Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

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Jorge
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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 3. November 2015 19:37


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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 14. Dezember 2015 15:44

Richard C. Meredith
We All Died at Breakaway Station
http://sciencefictionruminations.wordpr ... dith-1969/

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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 28. Mai 2016 22:16

Bungle hat geschrieben:H.P. Lovecraft "Herbert West, Re-Animator"
TV-Tipp
Der Re-Animator
http://www.arte.tv/guide/de/063604-000- ... e-animator

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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 28. September 2016 18:01


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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Ender » 24. November 2016 19:32

Peyo
Blauschlümpfe und Schwarzschlümpfe
Bei Amazon
:lol:

Die ihrerseits (auf unbekannte Weise) infizierte Mücke BZZ sticht einen Schlumpf, woraufhin dieser zu einem schwarz verfärbten, aggressiven und angriffslustigen "Zombie" mutiert - mit dem Ziel, andere Schlümpfe zu beißen (wie es die verdammte Pflicht eines Zombies ist). Die Gebissenen verwandeln sich sogleich ebenfalls in stumpfe und mordlustige Schwarzschlümpfe. Trotz fieberhafter Suche nach einem Gegenmittel greift die Epidemie schnell um sich, bis schließlich fast kein lebender (Blau)Schlumpf mehr übrig ist. Action, Dramatik und Horror pur!

Diese Geschichte stammt aus dem Jahr 1959 und war der allererste eigenständige Schlumpf-Comic ihres Erfinders Peyo (=Pierre Culliford). Zuvor waren die Schlümpfe nur mal als Nebenfiguren in seinen Storys von "Johann und Pfiffikus" aufgetaucht. Doch aufgrund ihrer großen Beliebtheit bekamen sie ihre eigene Reihe - und wurden schließlich Peyos Hauptwerk.

Zugegeben: Das ist vielleicht nicht wirklich SF und auch das Haupt-Zombiemerkmal "Lebende Tote" wird nicht 100%-ig erfüllt.
Aber ihr Verhalten und der ganze Verlauf der Geschichte enthält doch bereits alle klassischen Aspekte einer Zombie-Apokalypse.
Kann man also gelten lassen, finde ich...

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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Smiley » 15. Dezember 2016 20:59

Dieser ganze Zombie-Mist geht mir auf den Keks. Genauso wie dieser Vampir-Müll.
Schädel weghauen und gut ist.
Wo bleiben die neuen Ideen?
Ein Leben ohne Tabasco ist möglich, aber geschmacklos.

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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 15. Dezember 2016 21:17

George R. R. Martin / Howard Waldrop
Keine Rettung für die Station Greywater
http://grrm.wikia.com/wiki/Men_of_Greywater_Station

Ben79
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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Ben79 » 14. Februar 2017 12:37

Ist jetzt nicht direkt SF aber:

„Lass ich auferstehen die Toten, dass sie fressen die Lebenden,
Der Toten werden mehr sein denn der Lebendigen!“
(Gilgamesch-Epos, Sechste Tafel, 2. Jahrtausend v. Chr.)
------------------------------------------------------------------------
Alles über meine SF-Bücher: http://ben-becker.blogspot.de

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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 14. Februar 2017 16:06

Ben79 hat geschrieben:Ist jetzt nicht direkt SF aber:

„Lass ich auferstehen die Toten, dass sie fressen die Lebenden,
Der Toten werden mehr sein denn der Lebendigen!“
(Gilgamesch-Epos, Sechste Tafel, 2. Jahrtausend v. Chr.)
:wink: viewtopic.php?p=138903#p138903

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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 17. Februar 2017 18:33

Harry Harrison
Der Planeten-Retter
http://www.sf-hefte.de/Details.php?id=2 ... %20Special
Kolonisten einer fremden Welt zeigen ein mörderisches Verhalten; ein irdisches Team stößt bei Nachforschungen auf die bizarre Ursache:
"Wahrscheinlich wird es kein sehr schöner Anblick sein, aber jedenfalls ist das der schnellste Weg." Die Säge fraß sich in den Knochen hinein.
...
Brion hielt den Kopf des toten Magter fest, bis die Säge einen ganzen Kreis beschrieben hatte.
...
Langsam und vorsichtig klappte sie die Schädeldecke zurück und legte das Gehirn frei.
"Du hast die ganze Zeit über recht gehabt, Brion", stellte sie dann fest. "Da hast du deinen Fremden."
...
Das Gehirn des Magter war um ein Drittel kleiner als das eines normalen Menschen. Der dadurch entstandene Hohlraum innerhalb des Schädels wurde von einer grünlichen Masse ausgefüllt. Sie war ähnlich wie das Gehirn geformt, wies aber einige lange Ausläufer und Fortsätze auf.
...
"Die Magter müssen sich damit infiziert haben, als sie Fleisch aßen, in dem sich Sporen dieser Art befanden. Der Symbiont entwickelte sich in seiner neuen Umgebung ausgezeichnet, denn der Schädel seines verhältnismäßig langlebigen Wirts bot ihm einen ausgezeichneten Schutz."
...
"Diese Fortsätze dringen tiefer in das restliche Gehirn ein und beeinflussen damit einige andere Funktionen. Durch die Zerstörung der Stirnlappen sind die Magter zu Menschen ohne Gefühlsempfindungen und ohne jegliche Fähigkeit zu abstraktem Denken geworden. Anscheinend waren sie so dem Leben besser gewachsen. Es muß einige schreckliche Versager gegeben haben, bevor diese Symbiose zu einem Erfolg für beide Teile wurde. Das Endergebnis ist ein Lebewesen, das für das Leben auf diesem Planeten hervorragend geeignet ist. Es besitzt keine Gefühle oder Wünsche, die es am Überleben hindern könnten.Völlig rücksichtslos."(S.130 - 133)
aus
Harry Harrison
Der Planeten-Retter
Bastei Lübbe 1986



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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 4. Januar 2018 21:12

Jorge hat geschrieben:
9. Juni 2011 15:38
George R. R. Martin
Die Expedition der Nachtfee(Nightflyers)
in
H. J. Alpers(Hrsg.)
Kopernikus 2
Ein "Geist" schlachtet die Teilnehmer einer Forschungsmission an Bord eines Schiffes ab...mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln:

Die beiden Linguisten schienen auf sie zu warten. Sie boten einen schrecklichen Anblick, trieben sie doch in einer riesigen Blutlache. Der Mann war auf der Vorderseite von oben bis unten aufgeschlitzt; seine Därme schienen wie ein Nest voller angriffslustiger Schlangen zu züngeln. Die Frau hielt immer noch das Messer umklammert. Sie näherten sich mit einer schaurigen Anmut, eine Grazie, die sie niemals zu ihren Lebzeiten besessen hatten.
...
"Die Leichen formieren sich erneut zum Angriff", sagte sie. "Und diesmal greife ich sie mir."
"Seien Sie bloß vorsichtig", warnte Royd. "Begehen Sie keine Unvorsichtigkeiten."
"Ein veredeltes Modell, Sie wissen doch", sagte sie lächelnd. "Vor Toten war mir noch nie bange." Sie stieß sich vom Schlitten ab und segelte auf den Linguisten zu. Er hob beide Arme, um den Angriff abzublocken. Mit einem schnellen Schlag durchbrach sie seine Deckung, griff einen seiner Arme und drehte ihn blitzschnell um, so daß er auskugelte. Dann stieß sie ihr Messer bis zum Heft in die Kehle des Mannes, ohne dabei die Sinnlosigkeit ihres Unterfangens sogleich einzusehen. Sie begriff erst, als die Gegenwehr des Körpers nicht nachließ. Arme und Beine ruderten wild hin und her, seine Zähne schnappten grotesk nach ihr.
Sie zog die Klinge heraus, umfaßte den Leichnam mit beiden Armen und schleuderte ihn mit aller Kraft zu Boden. Er überschlug sich, schlug mit voller Wucht auf dem Boden auf und schwebte bewegungslos in einer riesigen Lache halbgeronnenen Blutes knapp über den Fliesen.
...
Die Innenschleuse wurde zurückgeschoben, und hinein kam der Leichnam des Telepathen, ohne Kopf.
Er bewegte sich ruckartig, mit unnatürlichem Schlurfen, ohne auch nur ein einziges Mal die Füße vom Boden zu heben, völlig gebeugt, halb erdrückt von dem gigantischen Gewicht, das auf ihm lastete. Jeder einzelne dieser schlurfenden Schritte war hölzern und abrupt, eine schreckliche Macht riß gewissermaßen ein Bein vorwärts und ließ dann das nächste nachfolgen. Der Körper bewegte sich wie in Zeitlupe, die Arme waren steif an die Hosennähte gepreßt.
Aber er bewegte sich.
Demnächst als TV-Serie http://diezukunft.de/node/11178

Gab es schon anno 1987 als (grottenschlechte) Verfilmung...mal sehen, wie die Serie wird :wink: .

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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 17. November 2018 21:13


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Re: Zombies - gibt es ältere Beispiele in der SF?

Ungelesener Beitrag von Jorge » 14. Dezember 2018 22:50

Jorge hat geschrieben:
4. Januar 2018 21:12
Jorge hat geschrieben:
9. Juni 2011 15:38
George R. R. Martin
Die Expedition der Nachtfee(Nightflyers)
in
H. J. Alpers(Hrsg.)
Kopernikus 2
Ein "Geist" schlachtet die Teilnehmer einer Forschungsmission an Bord eines Schiffes ab...mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln:

Die beiden Linguisten schienen auf sie zu warten. Sie boten einen schrecklichen Anblick, trieben sie doch in einer riesigen Blutlache. Der Mann war auf der Vorderseite von oben bis unten aufgeschlitzt; seine Därme schienen wie ein Nest voller angriffslustiger Schlangen zu züngeln. Die Frau hielt immer noch das Messer umklammert. Sie näherten sich mit einer schaurigen Anmut, eine Grazie, die sie niemals zu ihren Lebzeiten besessen hatten.
...
"Die Leichen formieren sich erneut zum Angriff", sagte sie. "Und diesmal greife ich sie mir."
"Seien Sie bloß vorsichtig", warnte Royd. "Begehen Sie keine Unvorsichtigkeiten."
"Ein veredeltes Modell, Sie wissen doch", sagte sie lächelnd. "Vor Toten war mir noch nie bange." Sie stieß sich vom Schlitten ab und segelte auf den Linguisten zu. Er hob beide Arme, um den Angriff abzublocken. Mit einem schnellen Schlag durchbrach sie seine Deckung, griff einen seiner Arme und drehte ihn blitzschnell um, so daß er auskugelte. Dann stieß sie ihr Messer bis zum Heft in die Kehle des Mannes, ohne dabei die Sinnlosigkeit ihres Unterfangens sogleich einzusehen. Sie begriff erst, als die Gegenwehr des Körpers nicht nachließ. Arme und Beine ruderten wild hin und her, seine Zähne schnappten grotesk nach ihr.
Sie zog die Klinge heraus, umfaßte den Leichnam mit beiden Armen und schleuderte ihn mit aller Kraft zu Boden. Er überschlug sich, schlug mit voller Wucht auf dem Boden auf und schwebte bewegungslos in einer riesigen Lache halbgeronnenen Blutes knapp über den Fliesen.
...
Die Innenschleuse wurde zurückgeschoben, und hinein kam der Leichnam des Telepathen, ohne Kopf.
Er bewegte sich ruckartig, mit unnatürlichem Schlurfen, ohne auch nur ein einziges Mal die Füße vom Boden zu heben, völlig gebeugt, halb erdrückt von dem gigantischen Gewicht, das auf ihm lastete. Jeder einzelne dieser schlurfenden Schritte war hölzern und abrupt, eine schreckliche Macht riß gewissermaßen ein Bein vorwärts und ließ dann das nächste nachfolgen. Der Körper bewegte sich wie in Zeitlupe, die Arme waren steif an die Hosennähte gepreßt.
Aber er bewegte sich.
Demnächst als TV-Serie http://diezukunft.de/node/11178
George R. R. Martin
Nightflyers - Die Dunkelheit zwischen den Sternen
http://www.randomhouse.de/Paperback/Nig ... 553997.rhd

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