Stargate SG1

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Nina » 16. August 2014 15:21

OK, ich habe Deine ausführliche Antwort gelesen. Ich verstehe auch Deine Argumente und letztendlich ist es wohl Geschmackssache. Ich habe aber zumindest bei Space Operas gerne zumindest so ein "Zwischenende". Also dass man nicht völlig in der Luft hängen gelassen wird.
Nimmst Du beispielsweise "Star Trek: Voyager" kam es doch auch zu einem abgeschlossenem Ende. Dennoch beweisen die Romane, dass auch hier eine Fortführung möglich ist. - Denn niemand lebt schließlich glücklich und zufrieden bis an sein Ende.
Und gerade hier finde ich als Fan es auch interessant, mir zu überlegen, wie es mit meinen Lieblingscharakteren weitergeht. Egal, aus welcher Not man befreit wurde, das Leben geht schließlich weiter. Und es muss auch nicht zwingend genau der Personenkreis zusammenbleiben - ich glaube, das ist auch oft die Sorge, falls es zu einer Fortsetzung kommt. Ich meine, mal Hand aufs Herz, in der Realität ist doch ein Kreis von Freunden und Arbeitskollegen doch viel wechselhafter als in solchen Fernsehserien!
Und gerade bei "Stargate Universe" hatte ich eben auch das Gefühl, dass das nicht gemacht wurde, um den Seher weiterträumen zu lassen, sondern um sich alle Optionen offen zu lassen. Und damit es auch in der Fortsetzung nicht zu familiär wird. Stell Dir mal vor, eine Crew, die womöglich von ihrem Familienleben abgelenkt wird! - Das ist so die alte Märchenvorstellung, sobald wer heiratet und das erste Kind hat, ist das Leben ja praktisch schon vorbei und nur noch nett, aber langweilig ...
Daher haben in langlebigen SF-Serien auch nur so ein geringer Anteil der Crew Kinder, dass es gerade nicht unglaubwürdig wird ...

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Wesp5 » 16. August 2014 16:11

Montag hat geschrieben: Und hier muss ich leider sagen, dass das im Nachhinein vielleicht nicht die beste Lösung war.
Babylon 5 hatte das besser geschafft als DS9, auch da steigert sich alles bis zum Höhepunkt im Schattenkrieg, aber danach gibt es noch den Cool-Down, dass auf der Erde auch noch nicht alles im Guten ist. Das Leben geht weiter und es gibt noch andere Probleme, selbst wenn das Grösste gelöst ist...

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Nina » 16. August 2014 16:25

Ja, das Babylon 5-Ende findet auch meine Zustimmung. Vor allem hat man sich auch bemüht, dass man eben alle Schauspieler von noch lebenden Charakteren ins Boot holt. (Wobei ich persönlich sauer bin, dass man die Ivanova-Darstellerin gegen Ende hin noch durch Lochley austauschen musste. Aber das ist eine andere Baustelle.)

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Montag » 17. August 2014 11:38

Nina hat geschrieben:OK, ich habe Deine ausführliche Antwort gelesen. Ich verstehe auch Deine Argumente und letztendlich ist es wohl Geschmackssache.
Yup, das ist ja das schöne. Deswegen haben wir diese nette Unterhaltung... Ach, und ich wollte dich auch nicht zu meiner Sicht bekehren oder so.
Nina hat geschrieben:Und damit es auch in der Fortsetzung nicht zu familiär wird. Stell Dir mal vor, eine Crew, die womöglich von ihrem Familienleben abgelenkt wird! - Das ist so die alte Märchenvorstellung, sobald wer heiratet und das erste Kind hat, ist das Leben ja praktisch schon vorbei und nur noch nett, aber langweilig ...
Daher haben in langlebigen SF-Serien auch nur so ein geringer Anteil der Crew Kinder, dass es gerade nicht unglaubwürdig wird ...
Völlig richtig, verheiratete Menschen sind langweilig und mit Kindern sind sie noch viel viel langweiliger. Das Klischee gibts allerdings in allen Genres, die fiktionale Stories erzählen.
Aber deine Idee wäre schon sehr interessant. Destiny als erstes wirkliches Generationenschiff in einer SF-Serie. Das hätte auf jeden Fall den Anspruch der Produzenten bedient, eine komplette andere Serie als die Vorläufer zu machen. Und da es ja um die Mysterien des Universums und des Lebens an sich ging, hätte der Familien-Aspekt auch sehr gut gepasst. Und außerdem lag der Fokus der Serie auf den zwischenmenschlichen Beziehungen (und in der letzten Folge haben sie sich ja auch als Ersatz-Familie bezeichnet). Ach mensch, je länger ich darüber nachdenke, um so besser finde ich die Idee.
Leider glaube ich, dass die Produktion einer solchen Serie eher unrealistisch ist. Die Zielgruppe für SF will doch eher Action und Weltraumschlachten, oder???????
Die letzte Familienserie mit SF-Hintergrund, die ich gesehen habe, war Terra Nova. Und da hab ich nach vier Folgen das Handtuch geworfen, weil ich die doof fand.

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Nina » 18. August 2014 21:35

Momentan bei "Defiance" gibt es einige Familien - die das aber schon zu Beginn der Serie waren. Ich weiß nicht, ob Dir die ein Begriff ist, aber es geht um so eine postapokalyptische Welt und die Handlung spielt im ehemaligen St. Lois, das aber inzwischen mehr so in der Art einer Westernstadt ist. Nur dürften durchaus die Hälfte der Einwohner - oder sogar mehr - Aliens sein. Die auch ihre eigene Kultur haben. Und das interessanteste sind eigentlich die Familienbande, die Hauptperson ist ein cooler Kerl (Mensch), der eine adoptierte Alientochter hat (oder es ist auch sie die Hauptperson, jedenfalls sieht man die oft), der nächste Alienfamilienclan ist in mafiaähnliche Geschäfte verstrickt, ein Menschenclan verwaltet das nahegelegene Bewerkwerk, der eine Sohn ist mit der Tochter des anderen zusammen und jetzt mit der zweiten Staffel gibt es auch Neuerungen (der "Mafiaboss" kam ins Gefängnis und die in der Kultur nicht so geschätzte Frau macht auf einmal alles sogar besser und als er durch eine List wieder rauskommt, geht es ordentlich ab ...)
Aber so was muss man natürlich mögen. Ist halt wie eine Seifenoper bzw. eher wie eine Telenovela. (Weil eine Seiferoper geht endlos dahin und eine Telenovela läuft halt doch irgendwie auf ein Ende zu.) Nur eben im SF-Setting.
Für mich ist es aber der Beweis, dass auch was mit Familien funktionieren kann, eben weil die auch sehr unterschiedlich sind und man keine Ideal-Abziehbilder vorgesetzt bekommt. (Das ist ja gerade das mit Kindern und Jugendlichen in der Science-Fiction - inzwischen hängen mir die ganzen Hochbegabten, die natürlich auch noch so moralisch sind, dass sie nicht mal eine Erdbeere in Nachbars Garten durch den Zaun pflücken würden, so was von zum Halse raus. Und nein, einmal ist es spannend. Aber nach ein paar Dutzend Malen tritt halt die Sättigung ein.)
Ich beiße mir jedenfalls derzeit fast die Fingernägel ab. Ich sehe das als Videoaufnahmen vom Sky.

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Montag » 25. August 2014 19:21

Aha, darum geht es also bei Defiance. Ich hab nur mitbekommen, dass es das gibt und das eine Serie des Syfy-Channels ist. Aber das hat mich dann auch schon total abgeschreckt. Der Sender hatte mal ne echt gute Phase und ist dann immer schlimmer geworden. So mochte ich die beiden Dune-Miniserien (oja, auch Uwe Ochsenknecht!). Und dann hatten sie noch Battlestar. Das war so der Höhepunkt für mich.
Nach Battlestar bin ich durch Stargate bei der Stange geblieben. Aber danach... Sanctuary fand ich vom Konzept her interessant. Aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Und gerade die Big-Bad-Struktur der Staffeln war mir zu repetetiv.
Und die anderen Sachen haben mich dann nicht mehr so interessiert. Ich hab mal ein paar Folgen von Lost Girl reingezogen. Aber das war mir dann echt zu albern. Ich will nicht so tun, als würden mich die offensichtlichen Reize der Show nicht ansprechen. Aber insgesamt schien mir die Serie nach Motto zu laufen: "Hauptsache Sex-Appeal, dann stimmt auch die Quote. Der Rest ist Wurst".

Aber ich will hier nicht rumheulen. Ich kann das verstehen. Es ist nun mal ein Business. Und sowas wie Children of Dune kostet halt relativ viel Geld und ist weniger populär als Sharknado (was wiederum super billig ist).

Würdest du denn sagen, dass Defiance story-mäßig anspruchsvoll ist? Kannst du das empfehlen?

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Khaanara » 26. August 2014 10:18

Defiance war auch ein Werbeträger für das gleichnamige F2P-MMORPG (http://www.trionworlds.com/en/games/defiance/), welches parallel zur Handlung spielt und zumindest in der ersten Staffel gegenseitig Einflüsse auf Serie und Spiel haben sollte.

Hier der damalige Thread dazu: http://forum.sf-fan.de/viewtopic.php?f= ... ce#p144662

Eine weiter SyFy-Produktion die ich persönlich gut fand, war EUREKA und die aktuell noch laufende Ablegerserie WAREHOUSE 13.

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Nina » 8. September 2014 17:07

Würdest du denn sagen, dass Defiance story-mäßig anspruchsvoll ist? Kannst du das empfehlen?
Anspruchsvoll würde ich nicht sagen. Ich würde eher sagen, mit den richtigen Zutaten, damit es spannend bleibt. Also Intrigen, Liebschaften, Kämpfe, Kriminalfälle - also genau das, was gut unterhält. Daher empfehle ich das allen, die gerne bei einer SF-Serie unterhalten werden wollen. Wenn jemand anspruchsvolles Material in der Flimmerkiste sehen will, soll er sich lieber "Solaris" im russischen Original mit Untertiteln ansehen.
- Und nein, es ist nicht sarkastisch gemeint. Ich sehe solches und solches, je nach Stimmung und je nachdem, ob ich Zerstreuung suche oder Material zum Nachdenken haben will.

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Ungelesener Beitrag von Khaanara » 21. Juli 2017 10:38

Neue Serie im Herbst von MGM angekündigt: http://stargate.mgm.com/


Link: https://www.youtube.com/watch?v=pnaEUhfMUKQ

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Ungelesener Beitrag von Khaanara » 30. Oktober 2017 06:23


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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Khaanara » 20. Dezember 2017 21:20


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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von Nina » 22. Dezember 2017 20:26

Ah, jetzt ist es also Februar statt Herbst? - Aber gut zu wissen. Ich schau auf jeden Fall mal rein.

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Re: Stargate SG1

Ungelesener Beitrag von jeamy » 16. Februar 2018 06:06

Die ersten drei Folgen jetzt online. Man muss sich registrieren.
10 Minuten pro Episode. :-(
https://www.stargatecommand.co/series/s ... rigins--3/

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