von einem linearen rein technischen Fortschritt ausgeht im Sinne von mehr, höher, schneller, weiter, technisierter.
Spätestens seit den 70er Jahren (Ölkrise) geht der Trend wieder vom Auto weg. Die Menschen wollen jetzt schon keine Autos mehr, erst recht nicht auch noch welche in der Luft. Nach neuesten Umfragen brauchen 80% der Stadtbewohner/innen zwischen 18 und 28 kein Auto nach eigenen Aussagen.
Zum Alien-Invasion Klischee: Das ist eher der US-Imperialismus projiziert auf fremde Spezies. Lem hat ein Nachwort zu Strugatzkis "Picknick am Wegesrand" verfasst wo er das virtuos auseinander nimmt. Vor Allem die Idee Aliens würden den enormen Aufwand einer interstellaren Invasion betreiben um dann von Abermilliarden ausgerechnet unseren Planeten mit einer gewaltigen Armee anzugreifen. Das ist eine ähnliche Denkweise wie damals als wir davon ausgingen, dass die Sonne sich um die Erde dreht weil wir ja schließlich die allerwichtigsten im Universum sind, hehe. Das war schon bei Krieg der Welten eher abstrus und die Idee wurde mit jedem Aufguss keinen Deut besser um bei Machwerken wie Battle L.A ihren vorläufigen Höhepunkt zu erreichen.
Das mit den Autos ist vielleicht ein gefühlter Trend für Deutschland, aber in der Mehrheit der Länder, vor allem der sogenannten Schwellenländer wie z.B. Brasilien, Indien, China usw., geht der Autoboom doch erst richtig los. Ein weiteres Klischee ist vermutlich der auf Amerika- bzw. "den Westen" zentrierte Blick (aktuelle noble Ausnahme ist "Biokrieg").

Imperialismus gab es auch schon bei de Römern. Das ist keine amerikanische Erfindung. Die Geschichte zeigt, sobald eine höher entwickelte Gesellschaft auf eine Gesellschaft trifft, die im Prozess der Zivilisation weiter unten steht, endete es irgendwann in Blut, Unterdrückung, Ausbeutung und Ausrottung. Da halte ich es nicht für ein Klischee, wenn mal die gesamte Menscheit (inklusive USA) mal in der Position des Unterdrückten landet.
Es gibt ja auch durchaus subtilere Invasionszenarien als in "Battle L.A.". Z. B. "Mars Attacks" :D

Benutzeravatar
Stormking
SMOF
SMOF
Beiträge: 1041
Registriert: 13. August 2003 12:32
Land: Deutschland
Wohnort: Frankfurt am Main

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von Stormking » 11. Juni 2011 21:40

nodus hat geschrieben: Zum Alien-Invasion Klischee: Das ist eher der US-Imperialismus projiziert auf fremde Spezies. Lem hat ein Nachwort zu Strugatzkis "Picknick am Wegesrand" verfasst wo er das virtuos auseinander nimmt. Vor Allem die Idee Aliens würden den enormen Aufwand einer interstellaren Invasion betreiben um dann von Abermilliarden ausgerechnet unseren Planeten mit einer gewaltigen Armee anzugreifen. Das ist eine ähnliche Denkweise wie damals als wir davon ausgingen, dass die Sonne sich um die Erde dreht weil wir ja schließlich die allerwichtigsten im Universum sind, hehe.
Lem hatte auch nicht immer Recht, auch wenn er gerne so tat. So hat z.B. Stephen Baxter in seinem Roman "Raum" plausible Gründe für einen Alien-Angriff angeführt.

Benutzeravatar
nodus
Fan
Fan
Beiträge: 28
Registriert: 26. Februar 2011 11:34
Bundesland: Berlin
Land: Deutschland
Liest zur Zeit: Isaac Asimov - Das galaktische Imperium
Stephen Baxter - Mission Ares
Greg Egan - Cybercity
Kontaktdaten:

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von nodus » 11. Juni 2011 22:32

Helge hat geschrieben:Hallo Nodus, ich habe mir Deine verlinkte Liste angesehen und will hier mal im Detail darauf eingehen:

Außerirdische

* Außerirdische sind Monster
* Außerirdische haben Tentakeln
* Außerirdische sind hässlich

Es ist recht wahrscheinlich, dass Außerirdische sehr viel anders aussehen als wir und auf uns deshalb monströs und/oder hässlich wirken. Was soll daran nicht stimmen?
Weil es viel wahrscheinlicher ist, dass sie z.b niedlich aussehen, wie Delphine, Pinguine oder Koalabären etwa. Wie viele Spezies kennst Du die gruselig aussehen? Selbst Raubtiere wie Adler, Löwen oder Bären sehen nicht aus wie Monster. Außerirdische würden sicherlich anders aussehen aber wohl kaum wie die blutrünstigen Monster als die sie karikiert werden. Das ist wie damals als die Indianer als Monster dargestellt wurden.

Helge hat geschrieben:Und die Tentakel - wo kommen die eigentlich vor außer in Witzzeichnungen oder Hentais?


Krieg der Welten etwa, die Neuverfilmung.

Helge hat geschrieben: * Außerirdische sprechen immer nur eine Sprache

Nö, eigentlich nicht. Diverse verschiedene Aliensprachen gibts bei Star Wars, Star Trek, in vielen Einzelromanen usw. usf.
Also Du meinst die Klingonen sprechen klingonisch, die Romulaner romulanisch und die Menschen sprechen menschlich oder irdisch? Es ist doch idiotisch anzunehmen, dass eine fremde Spezies nur eine Sprache kennt wenn wir einige Hundert haben. Das ist nur so arg vereinfacht weil das Medium Film oder Buch sonst zu komplex wäre.

Helge hat geschrieben: * Wir sind die guten, die Außerirdischen sind die bösen

Ist seit ein paar Jahrzehnten eigentlich auch nicht mehr allzuoft so, siehe z.B. E.T..
Es gibt doch eine ganze Welle von Filme der Art "fiese Außerirdische greifen an".

Helge hat geschrieben: * Außerirdische sehen aus wie wir oder versuchen unsere Gestalt nachzuahmen

Es stört Dich, wenn sie monströs und hässlich sind, es stört Dich, wenn sie Tentakel haben, und wenn sie uns ähneln, stört es Dich auch? Dürfen Außerirdische überhaupt irgendwie aussehen oder müssen sie unsichtbar sein?
Na weil eben nicht nur schwarz und weiß gibt. Es ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen, dass Außerirdische entweder zähnefletschende Bestien sind oder aber wie wir auf zwei Beinen herumlaufen, Hände, Kopf, Auen und Ohren wie wir haben. Wie gesagt Aliens sehen sicherlich anders aus aber nicht automatisch gruselig. Das ist wieder nur Projektion unserer Ängste bzw. unser Humanzentrismus bzw. die Einfallslosigkeit der SF-Schreiberlinge.

Helge hat geschrieben: * Außerirdische sind uns technisch überlegen

Bei solchen, die zur Erde kommen, geht das nun mal schlecht anders - wie sonst sollten sie herkommen?
Ja, aber warum sollten sie denn überhaupt zu uns kommen? Wenn es solche Gründe gibt warum sind sie dann längst nicht da? Weil statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit von gleichzeitig lebenden Raumfahrenden Spezies sehr gering ist. Das Universum ist Milliarden Jahre alt, Unsere Zivilisation gerade mal einige Tausend. Viel wahrscheinlicher ist es einen Planeten mit etwaigen Mikroben zu entdecken als einen mit intelligenten Lebewesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns jemand entdeckt und dann auch noch unbedingt besuchen will ist mikroskopisch.
Der wahrscheinlichste Fall ist, dass wir irgendwann Mal selbst aufbrechen und eben diese Mikroben in der Umgebung von einigen Lichtjahren finden.

Helge hat geschrieben: * Außerirdische beherrschen die Telepathie

Dieses "Klischee" kommt eigentlich ausgesprochen selten vor. Und so selten, wie es vorkommt, habe ich kein Problem damit, das für möglich zu halten.


Auch hier ist es viel wahrscheinlicher, dass wir telepathische Fähigkeiten entwickeln, als dass wir intelligente Aliens finden die auch noch nicht nur Englisch oder Deutsch verstehen sondern sogar unsere Gedanken lesen können.


Helge hat geschrieben: * Außerirdische haben Roboter wir nicht

Auch wieder ein seltsames "Klischee", das mir noch nie begegnet ist.


Na dann schau Dir die Invasionsarmeen mit ihren Kampfrobotern an und die Heldenhaften Erdlinge die sich ihnen mit Maschinengewehren entgegen stellen.




Helge hat geschrieben: * Raumschiffe fliegen mit “Hyperantrieb” also weitaus schneller als das Licht

Anders ist interstellare Raumfahrt nun mal kaum möglich. Also muss diese fiktive Möglichkeit nun mal her. Es heißt ja schließlich Science Fiction.
Bereits jetzt ist die Lichtsegel-Technologie soweit, dass interstellare Reisen mit Beinahe-Lichtgeschwindigkeit machbar scheinen. Ein etwaiger Hyperantrieb ist derzeit vor Allem Fiction und null Science.

Helge hat geschrieben: * Raumschiffe beherbergen Atomreaktoren oder ähnliches

Was sollten sie denn sonst haben - Dampfmaschinen und Kohlebunker?
Also bei jedem Start eine atomare Verseuchung riskieren? So Fukushima hoch 10? Das hat man sich in den Fünfziger Jahren sich so vorgestellt.

Helge hat geschrieben: * Raumschiffe sind riesig und bedrohlich und ähneln heutigen Panzerwagen

Also, rund dürfen sie nicht sein, groß dürfen sie nicht sein, bedrohlich dürfen sie nicht wirken und keinem Panzerwagen ähneln ...
Ja, warum sollen sie lächerlich oder bedrohlich wirken? Viel eher ist wahrscheinlich, dass sie total geschmeidig und hoch entwickelt wirken statt wie wie Untertassen oder klobige Blechkisten. Oder sehen Flugzeuge und Autos auch meist so aus? Es gibt keinen Grund Raumschiffe auf solche Klischees zu reduzieren.


Helge hat geschrieben: Fortschritt

* In Städten der Zukunft wimmelt es von fliegenden Autos

Und was spricht dagegen?
Habe ich schon weiter oben ausführlich erklärt.


Helge hat geschrieben: Naturgesetze und Technologie

* Bei Zeitreisen treffen wir uns selbst und verändern die Geschichte

Solange keiner eine Zeitreise unternommen hat, wissen wir nicht, ob das so ist. Wieso also nicht?
Weil das physikalisch nicht möglich ist. Eine Zeitreise an sich schon, allerdings würdest Du das Geschehen trotzdem nur beobachten können weil es ja bereits geschehen ist. In "Die Frau des Zeitreisenden" ist es ganz gut dargestellt.

Helge hat geschrieben: * Im Weltraum gibt es keine Schwerelosigkeit

Dieses "Klischee" ist mir überhaupt noch nie begegnet. In Raumschiffen gibt es öfter mal künstliche Gravitation, aber bei Szenen im freien Raum herrscht immer Schwerelosigkeit.
Naja, schon in Raumschiffen. Da die Produktionskosten für Schwerelosigkeit im Film noch zu hoch sind wird das immer mit künstlicher Gravitation erklärt. Aber ich sehe das noch sehr lange nicht kommen. Das heißt es ist ein billiger Trick das so weg zu denken. Ist wie mit dem Hyperantrieb.

Helge hat geschrieben: * Roboter sind Kampfmaschinen

Das ist zumindest ein Schwerpunkt in der heute real existierenden Roboterentwicklung (siehe z.B. Big Dog von Boston Dynamics). Wieso müsste das in der Zukunft anders sein?

* Roboter wollen menschlich sein
* Roboter sind entweder unsere Diener oder unsere Feinde

Und wieder mal: Unsere Diener sollen sie nicht sein (Wieso um alles in der Welt? Wozu sonst sollte man Roboter bauen?), unsere Feinde auch nicht und unsere Mit"menschen" auch nicht. Was bleibt denn da noch übrig?

* Roboter sehen aus wie Menschen oder andere Lebewesen

Was spricht denn da nun wieder dagegen? Die Verwendung solch naheliegender und in der Natur schon funktionierender Formen nennt sich Bionik und ist noch nicht mal mehr etwas Neues.
Roboter als Butler oder Killermaschinen zu zeigen ist abwegig weil wir schon heute mit Robotern ganz anderer Art umgeben sind. Die Produktion wird heutzutage weitgehend von Robotern erledigt. Und diese sehen weder aus wie Menschen noch sind sie eigenständig denkende Wesen die auf einem Schlachtfeld bestehen könnten oder auch nur eben als Butler. Kampfroboter sind bessere Minen oder Selbstschussanlagen und auch Industrieroboter sehen einfach wie Maschinen aus. Da gilt Form Follows Function wie allgemein beim Design, alles andere ist Kitsch und nur ein Randphänomen.


Helge hat geschrieben: Ein paar Sachen sind okay, aber insgesamt finde ich die Liste recht unausgegoren.

Ein Klischee, wenn man das so nennen kann, vielleicht auch eine Schlampigkeit: Zukunftstechnik wird oft genauso dargestellt oder beschrieben wie die derzeit existierende, nur mehr davon und im Weltraum - stinknormale Schalttafeln, Bildschirme usw. und ist dadurch von Anfang an ganz automatisch unglaubwürdig.
Genau so etwas suche ich. Statt meine Vorschläge zu zerreden würde ich um mehr solcher Beiträge bitten.

Helge hat geschrieben: P.S.: Ich habe gerade entdeckt, dass Du inzwischen noch einen Beitrag geschrieben hast; dazu noch schnell:
Zitat:
"Spätestens seit den 70er Jahren (Ölkrise) geht der Trend wieder vom Auto weg. Die Menschen wollen jetzt schon keine Autos mehr, erst recht nicht auch noch welche in der Luft."

Hast Du Dir mal die Verkaufs- und Zulassungszahlen von Autos in den letzten Jahrzehnten angeschaut?
Ja, und die fünfspurigen Autobahnen in China sind bereits jetzt dauernd verstopft. Das ist wie mit der Tabakindustrie, die versucht noch die unterentwickelten Länder zu erobern aber eigentlich ist sie weg vom Fenster und der Fortschritt wird sie bald auch dort einholen.
Andere Welten sind möglich - http://nodus.onreact.com/

Benutzeravatar
nodus
Fan
Fan
Beiträge: 28
Registriert: 26. Februar 2011 11:34
Bundesland: Berlin
Land: Deutschland
Liest zur Zeit: Isaac Asimov - Das galaktische Imperium
Stephen Baxter - Mission Ares
Greg Egan - Cybercity
Kontaktdaten:

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von nodus » 11. Juni 2011 22:39

Stormking hat geschrieben:
nodus hat geschrieben: Zum Alien-Invasion Klischee: Das ist eher der US-Imperialismus projiziert auf fremde Spezies. Lem hat ein Nachwort zu Strugatzkis "Picknick am Wegesrand" verfasst wo er das virtuos auseinander nimmt. Vor Allem die Idee Aliens würden den enormen Aufwand einer interstellaren Invasion betreiben um dann von Abermilliarden ausgerechnet unseren Planeten mit einer gewaltigen Armee anzugreifen. Das ist eine ähnliche Denkweise wie damals als wir davon ausgingen, dass die Sonne sich um die Erde dreht weil wir ja schließlich die allerwichtigsten im Universum sind, hehe.
Lem hatte auch nicht immer Recht, auch wenn er gerne so tat. So hat z.B. Stephen Baxter in seinem Roman "Raum" plausible Gründe für einen Alien-Angriff angeführt.
Der da wäre?
Andere Welten sind möglich - http://nodus.onreact.com/

Benutzeravatar
nodus
Fan
Fan
Beiträge: 28
Registriert: 26. Februar 2011 11:34
Bundesland: Berlin
Land: Deutschland
Liest zur Zeit: Isaac Asimov - Das galaktische Imperium
Stephen Baxter - Mission Ares
Greg Egan - Cybercity
Kontaktdaten:

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von nodus » 11. Juni 2011 22:48

Pogopuschel hat geschrieben:
Das mit den Autos ist vielleicht ein gefühlter Trend für Deutschland, aber in der Mehrheit der Länder, vor allem der sogenannten Schwellenländer wie z.B. Brasilien, Indien, China usw., geht der Autoboom doch erst richtig los. Ein weiteres Klischee ist vermutlich der auf Amerika- bzw. "den Westen" zentrierte Blick (aktuelle noble Ausnahme ist "Biokrieg").

Imperialismus gab es auch schon bei de Römern. Das ist keine amerikanische Erfindung. Die Geschichte zeigt, sobald eine höher entwickelte Gesellschaft auf eine Gesellschaft trifft, die im Prozess der Zivilisation weiter unten steht, endete es irgendwann in Blut, Unterdrückung, Ausbeutung und Ausrottung. Da halte ich es nicht für ein Klischee, wenn mal die gesamte Menscheit (inklusive USA) mal in der Position des Unterdrückten landet.
Es gibt ja auch durchaus subtilere Invasionszenarien als in "Battle L.A.". Z. B. "Mars Attacks" :D
Autos, siehe oben. Imperialismus und "Krieg der Zivilisationen": Natürlich hat die USA das nicht erfunden aber sie ahmt dennoch den Zerfall Roms nach. Erinnern wir uns uns, das Römische Reich ist schließlich an innerer Schwäche und äußerer Bedrohung durch die Barbaren gescheitert.
Andere Welten sind möglich - http://nodus.onreact.com/

Benutzeravatar
Pogopuschel
SMOF
SMOF
Beiträge: 3481
Registriert: 7. Juli 2004 23:34
Land: Deutschland
Wohnort: Westerwald

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel » 11. Juni 2011 23:31

Mir artete das hier zu sehr in "nitpicking" aus. Ich bin jemand, der das "science" in Science Fiction" nicht so ernst nimmt. Ich möchte einfach nur gut unterhalten werden. Dabei müssen die Geschichten nicht den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Insofern werde ich nichts konstruktives zu dieser Liste beitragen können und mit nodus wohl auch nie auf einen Nenner kommen.

Benutzeravatar
StevesBaby

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von StevesBaby » 11. Juni 2011 23:46

StevesBaby: Was denn jetzt, ist das ironisch gemeint?
ja/nein :-D

Benutzeravatar
kaffee-charly
BNF
BNF
Beiträge: 827
Registriert: 5. Juli 2007 22:47
Land: Deutschland

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von kaffee-charly » 12. Juni 2011 01:03

@nodus:
Du hast deine Liste aber nicht besonders gut durchdacht, mein Lieber.

Hier nur ein paar Beispiele dafür, dass ein paar deiner vermeintlichen Klischees in Wahrheit gar keine sind:
a] ein fliegendes Auto wird zur Zeit in Israel entwickelt.
zu a] die Zunahmen der Kfz-Neuzulassungen seit den 1970ern widersprechen deiner These, dass der Trend "weg vom Auto" geht.

b] zukünftige Großraumschiffe werden mit Sicherheit nicht (wie Flugzeuge) nach aerodynamischen Gesichtspunkten konstruiert (ist im Weltraum überflüssig), also ist es sehr gut möglich (sogar wahrscheinlich), dass sie einfach aus klobig wirkenden Modulen zusammengesetzt werden (wie die ISS) - und zwar gleich im Weltraum, weil sie schon allein wegen ihrer Größe nicht von der Erdoberfläche aus starten könnten (nur Landefähren müssen so gebaut werden, dass sie durch die Atmosphäre fliegen können, ohne dabei zu verglühen).

c] künstliche Schwerkraft kann in Raumschiffen oder Raumstationen durch Zentrifugalkraft erzeugt werden.

d] Aussehen von Außerirdischen: Hier empfehle ich die BBC-Filmdoku "Blue Planet", für die sich seriöse Wissenschaftler Gedanken über das Aussehen außerirdischer Lebensformen gemacht haben.

e] Roboter: Mach' dich mal schlau über die humanoid aussehenden Roboter, die von den Japanern entwickelt wurden. Und bei den Kampfrobotern solltest du dich mal über die neuesten Entwicklungen des US-Militärs kundig machen (Stichwort: Selbstständig agierende und bewaffnete Drohnen).

Du solltest deine "Klischee-Liste" nochmal überarbeiten.
(Beim Recherchieren hilft dir Tante Google.)

:bier:
Kaffee-Charly

Benutzeravatar
Uschi Zietsch
TBGDOFE
TBGDOFE
Beiträge: 10432
Registriert: 13. März 2004 18:09
Land: Deutschland
Wohnort: Das romantische (Unter-)Allgäu
Kontaktdaten:

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch » 12. Juni 2011 07:27

nodus hat geschrieben: Nach neuesten Umfragen brauchen 80% der Stadtbewohner/innen zwischen 18 und 28 kein Auto nach eigenen Aussagen.
Seltsam, wieso es dann immer so viele Staus gibt.

Und worum geht's doch gleich nochmal? :kopfkratz: wieder einmal bin ich die nixcapisco.

Selbstverständlich wiederholen sich immer mal Zukunftsszenarien. Aber wenn ich die Zitate oben so lese scheint mir, dass du Literatur und Film in einen Topf schmeißt, und das halte ich schon mal für nicht vereinbar. Dass Filme sich Klischees bedienen, ist Standard und betrifft alle Genres.
Dass es eine Menge SF-Bücher gibt, die kein einziges dieser Klischees behandeln, ist ebenso Standard.

Es gibt übrigens auch sehr wohl in SF-Serien Aliens, die alles andere als monströs, hässlich oder so sind.
Und zu behaupten, ein Bär wäre nicht hässlich - na hör mal, das ist doch nur dein Standpunkt. Ich finde jedes Tier schön, sogar Nacktmulle (und ich glaube, es gibt kaum was Hässlicheres) haben ihren Reiz. Ich finde das eine ziemlich ... hmmm ... geschmacklich geprägte Sicht.
Wenn man sich die Kraken in "Monsters" anschaut, sind die doch sehr schön, speziell in einer speziellen Szene (ja, diese Dopplung ist beabsichtigt.)

Ich hab zu deiner Liste nichts beizutragen, ich mag SF, und ich mag Tentakel und Raumschiffe, die grotesk aussehen mit merkwürdigen Waffenaufbauten, ich mag Zeitreisen wie in Source Code (da funktioniert das übrigens ohne Zeitmaschine), ich mag Aliens, und ich mag Wolkenkratzerstädte, weil ich mich frage, wie man sonst ein paar Milliarden Leute auf einem überschaubaren Raum unterbringen will, ohne dass der ganze Planet bedeckt ist, und ich mag vor allem die Beschreibung von solchen Städten und erst recht liebe ich die visionäre Darstellung im Film.

Und ich hab gar keine Lust, Klischeesammler zu werden.
:bier:
Uschi
Mein Blog

deval
SMOF
SMOF
Beiträge: 4679
Registriert: 27. Dezember 2001 00:00
Land: Deutschland

Re: Sci-Fi Klischees die keinen Sinn ergeben

Ungelesener Beitrag von deval » 12. Juni 2011 09:59

Pogopuschel hat geschrieben:Mir artete das hier zu sehr in "nitpicking" aus. Ich bin jemand, der das "science" in Science Fiction" nicht so ernst nimmt. Ich möchte einfach nur gut unterhalten werden. Dabei müssen die Geschichten nicht den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Insofern werde ich nichts konstruktives zu dieser Liste beitragen können und mit nodus wohl auch nie auf einen Nenner kommen.
Ich vermute mal bei der Auflistung von Nodus wird niemand mit ihm auf einen Nenner kommen.

Vielleicht liege ich ja falsche, aber die ganze SF ist ein Klischee.
Die Menschen treffen Außerirdische. Wie kann die Geschichte weitergehen?
1. Es kommt zum Krieg --> Klischee
2. Es kommt nicht zum Krieg --> Klischee
Denn über beide Möglichkeiten existieren dutzende von Geschichten und Storys. Vereinfacht ausgedrückt
wird doch alles zum Klischee oder zur eingefahrenen Denkstruktur sobald mehr als genug Autoren drüber schreiben.

Da in vielen Filmen oder Geschichten der Kontakt mit Außerirdischen über Translatoren (welch ein Klischee) vonstatten
geht, bekommen der Leser oder auch der Zuschauer gar nicht mit wenn es verschiedene Dialekte oder Sprachen im
klingonischen Reich oder der Milchstraße im Allgemeinen gibt. Und seien wir doch mal ehrlich, warum sollten sich die
Klingonen oder auch die Schatten aus Babylon 5 so entwickelt haben wie wir Menschen (was wäre das für ein Klischee)?
Vielleicht gibt es dort tatsächlich nur eine Sprache.

Der Begriff Klischee ist doch so dehnbar wie ein warmer Kaugummi.

Antworten