Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick » 28. Mai 2019 21:13

227 "Enders Spiel" - Orson Scott Card
202 "Dune" - Frank Herbert
130 "Hyperion" - Dan Simmons
307 "Die Haarteppichknüpfer" - Andreas Eschbach
224 "Per Anhalter durch die Galaxis" - Douglas Adams
205 "Die Zeitmaschine" - H.G. Wells
209 "1984" - George Orwell
228 "Ubik" - Phillip K. Dick

Enders Spiel ist genial. Ich liebe es. Dune und Hyperion sind eigentlich gleich auf, muss ich beide unbedingt nochmal lesen. Bei Herbert gefällt mir die Sprache allerdings besser. Die Haarteppichknüpfer haben mir sehr gefallen, es fehlt aber noch so irgendwas, keine Ahnung. Allerdings bin ich sehr angetan, dass es nicht so fett ist. Der Anhalter ist supertoll, verwringt aber auch eine Menge nichtlustiger Pseudowitze mit hinein, so dass ich etwas enttäuscht war. Die Zeitmaschine ist von schöner Sprache und Wunder. 1984 muss ich mal wieder lesen, aber die Düsternis und Realitätsnähe schreckt mich momentan ab. Ubik ist recht schwergängig.

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Knochenmann
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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Knochenmann » 28. Mai 2019 21:28

Fjunch-Klick hat geschrieben:
28. Mai 2019 21:06
Pogopuschel hat geschrieben:
28. Mai 2019 17:03
Die üblichen Verdächtigen. Übrigens keine Autorin mehr im Rennen.
Die Üblichen, aber zurecht. Und wahrscheinlich auch, weil sie von den meisten gelesen wurden. Tatsächlich schade, dass es Ursula nicht bis hierher geschafft hat, aber so ist das Spiel. Und, sagt uns das jetzt irgendwas besonderes?
So wie ich das sehe haben sich die "Klassiker" durchgesetzt, und da warn von HAus aus kaum Frauen dabei. Finde ich auch schade... aber vielleicht läuft es in 5 Jahren ja anderes.
Als ich jung war, war der Pluto noch ein Planet

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von aquarius » 29. Mai 2019 16:00

Bei dem Modus war es für Klassiker leichter ins Finale vorzustoßen, als für "Lieblinge" oder relativ neue Bücher. Die alten Klassiker wurden einfach von mehr Mitspielern gelesen.

Auch meine Lieblingsklassiker wie "Foundation", "Das Unsterblichkeitsprogramm", "Der Splitter im Auge Gottes" oder "Der ewige Krieg" sind nicht mehr dabei. :(

Ubik fällt raus, da ich's noch nicht gelesen habe. Der Rest sind natürlich alles wirklich gute Bücher, jegliche Kritik ist da jetzt auf hohem Niveau. Die Reihenfolge könnte an einem anderen Tag auch etwas anders aussehen.

Hyperion habe ich mal abgebrochen und viele Jahre später dann noch mal neu begonnen und fertig gelesen. Tolle Stellen wechseln sich mit zähen ab. Vielleicht sollte man sich in (englischer) Literatur besser auskennen, um manche Anspielungen zu verstehen.
Beim Anhalter wechseln sich witzige Stellen mit belanglosem Klamauk ab, ist natürlich Geschmackssache.
1984 - Sehr düstere Utopie, von den technischen Möglichkeiten heute schon überholt. Handbuch für totalitäre Staaten.
Bei der Zeitmaschine würde man gerne noch zwei oder drei Kapitel mehr lesen. (Vielleicht lese ich mal die Fortsetzung von Stephen Baxter)
Der Wüstenplanet ist ein modernes Märchen (gut, mittlerweile auch nicht mehr so modern), vergleichbar mit Star Wars (unsägliche Fortsetzungen und Vorgeschichten inklusive).
Der Haarteppichknüpfer ist eine tolle Geschichte, viele Bilder und die Auflösung am Schluß sind auch noch nach vielen Jahren präsent.
Bleibt noch Enders Spiel übrig, der Kandidat hat 10 Punkte. (Für die Challenge lese ich gerade Sprecher für die Toten)


227 "Enders Spiel" - Orson Scott Card
307 "Die Haarteppichknüpfer" - Andreas Eschbach
202 "Dune" - Frank Herbert
205 "Die Zeitmaschine" - H.G. Wells
209 "1984" - George Orwell
224 "Per Anhalter durch die Galaxis" - Douglas Adams
130 "Hyperion" - Dan Simmons
228 "Ubik" - Philip K. Dick

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick » 29. Mai 2019 20:37

aquarius hat geschrieben:
29. Mai 2019 16:00
(Vielleicht lese ich mal die Fortsetzung von Stephen Baxter)
Das hat mir seinerzeit als eines der wenigen Bücher von Baxter sehr gut gefallen. Ist halt etwas dick. Ob ichs heute noch genauso lesenswert finden würde, weiß ich nicht. Müsste man nochmal lesen - aber jetzt kommt als nächstes erstmal Eklipse von Andreas Brandhorst an die Reihe!

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Doop » 29. Mai 2019 22:03

130 "Hyperion" - Dan Simmons - 10 Punkte
202 "Dune" - Frank Herbert - 7 Punkte
228 "Ubik" - Phillip K. Dick - 6 Punkte
227 "Enders Spiel" - Orson Scott Card - 5 Punkte
224 "Per Anhalter durch die Galaxis" - Douglas Adams - 4 Punkte
209 "1984" - George Orwell - 3 Punkte
205 "Die Zeitmaschine" - H.G. Wells - 2 Punkte
307 "Die Haarteppichknüpfer" - Andreas Eschbach - 1 Punkt

Hyperion ist mein Lieblingsroman. Punkt. Alleine der erste Satz: Der Hegemoniekonsul saß auf dem Balkon seines Ebenholzraumschiffs und spielte Rachmaninoffs Prelude in cis-Moll auf einem uralten, aber gut erhaltenen Steinway, während sich große, grüne Saurierwesen unten in den Sümpfen drängten und heulten. Wer das Buch nicht mag, kann kein Freund von SF sein (Disclaimer: das ist natürlich polemisch, nicht ernst nehmen)

„Dune“ kommt ganz knapp hinter Hyperion.

UBIK ist Dicks bester Roman mit dem besten Ende und Schlusssatz.

Die anderen Romane mag ich auch aus verschiedensten Gründen. „Sprecher für die Toten“ ist aber noch besser als „Enders Spiel“.

Andreas‘ Roman muss ich endlich mal lesen.
„Ich habe [...] nichts gegen Filme ohne viel Handlung (z.B. Laberfilme von Rohmer), aber das Verhältnis zwischen Landschaftsmalerei, Dialog und Kawumm muss stimmen.“ (Badabumm, hier im Forum)

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick » 29. Mai 2019 22:21

Diese Wertung hätte an einem anderen Tag auch die meine sein können.

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von jeamy » 29. Mai 2019 23:11

Doop hat geschrieben:
29. Mai 2019 22:03
Hyperion ist mein Lieblingsroman. Punkt. Alleine der erste Satz: Der Hegemoniekonsul saß auf dem Balkon seines Ebenholzraumschiffs und spielte Rachmaninoffs Prelude in cis-Moll auf einem uralten, aber gut erhaltenen Steinway, während sich große, grüne Saurierwesen unten in den Sümpfen drängten und heulten.
Absolut!
Nur die anderen Romane habe ich ein wenig umgeordnet.
Per Anhalter begleitet mich schon seit gefühlten 100 Jahren, hat aber nicht die Gewalt von Hyperion.
Enders Spiel ist konsequent von vorne bis zum Ende.

Leider ist "Der galaktische General" rausgeflogen, der würde nach Hyperion kommen oder gleichauf sein. Nächstes mal. ;-)

130 "Hyperion" - Dan Simmons - 10 Punkte
224 "Per Anhalter durch die Galaxis" - Douglas Adams - 9 Punkte
227 "Enders Spiel" - Orson Scott Card - 8 Punkte

228 "Ubik" - Phillip K. Dick - 6 Punkte
307 "Die Haarteppichknüpfer" - Andreas Eschbach - 5 Punkte
209 "1984" - George Orwell - 4 Punkte
205 "Die Zeitmaschine" - H.G. Wells - 3 Punkte
202 "Dune" - Frank Herbert - 2 Punkte

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Naut » 29. Mai 2019 23:31

205 "Die Zeitmaschine" - H.G. Wells - 10 Punkte
224 "Per Anhalter durch die Galaxis" - Douglas Adams - 7 Punkte
202 "Dune" - Frank Herbert - 6 Punkte
130 "Hyperion" - Dan Simmons - 5 Punkte
228 "Ubik" - Phillip K. Dick - 4 Punkte
209 "1984" - George Orwell - 3 Punkte
307 "Die Haarteppichknüpfer" - Andreas Eschbach - 2 Punkte
227 "Enders Spiel" - Orson Scott Card - 1 Punkt


205 "Die Zeitmaschine" - H.G. Wells - 10 Punkte
Wells erfindet mit diesem kurzen Roman mal eben etwa ein Drittel aller SF-Tropen (ein weiteres Drittel findet sich in seinem zweiten Meisterwerk "Krieg der Welten"). Ich erinnere mich genau, wie meine Schwester das Buch zu Weihnachten bekam - ich erinnere mich nicht, welches Buch ich bekam. Das weist darauf hin, dass meine Eltern in jenem Jahr etwas daneben lagen. Jahre später zog ich dann endlich mein eigenes Exemplar vom Wühltisch der Kaufhalle. Glückliche Tage! Ich halte es noch immer in Ehren.

224 "Per Anhalter durch die Galaxis" - Douglas Adams - 7 Punkte
Das war mal ein passendes Weihnachtsgeschenk! Diesmal von meinem Onkel - auf einen Tipp meiner Mutter, wie ich vermute. Die ersten beiden Bände der Trilogie. Ich verzog mich gleich am ersten Weihnachtstag auf den Dachboden und kam nicht mehr wieder, bis ich die beiden dünnen Bände gelesen hatte. Eine Humoroffenbahrung! Ich denke, ich nervte mein Umfeld auf Jahre hin, indem ich immer wieder wörtlich aus den Büchern zitierte. Und wie erfreut ich war, als ich entdeckte, dass es zwei weitere Fortsetzungen gab! (Über Band 5 schweige ich.)

202 "Dune" - Frank Herbert - 6 Punkte
Bis zum Alter von 15 ging ich davon aus, dass es in meiner Heimatstadt nur zwei Leser von SF gab: meine Mutter und mich. Dann lernte ich den etwas älteren Sohn unserer Nachbarn quer gegenüber kennen, der nicht nur eine immense Sammlung von Arnold-Schwarzenegger-Filmen auf VHS hatte, sondern auch ein großer Fan von Herr der Ringe (wie ich), Drachenlanze (wie ich nicht) und einer Serie namens "Dune" war, von der ich bis dahin noch nicht viel gehört hatte. Er lieh seine Bücher grundsätzlich niemals aus, aber für mich machte er eine Ausnahme. Und er hatte recht: Die Bücher toppten Asimov locker.

130 "Hyperion" - Dan Simmons - 5 Punkte
Ich kam spät zu Hyperion, erst nachdem ich Terror und Der Berg gelesen hatte. Beides unglaublich grandiose Bücher. Auch Hyperion ist toll, fast auf dem Niveau der eher historischen Romane von Simmons. Leider aber nicht ganz, denn was ihm fehlt, ist eine Verankerung in der Realität, wie sie etwa Dune (mit den ökologischen Implikationen) besitzt. Hyperion kreist um sich selbst, ein schillerndes, grandioses, monströses Meisterwerk, aber auch leider etwas solipsistisch.

228 "Ubik" - Phillip K. Dick - 4 Punkte
Dick war, wie viele Genies, auch ein Wahnsinniger. Das merkt man seinen Werken oft an. Aber bei ihm ist es ein interessanter Wahn, und ein Wahn, der die Popkultur für immer verändert hat. Wenn sich heute der Protagonist in Ex Machina den Unterarm ritzt, um zu sehen, ob er nicht vielleicht ein Roboter ist, dann sitzt Dick in irgendeinem Paralleluniversum und nickt beifällig: Bloß, weil du paranoid bist, heißt das nicht, dass SIE nicht hinter dir her sind! Ich erwarb das Buch im Zuge der bunten Heyne-Ausgabe und bin immer noch traurig, dass ich die nicht alle besitze.

209 "1984" - George Orwell - 3 Punkte
Apropos Wahn: Aus Orwells Roman trieft die Depression geradezu. Mein Exemplar bekam ich kurz vor dem Abi von drei netten Frauen zum Geburtstag geschenkt, die "den Mist" in der Schule lesen mussten und jede Zeile gehasst haben. Kann ich verstehen, Schullektüre kann auch gute Bücher versauen. Ich hatte beim Lesen die Bilder der kongenialen Verfilmung und von Gilliams Brazil im Kopf, daher hielt das Buch, was es versprach. Trotzdem glaube ich, dass Orwell damit in erster Linie gegen seine eigene Krankheit anschrieb, und dass es ihm nur in zweiter Linie um Kritik am Stalinismus ging.

307 "Die Haarteppichknüpfer" - Andreas Eschbach - 2 Punkte
Ein Buch, dass ich irgendwann zwischendurch mit dem bizarr unpassenden "Hermine Granger behext eine Weltkugel"-Titelbild erwarb. Gelesen wurde es in der Straßenbahn während meines Studiums. Da ich ungefähr zu dieser Zeit selbst begann, zu schreiben, empfand ich in erster Linie Neid: Darauf, wie locker sich das Ganze weglas, und darauf, dass hier jemand "einfach" ein Buch mit Kurzgeschichten füllt, etwas, woran ich schon mehr als einmal gescheitert war. Ein toller "Konzeptroman".

227 "Enders Spiel" - Orson Scott Card - 1 Punkt
Ist bestimmt ein super Buch, aber bisher kenne ich nur den Film. Ich erinnere mich, dass ich um die Jahrtausendwende mit einem Schüler meiner Schule sprach, von dem ich zufällig erfahren hatte, dass er auch SF las - man sieht, es gab doch ein paar mehr Fans, als ich zunächst gedacht hatte. Wir warfen uns gegenseitig Titel und Autoren an den Kopf, und waren erstaunt, dass wir so gut wie keine Überschneidung hatten. Endgültig vom Glauben fiel er aber ab, als ich zugab, noch nie von Enders Game auch nur gehört zu haben. Er empfahl mir, das baldigst nachzuholen. Na ja, ich hatte das ernsthaft vor, aber irgendwie zieht sich das hin ...

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von stolle » 30. Mai 2019 05:10

stolle hat geschrieben:
28. Mai 2019 17:30
228 "Ubik" - Phillip K. Dick
202 "Dune" - Frank Herbert
205 "Die Zeitmaschine" - H.G. Wells
209 "1984" - George Orwell
130 "Hyperion" - Dan Simmons
224 "Per Anhalter durch die Galaxis" - Douglas Adams
307 "Die Haarteppichknüpfer" - Andreas Eschbach
227 "Enders Spiel" - Orson Scott Card
Bei mir wars von 10 bis 1 sortiert.
UBIK ist auf Platz 1, weil der Autor immer noch unterschätzt wird in seiner Relevanz als Visionär, Wegbereiter und Vordenker. Ich halte dieses Buch für wichtiger und grundlegender als 1984. Es ist vielleicht nicht so gut durchdacht, und konsequent ausgeführt, aber es zeigt ganz einfach als einziges der Bücher der Liste, wo wir hingehen.
Dune ist der beste SF-Roman, den ich kenne, und den ich auch mehrmals gelesen habe, viele Male. Hyperion hat einfach zuviele Schwächen, um da mitzuhalten.
Wells und Orwell haben die Liste geschafft wegen ihres Klassiker-Status.

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick » 30. Mai 2019 09:21

Naut hat geschrieben:
29. Mai 2019 23:31
Sehr schöne und nachvollziehbare Beurteilung! :prima:

Bei Hyperion bin ich geneigt, dir ein klein wenig zu widersprechen, was aber nur in Verbindung mit den "Endymion"-Fortsetzungen gelingt: Die Religion ist die Erdung in der Realität. Und zwar fett.

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick » 30. Mai 2019 09:25

Fjunch-Klick hat geschrieben:
28. Mai 2019 21:13
Düsternis .
Hee, seit wann gibts hier ne Autokorrektur oder Rechtschreibungsmod? Gestern stand da noch "Dysternis", und das mit Absicht. :kopfkratz:

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Naut » 30. Mai 2019 10:46

Fjunch-Klick hat geschrieben:
30. Mai 2019 09:21
Naut hat geschrieben:
29. Mai 2019 23:31
Sehr schöne und nachvollziehbare Beurteilung! :prima:

Bei Hyperion bin ich geneigt, dir ein klein wenig zu widersprechen, was aber nur in Verbindung mit den "Endymion"-Fortsetzungen gelingt: Die Religion ist die Erdung in der Realität. Und zwar fett.
Ja, da hast Du recht. Als Atheist messe ich dem immer (zu) wenig Bedeutung zu, aber ich beobachte oft, dass Leute, die christlicher aufgewachsen sind, das anders gewichten.

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick » 30. Mai 2019 10:49

Ich denke, bei Endymion kommt man nicht umhin, dem Gewicht beizumessen - religiös aufgewachsen oder nicht. In Hyperion spielt das ja nur eine Rolle unter mehreren, von daher kann ich deiner Argumentation folgen.

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von lapismont » 30. Mai 2019 12:22

Fjunch-Klick hat geschrieben:
30. Mai 2019 10:49
Ich denke, bei Endymion kommt man nicht umhin, dem Gewicht beizumessen - religiös aufgewachsen oder nicht. In Hyperion spielt das ja nur eine Rolle unter mehreren, von daher kann ich deiner Argumentation folgen.
ah, dann ist der Roman wohl doch nichts für mich. Religion und SF, nee, steh ich nicht drauf.

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Re: Phantastik Buchweltmeisterschaft 2019 - Endrunde

Ungelesener Beitrag von Fjunch-Klick » 30. Mai 2019 12:25

Doch, Hyperion auf jeden Fall.

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