Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

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breitsameter
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Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Heute kam der Roman »Collector« von Markus Heitz mit der Post. Mehr zum Roman gibt's hier:
http://forum.sf-fan.de/viewtopic.php?f=25&t=5000

Ich habe mich jetzt doch dazu entschlossen, den Roman zu lesen - will jemand mitlesen? :beanie:
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Oliver
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von Oliver »

breitsameter hat geschrieben:Ich habe mich jetzt doch dazu entschlossen, den Roman zu lesen - will jemand mitlesen? :beanie:
Der Roman wird heute Nachmittag bei mir eintrudeln und ich habe vor, den bald zwischen zu schieben, deshalb Antwort von mir: Count me in. :smokin

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breitsameter
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Oliver hat geschrieben:Der Roman wird heute Nachmittag bei mir eintrudeln und ich habe vor, den bald zwischen zu schieben, deshalb Antwort von mir: Count me in. :smokin
Prima, wollen wir Mitte der Woche loslegen? Bis dann sollte ich dann auch mit Jan Gardemanns »Remburg-Report« durch sein...
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Oliver
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von Oliver »

breitsameter hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:Der Roman wird heute Nachmittag bei mir eintrudeln und ich habe vor, den bald zwischen zu schieben, deshalb Antwort von mir: Count me in. :smokin
Prima, wollen wir Mitte der Woche loslegen
Kann ich grob zusagen, vielleicht wird es auch Ende nächster Woche, bis ich mit meinem aktuellen Buch durch bin.

Ich habe den COLLECTOR jetzt hier. HInten steht nur: "Wenn die Zukunft zur Legende wird", während im Frontflap schon eine eindeutige Inhaltsbeschreibung auf einen SF-Roman hindeutet. Das Cover ist schick.

Zwei Sachen nerven aber:

1. Die konsequente Vermeidung von "Science Fiction" im Nachwort und stattdessen "Space Fiction". War ja in der Werbung schon absehbar und das ist einer von Markus' Charakterzügen, dass er (da hat er sich viel von Politikern abgeschaut) "alte" Genres neu ettiketiert; so wier er aus Horror "Dunkle Spannung" und "Urban Fantasy" gemacht hat. :roll:

2. Was mich noch mehr nervt ist, dass sich eine Vermutung von mir bestätigt hat, bevor ich die Schutzfolie entfernte: Markus Heitz hat ein Textverarbeitungsprogramm, welches nur dann funktioniert, wenn er auf jeden Fall an den Anfang eines Romans ein Personenregister stellt und jedem Kapitel ausführliche Zeit- und Ortsangaben voranstellt. Sprich: Er hat einfach seine Fantasyroman-Template genommen und auf einen Science-, Verzeihung, Space Ficition Roman angewandt. Hier hätte ich mir eine leichte Abkehr gewünscht, damit das nicht gar so konfektioniert (gilt auch für die Seitenanzahl..) aussieht.

Aber das sind nur Äußerlichkeiten. Ende nächster Woche mehr!

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Pogopuschel
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Ich werde erst mal eure Reaktionen abwarten, bevor ich mir das Buch eventuell kaufe.

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breitsameter
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Oliver hat geschrieben:1. Die konsequente Vermeidung von "Science Fiction" im Nachwort und stattdessen "Space Fiction". War ja in der Werbung schon absehbar und das ist einer von Markus' Charakterzügen, dass er (da hat er sich viel von Politikern abgeschaut) "alte" Genres neu ettiketiert; so wier er aus Horror "Dunkle Spannung" und "Urban Fantasy" gemacht hat. :roll:
In einem Interview für LiteraTopia sagt Markus Heitz dazu: »Der Begriff ist nicht von mir, trifft es aber besser. Doris Lessing (Literaturnobelpreisträgerin) hat ihn für ihre eigenen Werke benutzt, und das kann ich nur unterstützen: weniger Science, mehr Space und vor allem Fiction.
Ich hatte Physik und Chemie abgewählt, also wird man mir "Science" kaum abnehmen. Und: Viele Leserinnen und Leser finden "Science" sogar wenig ansprechend, weil es einen sehr wissenschaftlichen Eindruck vermittelt. Tatsächlich geht es aber um Unterhaltung.
SF ist ein Genre, das ich sehr mag. Es ging los mit Mark Brandis, danach Enterprise plus alle Ableger (Liebling: DS9), StarWars, Babylon5, Galactica alt und neu ... nicht zu vergessen: Captain Future!!!! Den Soundtrack habe ich sehr gerne gehört, und er lief auch bei COLLECTOR.
Die Idee zu COLLECTOR stammt aus dem Jahr 2003, aber irgendwie war damals vor lauter Fantasy und Shadowrun keine Zeit, die SF anzupacken. Das habe ich endlich nachholen können.
«

Eine lahme Entschuldigung, denn was ist bitte »mehr Space«? Mehr Leerzeichen? Nein, seine Antwort deutet sehr gut an, warum das Wort »Science Fiction« vermieden wird: »Viele Leserinnen und Leser finden "Science" sogar wenig ansprechend, weil es einen sehr wissenschaftlichen Eindruck vermittelt.« Aha. Also ist der Grund Wissenschaftsfeindlichkeit? Oder vielleicht doch eine ganz simple Anbiederung an die vielen Fantasy-Leser, die man auf keinen Fall verschrecken will. Kann ich verstehen. Marketingtechnisch nicht dumm. Besser als z.B. bei Bastei-Lübbe, die z.B. auf ihrer neu gestalteten Homepage gleich die gesamte SF im Programm unter dem Link "Fantasy" gepackt haben. :beanie:

Übrigens: Seit wann sind alle Leser Weitsichtig? Die Schriftgröße bei »Collector« sorgt auf alle Fälle dafür, daß das Buch zu einem Ziegelstein wird, obwohl das gar nicht sein müßte.
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Olaf
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von Olaf »

Ich wäre auch dabei. Muss ihn mir aber noch holen.

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ChristianW
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von ChristianW »

breitsameter hat geschrieben:Eine lahme Entschuldigung, denn was ist bitte »mehr Space«? Mehr Leerzeichen?
Nur Leerzeichen - 600 blütenweiße Seiten. :jump:

Was man da alles reinschreiben könnte ...

Ist schon heftig, welche Blüten Marketing, Zielgruppenforschung etc. letztlich treiben. :-?

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breitsameter
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Also, jetzt mal Butter bei die Fische – wir legen Freitag los! Wer sich uns anschließen will, wird in jeder Buchhandlung fündig. In München standen beim Hugendubel in Erwartung des Käuferansturms mehrere Türme des Romans bereit!
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Pogopuschel
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

breitsameter hat geschrieben:Also, jetzt mal Butter bei die Fische – wir legen Freitag los! Wer sich uns anschließen will, wird in jeder Buchhandlung fündig. In München standen beim Hugendubel in Erwartung des Käuferansturms mehrere Türme des Romans bereit!
Dann nimmt der Roman zumindest dort mehr "space" ein. Ich werde mich auch dem Lesezirkel anschließen, und mir das Buch am Samstag zu besorgen.

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breitsameter
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Los geht's!

Die lange Liste der Dramatis Personae habe ich erstmal überblättert - das mache ich bei bei Schätzing und Hamilton auch. Überhaupt erinnert mich der Roman (ich bin momentan bereits bei Seite 100) durchaus an den Versuch eine ähnlich knackige Space Opera wie Peter F. Hamilton zu schreiben. Bislang klappt das allerdings meiner Meinung nach nur leidlich gut – es ist zwar schön, daß der Roman meist aus der Sicht von Underdogs erzählt wird, aber Markus Heitz's Welt fehlt's dann doch etwas an der Ausarbeitung seiner Welt. Wo bei Hamilton wirklich heftig fortgeschrittene Technik für die Figuren selbstverständlich ist, hinkt das bei Markus alles ein wenig hinterher und man kommt sich ein wenig wie in einer SF-Welt ausgedacht in den 80ern vor (Chimären, etc). Aber okay: das sind SF-Spitzfindigkeiten. Aber ich werde beim Lesen weiterhin darauf achten. Und ich bis gespannt, ob Markus aus der Technik auch was macht, oder sie nur als Kulisse benutzt...
Und Konzerne als Ersatz für Nationen: Yep, das kennt Markus noch aus seinen Shadowrun-Zeiten. :beanie:

Dann sind da natürlich die Anspielungen an z.B. Babylon 5 - da heißt nicht nur eine Kolonialwelt mal eben so, nein, wie Interplanetary Expeditions (IPX) sucht man auch archäologisch nach Hinterlassenschaften technisch überlegener Völker. Gute Idee das zu übernehmen, denn das kam bei Babylon 5 doch etwas zu kurz.

Die Collectors haben ihren ersten Auftritt, aber was sie wollen: man wird abwarten müssen. Aber was mir hier gefallen hat, ist die Tatsache, daß die Collectors nicht in wenigen Wochen oder Monaten alle Welten übernehmen, sondern dazwischen Jahre vergehen.

Wie man sieht: der Roman ist interessant und flüssig zu lesen. Besser als Andreas Brandhorsts Romane gefällt er mir bislang allemal, aber das ist noch kein allzu großes Lob. Ich bin gespannt, wie's weitergeht!
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Oliver
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von Oliver »

Legen wir los.

Ich bin schon etwas weiter, deshalb werde ich mal nur auf den Anfang eingehen. Auch wenn es legitim ist, toughe Kerle mit schnoddriger Sprache zu charakterisieren, gehört "Ausgerechnet heute musste es pissen" sicherlich nicht zu den schönsten Eröffnungssätzen der letzten Jahre.

Was sehr positiv ist und vielleicht auch einen Teil des Erfolgs von Markus Heitz erklärt: Das liest sich alles ruckizucki, ich habe in nicht mal 48 Stunden schon über 200 Seiten weggeatmet.

Und das, was negativ ist, obwohl ich mit dem Roman noch nicht richtig warm geworden bin. Das Worldbuilding sagt mir gar nicht zu. Mit dem Vorwand der menschlichen Kolonisierung des Alls einfach Erdenländer auf Planetengröße aufzublasen, das ist eigentlich Space Opera, wie wir sie 2010 nicht mehr lesen wollen, oder? Arabische Planeten? Russische Planeten? Das geht auch etwas kreativer und einfallsreicher, denke ich. Ich kann da nicht so richtig eintauchen, sowas hält mich konstant außen vor.
Ebenfalls begeistert mich nicht, dass die Nomenklatura dieses Romanuniversums durch ein Übermaß an AKüFi, ungelenken Spitznamen (die Alienrasse Collector mit Collie abzukürzen ist schon ziemlich schmerzinduzierend) und vor allem reichlich Einsatz von Cool-Englisch erzeugt wird. Markus Heitz hat natürlich verstanden, dass man Fans und Leser durch reichlich eigene Nomenklatura sehr wohl gewinnt (nicht anders lief es bei Dune, Star Wars oder Star Trek), vielleicht ist der Rollenspielhintergrund aber da hinderlich, bei welchem man auf dem Brett oder hinter dem Papp-Schirm des Dungeon Masters so wenig Kreativität noch etwas eher verzeiht als in einem Roman. Ferner durchzieht COLLECTOR auch das Perry Rhodan-Syndrom, dass selbst im Jahr 3000 noch sämtliche Bezugsgrößen Anfang des 21. Jahrhunderts angesiedelt sind. Dazu an Euch eine Testfrage: Wie glaubwürdig ist im Jahr 3000 ein 'russischer Planet' mit dem Namen Putin? :roll:

Grundsätzlich in Ordnung ist, es ist ja Space und nicht Science Fiction :roll: , dass der technische Hintergrund z.B. von Überlichtweltraumflug durch Handwedeln des Autors erzeugt wird. Da habe ich gar nichts gegen, im Gegenteil. Wie Markus Heitz das hier aber macht, das geht gar nicht. Mit welcher Selbstverständlichkeit er im Roman einfach behauptet, dass die Menschheit zum Bau von Überlichtflug nicht in der Lage sei und deshalb einfach in der Erde in Tempeln und Kultstätten nach Alien-Artefakten(TM) buddelte, und dabei natürlich :o auch auf Alien-Antriebe stieß - da fiel mir fast das Buch aus der Hand. Und er legt noch eine Schippe drauf: Die Menschheit fliegt mit diesen Schiffen im All umher, ohne die Antriebe zu verstehen, repaieren oder nachbauen zu können. Ne, ist klar. Als Leser, der schon eine Fahrradgangschaltung nicht versteht und sich deshalb gut ausmalen kann, was passiert, wenn mir die mal im Wald die Grätsch macht, will ich mich einfach standhaft weigern zu glauben, dass Weltraumflug funktionieren soll, wenn man die Schiffe nicht verstehen und repaieren kann. Oh bitte.

Abschließend noch ein Detail: Ich habe mich in diesem Forum und auch im SF-Netzwerk die letzten Jahre immer gegen allzu große Logik-Nitpickerei ausgesprochen und mich häufig auch darüber lustig gemacht. Wenn mir ein dicker Klops aber bereits auf den Romanseiten zwei und drei präsentiert wird, dann ärgere ich mich auch. In der Eröffnungsszene fährt der Held mit einem riesigen futuristischen Truck durch ein ausgetrocknetes Venedig des Jahres 3000nochwas. Auf Romanseite zwei wird behaupet, dass der Held sich kaum/nicht für Geschichte interessiere und Venedig lediglich von dem Plan kenne, den er sich angesehen hätte. Auf Romanseite drei grinst der Held dann, fährt mit seinem Truck durch verlassene, trockene ehemalige Wasserläufe und meint, er wäre der einzige verbliebene Gondoliere noch in Venedig. Wie soll jemand, der sich nicht für Geschichte interessiert, irgend etwas über Gondolieres wissen, ein Beruf, der in COLLECTOR wohl seit Jahrhunderten ausgestorben ist? Wie gesagt, man muss das Suchen nach Logikbugs nicht übertreiben, aber wenn mich sowas gleich auf den ersten 2-3 Seiten anspringt, das nervt ein wenig.

So, genug geschrieben. Ich gebe jetzt mal ein paar Tage hier Ruhe (ggf. reagiere ich nur) und lasse Euch erstmal zum aufholen kommen. :wink:

Als ich heute Morgen das Buch zuklappte, stand gerade die erste große Raumschlacht an. Denn mal los!

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Pogopuschel
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Oliver hat geschrieben: Grundsätzlich in Ordnung ist, es ist ja Space und nicht Science Fiction :roll: , dass der technische Hintergrund z.B. von Überlichtweltraumflug durch Handwedeln des Autors erzeugt wird. Da habe ich gar nichts gegen, im Gegenteil. Wie Markus Heitz das hier aber macht, das geht gar nicht. Mit welcher Selbstverständlichkeit er im Roman einfach behauptet, dass die Menschheit zum Bau von Überlichtflug nicht in der Lage sei und deshalb einfach in der Erde in Tempeln und Kultstätten nach Alien-Artefakten(TM) buddelte, und dabei natürlich :o auch auf Alien-Antriebe stieß - da fiel mir fast das Buch aus der Hand. Und er legt noch eine Schippe drauf: Die Menschheit fliegt mit diesen Schiffen im All umher, ohne die Antriebe zu verstehen, repaieren oder nachbauen zu können. Ne, ist klar. Als Leser, der schon eine Fahrradgangschaltung nicht versteht und sich deshalb gut ausmalen kann, was passiert, wenn mir die mal im Wald die Grätsch macht, will ich mich einfach standhaft weigern zu glauben, dass Weltraumflug funktionieren soll, wenn man die Schiffe nicht verstehen und repaieren kann. Oh bitte.
Es würde mich doch interessieren, wie sie das erste Raumschiff genannt haben. Die Erich von Dänniken? Die Erklärung fand ich auch komisch.

Ich bin auf Seite 45.
Zu Kapitel 1
Das hat mir ganz gut gefallen, obwohl es eigentlich nur darum geht, dass ein Brummi seine Lieferung abholt. Trotzdem hat Heitz ganz interessante Informationen eingebaut, leider auch ein paar haarsträubende.

Was ich vom Zeitrücksprung in Kapitel 2 halten soll, weiß ich noch nicht. Vielleicht wirkt es ja stimmiger, wenn ich weiterlese.
Irgendwie muss ich gerade an diese Truppe denken: http://www.youtube.com/watch?v=y7kqIIstT80

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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von breitsameter »

Pogopuschel hat geschrieben:Was ich vom Zeitrücksprung in Kapitel 2 halten soll, weiß ich noch nicht. Vielleicht wirkt es ja stimmiger, wenn ich weiterlese.
Ja, zumindest nach so 200 Seiten ergibt der Zeitsprung etwas mehr Sinn. Leider werden die Kraftausdrücke in den folgenden Kapiteln nicht weniger, sondern eher mehr.
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Re: Lesezirkel zu Collector von Markus Heitz

Ungelesener Beitrag von Pogopuschel »

Bei fantasy-forum.net gibt es ab 12.06 eine Leserunde mit Markus Heitz: http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=4074

Edit: Link verbessert
Zuletzt geändert von Pogopuschel am 22. Mai 2010 17:14, insgesamt 1-mal geändert.

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