Kurzgeschichte Briefverkehrsform

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imarkane

Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von imarkane »

Guten Abend!
Der Betreff sagt es schon, ich legs grad mal ausführlicher dar:
ich suche eine Kurzgeschichte, die in einem ''Amtsdeutschschriftwechsel'' geschrieben ist. Die Story ist ausschliesslich im Schriftwechsel zwischen einem kleinen Beamten und (ich meine) einem Antragsteller geschrieben. Der Beamte/Zuständige schafft es, Hilfe zu geben und dabei keinen Paragraphen/kein Gesetz etc. zu verletzen. Das ist gleichzeitig die Pointe: es sieht nicht so aus, als könnte er viel tun, aber am Schluss schafft er es trotzdem.
Eines noch:es ist nicht die Geschichte vom Aussenposten auf einem Sumpfplaneten, dessen Chef vergeblich x Anträge um Unterstützung an den Zentralcomputer schickt, wo aber nur die Anträge der kleinen Tochter Gehör finden (ist glaub ich von A.D. Foster)

kingsize
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Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von kingsize »

da hätte ich jetzt eher auf eine Story von James Tiptrees jr. getippt, könnte aber auch nicht genau sagen welche oder in welcher Anthologie erschienen. Aber das wäre genau Tiptree's Sinn für Humor...

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Teddy
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Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von Teddy »

Die passende Tiptree Geschichte ist "Geburt eines Handlungsreisenden". Die passt aber nur inhaltlich und ist nicht in Form einer Briefaustauschs geschrieben.

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imarkane

Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von imarkane »

Die ist es leider nicht.
War auf jeden Fall in einer Anthologie enthalten, aber das hilft jetzt auch nicht unbedingt. Das sind Kurzgeschichten ja meistens...

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Badabumm
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Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Ich habe mal eine Briefkurzgeschichte gelesen, in der es um eine Zeitreise ging. Sie bestand nur aus dem Briefwechsel. Schon ewig her, aber ich glaube, sie handelte davon, dass der Prota jemand anders eines Plagiats beschuldigte, und dann war er es am Ende selbst. Ob das eine Behörde war, weiß ich nicht mehr, vielleicht auch eine Tageszeitung. Ich meine, dass sich die Briefköpfe im Laufe der Korrespondenz änderten, was ein Hinweis auf eine sich verändernde Zeit war.
Solche Ideen können auch von Bester, Sheckley oder Lem stammen.
Ich will keine englische Rangbezeichnung! :faint:

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imarkane

Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von imarkane »

Die ist es auch nicht.
Die Ironie an der Sache ist, das ich sie vermutlich irgendwo im Keller habe. Leider sind das alles in allem so um die 150 Anthologien und Kurzgeschichtensammlungen...you see, the struggle is serious!
Sheckley könnte sein, hab ihn aber erst neulich umgegraben auf der Suche nach joergs Geschichte...will ihn aber nicht ganz ausschliessen.
Lem ist es nicht. Den mag ich nicht und les ich nicht.

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Lutz-F
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Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von Lutz-F »

Vielleicht gibt das Vorwort zur Foster-Geschichte (Weihnachten auf dem Sumpfplaneten) einen Hinweis:
"In den fünfziger Jahren, der Blütezeit der Kompilationsmagazine, zählten die sogenannten >offenen Briefe< zu den beliebtesten Formen der SF-Geschichten. (...) Eric Frank Russel war ein Meister dieser Art der interstellaren Kommunikation, ..."
Die Themen "Bürokratie" und "Beamtenwillkür" ziehen sich laut "Lexikon der Science Fiction Literatur" wie ein roter Faden durch sein Werk.

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imarkane

Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von imarkane »

Hab mal den blauen Playboy-Frank-Russell gecheckt, da ist sie leider nicht drin. Aber gibt ja noch mehr Stories von ihm. Evtl ist das ja ne Spur.

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Badabumm
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Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von Badabumm »

Ich habe noch Gordon Dicksons „Computer streiten nicht“ anzubieten. Ein Mann, der das Buch „Kim“ von Kipling bestellt hat, schickt es als Mangel zurück, da die Hälfte der Seiten fehlt. Statt ihm Ersatz zuzusenden (oder das Geld zurückzuerstatten), eskaliert die Situation immer weiter, da die Behördenmühle kein menschliches Denken zulässt, bis Staatsorgane und Sicherheitskräfte eingeschaltet werden.
Ich will keine englische Rangbezeichnung! :faint:

Jorge
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Re: Kurzgeschichte Briefverkehrsform

Ungelesener Beitrag von Jorge »

imarkane hat geschrieben:
20. März 2019 21:34
ich suche eine Kurzgeschichte, die in einem ''Amtsdeutschschriftwechsel'' geschrieben ist. Die Story ist ausschliesslich im Schriftwechsel zwischen einem kleinen Beamten und (ich meine) einem Antragsteller geschrieben. Der Beamte/Zuständige schafft es, Hilfe zu geben und dabei keinen Paragraphen/kein Gesetz etc. zu verletzen. Das ist gleichzeitig die Pointe: es sieht nicht so aus, als könnte er viel tun, aber am Schluss schafft er es trotzdem.
Isaac Asimov
Sackgasse http://en.wikipedia.org/wiki/Blind_Alley#Plot_summary

Die Geschichte ist aber nur teilweise (siehe Link Nr.2 http://en.wikipedia.org/wiki/Blind_Alley#External_links) in Amtsschriftwechsel geschrieben.

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