Der literarische Jahresrückblick 2018

Science Fiction in Buchform
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Ming der Grausame
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Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Ming der Grausame » 12. Dezember 2018 17:21

Würde ich bedenkenlos weiterempfehlen:

• William Gibson: Peripherie
• James L. Cambias: Meer der Dunkelheit
• Kim Stanley Robinson: Roter Mars
• Kim Stanley Robinson: Grüner Mars
• Kim Stanley Robinson: Blauer Mars
• Adrian J Walker: Am Ende aller Zeiten
• Mal Peet: Die Murdstone-Trilogie
• Jack McDevitt: Die Legende von Christopher Sim
• Jack McDevitt: Polaris
• Jack McDevitt: Die Suche
• Jack McDevitt: Das Auge des Teufels
• Jack McDevitt: Echo
• Jack McDevitt: Firebird
• Jack McDevitt: Apollo
• Ann Leckie: Die Maschinen
• Ann Leckie: Die Mission
• Ann Leckie: Das Imperium
• John Brunner: Sie schenkten uns die Sterne
• John Brunner: Der Schockwellenreiter
• John Brunner: Doppelgänger
• Paolo Bacigalupi: Biokrieg


Gerade noch empfehlenswert:

• Harry Harrison: Die Todeswelt
• Harry Harrison: Die Sklavenwelt
• Kim Stanley Robinson: 2312
• Karl Olsberg: Mirror
• John Brunner: Träumende Erde
• John Brunner: Ein irrer Orbit
• John Brunner: Chaos Erde
• John Brunner: Am falschen Ende der Zeit
• John Brunner: Morgenwelt

Kann man lesen, muss man aber nicht:

• Ann Leckie: Das Gift der Nacht
• John Brunner: Schafe blicken auf
• John Brunner: Die Gezeiten der Zeit
• John Brunner: Kinder des Donners
„Weisen Sie Mittelmäßigkeit wie eine Seuche zurück, verbannen Sie sie aus ihrem Leben.“ – Buck Rogers

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Knochenmann
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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 21. Dezember 2018 09:06

Die die guten Büche:

Eiswelt - Jasper Fforde
Space Opera - Cahterina M Valente
Der Schnitt durch die Sonne - Dietmar Dath

Die drei schlechten Bücher:

Erhebung - Stephen King
After On - Rob Reid
Faller - Will McIntosch
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet

Alle Bücher müssen gelesen werden

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timetunnel
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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von timetunnel » 21. Dezember 2018 21:57

Ein oder zwei weitere Bücher werde ich wohl noch schaffen zu lesen dieses Jahr, aber der bisherige Lesestand ist:

Herausragend

Mary Shelley - Frankenstein oder Der moderne Prometheus
Peter S. Beagle - In Kalabrien
Rita Indiana - Tentakel
Emily St. John Mandel - Das Licht der letzten Tage
Angela und Karlheinz Steinmüller - Andymon

Sehr gut

Kurt Vonnegut - Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug
Georg Klein - Miakro
Angélica Gorodischer - Kalpa Imperial: Das größte Imperium, das es nie gegeben hat
Jewgenij Samjatin - Wir
Adrian Tchaikovsky - Die Kinder der Zeit
Nnedi Okorafor - Binti: The Night Masquerade
Blake Crouch - Dark Matter: Der Zeitenläufer
Kim Stanley Robinson - New York 2140
Cory Doctorow - Walkaway
Margaret Atwood - Oryx and Crake

Gut

Elan Mastai - Die beste meiner Welten
Ursula K. Le Guin - Keine Zeit verlieren: Über Alter, Kunst, Kultur und Katzen
Naomi Alderman - Die Gabe
Lavie Tidhar- Central Station
Robert Sheckley - Der widerspenstige Planet
Cixin Liu - Der dunkle Wald
Robert Silverberg - Science Fiction Hall of Fame 2: Die besten Storys 1948-1963
Ray Bradbury - S is for Space
James Tiptree Jr. - Liebe ist der Plan
Marge Piercy - Er, Sie und Es

Geht so

John Crowley - KA: Das Reich der Krähen

Totaler Reinfall

Carl Amery - Das Königsprojekt
Plan für heute: eine komplette Erdumdrehung mitmachen.

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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von lowcut » 23. Dezember 2018 12:01

Waren gut:

John Scalzi - Zwischen den Sternen
Neil Gaiman - Anansi Boys
Alastair Reynolds - Rache

Waren ok:

Alan Dean Foster - Der grüne Tod
Kurt Mahr - Die Milliardenstadt
Alan Dean Foster - Die Echsenwelt
Jamie Sawyer - Die Lazarus Mission
Jamie Sawyer - Die Lazarus Legion
Jamie Sawyer - Das Lazarus Spiel
Alan Dean Foster - Die Stimme des Nichts
Cixin Liu - Spiegel

Keine echten Reinfälle dabei.
natura non facit saltus

Zur Zeit lese ich:

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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Lensman » 27. Dezember 2018 17:15

Aus beruflichen und familiären Gründen bin ich in 2018 nicht so viel zum Lesen gekommen.


Science Fiction und Phantastik

Absolut herausragend:
./.

Definitiv lesenswert:
Neil Gaiman - "Der Ozean am Ende der Straße"
Tom Hillenbrand - "Hologrammatica"

Kann man lesen, muss man aber nicht:
Peter Clines - "Der Spalt"
Linda Nagata - "Morgengrauen" (The red, Teil 1)

Verschwendete Lebenszeit:
Ben Aaronovitch - "Geister auf der Metropolitan Line"


Bonus: Herausragende Sachbücher des Jahres 2018

Arlie Russel Hochschild - "Fremd in ihrem Land"
Zygmunt Baumann - "Retrotopia"


Es kommen noch weitere Sachbücher und etwas nicht-SF-Belletristik dazu, die aber nicht herausragend waren.

Es grüßt
Lensman :kaffee_muede:
"Und nun, durch zwiefach Glas, sehe ich
Des Bruders dunkelnd Ebenbild.
Jetzt mach' uns frei, an unserer Seite stehe,
den Hammer schwing, o Thor, und leih uns deinen Schild."
Gordon Dickson

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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Teddy » 27. Dezember 2018 19:38

Bei mir gibt's die gesamte Leseliste ohne Unterscheidung zwischen Phantastik und Nicht-Phantastik:
Entdeckung des Jahres war die Krimiautorin Fred Vargas und das, obwohl ich kaum Krimis lese. Ihre Romane bestechen vor allem durch die skurrilen Figuren und wirken auf mich geradezu suchterzeugend. Gelesen habe ich:
Die Nacht des Zorns
Die dritte Jungfrau
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
Bei Einbruch der Nacht


Herausragend
Kate Atkinson - Die Unvollendete
Daniel Kehlmann - Tyll
Kanae Minato - Geständnisse
Claire North - Das Spielhaus
Adrian Tchaikovsky - Die Kinder der Zeit

Empfehlenswert
Jasper Fforde - In einem anderen Buch
Margaret Atwood - Das Jahr der Flut
Margaret Atwood - Die Geschichte von Zeb
Sven Regener - Neue Vahr Süd
Sven Regener - Herr Lehmann
Heinz Strunk - Der goldene Handschuh
Jo Walton - Der Clan der Klauen
Stephen King - Finderlohn
Jean Echenoz - Unsere Frau in Pjöngjang
Jerome K. Jerome - Drei Mann in einem Boot
Colson Whitehead - Underground Railroad
Haruki Murakami - Die Ermordung des Commendatore I: Eine Idee erscheint
Haruki Murakami - Die Ermordung des Commendatore II: Eine Metapher wandelt sich
Philip Roth - Verschwörung gegen Amerika
T.C. Boyle - World's End
Marc-Uwe Kling - QualityLand
Elizabeth Moon - Die Geschwindigkeit des Dunkels
N.K. Jemisin - Zerrissene Erde
Octavia E. Butler - Dämmerung
Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann
Ursula K. Le Guin - Das Wort für Welt ist Wald
Cixin Liu - Der dunkle Wald
Vonda McIntyre - Die Traumschlange

Empfehlenswert mit Abstrichen
Stephen King - Im Kabinett des Todes
Jonathan Safran Foer - Extrem laut und unglaublich nah
Jean Echenoz - Blitze
Ian McDonald - Luna
Patrick Modiano - Damit du dich im Viertel nicht verirrst
Michel Houellebecq - Unterwerfung
Nnedi Okorafor - Wer fürchtet den Tod
Roger Zelazny - Die neun Prinzen von Amber
Roger Zelazny - Die Gewehre von Avalon
Roger Zelazny - Im Zeichen des Einhorns
Cixin Liu - Spiegel
Max Brooks - World War Z: Operation Zombie

Nicht zu empfehlen
Jack Williamson - Wing 4

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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von timetunnel » 29. Dezember 2018 21:01

Ergänzung:

Gut

William Gibson - Peripherie
Plan für heute: eine komplette Erdumdrehung mitmachen.

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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Andreas Eschbach » 30. Dezember 2018 12:01

Teddy hat geschrieben:
27. Dezember 2018 19:38
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
:o
Ist das Buch dann auch so schlecht übersetzt wie der Titel??

(Im Französischen ist der Bahnhof weiblich - "la gare" -, aber das sollte eigentlich kein Grund sein, im Deutschen nicht "Es geht noch ein Zug vom Gare du Nord" zu schreiben …)

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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Teddy » 30. Dezember 2018 15:02

Andreas Eschbach hat geschrieben:
30. Dezember 2018 12:01
Teddy hat geschrieben:
27. Dezember 2018 19:38
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
:o
Ist das Buch dann auch so schlecht übersetzt wie der Titel??

(Im Französischen ist der Bahnhof weiblich - "la gare" -, aber das sollte eigentlich kein Grund sein, im Deutschen nicht "Es geht noch ein Zug vom Gare du Nord" zu schreiben …)
Ich weiß nicht, wer sich diesen krummen Title ausgedacht hat. Der Originaltitel lautet L’homme aux cercles bleus, was auch viel besser zu der erzählten Geschichte passt. Mir ist an der Übersetzung explizit nichts Schlechtes aufgefallen, aber dieser Roman war von den vier, die ich gelesen habe, der schwächste. Lag vielleicht auch an der Übersetzung. Die späteren Romane ("Es geht..." ist der erste der Reihe) haben zumindest andere Übersetzer bekommen.

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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von heino » 31. Dezember 2018 13:28

Klare Empfehlung:

Hugh Howie - Silo
Connie Willis - The winds of Marble Arch
James Tiptree jr. - Die Feuerschneise
Andy Weir - Der Marsianer
Sören Kittle - An klaren Tagen sieht man den Norden
Daniel Gregory - Afterparty
David Mitchell - Slade House
Paul Cleave - Die Saat des Killers
Robert Harris - München

Gut:

Brandon Sanderson- Steelheart
Fredrick Pohl - Gateway-Trilogie
Harlan Ellison - Can and can`tankerous
Stephen King - Revival
Lewis Shiner - Glimpses
Jon Morris - The league of regrettable Supervillains
Joe R. Lansdale - Die Kälte im Juli
Ernest Cline - Ready Palyer one
George R.R. Martin - Armageddon Rock
Stephen & Owen King - Sleeping beauties
Joe R. Lansdale - Das Dickicht

Solider Durchschnitt:

Cherie Priest - Jacaranda
Bastian Sick - Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Tim Blanning - Triumph der Musik
Pratchett/Gaiman - Ein gutes Omen
Moynihan/Soderlind - Lords of chaos
Haruki Murakami - Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede
Wesly Chu - Die Leben des Tao
Jonathan Kellerman - Der Pathologe
Jonathan Kellerman - Todesmahl
C.J. Box - Stumme Zeugen
Kathy Reichs - Fahr zur Hölle
Martin Wehrle - Ich arbeite in einem Irrenhaus
John Grisham - Der Richter
Lee Child - Sniper

Zeitvergeudung:

Andreas Eschbach - Der Nobelpreis
Dietmar Darth - Venus siegt
Lese zur Zeit:

Matt Ruff - Fool on the hill

Wrong
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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Wrong » 31. Dezember 2018 14:15

Herausragend:
Alastair Reynolds: "Die Arche"

Sehr gut:
Alastair Reynods: "Unendlichkeit"
Frank Herbert: "Der Wüstenplanet"
Kim Stanley Robinson: "Grüner Mars"
James R. Hansen: "Aufbruch zum Mond"
Zack Scott: "Apollo - Der Wettlauf zum Mond"
Cormac McCarthy: "Die Abendröte im Westen"

Gut:
Larry Niven / Jerry Pournelle: "Der Splitter im Auge Gottes"
David Brin: "Sonnentaucher"
Peter F. Hamilton: "Seelengesänge"
Peter F. Hamilton: "Fehlfunktion"
Samuel R. Delany: "Babel 17"
Christa Wolf: "Unter den Linden"
Mo Yan: "Die Knoblauchrevolte"
Iain Banks: "Die Wespenfabrik"
Philip Roth: "Portnoys Beschwerden"
John Varley: "Voraussichten"

Geht so:
Ken MacLeod: "Sternenprogramm"
(Buch) gerade am lesen: Theodore Sturgeon - Prognose positiv
Jack Kirby - New Gods, Teil 1

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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Ender » 31. Dezember 2018 17:24

Den allgemeinen Jahresrückblick auf sf-Lit.de gibt's wie in jedem Jahr HIER.


Meine persönliche Lesebilanz:

Großartig:
Omar El Akkad - American War
Dirk van den Boom - Prinzipat (Die Welten der Skiir 1)
Dirk van den Boom - Patronat (Die Welten der Skiir 3)
Stephen King - Friedhof der Kuscheltiere
Adrian Tchaikovsky - Die Kinder der Zeit
Daphne du Maurier - Wenn die Gondeln Trauer tragen
China Miéville - Das Gleismeer
Tom Hillenbrand - Hologrammatica
Julia von Lucadou - Die Hochhausspringerin

Empfehlenswert:
Andreas Brandhorst - Das Arkonadia-Rätsel
Juli Zeh - Leere Herzen
Dirk van den Boom - Protektorat (Die Welten der Skiir 2)
Robert A. Heinlein - Doppelstern
Andreas Brandhorst - Das Erwachen
Matt Haig - Ich und die Menschen
Matt Ruff - Mirage
Maja Lunde - Die Geschichte der Bienen
Linda Nagata - Morgengrauen (The Red 1)
Daphne du Maurier - Die Vögel

Kann man lesen, muss man aber nicht:
Terry Pratchett & Stephen Baxter - Der lange Kosmos (Die lange Erde 5)
Stephen Baxter - Das Ende der Menschheit
Jutta Ehmke - Twilight Zoo
Jens Lubbadeh - Neanderthal
Michael Marrak - Der Kanon mechanischer Seelen
Cixin Liu - Weltenzerstörer
Linda Nagata - Prüfungen (The Red 2)
Karl Olsberg - Boy in a White Room
Jack Ketchum - Die Schwestern
Curt Siodmak - Donovans Gehirn
Daryl Gregory - Afterparty
Margaret Atwood - Das Herz kommt zuletzt

Nicht so doll oder darunter:
Claire North - Der Tag, an dem Hope verschwand
Uwe Hermann - Versuchsreihe 13. Die Epidemie
Andreas Eschbach - Submarin
Matthias Oden - Junktown
Christian Kracht - Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten
Linda Nagata - Funkstille (The Red 3)
Katie Khan - Schwerelos
Axel Kruse - Ceres
Ernest Cline - Armada

Und so richtig schön nerdmäßig aufbereitet (inklusive nicht-phantastischer Bücher) sieht das bei mir so aus:
Lesestatistik 2018.jpg
;)
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Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

Ungelesener Beitrag von Scotty » 1. Januar 2019 16:49

Ich habe in 2018 wieder etwas zur SF zurückgefunden. Zum einen hatte ich insgesamt etwas mehr Zeit zum Lesen, zum anderen lässt meine zeitweise Vorliebe für das Krimi-Genre wieder etwas nach. Und bei den SF-Werken, die ich gelesen habe, gab es keinerlei echte Ausrutscher (obgleich ein paar Abbrüche).

Ich habe endlich die Carmichael Trilogie von Jo Walton beendet. Sehr atmosphärisch, sehr berührend, sehr spannend. Ein etwas bittereres Ende wäre wahrscheinlich passender gewesen, ich hab mich trotzdem damit wohler gefühlt, dass es dazu nicht gekommen ist. (Ich hoffe, das war abstrakt genug beschrieben um nicht zu spoilern)

Dann habe ich ein paar neuere Werke von Robert Charles Wilson gelesen. Alle sehr unterhaltend. Auch der alte Schinken "Chronos", der schon viele Jahre auf meinem SUB lag war dabei. Sehr empfehlenswert. Sehr kompakt mit origineller Story.

Sehr mitreißend war für mich "Der Anschlag" von Stephen King. Gefühlt der erste King nach 20 Jahren.

Eine Neuentdeckung war für mich Max Barry mit "Lexicon". Das Buch hat mich so mitgenommen, dass ich am Ende selbst von der "Macht der Worte" überzeugt war... Ich hab dann auch gleich "Logoland" nachgelegt. Nach 5 Seiten schien mir es zu skizzenhaft, zu klamaukig, ich wollte es schon weglegen. Welch ein Glück, dass ich weiter gelesen habe. Was für eine temporeiche orginelle Story!!! Ich war so begeistert, dass ich es auch noch mit "Chefsache" versucht hatte. Leider gefiel mir dieses nicht so gut. Der Klamauk-Eindruck, der sich bei Logoland nach etwa 10 Seiten gelegt hatte, war bei "Chefsache" leider auch nach 50 Seiten noch nicht verflogen. Ab damit zur Caritas!

Ähnlich ging es mit mir John Scalzi: "Das Syndrom" war klasse, "Der wilde Planet" zu banal...

Für 2019 stehen bei mir Bücher von Alastair Reynolds, Jack Vance, Ramez Naam, Patrick Lee und Becky Chambers auf der Liste. Außerdem noch die restlichen Spin Teile von Wilson und noch ein Max Barry. Eine bunte Mischung, bereichert hoffentlich von weiteren Tipps hier aus dem Forum!
Lese zur Zeit:
Paul Weiler - Der Tag der Engel

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    Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

    Ungelesener Beitrag von Teddy » 3. Januar 2019 22:10

    Andreas Eschbach hat geschrieben:
    30. Dezember 2018 12:01
    Teddy hat geschrieben:
    27. Dezember 2018 19:38
    Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
    :o
    Ist das Buch dann auch so schlecht übersetzt wie der Titel??

    (Im Französischen ist der Bahnhof weiblich - "la gare" -, aber das sollte eigentlich kein Grund sein, im Deutschen nicht "Es geht noch ein Zug vom Gare du Nord" zu schreiben …)
    Nochmal zu die Bahnhof: Ich lese gerade Maigret und der Verrückte von Bergerac von Georges Simenon und auch da heißt es:
    "Nachmittags stieg er mit einer Fahrkarte erster Klasse nach Villefranche an der Gare d’Orsay in den Zug."

    Hoffentlich fährt Maigret nicht weiter nach London und steigt dort in dem Victoria Station aus. (Da Station im Englischen sächlich ist, sollte das stimmen...)

    Letzteres stammt (leider) nicht von mir, sondern vom Zwiebelfisch, der sich in seiner Kolumne mal mit der Frage nach dem Geschlecht französischer Gebäude und Plätze im Deutschen beschäftigt hat:
    http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfis ... 48938.html

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    Re: Der literarische Jahresrückblick 2018

    Ungelesener Beitrag von Shock Wave Rider » 4. Januar 2019 14:20

    Meisterwerke:

    T. Mann "Der Zauberberg"
    J. Steinbeck "Jenseits von Eden"
    M. Proust "Unterwegs zu Swann" (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit Bd. 1)
    M. Proust "Im Schatten junger Mädchenblüte" (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit Bd. 2)
    M. Shelley "Frankenstein oder Der neue Prometheus"
    J. Roth "Radetzkymarsch"

    Sehr gut:

    T. Hillenbrand "Hologrammatica"
    M. U. Kling "Qualityland"
    M. Marrak "Der Kanon mechanischer Seelen"
    J. Lubbadeh "Neanderthal"
    N. Boos "Tanz um den Vulkan" (D9E Bd. 17)
    D. Rabinovici "Die Außerirdischen"
    D. Glukhovsky "Metro 2034"
    H.W. Franke "Ypsilon Minus"
    J. Tiptree jr. "Helligkeit fällt vom Himmel"
    H.W. Mommers "Anderzeiten"
    A. Brandhorst "Die Tiefe der Zeit"
    H. Miller "Der Koloss von Maroussi"
    B. Schneider "Geheimnisvolles Kreta"
    J.L. Fitton "Die Minoer"
    W.v.Sternburg "Joseph Roth - die Biografie"
    phantastisch! Nr. 68
    phantastisch! Nr. 69
    phantastisch! Nr. 70
    phantastisch! Nr. 71

    Positive Überraschungen:

    A. Kröger "Die Kristallwelt der Robina Crux"
    W. Hetze "Die Schwärmer"
    J. Ehmke "Twilight Zoo"
    O.G. Hilscher/M.K. Iwoleit (Hg.) "NOVA 25"
    B. Weber-Gehrke "Meuterei auf Titan"
    G.&A. Behrend, S. Seyfarth "Welcome To Europe" (U-Con Souvenir Book)
    S.Freyberg&R.Boldt(Hg.) "Science-Fiction trifft Medizin" (Conbuch zum MedikonOne)
    Stories aus "Spektrum der Wissenschaft" (2017)
    A. Daiber "Die Weltensegler"

    Solide/lesbar:

    A. Rößler "Die Nadir-Variante"
    A. Kröger "Expedition Mikro"
    J. Sohn "Die Zeitagenten"
    L. Vess "Vironymous"
    C. Grunert, H. Dreßler "Die Invasion vom Mars vor 100 Jahren"
    J. Tiptree jr. "Wie man die Unendlichkeit in den Griff bekommt"
    M. Heitkamp, W. Schroeder (Hg.) "Phantastische Sportler"
    A. Kröger "Das Kosmodrom im Krater Bond"
    Moreau/Kemmler/Tomaschek (Hg.) "EXODUS 37"
    "Ferne Welten" (Anthologie zum Elstercon 2018)
    phantastisch! Nr. 72
    c't-Stories 2. Halbjahr 2017
    c't-Stories 1. Halbjahr 2018
    Herbert W. Franke "Einsteins Erben"
    H.W. Franke "Der Kristallplanet" Band 1
    H.W. Franke "Der Kristallplanet" Band 2
    H.W.Franke/Michael Weisser "Dea Alba" (QR6-Edition)
    J. Roth "Hotel Savoy"
    U. Muscheler "Die Nutzlosigkeit des Eiffelturms"
    R. Heymann "Wunder der Zukunft"

    Enttäuschungen:

    J. Zeh "Leere Herzen"
    R. Corvus"Feuer der Leere"
    C. Erpenbeck (Hrsg.) "Das Schiff, das nie hätte gebaut werden dürfen"
    K. Meyer "Die Krone der Sterne"
    S. Guhr "Die Verbesserung unserer Träume"
    D. Dath "Der Schnitt durch die Sonne"
    H.M. Pohl "Mengerbeben" (D9E Bd. 16)
    C. Kern "Divided States of America"
    R. Koch "Der Ring der sechs Welten"
    G. Büchler "Koryphäen"
    A. Kröger "Antarktis 2020"
    M. Haitel/M.K. Iwoleit (Hg.) "NOVA 26"
    Awe/Fieberg/Pack (Hg.) "GEGEN UNENDLICH 11"
    P. Weber-Gehrke (Hg.) "Der Schnee von Morgen"
    E. Pangborn "Der Beobachter"
    H.M. Pohl "Jene, die sich nicht beherrschen lassen" (D9E Bd. 18)
    J. Rieks "Serverland"
    M. Annas "Finsterwalde"

    Gruß
    Ralf
    Shock Wave Riders Kritiken aus München
    möchten viele Autor'n übertünchen.
    Denn er tut sich verbitten
    Aliens, UFOs und Titten.
    Einen Kerl wie den sollte man lünchen!

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