Treffen am 27.4. in Berlin?

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Kringel
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Re: Treffen am 27.4. in Berlin?

Ungelesener Beitrag von Kringel »

Uschi Zietsch hat geschrieben:
1. Mai 2020 20:50
Deutsche Bahn? Muahahaha. Ich hätte die Fahrt ja antreten können. Wenn mein Reisegrund entfallen ist, interessiert die Bahn doch nicht.
Hast du mal nachgefragt? Die Bahn war in den letzten Wochen recht großzügig bei Stornierungen und Erstattungen, egal ob Flexpreis oder Sparpreis.

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Uschi Zietsch
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Re: Treffen am 27.4. in Berlin?

Ungelesener Beitrag von Uschi Zietsch »

Nee, hab ich nicht. Es stand dabei, nicht stornierbar, und bis ich da die richtige Kontaktstelle gefunden hätte und all das, das ist mir zu aufwendig. Ich tu's zur Steuer, dann hab ich wenigstens ein bisschen Umsatzsteuer zurück. Das Ticket hat ja nicht mal 100 Euro gekostet, das hab ich längst verschmerzt.
:bier:
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Nina
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Re: Treffen am 27.4. in Berlin?

Ungelesener Beitrag von Nina »

Na ja, bei Corona war man da wesentlich toleranter als sonst mit dem Stornieren. Wobei in dem geschilderten Fall war es ja so, dass man nicht mal zum Spazieren gehen mit der Bahn fahren durfte, also da war es auch ohne Veranstaltung eben eindeutig. Allerdings kann ich es nachvollziehen, das mit der Bahn kann sehr schwierig sind. Also wenn es mehr als zwei Mails ist plus vielleicht ein Anruf ist, würde ich es auch nicht machen.

Ich kann ein Lied nach Dortmund singen, was ich da an Umständen hatte, mit wenig Info, Verspätungen, stundenlangen Wartezeiten und dann kam einen Tag später heim als geplant. Unter der Fahrt wollte mir niemand die Verspätung bestätigen, der eine nur für die Stunde, die der aktuelle Zug im Verzug war, im Reisecenter nach einer halben Stunde anstehen meinte man, man würde das grundsätzlich nicht machen - und ich hätte gebeten, mir zumindest zu bestätigen, dass ich als Person um diese Zeit an diesem Bahnhof war, um meine Irrfahrt nachher nachzuvollziehen zu können - keine Chance. In München wäre mir mit acht Stunden Wartezeit nachts ein Hotel zugestanden, aber da ist ja niemand am Infoschalter, der einem was sagt. Also ich hätte mir eins nehmen können und auf gut Glück versuchen können, ob es mir rückerstattet wird. Wobei dann auch die Frage gewesen wäre, welchen Zug ich heimnehmen darf, wirklich den allerersten oder irgendeinen? Und welches Hotel - weil es muss ja angemessen sein, aber wer losmarschiert und das nächstbeste nimmt, das wird dann auch nicht so billig. Man vergleicht nicht groß die Preise und möglicherweise ist ja nur mehr das beste Zimmer übrig - ob Pech für einen oder man das gesagt bekommt, weil die merken, dass man keine andere Wahl hat, sei dahingestellt. (Alleine bekommt man überhaupt oft gesagt, dass es nur - noch - Doppelzimmer gibt.) - Von Verpflegung ganz zu schweigen, klar, essen muss ich auch zu Hause, aber ich muss nicht überteuert in Speisewagen oder Bahnhofsrestaurant.
Und der im Nachtzug wollte mir auch nicht bestätigen, widerwillig hat er dann was aufs Ticket geschrieben und gemeint, er wüsste von nichts. Dabei lag der ganze deutsche Zugverkehr lahm und er im Nachtzug von München aus, aber er hat mir gesagt, ihn würde nicht interessieren, was die Deutschen machen. Klar, er hat bloß seine Arbeit der Kleinigkeit wegen, dass Leute woanders hinfahren wollen! (Also z.B. nach Deutschland.) Er meinte dann, ich müsse, wenn ich eine Entschädigung will, gleich zum Reisecenter gehen und das melden. Und ich, ganz baff: "Ja aber es doch noch recht früh, haben die denn offen?" - Und er hat mich angefahren: "Na natürlich nicht! Da müssen Sie halt warten!" - Also der dachte, dass ich nach einem Horrortrip wie dem dann noch mal zwei Stunden vor dem Reisecenter rumstehe? (Und dass sich auf den Boden legen, um zu schlafen, kein gesellschaftlich anerkanntes Verhalten ist, brauch ich wohl nicht zu sagen - wobei, igitt, dreckiger, kalter Fußboden!) - Nachdem ich nur einen Straßenbahnstation weit weg wohne, bin ich erst mal schlafen gefahren, fand es aber doch stressig, bald wieder hinzufahren.
Und das Ende vom Lied war: HALBER Fahrpreis zurück. Also da fragt man sich dann auch, was der Zirkus sollte.

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