[PS3/PS4] The Last of Us

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Badabumm
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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 2. November 2018 01:40

Im "Prinz von Persien" (auch PS3) lässt der Prinz auch die Welt sausen, um seine Prinzessin zu retten. Das ist symptomatisch. Schade nur, dass man beim Spiel keine Wahlmöglichkeit eingebaut hat. Man könnte zwei Enden spielen...
Die Frage, die sich mir stellt: warum gibt es überhaupt so viele Kannibalen? Man hat ja Hirsche und Giraffen :cry: genug. Nicht zu vergessen die anderen Abermillionen Tiere, die jetzt in der Wildnis herumlaufen und sich seit 20 Jahren prächtig vermehren konnten. Soweit ich weiß, sind Tiere nicht infiziert.

Ob die Menschheit sich angesichts ihrer schwindenden Zahl selbst durch schwachsinnige Kämpfe eliminiert, oder ob sie nicht besser jeden gesunden Überlebenden braucht, um was Neues aufzubauen (besonders Frauen), und um sich gegen die Infizierten zur Wehr zu setzen, kann ich nicht beantworten. Vielleicht ist es so. Wenn es tatsächlich so ist, dann hat sich die Menschheit auch keine Berechtigung verdient, gerettet zu werden...

Leider werden sich potentielle Fortpflanzungskandidaten an Ellie die Zähne ausbeißen, da sie ja auf Frauen steht. Im übrigen, erscheint es mir sinnvoller, sie zum Zwecke eines Serums am Leben zu erhalten und nicht beim ersten Autopsieversuch zu töten. Man tötet nicht die einzige Quelle, die man hat...

Außerdem frage ich mich immer, warum es nach 20 Jahren Panik und Krieg noch Munition und ausreichend Treibstoff gibt.
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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Quantenmechaniker » 2. November 2018 01:59

@Badabumm
Ein Spiel, dass älter als drei Jahre alt ist, braucht keine Spoiler-Tags. Außerdem bin ich ja jetzt durch. :wink:

Punkt 1 + 2: Erhebliche Handlungslücken würde ich behaupten. Ich denke, es ist kein Geheimniss, dass The Last of Us sich aus verschiedenen Ideenquellen bedient. Es muss alles rein, was heute in der Postapokalypse en vogue ist.

Punkt 3a: Dass Ellie auf Mädels steht, finde ich ich nicht sonderlich glaubwürdig. In eine Endzeitwelt ist Homosexualität hinderlich.
Punkt 3b: Die Fireflies sind doch auch nur dumme Menschen. :wink:

Punkt 4: Würde die Handlung erst 10 Jahre oder früher spielen, dann wäre es noch halbwegs glaubwürdiger.

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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 2. November 2018 14:34

3a: Ich fand es in "Left Behind" ziemlich eindeutig.

3b: Die Entscheidung, Ellie oder die Menschheit zu töten, musste natürlich rein, um die Dramatik und Wichtigkeit (jetzt Trommelwirbel!) zu betonen. Für mich ist es dem Medium Baller-Spiel geschuldet, ebenso wie alle jungen Männer nur auftauchen, um den Prota zu ermorden. Deshalb fand ich die Nebenstorys ziemlich gut, weil sie die Möglichkeit alternativer Handlungsstränge anboten. Vielleicht wird in einer späteren Version diese Art von Spielführung möglich. Es gäbe ja mehr spielbare Charaktere. Immerhin erlaubt sich das Spiel einen Blick auf moralische Entscheidungen, was in früheren Ballerspielen nicht selbstverständlich war. Man soll auch viele Morde durch Schleichen vermeiden können (besonders, wenn man Ellie spielt); hab ich aber fast nie geschafft.
Aber die anderen kennen es vielleicht nicht. Ich finde Spoiler in Ordnung.
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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Bully » 2. November 2018 15:01

Punkt 3a: das sucht man sich nicht aus. Mal abgesehen davon, wenn fast alle männlichen Wesen versuchen, einen zu töten, ist man grundsätzlich besser dran, wenn man auf Frauen steht. Und davon abgesehen, evt. sieht sie das in ein paar Jahren noch ganz anders...

Und ja, 30 Jahre nach der Katastrophe sollte Kannibalismus kein Thema mehr sein, aber eigentlich sollte dann auch wieder Ackerbau betrieben werden können, Viehzucht und Strom gibt's ja auch wieder, es müsste eine ganze Industrie geben, die alte Autos recycelt und einen Handel zwischen verschiedenen Siedlungen auch. In Gedanken mache ich aus den 30 immer 13, und dann passt der Rest für mich so halbwegs.
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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 2. November 2018 17:01

Der Ackerbau ist vielleicht wegen der vagabundierenden Zombiehorden erschwert. Aber Joels Bruder hat ja gezeigt, wie es geht: ein Dorf und eine große Mauer drumrum. In "Worldwar Z" hat das aber auch nicht genutzt.
Wobei ich mich immer frage, wovon die Zombies eigentlich leben, wenn über 10 Jahre kein Menschenfleisch vorbeikommt... Eigentlich müsste sich das Problem von selbst erledigen...
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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Quantenmechaniker » 3. November 2018 15:42

Badabumm hat geschrieben:
2. November 2018 17:01
Wobei ich mich immer frage, wovon die Zombies eigentlich leben, wenn über 10 Jahre kein Menschenfleisch vorbeikommt... Eigentlich müsste sich das Problem von selbst erledigen...
Also ich habe das so verstanden, dass die Cordyceps-Zombies Menschen nur anfallen. Der Pilz will sich doch weiterverbreiten und tote verfressene Menschen sind da kontraproduktiv. Komplett aufessen, dass die tun die Kannibalen-Menschen. :wink:

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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Bully » 3. November 2018 16:38

Badabumm hat geschrieben:
2. November 2018 17:01
Der Ackerbau ist vielleicht wegen der vagabundierenden Zombiehorden erschwert. Aber Joels Bruder hat ja gezeigt, wie es geht: ein Dorf und eine große Mauer drumrum. In "Worldwar Z" hat das aber auch nicht genutzt.
Wobei ich mich immer frage, wovon die Zombies eigentlich leben, wenn über 10 Jahre kein Menschenfleisch vorbeikommt... Eigentlich müsste sich das Problem von selbst erledigen...
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Da Zombies in praktisch keiner Geschichte klettern können, springen können oder mehr Intelligenz zeigen als gelegentlich nicht zu stöhnen, um die Menschen nicht zu verscheuchen, wäre es leicht möglich, in 30 Jahren eine gescheite Grundlage für eine Siedlung zu errichten. Gerade _wenn_ nur noch ein Prozent der Menschheit überlebt hat.

Bei tlou könnte man z.B. einfach einen breiten Streifen um jedes Feld herum roden, und darum einen Zaun bauen. Man verschwendet zwar urbares Land, aber es können sich keine Zombies an die Feldarbeiter anschleichen, und wenn sie doch kommen, sieht man sie. Außerdem hat man Pferde, Hunde, einen Wachposten mit Fernglas.
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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 3. November 2018 16:59

Quantenmechaniker hat geschrieben:
3. November 2018 15:42
Badabumm hat geschrieben:
2. November 2018 17:01
Wobei ich mich immer frage, wovon die Zombies eigentlich leben, wenn über 10 Jahre kein Menschenfleisch vorbeikommt... Eigentlich müsste sich das Problem von selbst erledigen...
Also ich habe das so verstanden, dass die Cordyceps-Zombies Menschen nur anfallen. Der Pilz will sich doch weiterverbreiten und tote verfressene Menschen sind da kontraproduktiv. Komplett aufessen, dass die tun die Kannibalen-Menschen. :wink:
Stimmt schon, aber der menschliche Körper benötigt ja Energie. Ob der Pilz diese liefert (Pilze bekommen in der Regel ihre Energie durch Verdauen des Wirtes, also tritt eher das Gegenteil ein: der menschliche Wirt stirbt) oder ob die Zombies heimlich Corn Flakes essen, wenn keiner hinsieht, wird nicht verraten..?
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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Bully » 3. November 2018 17:06

In u.a. Tschernobyl gibt's Pilze, die sich z.T. von Strahlung ernähren. Aber von Strahlenunfällen war keine Rede. Außerdem müssten die Zombies deutlich dunkler sein, denn dafür braucht man Melanin. Wie in der Sonnenbank.

https://de.wikipedia.org/wiki/Radiotrophe_Pilze
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Re: [PS3/PS4] The Last of Us

Ungelesener Beitrag von Badabumm » 6. November 2018 19:23

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